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Was tun wenn’s wie aus Kübeln regnet – in Liechtenstein und Umgebung


Wer kennt es nicht, man sitzt gelangweilt zu Hause und will etwas unternehmen, doch draussen regnet es wie aus Kübeln.

Natürlich stellt sich die Frage, was man dennoch unternehmen kann. Nicht verzagen, denn es gibt einige Aktivitäten, bei denen für jeden etwas dabei ist – auch bei Regenwetter.


aha-Jugendreporterin Sarah

Sarah hat sich die Mühe gemacht und 16 Tipps recherchiert, wie wir einen regnerischen Tag bestens nutzen können.

1) Eine neue Serie starten

Heute haben viele Leute einen modernen Streamingdienst wie Netflix oder Sky, mit welchen die verschiedenste Genres von Serien ganz einfach gestreamt werden können. Immer wieder bringen die Dienste neue Serien heraus, was für viel Abwechslung sorgt. Für jeden ist etwas dabei, egal ob alt, jung oder welche Art von Serien man am liebsten schaut. Schlechtes Wetter eignet sich perfekt für einen Serien-Marathon, alleine oder auch in der Gruppe. Du machst es dir gemütlich, stellst Snacks und Getränke griffbereit und schon kann’s losgehen. Um die Entscheidung zu erleichtern, schaust du zuerst die Trailer und liest die Beschreibung der Serie und wenn dir eine Serie zusagt, klickst du nur noch auf Play.

2) Besuche ein lokales Kino

Das Skino in Schaan, das Kiwi Kino in Werdenberg oder das Cineplexx in Hohenems – nur ein paar Beispiele für nahe gelegene Kinos. Ein Kinobesuch ist immer ein Erlebnis. Du kannst mit der ganzen Familie hingehen oder auch mit Freunden. Es werden immer wieder neue Filme gezeigt und auch da ist für jeden etwas dabei. Du entscheidest selbst, ob du dir lieber etwas Gemütliches und Ruhiges in einem kleineren Kino anschauen möchtest oder doch lieber ein grosses Kino besuchen willst. Mit dieser Beschäftigung kannst du reichlich Zeit totschlagen und wenn du willst, kannst du vor Ort auch noch etwas essen. Besonders für Kinder ist ein Kino-Besuch immer ein sehr aufregendes Ereignis.

3) Bowling

Das Bowlingcenter in Buchs ist ein weiterer Ort, um seine Zeit bei Regen zu verbringen. Eine Partie Bowling macht Spass und du kannst dich dabei richtig austoben. Es ist eine Aktivität, die etwas körperliche Anstrengung verlangt und bei der du Alltagssorgen vergessen kannst.

4) Schwimmbad/Hallenbad oder Thermalbad

Das Hallenbad in Triesen, das Hallenbad in Eschen oder sogar das Thermalbad in Bad Ragaz oder St.Margrethen sind alles Orte, welche sich perfekt für einen Besuch bei regnerischem Wetter eignen. Ein Besuch im Schwimmbad schadet nie, ob du dich nun körperlich verausgaben willst und Längen schwimmst oder die Ruhe und Entspannung im Thermalbad geniesst.

5)  Spa Day und Self-Care Day

Neben dem ganzen Alltagsstress solltest du dich auch entspannen und verwöhnen. Es tut immer gut, sich Zeit zu nehmen, um sich etwas Gutes zu tun. Das kann in Form von Sport, Schlafen, Filme schauen, Tagebuch führen, meditieren, lesen, Gesichts- und Körperpflege, Massage oder Sonstiges stattfinden. Es gibt grenzenlose Möglichkeiten. Am schönsten ist es natürlich, wenn du dir wieder einmal Zeit für etwas nimmst, für das du eine Leidenschaft hast und vielleicht aus Zeitgründen nicht oft ausgeübt wird.

6) Aufräumaktion

Was gibt es für ein besseres Gefühl, als wenn du dein Zimmer oder das ganze Haus aufgeräumst und geputzt hast und nun alles blitz-blank sauber ist und wie neu funkelt? Das ist nicht nur ein toller Zeitvertreib, sondern durchaus auch ein Akt der Produktivität, der noch lange anhält. Das sortieren, ausmisten und aufräumen macht sehr viel Spass und führt zu einem ästhetischen Ergebnis, was sich jeder und jede gerne ansieht. Während der Aufräumaktion wirst du feststellen, wie viele alte und unbenutzte Gegenstände sich angesammelt haben. Das ausgemistete Material verkaufst du entweder online über Plattformen wie Ricardo.ch, tutti.ch oder bringst alles zusammen ins Brockenhaus.

