Internationale Jugendbegleiter:innen knüpfen Kontakte in Liechtenstein
Im April 2025 fand die internationale «Formation Transfrontalière» für angehende interkulturelle Jugendbegleiter:innen in Liechtenstein statt. 14 engagierte Teilnehmende aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und Liechtenstein erlebten eine intensive Woche voller Austausch, neuer Erfahrungen und persönlichem Wachstum. Ziel dieser internationalen Schulung im Rahmen des Erasmus+-Programms war es, die Teilnehmenden zu befähigen, künftig als interkulturelle Jugendbegleiter:innen Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen.
Praxisnahe Gestaltung
Die «Formation Transfrontalière» ein Baustein der sogenannten TCA-Angebote (Training and Cooperation Activities) von Erasmus+, bot den Teilnehmenden eine Plattform, um innovative Methoden der Jugendarbeit kennenzulernen und sich international zu vernetzen. Bei strahlendem Frühlingswetter wechselten sich methodische Workshops mit anregenden Reflexionsrunden und lebendigen praktischen Übungen ab. Diese praxisnahe Gestaltung ermöglichte es den angehenden Jugendbegleiter:innen, neue Werkzeuge direkt auszuprobieren und für ihre zukünftigen Projekte mitzunehmen.
Die Besonderheit von TCA-Angeboten liegt in ihrem klaren Fokus auf die europäische Dimension der Jugendarbeit. Sie ergänzen nationale Weiterbildungen ideal, indem sie den interkulturellen Austausch, neue Perspektiven und innovative Methoden in den Mittelpunkt stellen. So lernen die Teilnehmenden nicht nur, wie Jugendarbeit in anderen Ländern funktioniert, sondern bringen auch frische Ideen und Ansätze in ihre eigenen Organisationen ein – ein Gewinn für die gesamte Jugendarbeit.
Stimmen zum Kurs
Valentina Banzer aus Liechtenstein zieht ein durchweg positives Fazit ihrer Teilnahme: «Ich habe mich in der Gruppe sehr wohlgefühlt. Die Atmosphäre war offen, respektvoll und unterstützend, was das Lernen und Einbringen eigener Ideen sehr einfach gemacht hat.» Besonders lobt sie die engagierten und kompetenten Kursleiterinnen: «Die Inhalte wurden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch durch kreative Methoden wie Spiele und Rollenspiele, was mir sehr geholfen hat, alles besser zu verstehen und direkt anzuwenden.» Auch die Unterkunft im Haus Gutenberg und die Verpflegung erhielten von ihr Bestnoten. «Insgesamt war es eine tolle und lehrreiche Zeit, die ich jederzeit weiterempfehlen würde!»
Zusatzinformation:
Die «Formation Transfrontalière» ist eine jährliche Kooperation zwischen EVEA (Deutschland), SNJ (Luxemburg), Familles Rurales Jeunes Ardennes & APSCA (Frankreich), Loryhan (Belgien) und dem aha. Es wird durch das Erasmus+ Programm gefördert. Ein besonderer Dank gilt AIBA für die wertvolle Unterstützung.












