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aha-Praktikant:innen


Neben dem Kernteam haben das aha über die Jahre hinweg auch viele motivierte Jugendliche und junge Erwachsene als Jugendteam-Mitglieder, Praktikant:innen oder Freiwillige das aha mitgestaltet und unsere Angebote und Produkte massgeblich mitentwickelt und geprägt. Dieser Beitrag ist eine Hommage an sie. Wir werfen sowohl einen Blick in die Vergangenheit als auch Gegenwart und Zukunft.

Videostatements

Die folgenden Videos und Statements zweier ehemaliger Praktikant:innen sind im Rahmen des 20-jährigen aha-Jubiläums entstanden.

 

«Wenn ich ans aha denke, kommt mir zuerst mein Praktikum in den Sinn. Als Zweites fällt mir der Freiwilligendienst ein, den ich über Erasmus+ JUGEND IN AKTION in Finnland absolviert habe.»

Noam Mayer, Jugendarbeiter und ehemaliger aha-Praktikant (2016/2017)

 

«Ich erinnere mich an die schönen Camps, die ich mit 14 Jahren mit dem aha erleben durfte. Ich konnte dabei viele Leute kennenlernen. Im vergangenen Jahr absolvierte ich im aha mein Praktikum. Dabei konnte ich viele engagierte Jugendliche erleben. Wenn ich später einmal an das aha zurückdenke, dann verbinde ich es nur mit positiven Erinnerungen.»

Ntumba Julienne Adao, ehemaliger aha-Praktikantin (2018/2019)

Was wurde aus…

… Susanna?

Susanna war 2005 als Praktikantin im aha. Nach ihrem Praktikum beim aha hat Susanna ihren Weg gemacht und ist nun als Lehrperson am Liechtensteinischen Gymnasium für Wirtschaft und Recht tätig. Sie lebt weiterhin in Liechtenstein und engagiert sich leidenschaftlich für die Bildung junger Menschen. 

„Nutze die Möglichkeiten, die dir in Liechtenstein geboten werden und schaue über die Landesgrenzen hinaus!“

ist der Rat, den sie ihrem 15-jährigen Ich geben würde. Ihre Zeit beim aha hat sie geprägt; besonders die gemeinsamen zNünipausen und die Freiheit bei der Durchführung ihres Projektes sind ihr in positiver Erinnerung geblieben. Für die Zukunft wünscht sie dem aha, dass es sich weiterhin so ideal an die sich veränderten Gegebenheiten anpasst, um für die Jugendlichen ein optimaler Ansprechpartner zu sein.

 

… Martina?

Martina, die 2005 ihr Praktikum bei aha absolvierte, hat sich ein erfülltes Leben in Hinterkappelen bei Bern in der Schweiz aufgebaut. Als Ergotherapeutin an der Blindenschule in Zollikofen widmet sie sich mit Hingabe ihrer Arbeit und ihrer Familie, bestehend aus ihrem Mann Thomas und zwei Töchtern. Ihre Begegnung mit Thomas während des Praktikums mündete in einer fast 20-jährigen Partnerschaft, die sogar der kultige aha Bus bei ihrer Hochzeit unterstützte. 

Folge dem, was dich interessiert

empfiehlt Martina und blickt dankbar auf die „vielen guten & herzlichen Kontakte“ während ihrer aha-Zeit zurück. Ihr Wunsch für aha: weitere 25 Jahre spannende Projekte und Anlässe, die junge Menschen prägen und verbinden.

 

… Rahel?

Nach ihrem Praktikum bei aha (2005-2006) zog es Rahel für das Studium nach Wien, danach kam sie zurück nach Liechtenstein, wo sie heute im Amt für Soziale Dienste im Fachbereich Chancengleichheit tätig ist. Ihre Arbeit umfasst wichtige Bereiche wie Integration, Migration und LGBTIQA+. Rahel schätzt die Erfahrungen und Einblicke in die Jugendarbeit, die sie während ihrer Zeit bei aha sammeln konnte; vor allem auch, um herauszufinden, was sie nach dem Praktikum machen wollte.
Das aha ermöglichte mir einen ersten Einblick in die Berufswelt
reflektiert sie und fügt hinzu, dass sie während der Zeit bei aha auch ihren Mann kennengelernt hat, der für den Umzug nach Wien, den aha Bus ausgeliehen hatte. Dem aha wünscht sie weiterhin Offenheit und die Freude, junge Menschen zu unterstützen und sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

 

…Debi?

Nach ihrem Praktikum bei aha im Jahr 2011-2012 hat Debi ihren Weg gefunden und lebt heute in Winterthur, Schweiz. Als Sozialpädagogin widmet sie sich der sozialpädagogischen Familienbegleitung und hat sich nebenher im IT-Bereich als Network Engineer weitergebildet. Zusammen mit zwei Kollegen gründete sie eine IT-Firma. Debi erinnert sich gerne an ihre Zeit bei aha zurück, die ihren ersten Kontakt im Bereich der Sozialen Arbeit darstellte und wo sie ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen entdeckte.

Geniesse die Zeit! Du musst nicht schon mit 15 wissen, wie dein Leben in Zukunft aussehen wird

 rät sie ihrem jüngeren Ich. Für aha wünscht sie viel Energie, Spass und weiterhin tolle Ideen für die nächste Generation junger Leute.

 

… Nicolaj?

Nicolaj, der sein Praktikum bei aha 2016-2017 absolvierte, lebt momentan in Triesenberg, Liechtenstein, und arbeitet als Snowboardlehrer. Sein Traum führte ihn auf eine Reise in einem umgebauten Van entlang der südspanischen Küste, auf der Suche nach einem Grundstück, um ein kleines Paradies zu schaffen. Obwohl er sich aufgrund seiner Heirat eine Zeit lang in Liechtenstein niederliess, ist er nach seiner Scheidung wieder seinen Träumen auf der Spur. Nicolaj, der freischaffende Kunstlehrer, Fotograf, Künstler und Singer-Songwriter ist, erinnert sich an ein gutes Team bei aha und wünscht dem Projekt weiterhin blühenden Erfolg.

