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Weltkrebstag


Mit dem jährlichen Weltkrebstag am 4. Februar wird von der UICC (Internationale Vereinigung gegen Krebs) eine Bewusstseinskampagne gestartet, bei welcher Interessierte, Betroffene und Angehörige die Möglichkeit haben, sich zu informieren und auszutauschen
 

aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

 

 
Viele Krebspatienten fühlen sich unverstanden oder hilflos. Diese Leute sollen sich nicht alleine fühlen auf ihrem Weg der Krankheit. Den Organisationen und Stiftungen ist wichtig, dass das Thema Krebs nicht weiterhin tabuisiert wird und eine ausführliche Auskunft zur Prävention und Behandlung darzubieten. Ausserdem steht die Beseitigung der Wissenslücken im Vordergrund. Denn praktisch jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens direkt oder indirekt von Krebs betroffen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Krebs welche sich in Form von Tumoren im Körper sichtbar machen. Die Gefahr bei diesen sogenannten bösartigen Tumoren ist, dass sie immun gegen Signale sind, die das Wachstum hemmen sollten und sich somit immer mehr vermehren und auch benachbartes Gewebe befallen. Die Behandlung von Krebs wird individuell dem Patienten angepasst.

Der Tag wurde im Februar 2000 auf dem „Weltgipfeltreffen gegen Krebs“ in Paris vereinbart. Am Weltkrebstag 2017 fanden annähernd 1.000 Aktivitäten in 135 Ländern statt. 2018 lautete das weltweite Motto „Wir können – Ich kann … (um Rat fragen)“. Dies soll ebenfalls ein Aufruf sein, den persönlichen Lebensstil zu überdenken und eventuell zu ändern.

 

 


TikTok – Führende Social-Media-App 2019


Junge Menschen durchstöbern eine endlose Reihe von Videos. Durchaus lustig aber nicht ganz risikofrei.
 

aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

 
Nachdem die deutsche Tagesschau am 19. November 2019 die Eröffnung ihres TikTok-Kanals verkündete, wurde diese App Teil von hitzigen Diskussionen. Wer sich regelmässig im Internet aufhält, der ist sicher schon einmal auf den Begriff «TikTok» gestossen. TikTok ist eine chinesische Social Media App um Kurzfilme mit seinen Freunden beziehungsweise mit der Welt zu teilen. Diese App steht vor allem bei der Generation Z, bei allen die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden, sehr hoch im Kurs. TikTok erlangte einen hohen Bekanntheitsgrad im Jahre 2018 als sogenannte Internet-Challenges, die mit TikTok aufgenommen wurden, überall im Netz kursierten. Mittlerweile hat die App 800 Mio. Nutzer weltweit.

Simpel und interessant

Die App ist möglichst einfach aufgebaut und schon beim ersten Öffnen wird das erste Video automatisch vorgeschlagen. Dies geht so weiter in einer endlosen Scrollreihe. Diese Wischgalerie hat Suchtpotenzial. Durch die Struktur des Feeds erhält der Nutzer einen unendlichen Fluss aus kurzen, geschnittenen Videos, der vom Betrachter nicht groß gefiltert oder sortiert werden muss. Anders als auf Facebook, gibt es keine Zeitungsartikel, die konzentriert gelesen und keine Urlaubsfotos von Freunden, die kommentiert werden müssen. Es folgt ein lustiges Video nach dem anderen – ist ein Video langweilig, wischt man einfach weiter.
Das Reizbare an der App ist die Einfachheit, wie ein Video gedreht, geschnitten und zusätzlich mit Musik unterlegt werden kann. So können Comedy- oder Tanzvideos erstellt werden. Viele Nutzer zeigen so ihr Können und erlangen auch eine gewisse Berühmtheit im Internet.
Aufgrund dessen, dass nicht viel Promis in der App zu finden sind, ist TikTok für viele sehr verlockend. Jeder kann mit wenig Aufwand «Content», also Inhalt, produzieren, der innerhalb kurzer Zeit sehr berühmt werden kann. Jugendliche sammeln auch Inspirationen, da die App sehr kreativ ist. Von Backrezepten über Schminkvideos sowie Anleitungen zum Basteln usw. TikTok deckt ein breites Spektrum von Interessen und deshalb auch viele Altersgruppen ab.

