Zum Inhalt springen

Safer Internet Day


Am 11. Februar 2025 findet bereits zum 22. Mal der internationale Safer Internet Day statt.

 

Der Safer Internet Day

Worum geht es beim Safer Internet Day?

Der internationale Aktionstag zielt darauf ab, einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet anzustossen. Weltweit beteiligen sich mehr als 100 Länder am Safer Internet Day. Der internationale Aktionstag, der am 11. Februar 2025 sein 22-jähriges Jubiläum feiert, steht unter dem Motto „Together for a better internet“.
Die österreichische Organisation Saferinternet.at sammelt unter dem Hashtag #SID2024AT Beiträge und Projekte im Zusammenhang mit dem Safer Internet Day.

 

Ziele des Safer Internet Day?

  • Gemeinsame Bewusstseinsbildung rund um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Wir wollen zeigen, wie wichtig und sinnvoll Internet, Handy und andere digitale Geräte im täglichen Leben von Kindern und Jugendlichen sind und welche Kompetenzen für eine sichere Nutzung benötigt werden.
  • Ganz nach dem Motto „Together for a better internet!“ laden wir Institutionen, Organisationen, Initiativen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Jugendorganisationen, Unternehmen und Privatpersonen dazu ein, den Safer Internet Day mitzuerleben und auch eigene Projekte umzusetzen: Gestalten Sie spannende Aktivitäten rund um Safer Internet-Themen – ob online oder offline!
  • Veröffentlichen Sie einen Hinweis auf den Safer Internet Day – z. B. auf Ihrer Website, Social Media oder Newsletter etc. und machen Sie auf dieses wichtige Thema und den jährlichen Aktionstag aufmerksam!

 

Workshops für Schulklassen

Die Themen Medienkompetenz und digitale Bildung nehmen im LiLe eine wichtige Stellung ein. Es ist die Zielsetzung, dass Schülerinnen und Schüler an der Mediengesellschaft selbstbestimmt, kreativ und mündig teilhaben können und sich sachgerecht und sozial verantwortlich verhalten. Auch das aha bietet seit einigen Jahren kostenlose Workshops an, die zum Ziel haben, die Medien- und Informationskompetenz von Jugendlichen zu stärken.

Webinare für Eltern, Lehrpersonen, Jugendarbeitende und Interessierte

Sie möchten sich online zu aktuellen Themen aus der digitalen Welt weiterbilden? Informieren Sie sich auf der ÖIAT Academy über Veranstaltungen und Webinare von Saferinternet.at und Partnerorganisationen:

Digitale Schnitzeljagd

SaferInternet.at hat mittlerweile einige spannende digitale Schnitzeljagden zum gemeinsamen Spielen und Lernen erstellt.

Die Schnitzeljagd führt die Kinder & Jugendlichen durch die Website von Saferinternet.at, dabei sind knifflige Rätsel zu lösen, um schliesslich das gesuchte Lösungswort zu finden. Hier geht’s zu den Schnitzeljagd-Angeboten:

Weitere Artikel

Silvester & Neujahr


Wieder einmal ist das Jahr bald um. Den Übergang vom alten zum neuen Jahr, feiern wir mit dem sogenannten Brauch „Silvester“, welcher am 31. Dezember stattfindet. Der Tag darauf, der 1. Januar nennen wir „Neujahrstag“.

 

Doch das ist nicht überall so. Zuerst einmal kommt es darauf an, in welchen Kulturen wir aufwachsen. Denn verschiedene Kulturen und Religionen haben ganz verschiede Zeitrechnungen. So findet der Neujahrstag für viele Menschen an verschiedensten Tagen im Jahr statt.

Und auch der 1. Januar war bei uns nicht immer Neujahrstag. 153 v. Chr. verlegten die Römer:innen ihren Jahresbeginn vom ursprünglichen 1. März auf den 1. Januar. Dies hatte zur Folge, dass die Monate, die nach ihrer Stelle im Jahr benannt worden waren, alle verschoben wurden: Der Oktober (lat. october = achter), der wie der Name schon sagt, eigentlich der 8. Monat sein sollte, ist heute der 10. Monat. Astronominnen und Astronomen sind wiederum der Meinung, dass das neue Jahr überall auf der Welt am 31. Dezember um 11:55 Uhr (MEZ) beginnt. An diesem Zeitpunkt überschreitet die Sonne nämlich die Wegmarke 10 Grad östlich.

Lustiger Fact: Die Raumstation ISS kann in der Silvesternacht 16-mal das neue Jahr begrüssen, da sie alle 90 Minuten die Datumsgrenze übertritt.

Warum überhaupt feiert man Silvester? Man will das alte Jahr mit seinen „bösen Geistern“ hinter sich lassen. Viele Menschen sehen das neue Jahr gleichzeitig als Neuanfang für ein Lebensmotto, einen sogannten Neujahrsvorsatz.

Neujahrsbräuche

In Mitteleuropa, besucht man am 1. Januar seine Freund:innen und Verwandten, wünscht ihnen nur das Beste und dann findet ein traditionnelles Essen statt.

In der Schweiz pflegen die Erwachsenen den Kindern einen „Neujahrsrappen“ zu geben, als Start für das neue Jahr.

In Estland giesst man am Neujahrstag ein Glas Wasser auf die Strasse, ein Symbol für alle Tränen, die man im kommenden Jahr nicht mehr weinen muss.

In Spanien isst man um Mitternacht zu jedem Glockkenschlag eine Traube, was das Glück für das nächste Jahr bringen soll.

In Italien wird an Silvester traditionell Cotechino und Lenticchie (Würstchen und Linsen) gegessen. Diese sollen im neuen Jahr nicht nur viel Glück, sondern vor allem auch großen Reichtum bringen – nicht umsonst sehen Linsen auch aus wie Geld!

In Dänemark ist es Brauch, um Punkt Mitternacht von einem Stuhl oder auch von einem Tisch ins neue Jahr zu springen.

In Brasilien hingegen ist es Brauch, an den Strand zu gehen und dort um Mitternacht über sieben kleine Wellen zu springen. Gleichzeitig darf man sich bei jedem der sieben Sprünge auch etwas fürs neue Jahr wünschen.

Alle Reise-Fans aufgepasst! In Kolumbien ist es Brauch, an Neujahr um Mitternacht mit einem leeren Koffer einmal um den Block zu laufen. Dies bringt nicht nur Glück, sondern soll auch garantieren, dass man im neuen Jahr auf viele Reisen geht.

