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Studium: Auslandssemester in Tallinn, Estland


JÄRGMINE PEATUS: TALLINN (Nächster Stopp: Tallinn): Mirjam über ihr Erasmus-Auslandssemester in Estlands Hauptstadt Tallinn.

 

Tallinn – here we go

„Tere tulemast“ oder einfach nur „tere“, was so viel heißt wie willkommen/hallo auf Estnisch. Hier, in der wunderschönen, mittelalterlichen, estnischen Hauptstadt Tallinn, absolviere ich für knapp 5 Monate mein Erasmus Auslandssemester. Ausgestattet mit einem Reiseführer über Tallinn, der mir das Christkind wohlwissend, wohin mich mein Fernweh trägt, zu Weihnachten geschenkt hat, erkunde ich täglich das 400.000 EinwohnerInnen Städtchen.

Warum ich mich für Tallinn entschieden habe? Dafür gibt es viele Gründe: Erstens weil ich keine Ahnung vom Baltikum im Allgemeinen hatte und es der ideale Ausgangspunkt für Reisen nach Lettland, Litauen, Russland und Finnland ist. Zweitens weil ich mal etwas anderes als den warmen Süden sehen wollte und die Wohn-/Lebenskosten in Estland nicht teurer als zuhause sind. Und zu guter Letzt wurde es mir von einer Freundin empfohlen und ich muss sagen, sie hat mir nicht zu viel versprochen. 😉

 

Der Anmeldeprozess fürs Auslandssemester allgemein war ziemlich unkompliziert, da es sich bei der Tallinn University um eine Partnerschule der Fachhochschule Vorarlberg, die ich damals besuchte, handelt. Da von Anfang an klar war, dass ich gemeinsam mit einer Freundin aus meiner Klasse nach Estland gehen werde, suchten wir schon früh nach einer Wohnung, die wir auch ziemlich schnell bei airbnb fanden. Den ersten Monat haben wir über die Seite direkt gebucht, den Rest überweisen wir monatlich an die Vermieter, die bei jedem Problem auch gleich zur Stelle sind und uns auch an unserem Ankunftstag mit Sack und Pack vom Flughafen abholten. Wir haben uns bewusst gegen ein Studentenheim entschieden, da wir uns nicht unbedingt mit 8 anderen Studierenden Bad und Klo teilen wollten. Natürlich hat ein Studentenheim auch seine Vorteile (man lernt von Anfang an Leute kennen, es ist immer etwas los), aber man hat auch kaum Privatsphäre. Deshalb sollte man sich das vor dem Antritt des Auslandsaufenthaltes gut überlegen.

 

 

Aber keine Angst, egal für welche Art zu wohnen man sich entscheidet, andere Erasmus-Studierende lernt man sehr leicht kennen. Dadurch, dass das ESN StudentInnennetzwerk hier nämlich so aktiv ist, kann man gar nicht anders. 😀
Die Studierenden des StudentInnennetzwerkes machen das übrigens alles ehrenamtlich und man kann sich gerne auch selber in die Planung von Events mit einbringen. Jede Woche werden verschiedenste Aktivitäten und Partys angefangen vom Sprachencafè zum Salsa-Tanzkurs hin zum International Evening, wo sich jede Nation mit Speisen/Getränken, Tänzen, usw. vorstellen kann, veranstaltet. Außerdem hat man die Möglichkeit an kleineren und größeren Trips nach St. Petersburg oder Lappland in Finnland teilzunehmen. Auch Wochenendausflüge in andere estnische Städte stehen auf dem Programm.

 

Was das Uni Leben betrifft muss ich sagen, war es anfangs sehr ungewohnt für mich. Die Art die Kurse zu wählen und auch wie die Kurse abgehalten werden waren ziemlich anders als zuhause. Aber ich denke, dass man eine große Universität, wie die hier in Tallinn (10.000 Studierende), auch nicht mit unseren kleinen aber feinen FH (1.200 Studierende) vergleichen kann, 😉 Insgesamt war der Arbeitsaufwand an der Tallinn University bis jetzt für mich wesentlich geringer als zuhause.