7) Lesen

Lesen tut nicht nur der Seele gut, sondern bildet auch und entwickelt weiter. Es gibt eine grosse Auswahl an Genres und Autoren. Wenn du nichts passendes Zuhause hast, kannst du beispielsweise ganz einfach die lokale Landesbibliothek in Vaduz besuchen. In der Landesbibliothek gibt es eine grosse Sammlung an Büchern, Hörbüchern und CDs, Filmen und Magazinen. Mittlerweile kannst du die Bücher sogar schon online von zu Hause aus reservieren und ausleihen. Die Bibliothek selbst bietet eine tolle Atmosphäre, um bereits in ein Buch zu versinken und die Welt um dich herum für einen kurzen Moment zu vergessen, denn da gibt es einen extra Leseraum für die Leser.

8) Shopping – Tour

Einkaufen ist überall möglich. Ob nun in Liechtenstein, Buchs, Haag oder Feldkirch – die Einkaufsmöglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist, fährst du dem Zug nach Zürich, St. Gallen, Bern oder gar Innsbruck. Es müssen nicht immer nur Kleider sein, du kannst dir auch den neuen Deko-Trend, Möbel, Lebensmittel oder andere Gebrauchsgegenstände anschauen. Auch wenn du nichts kaufst sondern nur durch die Strassen bummelst, Kaffee trinkst und die neue Umgebung beobachtest, lohnt sich die kleine Reise in eine andere Stadt.

9) Dem Regen lauschen und entspannen

Manchmal ist Regen gar nichts Schlechtes. Es kann sehr schön sein, sich vor ein offenes Fenster zu setzen und einfach dem Klang des Regens zu lauschen. Dieser hat etwas sehr Beruhigendes und auch der Anblick der regnerischen Umgebung ist sehr ästhetisch.

10) Essen und Trinken

Viele lokale Cafés, Bars, Klubs oder auch Restaurants garantieren einen tollen Aufenthalt und leckere Speisen sowie Getränke. Die Auswahl ist grenzenlos und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

11) Kochen oder Backen

Etwas Kochen oder Backen macht nicht nur Spass, sondern bereitet auch den Geschmackssinnen eine Freude. Heutzutage kann man, wenn man keine traditionellen Koch- und Backbücher zu Hause hat, ganz einfach im Internet viele Rezepte aufrufen und diese selbstständig nachkochen resp. -backen. Mit dem fertigen Ergebnis erfreust du die ganze Familie und nebenbei kannst du dich kreativ ausleben. Denn nicht nur das Kochen oder Backen selbst macht Spass, sondern auch das Verzieren, Dekorieren und Anrichten.

12) Freunde treffen

Freunde treffen geht immer. Auch wenn die Sonne nicht ständig lacht, trefft ihr euch in einem gemütlichen Café, in einer Bar, zu Hause bei Freunden, im Schwimmbad oder im Kino. Die Möglichkeiten sind auch hier beinahe grenzenlos. Es tut gut, Menschen, die man liebt, um sich zu haben und mit ihnen Zeit zu verbringen. Und schon lacht das Herz.

13) Go – Kart fahren

Wer Abenteuer und Nervenkitzel sucht, erfüllt sich dieser Wunsche am besten im Kartbahn-Zentrum in Nendeln. Auch die Kartbahn in Montlingen bietet mit ihrer 360 Meter Bahn ein wahres Vergnügen.

14) Freestyle Academy in Laax

Ebenfalls für Nervenkitzel sorgt die Freestyle Academy in Laax. Für Sportbegeisterte und Abenteuerlustige ist das wohl genau das Richtige.

15) Fitnessstudios

Die Auswahl an Fitnessstudios in der Region ist mittlerweile gross. Die Gemeinden Schaan, Vaduz, Bendern, Balzers, Ruggell, Triesen und Buchs bieten coole Locations an, um sich auszutoben. Sport zu treiben schadet nie und bei dieser Auswahl findet jeder das geeignete Fitnessstudio oder Fitnesskurse. Du kannst ganz einfach ein gratis Probetraining im gewünschten Studio vereinbaren und wenn du dich wohlfühlst, startest du direkt mit dem regelmässigen Training.