Du möchtest gerne mit etwas Schwung ins neue Jahr schreiten? In Wien ist es Tradition, pünktlich um Mitternacht vor dem Rathaus den Wiener-Walzer zu tanzen. Dies soll nicht nur viel Glück bringen, sondern auch noch Fröhlichkeit.


Silvestermenü

Egal ob zu Hause oder im Restaurant: Typischerweise wird bei uns an Silvester Raclette oder Fondue gemacht. Bei beiden Gerichten steht der Käse im Mittelpunkt: Beim Fondue wird er im Topf geschmolzen, beim Raclette auf kleinen Pfännchen. Doch mittlerweile gibt es das Fondue auch in anderen Varianten: Fleischesser tunken statt Brot Filetstücke in Fett ein, beim Schokofondue werden Früchte in geschmolzene Schokolade getaucht und für Fleischliebhaber und Gemüsetiger eignet sich auch das Bierteig-Fondue, bei dem das Fleisch/Gemüse zuerst in einen Bierteig getaucht und anschliessend im Fett-Fonduetopf „gebacken“ wird.

 

Musik und Unterhaltung

Um das neue Jahr gebührend einzuläuten braucht es natürlich auch die richtige Musik. Du kannst entweder eine vorgefertigte Playlist nehmen, oder dir deine eigene zusammenstellen. Hierbei ist Spotify eine grosse Hilfe. Wenn du ein bestimmtes Motto hast, empfiehlt es sich auch, die Musik darauf abzustimmen. Auf Youtube oder Spotify findest du schon viele vorgefertigte Playlists.

Damit beim Warten aufs neue Jahr keine Langeweile aufkommt, kannst du dir im Vorfeld schon ein paar Aktivitäten/Spiele überlegen, die man dann  machen kann. Einige Ideen

  • Schwarz wie Kohle
  • Wachs- oder Bleigiessen
  • Schrottwichteln
  • Brettspiele
  • Flaschendrehen
  • Werwolf
  • Wahrheit oder Pflicht
  • Black Stories
  • Wer bin ich
  • Karaoke singen
  • Lipsync Battle
  • Tabu
  • Activity
  • Kuss durch die Spielkarte
  • Apfelbeissen
  • Reise nach Jerusalem
  • Ein Dartboard und Darts
  • Einen Neujahrsfilm anschauen (Dinner for One,
  • Tanzen

Bio, regional und nachhaltig


Nicht nur hat der Klimawandel Einfluss auf unser Essen, sondern auch unser Konsumverhalten wirkt sich stark auf das Klima aus.

Eine ausgewogene Ernährung hilft dir dabei deinen Körper fit zu halten und kann auch Krankheiten vorbeugen. Doch durch deine Ernährung kannst du noch viel mehr beeinflussen. So wirkt sich dein Kaufverhalten nämlich direkt oder indirekt auf die Umwelt aus. Der Zustand der Umwelt wiederum hat einen Einfluss auf die Qualität der Lebensmittel die du kaufst und die wiederum auf deine Gesundheit. Du siehst also es handelt sich um einen Kreislauf.

Durch den Kauf von regionalen Bioprodukten kannst du mithelfen einen wertvollen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Mittlerweile findet man Bioprodukte in jedem Supermarkt und auch auf jedem Wochenmarkt. Sie sind meist ein bisschen teurer als vergleichbare Produkte – doch das aus gutem Grund. Was es mit Bio-Lebensmitteln genau auf sich hat werden wir dir hier erklären.

Warum bio?

Liechtenstein ist mit einem Anteil von 37,7 Prozent an bio-landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht umsonst „Bio-Weltmeister“, denn die Nachfrage nach Bioprodukten im In- und Ausland steigt stetig.
Doch was macht BIO denn besser als herkömmliche Lebensmittel? Das erfährst du im folgenden Video:

Regionale Produkte

Noch besser als Bioprodukte sind regionale Bioprodukte, denn Produkte, die in deiner Region angebaut werden, haben einige Vorteile:
Aufgrund der sehr kurzen Transportwege sind die gekauften Produkte (Obst, Gemüse, Milchprodukte und Fleischwaren) deutlich frischer gegenüber Produkten die eine halbe Weltreise machen, bevor sie bei uns im Geschäft landen. Hinzukommt, dass Lebensmittel mit langem Transportweg meist noch unreif geerntet werden und dann im Zielland künstlich nachgereift werden, damit sie schön frisch aussehen. Dadurch kann es unter anderem zu Vitaminverlust kommen.
Ein kurzer Transportweg bedeutet auch wenig Energieverbrauch. Damit leistest du einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
Zudem werden die Produkte genau zur richtigen Zeit – nämlich dann, wenn sie reif sind – geerntet. Das kann sich unter anderem positiv auf den Geschmack und die Aromen auswirken. Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten.

 

Wie genau unsere Ernährung das Klima beeinflusst wird dir im folgenden Video erklärt:

 

In Liechtenstein

Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg e.G.

Gemeinsam anpacken und ernten  – das ist das Konzept von Gemeinschaftsgärten welche sich für alle eignen die keinen eigenen Garten haben, sich nicht alleine im eigenen kleinen Garten abmühen oder teures Gemüse im Supermarkt kaufen wollen. Ein solcher Gemeinschaftsgarten existiert auch bei uns in Liechtenstein in Form der Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg e.G.
Gemeinsam mit anderen fleissigen Gärtnerinnen und Gärtnern kannst du hier unter fachkundiger Anleitung dein eigenes Gemüse anbauen, welches in Form einer wöchentlichen Gemüsetasche an die Mitglieder der Gartenkooperative verteilt wird. Wen du keinen grünen Daumen besitzt kannst du auch andere Aufgaben übernehmen wie das Abpacken oder Verteilen des Gemüses.

Was genau die Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg e.G. macht erfährst du im folgenden Video:

Verein Ackerschaft

Im Garten “ackern” mit Lust und Leidenschaft – genau das will der Verein Ackerschaft in Liechtenstein vermitteln. Der Acker kann erden, aufzeigen und lehren . Deshalb ist er für  das perfekte Werkzeug  für nachhaltige  Bildung,  sozial- ökologisches Engagement und Stärkung der Persönlichkeit.  Neben der Gemüseakademie, die darauf abzielt, Schülerinnen und Schülern das (nachhaltige) Gärtnern näherzubringen, ist die gesamte Bevölkerung dazu eingeladen, bei der Nachernte mitzumachen. Ziel der Nachernte ist es, als Gemüseretter*innen etwas gegen den Lebensmittelverlust zu unternehmen durch das „Nachernten“ bei Landwirt*innen in Liechtenstein.