Höre und vertraue deinem Herz und niemandem sonst

ist sein Rat.

 

…Alexandra?

Alexandra, die ihr Praktikum bei aha im Jahr 2022 absolvierte, pendelt derzeit zwischen Liechtenstein und der Schweiz. Sie studiert Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung in Marketing an der Universität St.Gallen (HSG) und leitet das Social Media Marketing für Un-Dress, die grösste nachhaltige Fashion Show der Schweiz. Ihre Zeit bei aha, besonders als Jugend-Reporterin, hat sie geprägt und ihr ermöglicht, neben dem Schreiben auch Podcasting für sich zu entdecken. Alexandra rät ihrem 15-jährigen Ich, jede Chance zu ergreifen und mutig im Leben zu sein. Für aha wünscht sie, dass es noch mehr Jugendliche erreicht und ihnen hilft, ihre Träume zu erkennen und zu verfolgen.

aha-Praktikum 2024: Amy

Podcastaufnahme mit Lena-und Kristina

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Amy Kalberer, 21 Jahre alt aus Balzers, Liechtenstein, nutzt ihr Zwischenjahr für ein Praktikum bei aha, nachdem sie ihre Matura an der HTL Dornbirn im Bereich Mode und Produktionstechniken erfolgreich abgeschlossen hat. Mit Blick auf ein Studium in Mailand möchte Amy sich weiterhin im Modebereich weiterbilden, auch wenn der spezifische Studiengang noch offensteht.

Ich bin für die Bereiche Jugendinfo, Social Media, Podcasts, Events und vieles mehr zuständig

erklärt Amy, die durch eine Jobbörse auf die Stelle aufmerksam wurde und sich spontan bewarb.

Amy beschreibt sich selbst als aufgeschlossen und selbstständig. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Freunden, beim Shoppen oder beim Baden im Sommer. Ihre Leidenschaft gilt der Mode, besonders Secondhand- und Vintage-Mode, die sie wegen ihrer Einzigartigkeit und Umweltfreundlichkeit schätzt.

Ich trage gerne Kleidung, von der ich weiss, dass sie gleichzeitig gut für die Umwelt ist und einzigartig ist, weil sie sonst niemand hat

sagt sie. Seit drei Jahren lebt Amy vegetarisch und trägt so ihren Teil zum Umweltschutz bei.

Über ihre Zeit bei aha sagt Amy: „Wenn ich ans aha denke, denke ich sofort an die orange Farbe, die das Logo hat.“ Sie schätzt die Organisation als neutrale Anlaufstelle, bei der ihr stets geholfen wird. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass aha weiterhin wächst und von Jugendlichen als Anlaufstelle genutzt wird. 

Dass das Team immer so sympathisch und toll bleibt wie es jetzt ist

hofft Amy. Mit ihrer positiven Einstellung und ihrem Engagement ist Amy eine Bereicherung für das aha und wir sind froh, sie im Team zu haben.

Dein Praktikum im aha

Du hast die Schule, bzw. die Lehre abgeschlossen, lebst in Liechtenstein, suchst eine Zwischenlösung oder möchtest dich neu orientieren? Dann bist du für die Ergänzung unseres Teams genau der oder die Richtige! 

Bei uns ist ab September 2024 wieder eine Praktikumsstelle frei!  Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail. Alle Infos findest du hier.

 

 

aha-Gründung


Am 17.12.1999 öffnete das aha erstmalig seine Pforten im Schaaner Bahnhof. Unzählige Jugendliche und Erwachsene haben dazu beigetragen, dass das aha damals eröffnet wurde und auch heute noch besteht. In diesem Beitrag möchten wir die Gründung und insbesondere «Personen der ersten Stunde» ins Rampenlicht stellen.

 

Vor 25 Jahren sind wir bei null gestartet, und es war auch etwas chaotisch am Anfang, Wir waren ein sehr kleines, aber sehr motiviertes Team. Inzwischen ist das aha erwachsen geworden. Aber ich glaube, dass sich das aha in Zukunft verstärkt mit den Themen Europa und Partizipation weiterentwickeln wird.

Virginie Meusburger-Cavassino, Co-Geschäftsleitung des aha und seit der Gründung mit an Bord

 

aha – History

Im Schnellzug ging es von der Idee einer Jugendinfo in Liechtenstein im April 1998 zur Eröffnung der Geschäftsstelle im Schaaner Bahnhof am 17. Dezember 1999. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, dass das aha – Tipps & Infos für junge Leute vom ersten Tag an im Schaaner Bahnhof seine Heimat fand.

Zurück zu den Anfängen: Beeindruckt von einem Besuch im aha Vorarlberg im Frühjahr 1998, beauftragte die damalige Regierungsrätin Dr. Andrea Willi das Amt für Soziale Dienste zu überprüfen, ob eine ähnliche Einrichtung in Liechtenstein realisierbar wäre. «Eine Jugendstudie», so schreibt Dr. Marcus Büchel später in seinem Vorwort des Tätigkeitsberichts 1999/2000, «hatte bereits einen Bedarfsnachweis für ein Jugendinformationszentrum erbracht».