Wenn ich gerade einmal nicht am Lernen war, *hust* 😉 habe ich mich mit meinen neu gewonnenen FreundInnen zum Shoppen, Kochen, Tanzen… verabredet, mich im Fitness Center sportlich betätigt, im Uni Orchester gespielt oder meine neue Wahlheimat erkundet. Da Tallinn direkt am Meer liegt, sind es mit der Fähre nur 2,5 Stunden nach Helsinki. Man kann also auch gut einen Tagesausflug nach Finnland unternehmen. Wir haben außerdem unsere eigene interne Facebook-Gruppe gegründet, um gemeinsame Reisen zu planen. Da es dann zum einen Gruppenangebote gibt, und zum anderen es mit der Gruppe einfach mehr Spaß macht.

Fazit

Wer sich für Tallinn entscheidet, wird seine Entscheidung auf jeden Fall nicht bereuen. Vor allem für Schnee- und Winterbegeisterte empfiehlt es sich aufgrund des nördlichen Klimas (Unbedingt eine der estnischen Saunas probieren!). Estland ist zwar klein aber ein wahres Paradies für NaturliebhaberInnen und das StudentInnenleben kommt nicht zu kurz!

 

Links & gute Adressen

 

Gute Adressen in Tallinn

Nützliches

 

Ausflugsziele in der Umgebung

 

Internationale Praktika


Praktika in internationalen Organisationen

Du hast Jura, Wirtschaft, Politikwissenschaften oder internationale Beziehungen studiert und möchtest im Ausland praktische Erfahrungen sammeln?

Es gibt immer wieder bezahlte Praktika in EFTA-Institutionen in Brüssel, Luxemburg und Genf, die für BewerberInnen aus Liechtenstein, Island und Norwegen reserviert sind. Du sammelst wertvolle Praxiskenntnisse in einem internationalen Umfeld und bekommst einen Praktikumslohn, eine Wohnung und einen Sprachkurs gestellt.

Die aktuellen Auschreibungen werden jeweils anfangs Februar kommuniziert und auf der EFTA-Webseite veröffentlicht.

EFTA Sekretariat

Im EFTA Sekretariat werden jedes Jahr 11-monatige Praktika angeboten. Eine einmalige Gelegenheit um deine Karriere nach dem Studium zu starten und in einer internationalen Organisation tätig zu sein.

Wo: Brüssel

Dauer: 11 Monate (1. September bis 31. Juli) 

Wer: StaatsbürgerInnen aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz

Arbeitsbereiche:

  • Rechts-, Wirtschafts- und allgemeine politische Koordination (SGO), Genf
  • Information und Kommunikation (SGO), Brüssel
  • Allgemeine politische Koordination (ECD), Brüssel
  • Rechtsangelegenheiten (ECD), Brüssel
  • Allgemeine politische Koordination (IMD), Brüssel
  • Statistik (ESO), Luxemburg

FMO (Financial Mechanism Office)

Das Financial Mechanism Office bietet 12-monatige Praktika für Studienabgänger an, die sich für internationale Förderungssysteme interessieren. Mit 18 vertretenen Nationalitäten kannst du Erfahrung in einem internationalen Arbeitsumfeld sammeln.