16) Skills Park in Winterthur

Die schweizweit einzigartige Sport- und Freizeitanlage Skills Park bietet auf 6000m2 actionreiche, modernste Anlagen für alle, die Bewegung lieben. Das beliebte Ausflugsziel für Gross und Klein, Anfänger und Profis befindet sich auf einem ehemaligen Industriegelände, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof in Winterthur entfernt.

Unsere Konsumgesellschaft


Was zählt wirklich im Leben?


aha-Jugendreporterin Sarah

Viele Menschen rennen immer etwas Neuem nach: das, was sie nun wirklich glücklich machen soll. Es sind materielle Dinge, die das Unterbewusstsein glauben lassen, dass sie das Leben besser machen. Jedoch ist es nicht entscheidend, wie viele Handtaschen oder Autos man besitzt, sondern es kommt auf das psychische Wohlbefinden an. Wenn wir ständig traurig oder bedrückt sind, werden uns da ein paar Taschen mehr auch nicht wirklich glücklicher machen.

Was bedeutet Glück?

Dieser Frage ist der Grafiker und Künstler Steve Cutts aus London auch nachgegangen. Er ist bekannt dafür, solche Themen zu behandeln und mit sehr realen und auch etwas provokativen Videos und Kunstwerken ein Statement zu setzten. Cutts bringt die eigentliche Wahrheit zum Vorschein, auch wenn sie traurig und brutal ist, doch er bringt es auf den Punkt und möchte zeigen, was so viele Menschen nicht verstehen. Seine Videos und andere künstlerischen Darstellungen regen zum Denken an und verändern so einige Blickweisen auf solche kontroversen Themen.

Was Glück nun wirklich ist, wird wohl jeder Mensch anders definieren. Unsere Gesellschaft, die ständig konsumieren will, definiert Glück wohl in materialistischen Dingen. Das neuste Handy, die teuerste Tasche, ein neues Auto. Genau das bringt einem die Erfüllung und den Sinn des Lebens, oder? Es wird stets diesen Dingen nachgerannt und das eigene glücklich sein wird davon abhängig gemacht. Für einen kurzen Moment erhält man ein Gefühl von Fülle und Zufriedenheit, doch wie lange kann dieses anhalten? Glück findet sich wohl kaum im Konsum, wie sollte es auch, denn es hält nie wirklich über einen längeren Zeitraum an.

Der Sinn des Lebens

Jeder Mensch findet für sich selbst einen Sinn im Leben. Auch wenn jemand glaubt, ihn in seinem neuen Haus gefunden zu haben, werden andere wohl behaupten, dass sie in sich Zufriedenheit gefunden haben, zum Beispiel durch Spiritualität. Für jede Kultur variiert der Begriff. Es gibt Kulturen, die den Minimalismus heranziehen, um ihr Leben zu schätzen und glücklich zu sein, doch viele Kulturen sind in der Konsumgesellschaft gefangen. Das ständige Vergleichen mit anderen; noch besser sein wollen; noch mehr haben wollen. All dies führt uns direkt in den andauernden Kreislauf des Konsums. Manche Menschen können ihren Sinn im Leben vielleicht nicht finden und suchen nach einer Antwort, indem sie sich stets neu beglücken. Ich denke, jeder wird anders darauf antworten, wenn man ihn nach seinem persönlichen Sinn im Leben fragt, und trotzdem ist die Liebe zum Konsum in unserer heutigen Gesellschaft bereits stark etabliert.

Wie entsteht Minimalismus?

Viele Menschen können oder wollen nicht lernen, wie sie mit ihrem Geld umgehen sollten. Es macht ihnen Spass, ständig Neues zu kaufen, auch wenn es nutzlose Dinge sind, die danach nur noch im Abstellschrank herumliegen. Das Gefühl, etwas Neues zu besitzen, befriedigt sie. Wenn diese Befriedigung nicht lange nach dem Kauf wieder verschwindet, kauft man sich eben das Nächstbeste. So einfach ist es. Doch auf lange Zeit hinaus wird es schwer, wenn man dem Materialismus verfallen ist. Das Geld kann knapp werden, man kann eine Sucht entwickeln, man hat keinen Überblick mehr und auch das Verhältnis zur Realität verlässt einem allmählich. Materialismus wird in unserer Gesellschaft als „normal“ gewertet, jedoch kann er schwerwiegende Folgen mit sich tragen. Eine materialistische Lebensweise wird nur noch bestärkt, wenn sich alle mit allen vergleichen und stets mehr haben wollen als der andere.