Etwa im gleichen Zeitraum, Ende 1998 wurde das Dekanat und damit der Träger der Jugendarbeitsstelle Liechtenstein[1] aufgelöst. Bei der Ausarbeitung des Konzeptes für ein Jugendinformationszentrum wurde deshalb beschlossen, die Produkte der Jugendarbeitsstelle in das neu aufzubauende Jugendinformationszentrum zu integrieren. Im November 1998 legte das Amt für Soziale Dienste ein entsprechendes Konzept, erstellt von Nancy Barouk-Hasler, zur Betreibung eines Jugendinformationszentrums vor, und nur wenige Wochen später, am 21. Dezember, wurde der Verein Jugendinformation Liechtenstein gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen: Dr. Marcus Büchel, Daniel Jäggi, Thomas Müller (aha Vorarlberg) und Patrizia Strub-Wohlwend (Vorstand) sowie Nancy Barouk-Hasler, Peter Dahmen, Renate Feger, Hansjörg Frick, Luda Frommelt, Margit Näscher, Dr. Andrea Willi.

Vereinspräsident, Dr. Marcus Büchel, blickt in seinem Vorwort des ersten Tätigkeitsberichts (1999/2000) wie folgt auf die Entstehungsgeschichte zurück: „Der Bericht dokumentiert eine Schnellzugfahrt, die im April 1998 begonnen hat. Damals besuchten die Jugendministerinnen von St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein im Rahmen einer Konferenz das aha in Dornbirn. Beeindruckt von dem überzeugenden Konzept, beauftragte die Regierungsrätin Dr. Andrea Willi den Unterzeichnenden als Vorstand des Amtes für Soziale Dienste zu überprüfen, ob eine ähnliche Einrichtung in Liechtenstein zu realisieren wäre. […] War ursprünglich ein reines Informationszentrum geplant, so ergab sich durch die Auflösung des Dekanats eine Konzeptänderung. Wir waren von der Jugendministerin angefragt worden, ob wir für die heimatlos gewordene Jugendarbeitsstelle ein neues Dach bieten könnten. Diese Umstände boten sich als einmalige Chance, die Jugendinformation und die landesweite offene Jugendarbeit unter einer Trägerschaft zu verbinden. Wie wir heute feststellen können, war die Fusion beider Bereiche eine sehr gute Entscheidung, die den liechtensteinischen Verhältnisse Rechnung trägt. […]

Mein erstes aha-Erlebnis ist mit der Gründung des aha verbunden. Mit der Liechtensteiner Jugendministerin besuchten wir ein Jugendinformationszentrum in Vorarlberg. Wir waren von der Idee sehr angetan. Aus dem Wunsch, so etwas auch im Land umzusetzen, entstand dann vor 25 Jahren das aha in Liechtenstein.

Marcus Büchel – ehemaliger aha-Vereins-Präsident

 

Auch Dr. Andrea Willi (Alt-Regierungsrätin, 1993 – 2001) erinnert sich an die Entstehungsgeschichte mit folgenden im April 2019 verfassten Zeilen:

„Am 2. Dezember 1997 wurde im Osservatore Romano, der Tageszeitung des Vatikans, die Errichtung des Erzbistums Vaduz bekannt gegeben. Unter vielem anderem hatte dies zur Folge, dass das Dekanat Liechtenstein aus der Diözese Chur ausgegliedert wurde. Mit Zirkularschreiben von Erzbischof Wolfang Haas vom 14. Januar 1998 erfolgte die Auflösung des Dekanats. Die, bis dahin geltenden Vereinbarungen zwischen Regierung und Dekanat wurden als für das Erzbistum nicht verbindlich eingestuft. Das Dekanat Liechtenstein wurde ab dem 2. Februar 1998 vom neu gegründeten Verein für eine offene Kirche ‚abgelöst‘.

Von einem Tag auf den andern war das Dekanat, das bis dahin auch Aufgaben im Rahmen der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung wahrgenommen hatte, Geschichte. Sowohl für die Jugendarbeit wie auch für die Erwachsenenbildung mussten in der Folge rasch neue Organisationsformen gefunden werden.

Im Februar 1998 führte das Amt für Soziale Dienste in Zusammenarbeit mit dem GFK- Fessel-Institut eine repräsentative Jugendbefragung in Liechtenstein durch. Insbesondere im Bereich der Jugendinformation wurde demnach mehr Unterstützung gewünscht. Im Laufe des Jahres 1998 wurde geprüft, wie diesem Bedürfnis am besten entgegenzukommen wäre.

Das Jugendinformationszentrum ‚aha‘ in Dornbirn, das ich zusammen mit Amtsleiter Marcus Büchel im selben Jahr besucht habe, beeindruckte uns als mögliches Modell für den Aufbau einer nützlichen Informations- und Anlaufstelle für unsere Jugendlichen. Wir waren begeistert und überzeugt vom Leitbild dieses einladenden und offenstehenden Jugendinformationszentrums. Bei der anschliessenden Planung und Umsetzung desselben Modells für Liechtenstein wurden wir von den Verantwortlichen in Dornbirn dokumentiert und beraten.

Im März 1999 wurde die Jugendstudie, in der die Resultate aus der Jugendbefragung festgehalten sind, publiziert. Gleichzeitig konnten wir bereits die geplante Errichtung eines Jugendinformationszentrums ‚aha‘ in Liechtenstein ankündigen. Die notwendigen Regierungsbeschlüsse wurden zügig veranlasst und umgesetzt. Am 17. Dezember 1999 wurde das Jugendinformationszentrum ‚aha‘ im Bahnhof Schaan feierlich eröffnet.

Bis heute sind wir den Verantwortlichen in Dornbirn, die uns damals und bis heute tatkräftig unterstützt haben, für ihre Hilfe dankbar.

 

[1] Innerhalb des Dekanats wurde 1974 ein Team für Jugendarbeit gebildet, bevor 1979 die Jugendarbeitsstelle als «Arbeitsstelle der kirchlichen Jugendarbeit» ins Leben gerufen wurde. Das Dekanat engagierte sich also über zwei Jahrzehnte, bis zur Auflösung des Dekanats durch den Erzbischof Ende 1998, in der nationalen und internationalen Jugendarbeit Liechtensteins.