Wo: Brüssel

Dauer:12 Monate (1. September bis 31. August)

Wer: StaatsbürgerInnen aus Island, Liechtenstein und Norwegen

Arbeitsbereiche:

  • Kommunikation
  • Recht
  • Finanzen und Kontrolle
  • Verwaltung und Personal
  • Bewilligungssysteme
  • Zivilgesellschaft
  • Einbeziehung der Roma
  • Auswertungen
  • Länder- und bilaterale Zusammenarbeit

 

OSZE

Auch beim OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) gibt es die Möglichkeit für ein Jahr als „Junior Professional Officer“  zu arbeiten und damit wertvolle Erfahrungen für den weiteren Karriereweg zu sammeln. Die Stelle beinhaltet eine sechsmonatige Anstellung im OSZE-Hauptsitz in Wien gefolgt von einer Tätigkeit von weiteren sechs Monaten in einer der OSZE-Feldmissionen. Die Stelle wird von der OSZE entlohnt. Liechtenstein leistet zudem einen Wohnkostenersatz für die Dauer der Anstellung. Reisekosten sowie die Kranken- und Unfallversicherungskosten werden von der OSZE übernommen.

Wo: Wien und in einer OSZE Feldmission

Dauer: 12 Monate (Start im September)

Wer: liechtensteinische Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Liechtenstein

Anforderungen:

  • Alter unter 30 Jahren
  • mindestens einen Bachelor-Abschluss einer Universität
  • sehr gute Englischkenntnisse

Bewerbung: Die Bewerbungsfrist für 2020 ist leider schon abgelaufen. Sollte es wieder eine freie Stelle geben, versuchen wir dich hier zu informieren.

Ab ins Ausland


Du planst ein Zwischenjahr? Du willst vor dem Studium oder nach der Ausbildung erst mal ins Ausland? Dann komm bei uns im aha vorbei und informier dich!
 
Viele junge Leute zieht es ins Ausland – sei dies beruflich, während der Schul- oder Studienzeit, als Zwischenjahr oder in den Ferien. Die Möglichkeiten für kurze und längere Auslandaufenthalte sind beinahe grenzenlos und die Erfahrungen, die man dabei macht, sind unbezahlbar.
Um sich über die zahlreichen Angebote und Möglichkeiten von Auslandaufenthalten zu informieren, gibt es am Freitag, 6. März, im aha die Infoveranstaltung «Ab ins Ausland». Nebst dem aha-Team sind als Gesprächspartner verschiedene externe Fachleute anzutreffen, welche Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern und weiteren Interessierten beratend zur Seite stehen.
 
Das aha-Team und externe Anbieter informieren dich über folgende Angebote:
  • Reisen allgemein (Couchsurfing, WWOOFing etc.)
  • Soziale Einsätze und Freiwilligenarbeit
  • Sprachaufenthalte
  • Demi-/Au-pair
  • Zwischenjahr
  • Schuljahr im Ausland
  • xchange
  • MOJA
  • go to europe
  • internationale Sommercamps
  • Arbeiten und Praktika im Ausland

Die Veranstaltung ist kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

 

Ab ins Ausland


Du planst ein Zwischenjahr? Du willst vor dem Studium oder nach der Ausbildung erst mal ins Ausland? Dann komm bei uns im aha vorbei und informier dich!
 
Viele junge Leute zieht es ins Ausland – sei dies beruflich, während der Schul- oder Studienzeit, als Zwischenjahr oder in den Ferien. Die Möglichkeiten für kurze und längere Auslandaufenthalte sind beinahe grenzenlos und die Erfahrungen, die man dabei macht, sind unbezahlbar.
Um sich über die zahlreichen Angebote und Möglichkeiten von Auslandaufenthalten zu informieren, gibt es am Freitag, 4. Oktober im aha die Infoveranstaltung «Ab ins Ausland». Nebst dem aha-Team sind als Gesprächspartner verschiedene externe Fachleute anzutreffen, welche Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern und weiteren Interessierten beratend zur Seite stehen.
 
Das aha-Team und externe Anbieter informieren dich über folgende Angebote:
  • Reisen allgemein (Couchsurfing, WWOOFing etc.)
  • Soziale Einsätze und Freiwilligenarbeit
  • Sprachaufenthalte
  • Demi-/Au-pair
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  • xchange
  • MOJA
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  • internationale Sommercamps
  • Arbeiten und Praktika im Ausland

Die Veranstaltung ist kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

 

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