KochKollektiv

Neben der Gartenkooperative & der Ackerschaft gibt es für alle Kochbegeisterten die Möglichkeit beim mobilen KochKollektiv mitzuwirken.
Das KochKollektiv versteht sich als eine mobile Mitmach Küche – sprich wer auch immer Lust und Zeit hat mitzukommen ist bei den auf der Website angekündigten Terminen herzlich dazu eingeladen den Kochlöffel zu schwingen. Im Mittelpunkt steht dabei, neben dem Kochen, gemeinschaftlich einen leckeren Beitrag bei einer sinnhaften Veranstaltung (Demos, Kulturveranstaltungen, alternativen Festivals etc.) beizusteuern.

Wo genau das KochKollektiv anzutreffen ist und was dabei auf den Tellern landet zeigt das folgende Video:

 

Tipps für (d)einen nachhaltigen Alltag

Das Klimaschutz wichtig ist darüber sind sich die meisten Menschen einig – doch das Jede und Jeder durch die Ernährung die globale Erwärmung verlangsamen kann ist für Viele nicht klar.
Du würdest dich gerne nachhaltiger ernähren und damit einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt leisten? Kein Problem. Wir habe wertvolle Tipps für dich, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen.

Achte auf die Verpackung!
Wer der Umwelt etwas Gutes tun will sollte auch auf die Verpackungen achten. Bevorzuge Mehrwegflaschen aus Glas anstelle von Plastikwegwerfflaschen. Diese können nämlich bis zu 40 Mal, wieder befüllt werden. Eine Möglichkeit Verpackungsmüll zu reduzieren bieten die sogenannten „Unverpackt-Läden“. Hier kannst du deine eigenen Gläser, Schüsseln, Taschen und Boxen von zuhause mitnehmen und dir dein Müsli direkt im Laden ins mitgebrachte Glas füllen lassen.

Tierwohl – Klasse statt Masse
Während Fleisch früher aus Kostengründen eher selten auf den Teller kam, ist es heute für viele nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dabei machen sich die Wenigsten Gedanken darüber, was ihr Fleischkonsum für unsere Umwelt und vor allem die Tiere bedeutet. Die Produktion von tierischen Lebensmittel wie Milch, Eier und Fleisch verbraucht ein Vielfaches an Energie im Vergleich zum Anbau von Obst, Gemüse und Getreide. Zudem verursacht die Verdauung von wiederkäuende Rindern, Schafen und Ziegen neben CO2 auch Methangase, die wesentlich klimaschädlicher sind, als CO2. Gleichzeitig werden Regenwälder, welche auf natürlichem Weg CO2 abbauen, abgebrannt, damit darauf Viehweiden oder Pflanzen- und Getreideanbau für Viehfutter Platz finden. Dazu kommt, dass viele Hersteller nicht an das Tierwohl denken und die Tiere lediglich als „Geldquelle“ sehen.

Hast du das gewusst, dass:
…der weltweite Fleischkonsum sich seit den 1950er-Jahren vervierfacht hat
…1 kg Gemüse 150 g CO2 verursacht – 1 kg Rindfleisch 13 500 g CO2!
…bereits 32% der weltweiten Fischbestände überfischt sind
…1 kg industriell erzeugtes Rindfleisch genauso klimaschädlich ist wie eine Autofahrt von 250 km

Durch einen ausgewählten Kauf von Fleisch und Fisch (am besten aus regionaler biologischer Landwirtschaft), entscheidest du welches Leben die Tiere zuvor hatten. So trägst du aktiv zum Tierschutz bei! Freilebendes Wild ist übrigens das klimafreundlichste Fleisch.
Zudem solltest du überdenken, ob du wirklich jeden Tag Fleisch und Milchprodukte konsumieren musst. Trau dich doch mal an neue Kochgerichte aus der mediterranen oder indischen Küche. Diese verwenden meist weniger tierische Lebensmittel und bringen Abwechslung in deinen Speiseplan. Weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse bedeutet Tier-, Gesundheits- und Klimaschutz.

Kaufe regional und bio!
Wer sicher gehen will, dass er gesunde Produkte ohne künstliche Inhaltsstoffe zu sich nimmt, sollte zu regionalen Bio-Lebensmittel greifen. So verursacht Rindfleisch aus ökologischer Haltung etwa 15 Prozent weniger CO2 – bei Kartoffeln und Tomaten beträgt der Unterschied sogar fast 30 Prozent. Zudem haben Obst und Gemüse aus der Region ausgiebig Sonne getankt und kurze Wege hinter sich was man im Geschmack auch merkt. Auch wenn Bio-Qualität etwas teurer ist lohnt es sich dafür tiefer in die Taschen zu greifen.

Erdbeeren im Winter? Nein danke!
Natürlich bekommt man auch im Winter Erdbeeren, der Geschmack fällt dabei aber eher gering aus. Denn diese Erdbeeren reifen meist in Glashäusern und werden noch unreif verschifft und dann bei uns künstlich nachgereift. Der weite Transportweg und das künstliche Nachreifen verbraucht natürlich jede Menge Energie. Wer Lebensmittel der Saison kauft isst automatisch abwechslungsreicher und trägt dabei einen Teil zum Umweltschutz bei!

Gemeinsam essen!
Alleine essen ist doof aus zweierlei Gründen. Zum einen macht es doch viel mehr Spass zu Kochen, wenn deine Freunde und/oder Verwandten mit am Tisch sitzen – und das nicht nur zu Weihnachten oder an Ostern. Zum anderen lohnt es sich auch aus energiespartechnischen Gründen. Denn es macht einen grossen Unterschied ob nur ein Ofen in einem Haushalt läuft, oder jeder sein eigenes Süppchen am Herd kocht. Wer also öfters mit Freunden isst und kocht kann nicht nur Energie sparen, sondern auch den Aufwand für das Kochen aufteilen.
Wer jetzt meint mit Restaurantbesuche Energie sparen zu können irrt aber. Denn durch Fritteusen im Dauerbetrieb, das Heizen der Räume, die Zubereitung und die Lagerung der Lebensmittel entsteht beim „Essen gehen“ ein sattes Fünftel aller CO2 Ausstösse im Bereich Ernährung.