Als Folgen trägt der Materialismus auch Umweltschäden mit sich, da sehr viel Plastik produziert und verbraucht wird, weniger Menschen haben genug zu essen oder Materialien, um ein gesundes Leben zu leben, und vor allem junge Menschen können ihr Leben zerstören und in die Schuldenfallen treten, wenn sie schon früh in den Wahn gelangen und immer mehr Geld für neue Sachen ausgeben. Natürlich wird auch immer die Frage nach Fair Trade aufgeworfen. Wer steckt hinter dem Label und wie menschlich wird mit ihnen umgegangen? Genau das möchte der Film Made in Bangladesh zeigen und zur Hinterfragung unseres eigenen Konsums anregen.

Glück als Marketing-Trick

Viele Firmen und Konzerne nutzen den Begriff Glück aus, um ihr Produkt attraktiver zu machen und mehr Verkäufe zu erzielen. Sie wollen Kunden anlocken und sie dazu bewegen, das Produkt unbedingt zu kaufen, denn es wird sie glücklich machen und ihnen ganz viel Bereicherung im Leben bringen. Werbeplakate, Prospekte, Slogans, Fernsehwerbung oder auch Newsletters, die ständig im E-Mail-Postfach landen, fordern zu erneutem Kauf auf und garantieren beste Leistung. Da diese Tricks gut durchdacht und verfeinert werden, springen viele Leute darauf an, denn sie wollen genau das haben, was das Produkt verspricht. Das Traurige daran ist, dass das Produkt ihnen dieses Versprechen nicht erfüllen wird. Der Schlüssel liegt in einem selbst. Was ist wichtig für mich persönlich, was mache ich gerne, wen will ich in seinem Leben haben? Solange wir diese Dinge für sich uns selber nicht beantworten können, wird es schwer, den ständigen Konsum zu stoppen und wirklich über den Sinn im Leben nachzudenken. Ein ständiges Nachrennen nach materialistischen Dingen oder einer Karriere kann zu einer Sucht führen und gleichsam in ein tiefes Loch, aus dem man schwer wieder herausfindet.

Auch viele Filme und Serien zeigen starkes Konsumverhalten als selbstverständlich. Es wird gerne gezeigt, wie die Reichen leben und sich alles kaufen, was sie wollen oder auch einfach Leute, die schlichtweg eine Shopping-Sucht entwickelt haben. Die Leute finden so was grossartig und schauen sich solche Szenarien gerne an, da man natürlich selbst auch immer mehr kaufen will und sich hineinversetzen kann.

Der Weg zur wirklichen Zufriedenheit

Viele Künstler, Autoren, Produzenten oder auch einfach Laien haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr wahres Glück zu finden, herauszufinden, was im Leben wirklich zählt, und dies mit ihren Mitmenschen zu teilen. Zum Beispiel hat der amerikanische Bestsellerautor John Strelecky ein Buch über den Sinn des Lebens verfasst. Das Café am Rande der Welt wirft nicht bloss die Sinnfrage auf, sondern geht ihr auch nach. Strelecky kommt zum Schluss, dass der Zweck der Existenz gefunden sei, wenn ein Mensch wisse, warum er am Leben sei, und die Dinge tue, die er tue.

Das Café am Rande der Welt

Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Auszug aus Orell Füssli

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen:

„Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.

Leseprobe

Über John Strelecky

John Strelecky wurde 1969 in Chicago, Illinois geboren und lebt heute in Florida. Er war lange Jahre in der Wirtschaft tätig, bis ein lebensveränderndes Ereignis ihn im Alter von 33 Jahren dazu veranlasste, die Geschichte vom Café am Rande der Welt zu erzählen. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung als Autor. Und er hatte auch an keinen Schreibseminaren an der Universität teilgenommen.