 

Das erste aha-Team im Jahr 1999: Margit Näscher, Peter Dahmen, Nathalie Roth, Serge Bühler und kniend Gerlinde Kringels (Praktikantin), Virginie Meusburger.

In a nutshell – Timeline

14. Januar 1998                    
Auflösung des Dekanats Liechtenstein, das bis dahin auch Aufgaben im Rahmen der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung wahrgenommen hatte.

Februar 1998                     
Repräsentative Jugendbefragung in Liechtenstein durch das Amt für Soziale Dienste in Zusammenarbeit mit dem GFK- Fessel-Institut. Insbesondere im Bereich der  Jugendinformation wurde demnach mehr Unterstützung gewünscht.

März 1999
Die Resultate aus der Jugendbefragung werden in der Jugendstudie veröffentlicht. Gleichzeitig konnten wir bereits die geplante Errichtung eines Jugendinformationszentrums «aha» in Liechtenstein ankündigen.

April 1998       
Besuch aha Vorarlberg: Idee «Jugendinfo in Liechtenstein» nach dem Vorbild des Jugendinformationszentrums in Vorarlberg zu gestalten.

21.12.1998       
Gründung des Vereins «aha – Jugendinformation Liechtenstein» im Restaurant Linde in Vaduz (Der Vereinsname wurde erst 2013 mit dem Kürzel «aha» ergänzt und heisst seither   Verein aha – Jugendinformation Liechtenstein, um zwischen Verein und Geschäftsstelle auch namentlich eine, nach aussen sichtbare, Verbindung herzustellen.)

17.12.1999     
Eröffnung der Geschäftsstelle im Schaaner Bahnhof

 

Berichte über die aha-Eröffnung in den Liechtensteiner Tageszeitungen:

 

 

Projekte/Produkte in der Gründungszeit

1998/99 startete das aha mit dem Aufbau der Jugendinformations- und Jugendprojekteabteilung mit 4 Personen (rund 300 Stelleprozent) plus der mittlerweile Dienstältesten, Virginie Meusburger, die 1999 zu 20% vom aha Vorarlberg «ausgeliehen» worden war. Ganz zu Beginn, bzw. bis zum Abschluss der Umbauarbeiten im Schaaner Bahnhof, war die Jugendinformation in den Räumlichkeiten der Jugendarbeitsstelle an der Landstrasse in Vaduz untergebracht. Produkte wie u.a. der Internationale Jugendaustausch (vormals unter dem Begriff «Jugendreisen»), das Eurolager, die Schulendtage, der Jugendleiterkurs wurden von der Jugendarbeitsstelle ins aha überführt. Es spricht für sich, dass viele Produkte aus der Anfangszeit bis heute bestehen. Sie wurden weiterentwickelt und ergänzt, ihre Methoden und Grundgedanken aber stossen bis heute auf eine hohe Akzeptanz bei den Jugendlichen.

1999: Das aha ist im deutsch-französischsprachigen Netzwerk „Transfrontalier“ vertreten und bietet gemeinsam mit Belgien, Luxemburg, Deutschland und Frankreich Jugendaustauschprojekte und internationale Trainings für Jugendbegleiter an. 2004 findet das erste Transfrontalier-Training unter der Leitung von Peter Dahmen in Liechtenstein statt.

1999: Einrichtung der Online-Ferienjobbörse. Die Firmen werden noch per Brief angeschrieben, ihre offenen Ferienjobs im aha zu melden.

1999: Der Ferienspass bzw. dessen Koordination wird vom Verein Liechtensteiner Jugendorganisationen (VLJ) ins aha überführt.

2000: Im Konzept der Jugendinfo (noch) nicht enthalten, zieht die Nationalagentur für die EU-Jugendprogramme[1] im aha ein. Mit dem Start des EU-Programms Jugend (2000-2007) wurde das aha von der Regierung mit der Führung der Nationalagentur beauftragt. Seither ist das aha in der dritten Programmgeneration für die EU-Jugendprogramme als Nationalagentur tätig (Jugend, Jugend in Aktion, Erasmus+ Jugend in Aktion).

2000: Die Vertretung im Plattform-Netzwerk wird vom Amt für Soziale Dienste ans aha delegiert. Die „Plattform“ ist ein Netzwerk aus rund 30 Ländern/Regionen zur Förderung des Jugendaustausches und der Qualitätssicherung bei Jugendbegegnungen.

 

[1] Liechtenstein ist 1995 dem EWR beigetreten und konnte über diesen an EU-Programmen teilnehmen. 1997/1998 war das Amt für Soziale Dienste für den Europäischen Freiwilligendienst zuständig.

Galerie

 

Starte die „Grün-volution“ in deinem Büro!


Hey! Es ist Zeit für einen Reality-Check. Wie steht’s eigentlich um die Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz? Mit unserem Nachhaltigkeits-Check lässt sich das ermitteln und obendrein gibt es hilfreiche Informationen, spannende Fakten und motivierende Tipps.  

Los geht’s!  

Es stehen zwei Varianten des Nachhaltigkeits-Checks bereit: Eine für dich als Einzelperson und eine für Teams. Wir empfehlen, dass zuerst jede:r den Check für sich macht und ihr dann gemeinsam als Team euer Arbeitsumfeld unter die Lupe nehmt. Die Fragen im Nachhaltigkeits-Check sind im Multiple-Choice-Format gestaltet. Wählt einfach die Option aus, die am besten auf eure Situation zutrifft. 

Nachhaltigkeits-Check für Einzelpersonen

Nachhaltigkeits-Check fürs Team

Starte mit kleinen Schritten, aber starte jetzt! Jede Veränderung zählt und bringt uns näher an eine nachhaltigere Zukunft.

Hängs dir ins Büro!