Werbung bleibt noch im Hintergrund

Das Werbegeschehen ist eins von vielen Merkmalen, das TikTok von Facebook und Twitter unterscheidet. Die Werbung wird nicht offenkundig kommuniziert. Sie wird ausschliesslich durch Produktplatzierungen vermittelt, was den Nutzern oft nur im Unterbewusstsein auffällt. Ein Beispiel für eine solche Werbekampagne ist die, der Kleidungsmarke «Guess» welche die erste Partnerschaft dieser Art für Tiktok in den USA war. Nutzer wurden dazu bewegt, sich selber in Jeans zu filmen und dabei den Hashtag #InMyDenim zu verwenden.
Mittlerweile haben aber auch grosse Firmen wie Netflix oder Sony Playstation eigene Accounts eröffnet auf denen sie Werbevideos für Ihre Produkte, ebenfalls mithilfe von Hashtags posten. Aber auch diese werden mit viel Witz übermittelt, sodass es nicht wie eine spezifische Werbeabsicht scheint.
Besonders interessant für Werbetreibende ist ausserdem, dass es auf TikTok eine Funktion gibt, mit der man mit nur einem Klick von der Werbung auf die Webseite des beworbenen Produkts weitergeleitet wird.

Jugendschutz ist umstritten

Obwohl TikTok erst ab 13 Jahren erlaubt ist, sind auf der Plattform viele noch jüngere Nutzer zu finden. Hier warnen Jugendschützer vor Cybermobbing, sexueller Belästigung und Abzocke, denn die Altersbeschränkung ist leicht zu umgehen. Wenn das persönliche Profil auf «Öffentlich» geschaltet ist, kann jeder die hochgeladenen Videos anschauen, kommentieren oder dem Nutzer sogar eine Privatnachricht senden.
Ausserdem können TikTok Nutzer virtuelle Geschenke verteilen, welche wiederum mit echtem Geld mittels In-App-Käufen gekauft werden müssen. Dies kann vor allem für junge Nutzer schnell zur Schuldenfalle werden.
Was mit den ganzen persönlichen Daten der Jugendlichen, die sich die chinesische App zweifellos vom Smartphone saugt, passiert bzw. wo diese landen und gebunkert werden, steht dabei sowieso auf einem anderen Blatt.

Sicheres Surfen im Internet

Fakt ist: Komplette Sicherheit bei Apps und im Internet gibt es nicht. Aber man kann potentiellen Gefahren weitgehend aus dem Weg gehen, indem man sich vorab gut informiert. On- und Offline.

Link zum Thema

Weihnachtsmärkte der Region


Die Adventszeit ist in vollem Gang, Weihnachten steht vor der Tür. Zeit, um rauszugehen.
 


aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

Der Duft von Glühwein, Zimtsternen und Tannen liegt in der Luft, vielleicht lodert irgendwo ein Feuer, an dem man sich wärmen und gemütlich beisammen sein kann. Gerne stellen wir euch hier die tollen Weihnachtmärkte unserer Region vor. Viel Spass!

Abenteuer auf eine persönliche Art


Ein Abenteuer in Form eines Zwischenjahrs bestehend aus Lernen, verbunden mit Abenteuer in dem Ausland, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.


aha-Reporterin Sascha Eva Ospelt

aha@aha.li

Im Ausland lernt man viel Neues kennen: Orte, Menschen, andere Sitten und Kulturen. Diese Erlebnisse sind eine Bereicherung für Geist und Seele. Weshalb also nicht für längere Zeit den Alltag in einem fremden Land geniessen und das Interesse für Unbekanntes wecken?
Viele Schülerinnen und Schüler planen nach ihrer Schulzeit zunächst ein Zwischenjahr. Nach einer langen Schulzeit wollen sie sich nicht direkt in die nächste Routine, sei es eine Lehre oder ein Studium, stürzen. Trotz einer gewissen Struktur, die unser Leben prägt, ist eine Auszeit vom Alltag zu Hause eine tolle Sache, um zu sich selbst zu finden und neu auszurichten.


