Friedensarbeit im Fokus
Alle Geschichten, die mit Hoffnung und Veränderung beginnen, finden irgendwann ihr Ende. Doch die Auswirkungen können weit über das Ende hinaus wirken. So auch beim Schüler:innenaustausch von AFS in Liechtenstein, der im Rahmen des Projekts «Rebuilding Peace» in Zusammenarbeit mit dem aha durchgeführt wurde. Maximilien Marxer hatte diese Initiative ins Leben gerufen, um zwei Jugendliche aus Israel und Palästina die Gelegenheit zu bieten, ein gemeinsames Jahr in Liechtenstein zu verbringen und in einer Atmosphäre des Friedens zu lernen und zu wachsen.
Frieden braucht Begegnung
Yahli, die aus einer Friedensaktivisten-Familie in Israel stammt, und Aizen, der aus Palästina fliehen musste, sprachen beide über die tiefgreifenden Auswirkungen des Programms auf ihr Leben. Yahli erklärte, dass sie zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, einen Palästinenser kennenzulernen. «Es ist das erste Mal, dass ich jemanden aus Palästina treffe. Und ich habe verstanden, dass wir die gleichen Wünsche haben: Ein Leben in Frieden», sagte sie mit einem Lächeln.
Das Projekt «Rebuilding Peace» hat in Liechtenstein nicht nur die Jugendlichen selbst verändert, sondern auch die Gastfamilien und die gesamte Gemeinschaft, die dieses Jahr begleitet hat. Es war ein Zeichen dafür, dass es immer noch möglich ist, trotz aller Differenzen Brücken zu bauen.
Podcast-Hinweis:
Im Podcast sprechen Aizen und Yahli über Frieden, wie sich Unsicherheit anfühlt und wie eine bessere Welt aussehen könnte. Erreichbar unter: backstage.li/rebuildingpeace.