Manchmal vergessen wir Dinge leicht, wenn sie nicht vor unseren Augen sind. Deshalb haben wir ein cooles Poster entworfen, das ihr in eurem Büro aufhängen könnt. So werdet ihr immer daran erinnert, klimafreundliche Praktiken am Arbeitsplatz zu fördern und kleine Schritte in Richtung Nachhaltigkeit zu unternehmen.

Download: Nachhaltigkeits-Check

Dein Feedback

Wir freuen uns über konstruktive Rückmeldungen und Ideen. Danke, dass du dir kurz Zeit für das Feedbackformular nimmst.

Über das Projekt

Das Projekt ist 2023 im Rahmen eines ESK Solidaritätsprojekts umgesetzt worden. Die Projektgruppe bestand aus 5 jungen Leuten, die den Fragebogen und das Poster erstellt haben. Ihr Ziel war es, durch die Erstellung eines Fragebogens und eines Posters, auf die Möglichkeiten für mehr Umwelt- und Klimaschutz in ihrem Arbeitsumfeld aufmerksam zu machen.

 

KlimaLab


aha beteiligt sich an EU-Projekt

Mit dem Kick-off Treffen in Feldkirch startet das Projekt „KlimaLab“ in die erste Runde. Das ERASMUS+-Projekt mit Partnerorganisationen aus Österreich und Liechtenstein zielt auf ein innovatives Workshop Format mit einem thematischen Schwerpunkt auf Umwelt- und Klimaschutz.

Das Projekt läuft im Rahmen des Jahresthemas „Zemma handla“, koordiniert durch die Kinderlobby Liechtenstein und dem aha – Tipps & Infos für junge Leute Liechtenstein.

Die Idee

Das neue Workshop Format möchte junge Menschen zwischen 13 und 19 Jahren verschiedener Schulstufen und -niveaus erreichen. Mit der Unterstützung unterschiedlicher Akteur:innen, die bereits im Umwelt- und Klimaschutz aktiv sind und Bildungsarbeit betreiben, soll den Schüler:innen aus Vorarlberg und Liechtenstein das komplexe Thema Klimawandel/Klimaschutz nähergebracht werden. Das Ziel ist es, dass sie am Ende eines KlimaLab Workshops, Zusammenhänge erkennen und zwischen Fakten und Fake News unterscheiden können. Zudem sollen sie Handlungsoptionen entdecken und Ideen generieren und umsetzen können.

Kick-off und Kennenlernen

Am 21. Februar trafen die beteiligten Partner in Feldkirch, um den Auftakt in das Projekt zu feiern. Zu den Partnern zählen das aha Vorarlberg, die SDG Jugendbotschafter*innen der Caritas Vorarlberg, Jugend Energy und das aha Liechtenstein. Während die zwei ahas für die Koordination des Projekts zuständig sind bringen die Vertreterinnen Antonella (SDG-Jugendbotschafterin) und Julia Frommelt ihre wertvolle Erfahrung aus ihren Bildungsworkshops und vor allem ihr Hintergrundwissen mit.

Pilot Durchführung in Liechtenstein

Die formatio Privatschule in Triesen hat sich mit dem Oberstufen Gymnasium für einen ersten Testlauf zur Verfügung gestellt. Am 19. Dezember war es dann soweit. Das aha und JugendEnergy stellten einen interaktiven Workshop Vormittag auf die Beine. Mit dabei war eine spannende Auswahl an liechtensteinischen Expert:innen in Sachen Klima- und Umweltschutz: CIPRA International, LGU, Verein Ackerschaft und myClimate. Sie vermittelten den Jugendlichen die Themen Mobilität in Liechtenstein, Stickstoff in der Landwirtschaft, Ernährung und nachhaltiges Reisen. Für eine leckere Znüni-Pause sorgte VegAluna mit rein veganen Köstlichkeiten.

Beteiligte Organisationen

aha; LGU, Jugend Energy, Cipra, myClimate; Ackerschaft

Mini Drinks, mini Fründa. I luag druf!


Wir alle lieben geselliges Beisammensein. Aber nicht alle Gäste verfolgen dieselben Ziele, wenn sie an Events, Partys oder Veranstaltungen teilnehmen.

GHB (Gammahydroxybuttersäure) und GBL (Gamma-Butyrolacton) sind besser bekannt unter dem Namen K.O.-Tropfen. Diese werden gerne auf Partys benutzt, um Menschen gefügig zu machen und ihnen das Bewusstsein zu nehmen. Dabei können sich die Betroffenen während und nach dem Rausch nur an sehr wenig erinnern.  

In unseren Nachbarländern kam es in der nahen Vergangenheit immer wieder zu bestätigten oder vermuteten Fällen, bei denen Gästen heimlich K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt wurden. In Liechtenstein weist die Statistik keine Fälle von K.O.-Tropfen aus. Es kam aber in der Vergangenheit immer wieder zu Verdachtsfällen, weshalb es sich lohnt, aufmerksam zu sein.

Typische Anzeichen sind neben plötzlichem Schwindel und Übelkeit auch Wahrnehmungsschwierigkeiten, Dämmerzustand, eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Regungslosigkeit. Eine anfängliche Euphorie kann ebenfalls ein Anzeichen sein. Im Nachhinein fehlt den Opfern häufig die Erinnerung an einige Stunden. Die Tropfen kommen deshalb oft in Verbindung mit sexualisierter Gewalt und Diebstahl zur Anwendung. 

Die neue Kampagne von Suchtprävention Liechtenstein (Kommission für Suchtfragen) und Jugendschutz Liechtenstein sensibilisiert zum Thema K.O.-Tropfen. In diesem Rahmen wird die Offene Jugendarbeit Liechtenstein (OJA) an verschiedenen Veranstaltungen mit kostenlos erhältlichen Armbändern vor Ort sein, die K.O.-Tropfen entlarven sollen.

Was genau sind K.O.-Tropfen?