Achte auf die Labels!
Wer sicher gehen will, dass er gesunde Produkte ohne künstliche Inhaltsstoffe zu sich nimmt, sollte zu regionalen Bio-Lebensmittel greifen. Doch dies ist nicht immer möglich. Informiere dich, wo deine Lebensmittel herkommen. Infos zu Herstellung, Bestandteilen, Inhaltsstoffen und Herstellungsverfahren findest du auf den Packungen. Bei Zutaten, die nicht aus Europa kommen (Basmati-Reis, Kakao, Kaffee, Bananen, div. Fruchtsäfte, Zucker- und Gewürzsorten…) empfiehlt es sich Fairtrade-Produkte zu kaufen. Auch wenn nicht alle Fairtrade-Produkte auch bio sind steht das Label für einen Mindeststandard in punkto Umwelt- und Gesundheitsschutz, gerechte(re) Bezahlung in den Produktionsländern und das Verbot von Kinderarbeit.

Kaufe frische Lebensmittel!
Wer frische Lebensmittel kauft kann viel Energie einsparen.  Denn je mehr Verarbeitungsschritte ein Lebensmittel während der Produktion durchläuft, desto mehr Energie wird verbraucht. So benötigt weisser Zucker deutlich mehr Energie zur Herstellung als Roh-Rohrzucker. Energiesparende Alternativen zu weissem Zucker sind Honig, Sirup und Dicksäfte.  Ein hoher Energieverbrauch gilt auch für das Verpacken, das Kühlen und die Lagerung von Tiefkühlprodukten. Kaufe dir deine Lebensmittel daher am besten frisch vom Wochenmarkt. Neben dem Sparen von Energie sind die Produkte frei von Konservierungsmitteln und enthalten oft mehr Vitamine als verarbeitete Produkte.

Vermeide Foodwaste!
Nachhaltigkeit muss nicht kompliziert sein; schon mit einem regelmässigen Blick in den Kühlschrank und dem guten, alten Einkaufszettel kannst du sparen. Denn rund 30% der produzierten Nahrungsmittel werden weggeworfen, weil man sie einfach verderben lässt, oder sie schlichtweg nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgt. Dies obwohl viele Lebensmittel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch geniessbar wären. 1/10 der verpackten Lebensmittel landet sogar ungeöffnet im Müll. Im Jahr ergibt das somit 117 Kilogramm „Foodwaste“ pro Kopf! Dabei belasten Lebensmittelabfälle unser Klima vollkommen unnötig.

Was du dagegen tun kannst:
-Checke regelmässig deinen Kühlschrank und vermeide dadurch unnötige Einkäufe
-Erstelle einen Menüplan und kaufe nur das ein, was du auch wirklich brauchst
-Kaufe häufiger, dafür gezielter ein
-Teste zuerst, ob abgelaufene Produkte wirklich nicht mehr geniessbar sind
-Achte darauf, dass Lebensmittel luftdicht verschlossen oder kühl aufbewahrt werden
-Reste nicht wegwerfen, sondern durch kreative Resten-Rezepte verwerten


Tatort Küche

Wahrscheinlich hast du es schon geahnt – den Grossteil an Energie, die im Haushalt verbraucht wird, ist auf Elektrogeräte zurückzuführen. Dabei findet man vor allem in der Küche wahre „Energiefresser“. Aber auch hier kann man mit ein paar Tricks ganz einfach Energie einsparen: Beispielsweise durch die Nutzung von Ökostrom oder mithilfe von Kühl- und Gefriergeräte der Effizienzklasse A++. Kühlschränke sollten möglichst weit vom Herd und anderen Wärmequellen entfernt stehen und auch bei einer Temperatur um die 7 bis 8 °C hält ein Kühlschrank Lebensmittel zuverlässig frisch. Kochtöpfe sollten immer mit Deckel benutzt werden und auf die passende Herdplatte (Bodendurchmesser vom Topf im Vergleich zur Herdplatte) gestellt werden. Zudem kann ein Dampfkochtopf bei langen Garzeiten Zeit und Energie einsparen.

 

Links

Weitere Seiten, die sich mit den Themen „Bio, regional und nachhaltig“ befassen:

Du möchtest wissen, wo du in Liechtenstein Bio-Bäuerinnen und Bauer finden kannst? Wir haben die Kontakte für dich:

Der Weg zur nachhaltigen Ernährung:

Die Ratgeber-App des WWF ist Einkaufsratgeber, Umwelttippgeber und saisonales Rezeptbuch zugleich:

Du möchtest wissen wie viele Ressourcen du mit deinem Lebensstil verbrauchst und welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat? Dann berechne dir deinen persönlichen „ökologischen Fussabdruck“:

Hintergrundinfos zu den gängigen Bio- und Fairtrade Labels findest du hier:

Erfolgreich Präsentieren


Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Präsentation

In der Schule und auch bei der Arbeit muss eines gekonnt sein – nämlich das richtige Präsentieren. Doch das Herausstechen zwischen allen anderen Präsentationen fällt oft schwer, dennoch ist dies anhand von kleinen Tricks möglich und der Erfolg einer Präsentation ist damit garantiert.

aha-Reporterin Alexandra
aha@aha.li

Das Problem mit PowerPoint

Präsentationen werden heute oft noch mit PowerPoint begleitet, da es überall verfügbar ist, einfach und schnell zu bedienen ist. Doch weil dieses Präsentationsprogramm so populär ist, tauchen manche Vorträge in der Menge unter, da alle dieselben Folien und Effekte haben. Das führt dazu, dass die Zuschauer visuell nicht mehr angeregt werden, und die Gefahr besteht, dass das präsentierte Thema nicht hängen bleibt. Deswegen wurden in den letzten Jahren weitere Präsentations- und Designprogramme entwickelt, die helfen, eine Präsentation zum Hingucker zu machen.

Create with Canva

Zum empfehlenswertesten Programm zählt Canva, denn mit diesem Programm hat man unendliche Designkategorien und Vorschläge zu Verfügung, sowohl für Präsentationen, Folien, Plakate als auch für Videos. Wenn man nun ein Design für sich entdeckt hat, dann kann man jenes auch noch individuell anpassen, wie zum Beispiel anhand von Farbänderung, Motiv oder mit Stickern und Animationen. Canva ist sehr einfach zu bedienen und vor allem durch die individuellen Anpassungen wirken Präsentationen einzigartig.

