Rückblick auf EU Jugendprogramme

  • Das aha begleitet junge Menschen und Organisationen bei nationalen und europäischen Jugendprojekten.
  • Seit 2000 unterstützt das aha die Umsetzung der EU Jugendprogramme in Liechtenstein.
  • Heute ist das aha Schlüsselpartner der AIBA und erste Anlaufstelle für Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps.

Wie begann die Geschichte der EU Jugendprogramme im aha?

Die Zusammenarbeit mit europäischen Jugendprogrammen begann im Jahr 2000. Damals startete das EU Programm JUGEND. Die Regierung Liechtensteins beauftragte das aha mit der Leitung der Nationalagentur für den Jugendbereich.

Damit kam ein neues Aufgabenfeld hinzu. Neben der allgemeinen Jugendinformation unterstützte das aha nun auch internationale Begegnungen, Freiwilligeneinsätze und Jugendinitiativen.

Das Programm JUGEND förderte von 2000 bis 2006 die Mobilität junger Menschen. Es ermöglichte ihnen, andere Länder kennenzulernen, eigene Projekte umzusetzen und sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen.

Was veränderte sich mit JUGEND IN AKTION?

2007 begann die zweite Programmgeneration JUGEND IN AKTION. Sie lief bis 2013 und setzte einen stärkeren Schwerpunkt auf aktive Beteiligung, europäische Zusammenarbeit und demokratisches Engagement.

Gefördert wurden unter anderem:

  • internationale Jugendaustausche
  • europäische Freiwilligendienste
  • Jugendinitiativen
  • Weiterbildungen und Vernetzung in der Jugendarbeit

Das aha begleitete Jugendliche und Organisationen von der Projektidee bis zur Umsetzung. Dadurch entstanden neue Verbindungen zwischen jungen Menschen aus Liechtenstein und anderen europäischen Ländern.

Warum war 2014 ein wichtiger Meilenstein?

Im Jahr 2014 startete Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Das neue Programm führte die europäischen Förderbereiche Bildung, Jugend und Sport unter dem gemeinsamen Namen Erasmus+ zusammen.

Am 18. Dezember 2013 erhielt das aha die Bestätigung, auch in der neuen Programmgeneration die Aufgaben der Nationalagentur für den Jugendbereich zu übernehmen.

Erasmus+ erweiterte die bestehenden Möglichkeiten. Neben Jugendaustauschen und Freiwilligendiensten wurden auch Kooperationen, Beteiligungsprojekte und Weiterbildungen für Jugendarbeitende gefördert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Inklusion und Chancengleichheit. Junge Menschen mit erschwertem Zugang zu internationalen Angeboten sollten gezielter unterstützt werden.

Welche Rolle hat das aha heute?

Im Jahr 2020 blickte das aha auf 20 Jahre als Nationalagentur für EU Jugendprogramme zurück.

Mit der Programmgeneration 2021 bis 2027 änderte sich die organisatorische Zuständigkeit. Heute ist die Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten, AIBA die Nationalagentur für Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps in Liechtenstein.

Das aha ist Schlüsselpartner der AIBA für den Jugendbereich. Es bleibt damit die erste Anlaufstelle für junge Menschen, Jugendgruppen und Organisationen, die eine Idee entwickeln oder ein Projekt umsetzen möchten.

Diese Rollenverteilung verbindet die formale Programmverwaltung der AIBA mit der Erfahrung, der persönlichen Beratung und dem direkten Zugang zu jungen Menschen, den das aha bietet.

Welche Meilensteine gab es?

JahrEntwicklung
2000Start des Programms JUGEND und Übernahme der Nationalagentur durch das aha
2007Beginn der Programmgeneration JUGEND IN AKTION
2014Start von Erasmus+ JUGEND IN AKTION
2016Offizieller Start des Europäischen Solidaritätskorps
2018Das ESK wird zum eigenständigen EU Förderprogramm
202020 Jahre Nationalagentur für EU Jugendprogramme im aha
2021Die AIBA übernimmt die Funktion der Nationalagentur, das aha wird Schlüsselpartner für den Jugendbereich
2021 bis 2027Aktuelle Programmgeneration von Erasmus+ und ESK

Virginie Meusburger-Cavassino

Virginie Meusburger-Cavassino

Co-Geschäftsleitung, Ressorts: Personal, Finanzen, Europa, Projekte


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