 

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Quellen

Zeitdruck? Muss nicht sein!


Jeder Mensch geht anders mit Stresssituationen um. Während die einen es vielleicht trotz der Umstände entspannt nehmen, konzentrieren sich die anderen nur auf das Problem und stressen sich somit selbst.

Stressige Situationen, in denen Zeitdruck herrscht, kennt jeder, jedoch wissen viele nicht, dass es so einige Tipps gibt, die einem dabei helfen können, diese Momente leichter zu bewältigen.


aha-Jugendreporterin Sarah

Wie wir Zeitdruck schon im Voraus verhindern können

Wenn wir bereits im Voraus wissen, dass zum Beispiel eine stressige Prüfungsphase ansteht oder wir uns auf etwas Bestimmtes vorbereiten müssen, kann es helfen, schon vorauszuplanen. Sich Zeit zu nehmen, um einen Bewältigungs-Zeitplan zu erstellen, kann später wirklich vorteilhaft sein, denn wenn wir uns die Arbeit einteilt, arbeiten wir intensiver und erledigen vieles mit weniger Stress. Ein Beispiel dafür wäre eine To-do-Liste. Jeden Tag werden die Dinge abgehackt, die bereits erledigt sind. Zum einen gibt uns das Abhacken oder Durchstreichen ein gutes Gefühl (yeah, wieder etwas erledigt!) und zum anderen wissen wir ganz genau was heute auf dem Plan steht und so überarbeiten wir uns auch nicht.

Manchmal müssen wir uns auch einfach trauen, Nein zu sagen. Nicht immer müssen wir jede uns gestellt Aufgabe annehmen und schon gar nicht immer alles allein bewältigen. Daher dürfen wir ruhig auch unseren Partner/unsere Partnerin oder einen Freund/eine Freundin um Hilfe bitten und sie in unsere Projekte einbinden. Denn bekanntlich ist «geteiltes Leid, halbes Leid», und wenn uns jemand unter die Arme greift und schon einen kleinen Teil der Arbeit übernimmt, reduziert sich der Stress schon merklich.

Setze dir Prioritäten. Was möchtest du alles erledigen, und was kann noch ein bisschen warten? Meistens nehmen wir uns zu viel vor, viel mehr, als wir eigentlich wirklich schaffen müssen. Frage dich einmal selbst, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn du heute noch nicht dein Zimmer aufräumst oder einmal deine Lerneinheit verkürzt.

Hilfsmittel gegen Zeitdruck

Du bist bereits im Zeitdruck gefangen? Versuche trotz Stress dir regelmässige Pausen einzubauen und lenke dich auch einfach mal ab. Versorge deinen Körper ausserdem mit genügend gesunden und ausgewogenen Lebens-Mittel, gönn dir einen erholsamen Schlaf und bleib immer etwas in Bewegung. Ein kurzer Spaziergang, um frische Luft zu schnappen, oder ein kurzes Work-out, können wahrlich Wunder bewirken.

Und natürlich: tief atmen nicht vergessen! Fokussiere dich einmal auf deine Atemzüge und versuche, tief ein- und auszuatmen. Während du bewusst atmest, heben und senken sich deine Brust und deinen Bauch. Legst du zusätzlich deine Hände auf den Bauch, wird dieser natürliche Rhythmus früher oder später klar sichtbar. Falls du noch nicht bis in den Bauch kommst (flaches/oberflächliches Atmen ist bei uns leider sehr verbreitet), macht das nichts und ist absolut in Ordnung. Denn bei einer Atem-Übung brauchst du niemandem etwas zu beweisen, sondern du machst alles in deinem eigenen Tempo und dein Tempo ist genau so für dich richtig. Eine Atem-Übung soll für dich angenehm sein und dich zur Ruhe bringen, zurück zu dir, in deine Mitte.

„So wie wir atmen, so leben wir und umgekehrt: so wie wir leben, so atmen wir.“ – Robert Betz

Dehne deinen Körper zwischendurch ausgiebig – Stretching Übungen gibt es zuhauf auf YouTube oder vielleicht kennst du noch Übungen aus dem Sportunterricht von der Schule. Es geht hier lediglich darum, dass wir den Körper bewegen, andere Muskeln brauchen und dem ständigen Sitzen entgegenwirken wollen. Nimm dabei deinen Körper bewusst wahr. Eine weitere Methode ist, wenn du dein Gesicht für ein paar Sekunden mit kaltem Wasser abspülst, damit du wieder wacher bist und deine Sinne wieder in Schwung kommen.

