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Mentale Gesundheit: Wenn Kinder und Jugendliche leiden

Mentale Gesundheit: Wenn Kinder und Jugendliche leiden

Podcast-Folge

Mentale Gesundheit: Wenn Kinder und Jugendliche leiden

Kurzbeschreibung

Die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen steht heute stärker im Fokus denn je. Aktuelle Studien zeigen, dass die psychische Belastung junger Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich zunehmend unter Druck – sei es durch Schule, Leistungsanforderungen oder globale Krisen.
Die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Dazu gehören das familiäre Umfeld, die Qualität von Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen, schulische Anforderungen sowie gesellschaftliche und mediale Einflüsse.

Auch genetische Voraussetzungen, persönliche Erlebnisse und die Verfügbarkeit von Unterstützung spielen eine wichtige Rolle. Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza (Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie -KJPP- an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) sowie ordentliche Professorin an der Universität Zürich *) zeigt, wie Sie Ihr Kind im Alltag konkret unterstützen können und woran Sie früh erkennen, wenn Hilfe nötig ist.

Tipps:

  • Offenes Gespräch fördern: Ermutigt Kinder, über seine Gefühle und Sorgen zu sprechen. Schafft ein vertrauensvolles Umfeld, in dem es sich verstanden und ernst genommen fühlt.
  • Alltagsstruktur bieten: Eine klare Tagesstruktur mit festen Routinen gibt Sicherheit und Halt. Regelmässige Zeiten für Schlaf, Mahlzeiten und Freizeit helfen, Stress zu reduzieren.
  • Positive Beziehungen stärken: Unterstützt Kinder dabei, Freundschaften zu pflegen und soziale Kontakte zu knüpfen. Gemeinsame Aktivitäten im Familienkreis können das Zugehörigkeitsgefühl fördern.
  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Bei anhaltenden oder schweren Problemen scheut euch nicht, professionelle Unterstützung durch PsychologInnen oder TherapeutInnen zu suchen.
  • Achtsamkeit und Selbstfürsorge vermitteln: Zeigt eurem Kind, wie es auf seine eigenen Bedürfnisse achten und Entspannungstechniken anwenden kann, um mit Belastungen besser umzugehen.

*Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der PUK Zürich verbindet klinische Versorgung, Forschung und Lehre. Sie bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien umfassende Abklärung und Behandlung – ambulant, tagesklinisch und stationär – und entwickelt als Universitätsklinik neue Erkenntnisse zu psychischen Erkrankungen, die direkt in die Praxis einfliessen. In den regionalen Ambulatorien, Tageskliniken und stationären Angeboten werden jährlich viele tausend junge Menschen betreut.

Mirjam Schiffer

Mirjam Schiffer

Koordinatorin Jugendinfo, Projekte


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