Animiert und anders: Prezi

Animationen finden wir nicht nur auf Canva sondern auch auf “Prezi”. Dieses Programm verschafft einen sehr klaren und interessanten Überblick auf das Erzählte und ist ähnlich aufgebaut wie ein Mindmap. So bestehen die Übergänge aus Zoom-in und Zoom-out und sind anhand des Layouts alle miteinander verbunden. Obwohl dies optisch einiges hergibt, ist diese Präsentationsart eher im Berufsalltag zu empfehlen, da diese Art von Präsentation viel Struktur und ein gewisses Know-how benötigt. Zudem ist es für aufwendige Präsentationen kostenpflichtig und allgemein kompliziert zu bedienen, doch einen Versuch ist es sicherlich wert.

Tipps von Prezi

Wenn du dir Ziele setzten, kannst dir ein klares Bild davon machen, was du erreichen willst und wie du dorthin gelangst. Schau dir das Video von Kinga Fekete, HR Business Partnerin von Prezi, über das Setzen intelligenter Ziele für den Anfang an (englisch).

Video und Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Adobe Express – die perfekte Mischung

Wir müssen nicht völlig auf Animationen verzichten, denn Adobe Express ist eine perfekte Mischung aus allen oben genannten Tools. Adobe Express Post Grafik Design ist ähnlich aufgebaut wie Canva und hat viele verschiedene, anpassungsfähige Layouts zu Verfügung. Mit Adobe Express können neben Infografiken auch Videos und sogar Webseiten erstellt werden, die eine abwechslungsreiche Ergänzung zu den altbekannten Präsentationen darstellen. Dieses Programm von Adobe System, was zum Download zur Verfügung steht, ist sehr professionell und wird gerne bei uns an der Schule nebst Canva, eingesetzt. Besonders der Webseitenmodus ist für Präsentationen sehr begehrt, denn es wirkt übersichtlich und die Übergänge sind mit einem Rolleffekt eingebaut, bei welchem sich Bild, Text und Folie unabhängig voneinander bewegen.

Präsentiere auch dich selber

Trotz allem tragen Folien und Designs nur einen kleinen Teil zu der Überzeugung bei; der wichtigste und grösste Teil des Vortragens ist immer noch das Vortragen selber. Um einen gelingenden Auftritt zu haben, spielt – abgesehen von der Redegewandtheit – auch das Präsentieren von sich selber eine grosse Rolle. Darum ist in diesem Fall die Körpersprache sehr wichtig, denn sie verrät unbewusst, worüber wir wirklich denken. Beim Präsentieren ist es deshalb wichtig, gerade und aufrecht zu stehen, Gestiken und Bewegungen sowie viel Blickkontakt einzubauen. Der Blickkontakt ist ein Muss, denn ohne diesen kann manchmal die Note geringer ausfallen, als man es sich erhofft hatte.

Blickkontakt ist das A und O

Der Grund, wieso Augenkontakt so wichtig ist, ist ganz einfach. Denn es zeigt, dass man das Thema beherrscht und nicht an den Ausgangstext gebunden ist. Die Zuhörer werden direkt angesprochen und können so eher überzeugt werden. Deshalb ist das Auswendiglernen bei Vorträgen auch ratsam, denn es verleiht dem Vortragenden die notwendige Selbstsicherheit. Fehlt diese Sicherheit, merken das die Zuschauer sofort. Klar ist, dass nicht Satz für Satz auswendig gelernt werden muss, aber es wirkt einfach besser, wenn der Vortragende frei vorträgt, statt vom Blatt abzulesen.

Meine Schlussfolgerung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Präsentieren gelernt sein muss, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Mit PowerPoint kann man zwar schnell und effizient einen Vortrag auf die Beine stellen, doch oft fehlt der Wow-Faktor. Mithilfe von Präsentationsprogrammen wie Canva, Adobe Express oder auch Prezi gelingt es jedem, das Interesse an seinem Thema zu wecken. Schlussendlich müssen nicht nur die Folien überzeugen, sondern auch der Redner selbst und dazu braucht es eine selbstsichere Ausstrahlung und die richtige Körperhaltung – und viel Blickkontakt.

Und hier gibt es noch weitere wichtige und tolle Tipps & Tricks, wie ein gutes Referat vorbereitet und gehalten wird – diese 13 Minuten lohnen sich 😉

Weiterführende Links

Quellen:

slidebean.com – design-best-presentation-software-list
wikihow.com – Do a Presentation in Class
virtualspeech.com – importance of eye contact during presentation
karrierebibel.de – präsentationstipps
prezi.com
spark.adobe.com
canva.com

In der Weihnachtsbäckerei


DIY-Anleitung, um deinen eigenen Grittibänz zu backen.


aha-Jugendreporter Severin

aha@aha.li

Unser Grittibänz…

…ist bekannt als Weck(en)mann, Klausenmann, Hefemänne, Grättimaa, Grittibänz, Dambedei, Weckbobbe, Pumann, Bubbelai oder Krampus. Der geläufigste Begriff für die Teigfigur mit den Rosinenaugen ist in der Deutschschweiz «Grittibänz» oder auch «Grättimaa» (im Baselbiet). In der Nordostschweiz sind «Elgerma»/«Ölgerma» gebräuchlich. Historiker sind sich nicht einig über die Geschichte des Gebäcks.

Ganz gleich wie er überall heisst, wir alle lieben diesen Hefe-Kerl. Mit der Schritt-für-Schritt Anleitung von Severin könnt ihr euren Grittibänz ganz einfach und flux nachbacken.

 

Weitere leckere aha-Rezeptideen

 

Vegane Kekse?

Egal, ob ihr es lieber klassisch oder ausgefallen, schokoladig, nussig oder fruchtig mögt – probiert eure traditionellen Weihnachtskekse einmal ohne tierische Produkte aus. Denn für den Duft nach frisch gebackenen Plätzchen brauchen wir nämlich weder Milch, Eier noch Butter. Und so muss zum grossen Fest der Liebe kein Tier für die Zutaten des süssen Backwerks leiden.