Positiver Eustress

Nicht jeder Stress ist schlecht. Als Disstress bezeichnet man den Stress, den wir uns selbst macht, wenn man zum Beispiel unter Zeitdruck steht. Eustress hingegen wird der positive Stress bezeichnet: die Freude oder Aufgeregtheit auf etwas, also auf deine Arbeit zum Beispiel. Wenn man diese mit einer Vorfreude und einem positiven Gefühl verbindet, kann man sich auch selbst mehr motivieren.

Was man in einer stressigen Situation machen kann

Versuch einmal die Lage entspannt zu sehen. Häufig geraten wir in eine Stresssituation, wenn wir uns selbst zu sehr unter Druck setzten. Wenn wir dann nur noch alles schnell erledigen wollen, ohne darauf zu achten, mit welcher Qualität dies umgesetzt wird, führt das weder zu dem gewünschten Ergebnis noch zu einer höheren Leistung. Im Endeffekt sind wir viel produktiver, wenn etwas in Ruhe angegangen wird und wir uns selbst die (genügend) Zeit lassen, um die Aufgabe zu bewältigen.

In einer Situation, in der wir sowieso schon sehr erschöpft und gestresst sind, ist es wenig sinnvoll, noch lange weiterzuarbeiten. Denn seien wir doch mal ehrlich, dann können wir meist nicht mehr genau arbeiten. Dann lassen wir die Arbeit einfach mal liegen und machen uns am nächsten Tag noch einmal daran.

Wenn wir dennoch einmal zu spät mit einer Aufgabe angefangen haben und in einen grossen Stress geraten, können wir je nach Situation auch einfach fragen, ob der Aufsatz oder die Hausaufgabe einen Tag später abgeben werden dürfen. Häufig ist das kein Problem, und so kann man selbst viel entspannter an das Problem herangehen und den Stress reduzieren.

Note to Myself: dies sollte absolut nicht zur Gewohnheit werden, sondern nur im allerschlimmsten Notfall zum Zuge kommen! Unnötiger Stress, Umplanung seitens Auftragsgeber und nicht jedes Problem wird gelöst, indem wir um Verschiebung des Abgabetermins fragen (Abschlussprüfungen, Versand Bewerbungen, Einreichen Steuern etc.).

Frage: Wer setzt dich unter Zeitdruck?

Gibt es jemanden, der dich unter Druck setzt oder von dir erwartet, dass du deine Aufgabe in einem bestimmten Zeitraum erledigt hast, oder machst du dir das Leben vielleicht selbst schwer? Versuche dich nicht zu stressen, auch wenn das leichter gesagt als getan ist, aber wenn du entspannt arbeitest, kannst du auch mehr mit einer besseren Qualität erreichen.

Weitere Tipps für den Alltag

Klicke auf die einzelnen Bilder und die Beschreibung erscheint unterhalb vom Bild.

Bandgründung in der Corona-Zeit


Bandgründung und Musik Studio zu Hause in der Corona-Zeit

In der Homeschooling-Zeit im Jahr 2020 hatten ich und mein Bruder die Idee, eine eigene Band zu gründen, eigene Songs zu schreiben, zu produzieren und unsere Musik dann auch über öffentliche Streaming-Dienste und Social Media mit anderen Menschen zu teilen.


aha-Reporterin Sarah

Wie alles begann

Als es letztes Jahr im März hiess, dass wir von nun an bis auf Weiteres kein Präsenzunterricht mehr haben werden und nach Hause geschickt wurden, war das zuerst sehr surreal. Von heute auf morgen sass man dann also den ganzen Tag lang zu Hause, konnte keine Freunde mehr treffen und machte seine ganze Schularbeit alleine, ohne die Hilfe der Lehrer. Natürlich wurde das mit der Zeit sehr langweilig und jeder Tag war ziemlich gleich. Da ich und mein Bruder also im selben Boot sassen, hatten wir eines Tages die Idee, einfach eigene Musik zu produzieren. Ich habe zu dieser Zeit schon Gesangsstunden genommen und mein Bruder hat schon Klavier und Gitarre gespielt. Ausserdem hat jeder von uns auch schon eigene Lieder geschrieben. Ich wollte sowieso anfangen, meine Lieder und meine Musik mit anderen zu teilen und somit haben wir uns zusammengetan. Er stellte mir seine Lieder vor und ich ihm meine. Mit seinen Instrumenten und meinem Gesang hatten wir also viele Möglichkeiten. Uns fehlte nur noch unser eigenes kleines Musik Studio. Wir haben uns dann also sofort ein Studiomikrofon und ein Aufnahmegerät besorgt und mit der gratis App GarageBand von Apple auf unserem Laptop konnten wir dann sofort anfangen aufzunehmen.