K.O.-Tropfen (Knock-out ->  engl. für „jemanden ausser Gefecht setzen“) werden unbemerkt verabreicht, um einen anderen Menschen in einen willen- und hilflosen Zustand zu versetzen.

Unter der Wirkung von K.O.-Tropfen kann es zu Raub- und Sexualstraftaten kommen. K.O.-Tropfen können auch absichtlich als Rauschmittel eingenommen werden. Dies hat natürlich auch Risiken.

Beim verwendeten Wirkstoff in den Tropfen handelt es sich häufig um die Substanz GHB (Gammahydroxybuttersäure). Auch Mixturen aus Benzodiazepinen, Muskelrelaxantien und Barbituraten sind möglich. Meist sind es geruch-, farb- und geschmacklose Flüssigkeiten, die in kleinen Mengen enthemmend wirken, in großen Mengen betäubend und als Überdosis tödlich sein können.

Weitere Infos rund um K.O.-Tropfen findest du hier:

Wie vor K.O.-Tropfen schützen?

  • Gemeinsam feiern, gemeinsam nach Hause gehen. So können sich Freundinnen und Freunde gegenseitig am besten vor K.O.-Tropfen schützen.
  • Das Getränk nie unbeobachtet stehen lassen. Und gegenseitig auf die Getränke aufpassen, falls einmal jemand aufs WC oder auf die Tanzfläche geht.
  • Keine offenen Getränke von Fremden annehmen.
  • Falls man Zweifel hat:
    • Das Getränk besser stehen lassen und ein neues bestellen. Das kostet zwar etwas Geld – kann aber vor fatalen Folgen schützen.
    • Das kostenlose K.O.-Tropfen Test-Armband der Suchtprävention Liechtenstein und Jugendschutz.li verwenden.
       
  • Wenn einem plötzlich schlecht oder schwindelig wird: Hilfe bei Freund:innen oder dem Barpersonal holen.
  • Auf Freund:innen aufpassen und sofort reagieren, wenn sie teilnahmslos wirken oder mit fremden Personen mitgehen.

 

Was tun, wenn es passiert?

Leider kann es  passieren, dass man Opfer von K.O.-Tropfen wird. Schuld daran ist immer der Täter/die Täterin!

Wenn einem plötzlich schlecht oder schwindelig wird: Auf sich aufmerksam machen. Hilfe bei Freund:innen oder dem Barpersonal holen.

Den Sanitätsnotruf (144) oder die Landespolizei (117) anrufen bzw. anrufen lassen. Die Symptome beschreiben und den Verdacht auf K.O.-Tropfen mitteilen.

Zur Polizei zu gehen ist wichtig.: Es mag sein, dass einem kurz nach der Tat alles zu viel ist. K.O.-Tropfen sind jedoch maximal 6 Stunden im Blut und maximal 12 Stunden im Urin nachweisbar. Darum: schnellstmöglich eine Urinprobe sicherstellen lassen. Nur so kann Gewissheit hergestellt werden, was einem wirklich verabreicht wurde. Es drohen keine Konsequenzen, wenn man das Gefühl hat, dass man Opfer der Tropfen geworden ist. Auch dann nicht, wenn diese nicht nachweisbar sind. Schuld ist immer derjenige, der diese Tropfen verabreicht!

Rechtliche Situation

Der private Besitz von beispielsweise der K.O.-Tropfen Substanz GHB ist in Liechtenstein verboten.

Jemandem ohne seine/ihre Zustimmung K.O.-Tropfen zu verabreichen ist Körperverletzung und damit eine Straftat.

Kampagne

Die Suchtprävention Liechtenstein (Kommission für Suchtfragen) und der Jugendschutz Liechtenstein sensibilisieren gemeinsam zum Thema K.O.-Tropfen.

Ziel ist es eine Sensibilisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Gefahren von K.O.-Tropfen und dem richtigen Verhalten im Anlassfall, sowie eine Sensibilisierung von Multiplikator:innen und dem Nachtgastronomiepersonal zu erreichen.

Kostenlose Testarmbänder

 

Kostenlose K.O.-Tropfen Testarmbänder gibt es in den Jugendtreffs der Offenen Jugendarbeit Liechtenstein, beim Amt für Soziale Dienste in Schaan und bei uns im aha zur Abholung.

Wie funktionieren die Tests?

  1. Getränk umrühren und einen Tropfen des Getränks auf das Testfeld geben.
  2. Färbt sich das Feld blau, so ist der K.O.-Tropfen-Wirkstoff GHB enthalten. Getränk NICHT (mehr) konsumieren!

Reines Wasser kann man mit dem Armband nicht auf GHB testen! : Reines Wasser verfärbt den Test ebenfalls blau. Dies ist eine Sicherheitsfunktion. Darum das Armband vor Wasser und Regen schützen, es verfärbt sich sonst und ist unbrauchbar.

Mit einem Armband kann man zwei Getränke testen. Jedes Testfeld nur 1x verwenden. Der Test reagiert nur auf die gängige K.O.-Tropfen-Substanz: GHB. Es gibt aber verschiedene Substanzen, die als K.O.-Tropfen verwendet werden. Das Armband ist also vor allem eine wertvolle Erinnerungsfunktion: es erinnert daran, achtsam zu sein!

Keine Gewähr für die Funktion des Tests. Hersteller: Twinvay GmbH, Im Ermlisgrund 20-24, 76337 Waldbronn, Deutschland:  www.xantus-drinkcheck.de  Es handelt sich um kein Medizinprodukt.