Nebenbei zaubert ihr euren Freund:innen und Verwandten mit rein pflanzlichen Plätzchen auch viel leichter ein Lächeln ins Gesicht. Da sie keine tierischen Zutaten enthalten, bieten vegane Plätzchen nämlich ausserdem den großen Vorteil, dass viel mehr Leute zugreifen können – ganz gleich, ob sie vegan leben, laktoseintolerant oder allergisch gegen Hühnereiweiß sind.

Wer ohne tierische Produkte backen möchte, muss nicht auf komplizierte Rezepte oder spezielle Produkte zurückgreifen – veganes Backen ist viel leichter als man denkt. Zudem eignen sich auch Rezepte aus dem heimischen Fundus mit ein paar Kniffen für die vegane Weihnachtsbäckerei.

Guetzli-Rezepte „veganisieren”

und vegane Zutaten, die man zum Backen kennen sollte

Mit Hilfe einfachen Alternativen lässt sich grundsätzlich jedes Plätzchenrezept in eine vegane Köstlichkeit verwandeln. Egal ob Honig, Milch oder Eigelb: Zu jedem tierischen Produkt gibt es eine tierleidfreie Alternative:

  • Butter lässt sich durch vegane Margarine ersetzen.
  • Statt Milch verwendet man Milchalternativen wie Kokos-, Mandel- oder Hafermilch.
  • Honig ersetzt man durch Agavendicksaft, Ahornsirup oder Reissirup.
  • Eier lassen sich durch Ei-Alternativen wie gequellte Leinsamen, Bananen, Apfelmus oder Sojamehl ersetzen. Ein Ei entspricht 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL warmem Wasser.
  • Eiweiss wird mit Aquafaba (= Kichererbsenwasser) ersetzt. Wenn wir Kichererbsen kochen, fangen wir das Wasser aus dem Glas auf oder kochen die Kichererbsen selbst.
  • Gelatine wird, vereinfacht gesagt, durch das Auskochen von Häuten und Knochen aber auch anderem Bindegewebe, wie Sehnen, Knorpel und Bänder von Lebewesen, in Wasser, hergestellt. Die pflanzliche und gesunde Variante ist Agar-Agar, hergestellt aus Algen.

Zuckerguss einfärben

Puderzucker gehört in den Guss wie Nüsse in Nusskuchen. Damit ist dieser Punkt eigentlich auch schon abgehakt. Es gibt keine verschiedenen Sorten von Puderzucker. Und damit auch keine Qualitätsunterschiede. Wenn ihr mal keinen im Supermarkt bekommt, könnt ihr ihn auch easy-peasy selber machen. Einfach ganz normalen Haushaltszucker (alternativ brauner Zucker?) in einen Hochleistungsmixer geben und pulverisieren.

Ausgefallene Plätzchen-Ausstechformen

Köstlichkeiten zum Ausprobieren

Empfehlenswerte Blogger_Innen

mit inspirierenden veganen Rezepten

 

Quellen

Transportmöglichkeiten


Tipps & Tricks von A nach B

Bahnreisen

Die Wahl für die Bahn garantiert stressfreies Reisen. Du brauchst dich nicht um Staus zu kümmern und kannst die Seele baumeln lassen. So erreichst du die Feriendestination entspannt und ausgeruht. Hier sind die Links zu den Nachbarländern:

Interrail-Pass
Du möchtest Europa mit der Bahn bereisen? Dann wäre ein Interrail-Pass etwas für dich. Er ermöglicht Bahnfahren nach Herzenslust in bis zu 30 europäischen Ländern. Ganz egal welche Regionen, Städte und Länder du besuchen willst, mit diesem Ticket in der Tasche ist man völlig frei in der Entscheidung, wo es morgen hingehen soll.

Anderswo

Wir sind Anderswo – Europa nachhaltig entdecken. Auf dieser Webseite gibt es noch viel mehr wertvolle Tipps, Europa zu erkunden.

U-Bahn

UrbanRail – Hier gibt es weltweite U-Bahn Pläne. Informiere dich in der jeweiligen Stadt, ob es Tageskarten oder Abos gibt. Wenn du in einer Stadt Bus, Bahn, Tram und U-Bahn kombinierst, sind Tageskarten oder Abos für ein paar Tage richtig sinnvoll.

Flugreisen

Es gibt heutzutage sehr viele Billigfluglinien, die auch ständig wechseln. Benachbarte Flughäfen sind St. Gallen Altenrhein, Friedrichshafen und Zürich. Der Tipp lautet hier, such dir bei den verschiedenen Flug-Suchmaschinen den gewünschten Flug aus und buche dann direkt über die Fluggesellschaft. Dann kannst du auch z.B. Gepäck und Essenswünsche angeben. Pass auf bei den Billigflügen: Es kann sein, dass Kosten versteckt sind oder du beispielsweise am Flughafen für dein Gepäckstück etwas zahlen musst. Skyscanner, Google Flights, etc. können dir helfen. Ein weiterer Tipp: Je mehr du über denselben Browser Flüge suchst, desto eher können die Preise steigen. Der Browser merkt sich, was dich interessiert. Wenn du dich für einen Flug entschieden hast, öffne ein privates Fenster und buche dann.

Busreisen

Innerhalb von Europa ist der Fernbus neben der Bahn eine gute und preisgünstige Alternative zum Flugzeug. Der FlixBus an viele Destinationen Europas. Die nächsten Einsteigemöglichkeiten sind St. Gallen, Landquart, Dornbirn und Bregenz. Mit Busabout kannst du in Europa, Asien, Afrika, Schottland & Irland gemütlich mit dem Reisebus von A nach B reisen. Hier ist speziell, dass Musikfestivals, Kulturfestivals und Abenteuer-Orte angesteuert werden. Der nächste Hop-On Hop-Off Ort ist jedoch Lauterbrunnen. Check die verschiedenen Möglichkeiten. Es kann durchaus sein, dass der Bus billiger ist als der Zug.

Busanbieter in der Region, die ebenfalls coole Reisen anbieten bzw. die du buchen kannst:

Fahrgemeinschaften / Mitfahrzentralen

Die Bahn und das Flugzeug sind zu teuer? Mit der „Mitfahrzentrale“ kannst du supergünstig fahren, wohin du willst. Ganz nach dem Motto: umweltfreundlich fahren und ganz nebenbei noch nette Menschen kennen lernen.