Nachdem mein Bruder und ich uns gegenseitig unsere Lieder vorgestellt hatten und uns für unsere Favoriten entschieden hatten, haben wir uns also direkt drangesetzt. Mein Bruder hatte schon etwas Erfahrung mit GarageBand, jedoch mussten wir uns noch an das neue Mikrofon und das Aufnahmegerät gewöhnen. Als wir uns dann daran gewöhnt hatten und auch schon vieles konnten, haben wir dann so ziemlich jeden Tag an unseren Songs gearbeitet, aufgenommen und bearbeitet. Zusätzlich haben wir uns einen Instagram-Account, einen YouTube-Kanal und ein Spotify-Profil für unsere Band erstellt, damit wir auch mehr Leute mit unserer Idee und Musik erreichen können. Unsere Abonnenten haben wir dann beim Entstehungsprozess immer auf dem Laufenden gehalten. Nun fehlte uns nur noch ein Name für unsere Band. Nach langem Brainstorming haben wir uns dann für den Namen Daisy Lloyd entschieden, denn wir fanden einfach, dass es cool klingt. Als wir den ersten Song fertig hatten, haben wir sogar ein Musikvideo dazu gedreht und diesen Song bereits auf YouTube veröffentlicht. Dieser kam ziemlich gut an. Wir haben insgesamt 12 Songs produziert. Nach dem langen Bearbeiten und Fertigstellen haben wir diese dann auf YouTube und Spotify in Form eines Albums veröffentlicht. Wir konnten das Album mithilfe der Musikvertriebsplattform recordjet auf Spotify hochladen.

Was unsere Zuhörer meinten

Wir haben für unsere Songs eigentlich sehr viel Lob bekommen. Unsere Freunde und Verwandten schrieben uns und teilten uns ihre Meinungen mit. Viele sagten, dass sie unsere Lieder wirklich toll finden und sie diese sehr gerne anhören. Wir haben wirklich viel Unterstützung bekommen, was uns sehr gefreut hat. Auch jetzt noch hören wir immer wieder positives Feedback und unsere Musik wird immer noch gehört, somit haben wir unser Ziel erreicht.

Fazit

Mein Fazit zu unserer Bandgründung ist, dass ich es wirklich sehr genossen habe, eigene Musik zu produzieren. Ich finde, dass jeder so etwas schaffen kann, und jeder, wenn er seiner Kreativität freien Lauf lässt, etwas Tolles erschaffen kann. Am Schluss hält man nämlich etwas in den Händen, dass man ganz alleine auf die Beine gestellt hat. Man blickt zurück und kann wirklich stolz darauf sein. Ich finde auch, dass diese Erfahrung sehr wichtig für mich war, denn weiss ich viel mehr darüber, wie man selbst Songs schreiben kann und diese auch aufnimmt. Ausserdem fand ich es wirklich sehr schön, dass unsere Musik so viele Leute begeistert hat und wir auch sehr liebe Worte von unseren Zuhörern erhalten haben. Auch die Zeit, in der wir zu Hause unterrichtet wurden, ist viel schneller vorbeigegangen. Das Projekt war also nicht bloss ein wirklicher Glücklichmacher und Stimmungsheber, sondern auch ein geeigneter Zeitvertreib. Ich und mein Bruder arbeiten auch heute noch an eigener Musik, Covers und mehr und veröffentlichen diese Projekte auch ab und zu wieder auf YouTube, da es uns wirklich grossenSpass macht. Ich möchte auch in Zukunft noch viel Musik machen und bin froh, dass ich Teil eines so tollen Projektes sein konnte und immer noch bin.

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