Quiz

 

Hilfe/Unterstützung in Liechtenstein

Für die Bevölkerung in Liechtenstein gibt es Möglichkeiten ein Informationsgespräch, Suchtberatung oder Suchttherapie in Anspruch zu nehmen. Zum Teil sind diese Angebote anonym und kostenlos nutzbar. Die Angebote sind für direkt Betroffene und für Angehörige (z.B. Eltern oder Partner:innen) zugänglich:

Links

Quelle: https://www.suchtpraevention.li/programme-und-projekte/ko-tropfen

25 Jahre aha


25 Jahre aha – Happy birthday

Am 17.12.1999 öffnete das aha erstmalig seine Pforten im Schaaner Bahnhof. Unzählige Jugendliche und Erwachsene haben dazu beigetragen, dass das aha damals eröffnet wurde und auch heute noch besteht. In dieser Beitragsserie möchten wir wichtige Meilensteine, Personen, Projekte und Produkte der letzten 25 «aha-Jahre» vorstellen.

 

jubel

Neben anderen Schwerpunkt ist das Jugendbeteiligungsprogramm jubel im Laufe der Jahre zu einem Fixpunkt des vielfältigen aha-Angebots geworden. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf die Anfänge des Programms, erfolgreiche aus…

aha-Praktikant:innen

Neben dem Kernteam haben das aha über die Jahre hinweg auch viele motivierte Jugendliche und junge Erwachsene als Jugendteam-Mitglieder, Praktikant:innen oder Freiwillige das aha mitgestaltet und unsere Angebote und Produkte…

aha-Gründung

Am 17.12.1999 öffnete das aha erstmalig seine Pforten im Schaaner Bahnhof. Unzählige Jugendliche und Erwachsene haben dazu beigetragen, dass das aha damals eröffnet wurde und auch heute noch besteht. In…

Archiv Tätigkeitsberichte

Jahresberichte Ältere Jahresberichte Tätigkeitsbericht 2017 Tätigkeitsbericht 2016 Tätigkeitsbericht 2015 Tätigkeitsbericht 2014 Tätigkeitsbericht 2013  

20 Jahre aha

20 Jahre aha (1999 – 2019)

Hier findest du die Chronik zu unserem 20-jährigen Jubiläum als PDF-Download. Falls du eine limitierte Ausgabe haben möchtest, melde dich bitte bei uns im aha. [flipbook pdf=“http://www.aha.li/wp-content/uploads/2020/03/Historie-20Jahre-aha-low.pdf“] Hier kannst du…

aha 2019

2019 Rückblick auf ein bewegtes Jubiläumsjahr. Das Workshopangebot wurde erweitert, neue Kooperationen eingegangen, ein aha-Jugendteam gegründet, Sommercamps und Weiterbildungen durchgeführt, neue Personen angestellt oder über das Programm Erasmus+ JUGEND IN…

25 Jahre aha

25 Jahre aha – Happy birthday Am 17.12.1999 öffnete das aha erstmalig seine Pforten im Schaaner Bahnhof. Unzählige Jugendliche und Erwachsene haben dazu beigetragen, dass das aha damals eröffnet wurde…


Weiterführende Links

Veranstaltungen Haus Gutenberg, Balzers


Ethik-Forum: die Jugend spricht

Jugend wohin – Was trägt in Zeiten von Corona-Pandemie und Klima-Krise?

Zwei grosse Krisen durchlebt die Menschheit im Moment: die Corona-Krise und die Klima-Krise. Mit Nachdruck wird weltweit nach Lösungen auf diese Herausforderungen gesucht. Unabhängig davon, welche Antworten sich als zukunftsweisend erweisen werden, sicher ist, beide Krisen betreffen stark die jungen Menschen. Junge Menschen aus Liechtenstein äussern ihre Erfahrungen zum Thema in einem kurzen Film.

Aktuelles Programmheft

Verein Betzge


Der Verein Betzge

Gegründet im Jahre 2021, kurz nach dem wahrscheinlich längsten Jahr unseres Lebens, haben sich ein paar junge Liechtensteiner*innen zusammengeschlossen, weil es so auf der Welt nicht weitergehen kann. Fehlinformationen und mangelnde Aufklärung haben dazu geführt, dass Nachhaltigkeit in der heutigen Gesellschaft einen immer noch viel zu niedrigen Stellenwert hat.

Der Verein möchte mit seriös recherchierten Artikeln aufklären und die Nachhaltigkeit in Liechtenstein aktiv fördern sowie mit eigenen Projekten mitgestalten.

Hier geht’s direkt zur Betzge-Homepage.

Aktuelles

Balzner Flohmarkt – Möbel, Spielzeug, Kleider, Selbstgemachtes u.v.m.

 

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Junges Literaturhaus Liechtenstein


Kreatives Schreiben für Kinder und Jugendliche

Seit dem 2. September 2020 bietet das Junge Literaturhaus – das JuLi –  Kostenfreie Schreibnachmittage an, und zwar jeden 2. Mittwochnachmittag während der Schulzeit von 14.30 bis 16.30 Uhr (Kinder und Jugendliche von 8- bis 12 Jahren).

Erfinden, Fantasieren, Fabulieren, freies und kreatives Formulieren mit Inputs und Begleitung von verschiedenen Schreibcoaches – ohne Wertung und Leistungsdruck. Grammatik und Rechtschreibung sind an diesen Nachmittagen WURSCHT!

Flyer Kreatives Schreiben

Kreatives Schreiben für Kinder und Jugendliche
Jeden 2. Mittwochnachmittag während der Schulzeit

An den Schreib-Mittwoch-Nachmittagen wird die Lust am Erfinden, Beobachten, Fabulieren und Formulieren gefördert. Sie sind ein Möglichkeitsraum, in dem Kinder und Jugendliche spannende Inputs aus dem Bereich «Kreatives Schreiben» erhalten und sich frei und kreativ austoben können – ganz ohne Wertung und Leistungsdruck! Sechs Schreibcoaches mit verschiedenen Hintergründen wechseln sich in der Workshop-Leitung ab.