Hitchhiking

Und dann gibt es noch die Möglichkeit vom Hitchhiking. Da stehst du mit einem Schild, wo du darauf schreibst wohin du möchtest, an einem günstigen Ort um anzuhalten und wartest, bis dich ein/e Autofahrer/in mitnimmt. Geeignete Orte kannst du im Hitchwiki Maps nachschauen. Dort gibt es auch gute Sicherheits-Tipps. Auf jeden Fall wird hier geraten, zu zweit auf dieses Abenteuer zu gehen und deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Wenn du nur eine kleine Unsicherheit spürst, lass es :-).

Taschengeld


Hier erfährst du alles rund ums Thema Taschengeld.

Kurz und bündig

Als Taschengeld bezeichnet man grundsätzlich eine freiwillige Geldleistung, die Eltern oder Erziehungsberechtigte ihren Kindern zur Verfügung stellen. Wie oft und in welcher Höhe das Taschengeld ausbezahlt wird, hängt dabei von den Eltern ab. In den meisten Familien wird es jedoch bis zu einem Alter von 10 Jahren wöchentlich und danach monatlich ausbezahlt. Ausserdem sollte auch geregelt sein, wofür das Geld ausgegeben werden darf bzw. was man alles von seinem Taschengeld bezahlen muss.

 

Das sagt das Gesetz

Deine Freunde bekommen vielmehr Taschengeld als du? Du hast dich immer schon gefragt ob und wieviel Taschengeld dir zusteht? Antworten auf deine Fragen findest du hier.

Grundsätzlich ist es so, dass es in Liechtenstein kein Gesetz gibt, welches Eltern und Erziehungsberechtigten vorschreibt, dass sie ihren Kindern Taschengeld geben müssen. Eltern und Erziehungsberechtigte sind lediglich zur Unterhaltspflicht gegenüber ihren Kindern verpflichtet. Das bedeutet, dass sie dafür sorgen müssen, dass du entsprechend versorgt bist und sie deine Kosten für Wohnung, Kleidung, Nahrungsmittel und Ausbildung übernehmen müssen. Du kannst bei deinen Eltern also kein Taschengeld „einklagen“ und es steht ihnen frei zu entscheiden, ob du Taschengeld bekommst oder nicht. Jedoch spricht trotzdem einiges dafür, dass Kinder und Jugendliche Taschengeld erhalten, denn so lernen sie schon von klein auf, was teuer und was billig ist, wie schnell das Geld wieder weg ist und wofür es sich lohnt, das Geld einzusetzen. Kurz gesagt lernen Jugendliche so den verantwortungsbewussten Umgang mit dem lieben Geld.

 

Wieviel?

Die Frage sollte also vielmehr lauten wieviel Taschengeld denn eigentlich sinnvoll ist. Auch hier gibt es keine festgelegten Beträge. Vielmehr gibt es Richtlinien, die an die Bedürfnisse der jeweiligen Altersklasse angepasst sind. So ist es zum Beispiel logisch, dass ein Kind im Alter von 8 Jahren nicht den gleichen Geldbetrag benötigt wie Jugendliche mit 14 Jahren. Das 8-jährige Kind kauft sich vom Taschengeld vielleicht ein Comic Heft oder einen Wurstsemmel in der Schule; Jugendliche mit 14 hingegen möchten vielleicht eher mit ihren Freunden ins Kino gehen, oder auf etwas Teureres sparen.

Auch die finanzielle Situation der Familie muss bei der Bemessung des Taschengeldes berücksichtigt werden. So hat nicht jede Familie die Möglichkeit, ihren Kindern die entsprechend vorgeschlagenen Beträge auszuzahlen. Aber auch übermässig hohe Beträge sind nicht sinnvoll und können schnell zu Problemen führen. Ausserdem sollte man sich an den vereinbarten Betrag halten und das Taschengeld nicht als Strafe oder Belohnung einsetzen. Ebenfalls ist das „Nachschiessen“ von mehr Geld, wenn es wieder einmal nicht gereicht hat, schlecht. Denn nur wenn sich alle an die ausgemachten Regeln halten, lernen Kinder und Jugendliche die Verwantwortung für die eigenen Ausgaben zu übernehmen.

Eine Empfehlung über die Höhe des Taschengeldes nach Alter gibt es hier.

 

Wieviel Taschengeld andere Kinder und Jugendliche erhalten, erfährst du im folgenden Video:

 

Wofür?

Neben der Höhe des Taschengeldes empfiehlt es sich aus auszumachen, wofür das Taschengeld denn ausgegeben werden soll/darf.

Dies hängt wiederum stark vom Alter der Kinder oder Jugendlichen ab. Jüngere Kinder können ihre Ausgaben noch nicht so abschätzen wie Jugendliche. Daher empfiehlt es sich bei Kindern das Taschengeld rein für „Vergnügungszwecke“ zu belassen. Jugendlichen hingegen ist es zuzutrauen, dass sie auch die Ausgaben über einen Monat hinweg im Blick behalten können. Somit kann mit ihnen vereinbart werden, dass das Taschengeld neben der Finanzierung von Freizeitaktivitäten auch für die Finanzierung von alltäglichen Bedürfnisen wie Schulmaterial, Handy, Körperpflege, … eingesetzt werden muss. Je nachdem was dann schlussendlich alles selbst finanziert, sollte natürlich auch das Taschengeld entsprechend angepasst werden.

 

Hilfe, ich bekomme kein Taschengeld!

Wenn du bis jetzt noch kein Taschengeld bekommst, oder deine Eltern sich bisher geweigert haben, dir Taschengeld zu geben, empfiehlt es sich, dass du eine Liste mit allen Argumenten machst, die dich in deinem Vorhaben, ein Taschengeld zu bekommen, unterstützen. Überlege dir genau, warum du gerne Taschengeld bekommen und was du dir von dem Geld kaufen möchtest. Vielleicht ist es ja eine Entlastung für deine Eltern, wenn du dir deine Schulhefte selber besorgst. Dazu brauchst du allerdings das nötige Kleingeld. Mit deiner Liste voller überzeugender Argumente dürfte das allerdings kein Problem sein.

