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«Ideal Capoeira» goes Erasmus+


Der Verein „Ideal Capoeira“ ist mittlerweile in 6 Ländern vertreten. Das Erasmus+ Projekt bietet die Möglichkeit, die bestehenden Vereine besser zu vernetzen und den Jugendbereich stärker und stabiler aufzubauen.

Ziel ist es, Jugendlichen einen Rahmen zu bieten, in welchem sie Erfahrungen machen dürfen, aus einer anfänglichen Idee ein Projekt entstehen zu lassen und dann auch die Möglichkeiten zu erhalten, dieses von Anfang bis zum Schluss umzusetzen. Hauptpunkt ist, mit Hilfe der Erwachsenen, Verantwortung zu übernehmen und die Erfahrung zu machen, gemeinsam, über Grenzen, Kulturen und Sprachen hinaus, eine tolle Erfahrung zu machen. Dabei können die bereits gelernten Aspekte von Capoeira wie Toleranz, Beweglichkeit, Soziales Lernen auch ausserhalb des Sportes ausprobiert, umgesetzt und gelebt werden. Die Jugendlichen sind zwischen 13-30 Jahre alt und kommen aus Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Spanien und Brasilien.

Lustiges Video zur Coronakrise

Aufgrund der Pandemie hat die Projektgruppe von Ideal Capoeira ein lustiges Video erstellt – die sogenannte Toiletpaperchallenge. Eine tolle Idee in der man sieht, dass man weltweit vernetzt sein kann, auch wenn gemeinsame Aktivitäten derzeit leider nicht möglich sind.

Treffen in Liechtenstein

Das erste Treffen fand im Mai 2019 in Liechtenstein statt. Es wurden Ideen gesammelt, Probleme besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Neben den Jugendlichen waren auch Mestres und Contra Mestres der Capoeira dabei, um die Jugendlichen dabei aktiv zu unterstützen. Themen wie Toleranz, Respekt, Werte und Kultur standen dabei ganz oben auf der Liste. Neben dem theoretischen Teil wurde dann aber das Ganze in die Praxis umgesetzt. Über 100 Mitglieder des Vereins im Alter zwischen 4 bis 50+ kamen zusammen und liessen das brasilianische Lebensgefühl im GZ Resch aufleben. Es wurde Capoeira gespielt, Musik gemacht, gesungen und Samba getanzt. Die «Ginga Vibration», ein von Ideal Capoeira entwickelter «Fair Play»-Contest der besonderen Art, ging erfolgreich über die Bühne.

Treffen in Spanien

Das zweite Treffen hat im Februar 2020 in Spanien stattgefunden: es war ein Jugendcamp, das vor allem für die Jugendlichen als Austausch und gemeinsamen Training diente. Jedes teilnehmende Land trug einen Teil zum Programm bei, indem die Jugendlichen div. Aktivitäten wie Ausflüge, Besuche in Museen oder auch gemeinsames Musizieren und Singen organisierten.

Weitere Pläne

Im Sommer 2020 wäre die Gruppe nach Brasilien gereist. Dieser Aufenthalt sollte die Teilnehmenden mit dem Ursprungsland und damit der Kultur von Capoeira vertraut machen. Die Mitarbeit im Kinderhilfswerk Anajó und auch das Kennenlernen der Lebenssituation der befreundeten Jugendlichen aus Brasilien sollte nicht nur die Freundschaft vertiefen, sondern auch den Blick für die andere Kultur und Lebensumstände verbessern.
Die Möglichkeit, zu erleben, dass Capoeira tief in der Gesellschaft verwurzelt ist und täglich gelebt wird, soll helfen, die Toleranz, Offenheit, Beweglichkeit und Respekt in das eigene Umfeld zu tragen. Diese Aktivität wurde auf Sommer 2021 verschoben.

Im Februar 2021 wäre ein Treffen in Spanien vorgesehen, um der Motivation und Vernetzung vor dem Besuch in Brasilien einen neuen Start zu geben. Leider ist einmal mehr die Coronapandemie dazwischengekommen.

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