«Ich empfehle einen Sprachaufenthalt sehr, da man durch diesen nicht nur unglaubliche Erfahrungen fürs Leben sammelt, sondern auch neue Leute kennenlernt, eine Sprache verbessert oder sie sogar neu erlernt und man das Selbstvertrauen stärkt.» Claudio

 

Deshalb entscheiden sich viele junge Leute für ein Zwischenjahr im Ausland. Ein intensiver Sprachkurs erweitert das Wissen und steigert die Sprachsicherheit. „Ich empfehle einen Sprachaufenthalt sehr, da man durch diesen nicht nur unglaubliche Erfahrungen fürs Leben sammelt, sondern auch neue Leute kennenlernt, eine Sprache verbessert oder sie sogar neu erlernt und man das Selbstvertrauen stärkt“, erzählt Claudio, der nach der Matura Spanisch in einer Sprachschule in Valencia lernte.

Wer längere Zeit im Ausland sein will, ohne zur Schule zu gehen, tut im Rahmen von Freiwilligenarbeit etwas Gutes für das Land und seine Bewohnerinnen und Bewohner, indem man sich im sozialen oder gesundheitlichen Bereich engagiert. Gleichzeitig lernt man viele Gleichaltrige aus verschiedenen Ländern kennen. Ebenfalls ist Work and Travel eine kostengünstigere Variante, da es unzählige Angebote mit Kost und Logis inbegriffen gibt. Zum Beispiel Arbeit mit Kindern als Au-pair.

Es braucht jedoch ein gewisses Mass an Selbstständigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber alternativen Lebensweisen. Und man sollte kein Problem damit haben, sich in andere Lebensstandards hineinzuversetzen. Nicht jede Form von Auslandsaufenthalt ist für jeden Menschen geeignet, denn bei einigen ist man sehr auf sich alleine gestellt, während beim Freiwilligendienst zum Beispiel Mentoren als Unterstützer vor Ort sind. Doch Jugendliche, die bereits ein anderes Land in Form eines längeren Sprachaufenthaltes besucht haben, berichten ausschliesslich Positives und raten, jegliche Bedenken zu verwerfen.
Wer sich für das lohnende Abenteuer Auslandsaufenthalt interessiert, kann sich im aha – Tipps & Infos in Vaduz über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

Ab ins Ausland

 


Einen Freiwilligendienst würde ich sicherlich jedem empfehlen, da es ein toller Weg ist, viele neue Leute kennen zulernen, Freunde zu machen, neue Orte und Kulturen zu entdecken und einfach mal wirklich selbstständig zu leben. Ich habe viel gelernt und viele neue Situationen bezwungen.
Livia Halbeisen


Nach der Matura zog es mich nach Ghana, um dort im Rahmen eines Freiwilligendienstes aktiv in einer Schule samt Waisenhaus tätig zu sein. Unter anderem durfte ich selbstständig mein erlerntes Wissen in beispielsweise Englisch, Mathe und Geofrafie an Kinder in allen Altersgruppen weitergeben. Das Sozialprojekt hat mir den ghanaischen Alltag nähergebracht und so meiner persönlichen Entwicklung beigesteuert.
Fabienne Lampert


Der Aufenthalt in Neuseeland hat mir nicht nur die Türe zu einer anderen Kultur geöffnet, sondern auch die Türe zu einiger meiner schönsten Erfahrungen. In den Monaten des Sprachaufenthaltes habe ich mehr fürs Leben gelernt als in meinen 14 Jahren zuvor und ich bin an der Herausforderung in verschiedenen Aspekten gewachsen.
Stella Sprenger


Ich habe viele schöne Dinge erlebt, viele Erfahrungen gemacht, mein Englisch verbessert, eine neue Sprache und Kultur kennengelernt, meinen Horizont erweitert und bin vielen tollen Leuten begegnet. Ich würde jeder Zeit wieder zurückgehen und kann jedem empfehlen, selbst auch ein Freiwilligenjahr zu machen.

Céline Meier

Weiterführende Links

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