Das erwartet dich an den Schreib-Mittwoch-Nachmittagen:
Nach einer kreativen Aufwärmübung widmen wir uns in Gruppen- oder Einzelarbeit einer längeren Hauptübung und finden uns am Schluss wieder für eine gemeinsame Abschlussrunde zusammen. Wenn du regelmässig kommst und an deiner ganz eigenen, längeren Geschichte arbeiten möchtest, darfst du dich auch jeweils nach der Aufwärmübung ausklinken für dich schreiben und mit uns über deinen Text sprechen.

Corona-Schutzkonzept
Bitte melde dich vorab für jeden Mittwochnachmittag per E-Mail an. Beim Betreten des Hauses bitten wir dich, die Hände zu desinfizieren. Die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt sich auf sechs junge Schreibende, damit wir die Distanz einhalten können. Bitte bringe dein eigenes Papier und eigene Stifte mit: Bleistift, Kuli/Fülli und Farbstifte. Es gibt jeweils eine 15-minütige Pause,  hierzu kannst du einen nicht-brösmeligen Snack mitbringen. (Bitte teilt euer mitgebrachtes Essen nicht miteinander.) Wir desinfizieren alle Geräte und Oberflächen vor und nach dem Gebrauch, lüften regelmässig und sorgen für genügend Tische und Stühle, damit die Distanz eingehalten werden kann.

Projektleitung: Anna Ospelt
Anmeldung gewünscht: juli@literaturhaus.li, literaturhaus.li
Kosten: kostenfrei
Gefördert durch: Kulturstiftung Liechtenstein und Guido Feger Stiftung
Wo: Literaturhaus Liechtenstein, Poststrasse 27, 9494 Schaan

Hier findest du die aktuellen Infos.

JuLi 2021 Plakat

Zeige der Welt deine Skills!


Die WorldSkills und die EuroSkills finden jeweils abwechslungsweise statt.

Diese beiden Wettkämpfe ermöglichen jungen Berufsleuten aus der ganzen Welt zum internationalen Wettbewerb in ihrem Beruf anzutreten. Ihre Arbeit wird von mehr als hunderttausend Besuchern beobachtet.

 

WorldSkills Liechtenstein bietet jungen, motivierten und talentierten Berufsleuten die Chance, an den nächsten Weltmeisterschaften vom 12. – 17. Oktober 2022 in Shanghai teilzunehmen.

Für den diesjährigen Informationsanlass hat sich WorldSkills Liechtenstein etwas Besonderes einfallen lassen: In Form eines 15-minütigen Videos holst du dir alle Informationen ganz bequem nach Hause. Auf dem Flyer findest du die wichtigsten Details nochmals zusammengefasst. 

Fragen? Melde dich direkt bei Reto Blumenthal (AIBA – Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten). Er hilft gerne weiter und gibt Auskunft.

Tel: +423 236 72 25
E-Mail: reto.blumenthal@aiba.li
Homepage: www.worldskills.li

Zeige der Welt und Europa deine Skills. WorldSkills Liechtenstein fördert dich!

WorldSkills

Die Worldskills ist eine internationale Berufs-Weltmeisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In über 60 verschieden Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 1600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 22 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt wenige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Weltmeister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. Über 80 Länder aus allen Kontinenten sind Mitglied bei WorldSkills International.

EuroSkills

Die EuroSkills sind eine internationale Berufs-Europameisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In rund 45 verschiedenen Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 25 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt einige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Europameister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. 28 europäische Nationen sind Mitglied bei WorldSkills Europe und können Teilnehmende nominieren.

Träger der Berufs-Weltmeisterschaften sind die WorldSkills International und der Träger der Berufs-Europameisterschaften ist WorldSkills Europe.

SOS Kinderdorf Liechtenstein


Mutter-Kind-Therapie in Liechtenstein

Mütter mit Depressionen, welche keine finanziellen Mittel haben, die Betreuungskosten für ihr Baby während der Therapie zu tragen.

Die Geburt eines Kindes ist ein durchaus freudiges Ereignis. Doch nicht jede Mutter kann sich uneingeschränkt über das frischgeborene Kind freuen. Zwischen 10 bis 15 Prozent der Schwangeren und Frauen leiden unter einer psychischen Störung. Glücklicherweise ist die postpartale Depression eine gut behandelbare Krankheit mit hohen Heilungschancen. Die Behandlungsdauer liegt zwischen 8-12 Wochen. Für die Mütter und ihre Babys ist es essenziell, dass sie während dieser langen Zeit nicht getrennt werden.

Detaillierter Projektbeschrieb als PDF downloaden

In der deutschsprachigen Schweiz existieren nur 8 Therapieplätze, was zu langen Wartezeiten von zwei Monaten und länger für betroffene Frauen aus Liechtenstein führt. Hinzu kommt, dass in Liechtenstein diesbezüglich eine Finanzierungslücke besteht. Die Betreuungskosten für das Baby werden nicht von der Krankenkasse übernommen werden, da das Kind selbst gesund ist. Mütter und Familien, welche aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit hätten, eine solche Therapie in Anspruch zu nehmen, müssten auf diese wichtige Hilfe in einer schwierigen Zeit verzichten.

Mit diesem Programm werden im Clinicum Alpinum dringend benötigte Therapieplätze für Mütter mit Babys geschaffen. Eine frühzeitige und intensive Therapie für die betroffenen Familien ist essenziell. Unbehandelte Wochenbettdepressionen bergen ein grosses Risiko einer Chronifizierung der depressiven Störung oder sind gar mit einem Suizid verbunden. Nicht nur die Mütter können durch unbehandelte oder unerkannte Depressionen zu Schaden kommen, sondern auch ihre Kinder. Es können Bindungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten sowie Störungen der kognitiven und emotionalen Entwicklung die Folge sein.

SOS-Kinderdorf Liechtenstein setzt sich für diese Kinder und Familien ein und bietet ihnen unbürokratisch und schnell Hilfe für den Klinikaufenthalt mit ihrem Baby an.

 

 

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