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Strategische Partnerschaften


Projekte aus dieser Aktionslinie sollen Neuerungen im Bildungs- und Jugendbereich hervorbringen. Sie sind mittel- bis längerfristig und zielen auf nachhaltige Wirkungen in den beteiligten Organisationen ab. Neben Projekten innerhalb des Jugendbereichs sind auch Projekte zwischen Bildungs- und Jugendbereich möglich.

HINWEIS: Dieses Programm wurde im Rahmen des EU-Programmes Eramsus+ JUGEND IN AKTION von 2014-2020 gefördert. Aktuelle Informationen findest du im Beitrag über das neue EU-Programm.

Strategische Partnerschaften

Mögliche Projekte könnten z.B. sein: ein „Peer Learning Prozess“ zur Planung und dem Monitoring von Jugendhilfemassnahmen auf kommunaler Ebene, die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung neuartiger Methoden im Jugendbereich oder die Entwicklung von Lehrplänen in der Ausbildung von Jugendarbeitenden.

Einen Sonderfall der Strategischen Partnerschaften bilden transnationale Jugendinitiativen.

Partner

Mindestens zwei Partnerorganisationen aus zwei Programmländern. Organisationen aus Partnerländern (Nicht-EU-Staaten) können an Projekte strategischer Partnerschaften beteiligt sein, wenn ihre Teilnahme einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt beinhaltet.

Teilnehmer

Teilnehmen können alle im Jugendbereich oder Bildungsbereich tätigen Organisationen und Einrichtungen sowie Organisationen und Einrichtungen, die bereichsübergreifende Aktivitäten durchführen (z.B. lokale und regionale Behörden, Handelskammern, Forschungseinrichtungen, …).

Es gibt keine Beschränkung der Teilnehmerzahlen und keine Altersgrenze nach oben.

Dauer

Die Dauer der Projekte kann zwischen sechs Monaten und zwei Jahren betragen.

Antragstellung

Die Aktivität wird bei der Nationalagentur des koordinierenden Projektpartners im Namen aller Partnerorganisationen beantragt. Entscheidung, Vertragsausfertigung und Förderung erfolgt durch die Nationalagentur, bei welcher der Antrag eingereicht wurde. Antragsteller müssen sich vor der Antragstellung online (OID) registrieren lassen. Details finden sich in diesem Beitrag.

Förderung in Liechtenstein

Kombination aus verschiedenen Pauschalen für:

  • Projektmanagement und -umsetzung (monatliche Pauschale: koordinierende Organisation 500.- €; Partnerorganisationen 250.- €; maximal 2’750.- € / Monat)
  • Transnationale Treffen der Projektpartner (Pauschale pro Person und Treffen; bei Entfernung zwischen 100 und 1’999 km = 575.- €;  ab 2’000 km 760.- €; ges. maximal 23’000.- €/Jahr)
  • Geistige Produkte (Pauschale pro Tag , gestaffelt nach Ländern und Personalgruppen, zwischen 39.- und 294.- € pro Tag und Person)
  • Multiplikatorentreffen (Pauschale pro TN, 100.- € bei TN aus dem Inland; 200.- € bei TN aus dem Ausland; ges. max. 30’000.- € pro Projekt)
  • Transnationale Lern-/Lehr- und Trainingsaktivitäten; im Jugendbereich nur Langzeitmobilität von Fachkräften von zwei bis zwölf Monaten sowie vermischten Mobilitätsmassnahmen bei Jugendlichen (FK-Pauschale bei Entfernung zwischen 100 und 1’999 km = 275.- €; ab 2’000 km = 360.- € und Pauschale pro Person und Tag, nach Dauer und Land gestaffelt)
  • Sonderkosten (75% der realen Kosten)
  • Besonderer Unterstützungsbedarf (100% der realen Kosten).

Ein Projekt kann, muss aber nicht alle oben aufgeführten Bestandteile enthalten. Maximale Förderung 150’000.- € pro Jahr bzw. 12’500.- € pro Monat.

Förderfähige Länder

Programmländer

  • EU-Mitgliedstaaten

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

  • Länder ausserhalb der EU

Nordmazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei

Beispiele

Re.sources

Umweltprojekt Re.sources Wasser, Boden, Bienen, Ideen, Motivation oder Zeit: Die Alpen bieten eine Vielzahl von Ressourcen. Ein grosser Teil des Naturkapitals ist bedroht, während das gesellschaftliche Potenzial für nachhaltigere Lösungen…

Alps 2030 – Deine Chance, jetzt mitzuwirken!

Die OJA Liechtenstein ist auf der Suche nach motivierten Jugendlichen aus Liechtenstein, die Lust haben etwas im Bereich Umweltschutz anzutreiben. Es handelt sich dabei um ein ERASMUS+ Projekt mit folgendem…

Alpenverein & Naturfreunde

Come2Gether Alpenverein & Naturfreunde ist ein grenzüberschreitendes Projekt zwischen Liechtenstein und Vorarlberg. Es fördert die Vernetzung der Jugend in der Region durch sportliche Aktivitäten. Film Freeride Wochenende Infos zum Projekt…

Freecrowd

Ausbildung für Skateboard Leiter*innen Der Verein Freecrowd aus Liechtenstein organisierte in Zusammenarbeit mit Zip 6020 aus Innsbruck die erste Ausbildung für Skateboard-Übungsleiter in Liechtenstein. Insgesamt neun Kursteilnehmer kamen an drei…

«Ideal Capoeira» goes Erasmus+

Der Verein „Ideal Capoeira“ ist mittlerweile in 6 Ländern vertreten. Das Erasmus+ Projekt bietet die Möglichkeit, die bestehenden Vereine besser zu vernetzen und den Jugendbereich stärker und stabiler aufzubauen. Ziel…

Whatsalp youth

Whatsalp youth Das Hauptprojekt von Gregor, der bis April 2018 einen Freiwilligendienst in der CIPRA Liechtenstein absolvierte, war Whatsalp youth. Jugendliche und junge Erwachsene nach draussen in die freie Natur…

youTurn

Alles Alpen oder was? Im Rahmen des Projekts «youTurn» trafen zwischen Juni 2016 und Mai 2017 Jugendliche, JugendarbeiterInnen und PolitikerInnen aus sieben Alpengemeinden aufeinander. Sie sammelten gemeinsam gute Beispiele der…

LernenHelfenLernen

Im Rahmen des Projekts LERNEN HELFEN LERNEN werden Materialien zu aktuellen Fragen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit entwickelt und auf einer Website kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie beinhalten einerseits Vortragsvorlagen und Workshop-Konzepte…

 

Neuer Call für KA2 Projekte

Durch die COVID-19 Pandemie haben sich viele Umstände verändert. Damit die Jugendarbeit und Bildung auf diese Veränderungen reagieren können, hat die Europäische Kommission für Erasmus+ einen einmaligen „Sonder-Call“ für Strategische Partnerschaften ausgeschrieben. Für den Jugendbereich relevant sind dabei die „Partnerschaften für Kreativität“.

Besonders Organisationen aus dem kreativen und kulturellen Sektor werden ermutigt, kreative und innovative Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu finden und das Europäische Bewusstsein, Kompetenzen, Qualität, Innovation und Anerkennung der Jugendarbeit fördern. Das kreative Potenzial der Jugend soll unterstützt werden und Ideen können zur Wiederherstellung des Kultursektors beitragen.

Alle weiteren Infos zum Sonder-Call findest du im neuen Programmhandbuch ab S. 115.