Ein paar Argumente haben wir schon für dich gesammelt:

 

Taschengeld hilft

  • Verantwortung für das eigene Geld/die Ausgaben zu übernehmen
  • selbstständiger zu werden
  • dabei aus Fehlentscheidungen selbst Rückschlüsse ziehen zu können
  • sich mit den Themen Haushalt, Wirtschaft und Planen auseinanderzusetzen

Mit Taschengeld

  • kannst du eigenständig Geschenke besorgen
  • musst du nicht dauernd nach Geld fragen
  • kannst du längerfristiger planen (sparen)

 

Taschengeld aufbessern

Der neue Monat hat gerade erst angefangen, doch in deinem Portemonnaie herrscht gähnende Leere? Dann solltest du dir wirklich einmal Gedanken darüber machen, wohin dein Geld denn verschwunden ist. Hast du dir das Geld dieses Mal einfach nicht gut eingeteilt oder gab es vielleicht einige Sonderausgaben mehr, wie z.B. Geburtstage?

Wenn du vorhast deine Eltern oder Erziehungsberechtigten um einen Zuschuss oder gleich um eine Erhöhung des Taschengeldes zu bitten, solltest du gute Argumente haben. Am besten schaust du zuerst einmal, wofür du dein Geld ausgibst und wieviel mehr Geld du brauchen würdest. Am einfachsten machst du das mit einem Budgetplan oder Haushaltsbuch entweder online, per App oder von Hand. Was das genau ist erfährst du im folgenden Video:

 

Wenn deine Eltern dir trotzdem nicht mehr Taschengeld geben wollen, haben wir dir hier noch ein paar andere Tipps zusammengefasst, wie du deine Kasse aufbessern kannst:

 

Hilf im Haushalt mit

Kinderarbeit ist in Liechtenstein grundsätzlich verboten. Ab 15 Jahren kannst du einen Ferienjob machen; ab 14 Jahren kleinere Hilfsarbeiten wie Rasen mähen, Babysitten oder Botengänge erledigen. Aber wer sagt denn, dass du nicht Zuhause tüchtig im Haushalt mithelfen darfst – inklusive einer kleinen, finanziellen Belohnung dafür? Einen Haushalt zu führen ist immer mit viel Arbeit verbunden. Eine Möglichkeit, dein Taschengeld aufzubessern, wäre beispielsweise deinen Eltern anzubieten, für ein paar Franken mehr, zusätzliche Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. Am besten fragst du sie konkret, welche Aufgaben du für sie übernehmen kannst oder bringst selbst Vorschläge ein. Du könntest beispielsweise den Rasen mähen, die Fenster putzen, kochen, Wäsche aufhängen, Geschirr spülen, …

Was du auf keinen Fall machen sollst, ist Geld für etwas einzufordern, dass du bisher immer schon unentgeltlich gemacht hast. Deine Eltern verlangen ja von dir auch kein Geld dafür, dass sie den Haushalt schmeissen.

 

Gib Nachhilfe

Deine Noten sind spitze und das Lernen fällt dir leicht? Dann mach was daraus! Ein Job als Nachhilfelehrerin oder Nachhilfelehrer scheint genau das Richtige für dich zu sein. Am besten trägst du dich dazu gleich in unsere Nachhilfebörse ein.

 

Verkaufe deine alten Sachen

Jetzt mal ehrlich. Wann hast du den schwarzen Pailletenrock das letzte Mal getragen? Und das Computerspiel, dass du von deiner Tante zum 10. Geburtstag geschenkt bekommen hast, brauchst du das wirklich noch? Auch wenn es dir schwer fällt – manchmal ist es besser sich von Dingen, die man nicht mehr benutzt, zu trennen. Denn 1. machst du damit jemand anderem eine Freude und 2. kannst du so deine Kasse aufbessern. Es empfiehlt sich also, deine Sachen gründlich auszumisten und zu sortieren. Videos, Spiele, DVDs, Kleidung, Spielzeug, … Alle Sachen die noch in einem guten Zustand sind, du aber nicht mehr brauchst, kannst du eventuell verkaufen. Du solltest aber keinen zu hohen Preis ansetzen, da die Gegenstände ja gebraucht sind.

Es gibt viele Möglichkeiten wie du deine Sachen verkaufen kannst:

  • deine Freundinnen und Freunde fragen, ob sie etwas brauchen können
  • deine Eltern bitten, die Sachen in einen Secondhand-Shop zu bringen (beispielsweise bei Chicobello)
  • gemeinsam mit deinen Eltern bei einem Flohmarkt mitmachen (schau bei den Flohmärkten in Liechtenstein vorbei)
  • deine Sachen online verkaufen (beispielsweise über Shpock oder ebay)

 

Tauschen statt kaufen

Wie wäre es, wenn du alternativ statt neue Sachen zu kaufen, deine Sachen mit den Sachen deiner Freundinnen und Freunden tauscht bzw. sie ausleihst? Nehmen wir an, dein Freund besitzt dieses tolle neue Computerspiel. Wie wär’s, ihn zu fragen, ob du es für eine Woche ausleihen darfst? Im Gegenzug leihst du ihm etwas aus, das er sich wünscht. Nach der vereinbarten Zeit tauscht ihr die Gegenstände wieder. So profitiert ihr beide vom Kauf und du musst nicht extra ein Spiel kaufen, welches dann nach einem Monat in der Schublade verschwindet und nie wieder gespielt wird.
Der Kreativität sind beim Tauschen kaum Grenzen gesetzt. So könntet ihr beispielsweise in der Klasse, mit Einverständnis der Lehrperson, eine Tausch- oder auch Verschenkecke einrichten. Jede und jeder bringt dort die Dinge hin, die er nicht mehr möchte oder ausleihen will. Es wird nicht lange dauern bis sich jemand meldet, der dein altes Skateboard haben möchte. Alternativ kannst du auch online nach Tauschbörsen suchen.

 

Der 3 Gläser Trick

Eine andere Möglichkeit ist es, dein Taschengeld auf 3 Gläser aufzuteilen. Sprich, du hast ein Glas für zwischendurch (Konzertkarten, Eis, McDonalds, …), ein Glas für besondere Anlässe (Geschenke für Geburtstage, Weihnachten, …) und ein „Sparglas“ für Anschaffungen, die deine Eltern nicht bezahlen (Führerschein, Töff, …). Wie das genau ausschauen kann, siehst du im folgenden Video.

 

 

Nachbarschaftshilfe

Ab 14 Jahren kannst du sogenannte kleine Hilfstätigkeiten übernehmen. Am besten fragst du dazu deine Nachbarn, Bekannten und Verwandten, ob sie nicht einen kleinen Job für dich haben. Zu den kleinen Hilfstätigkeiten zählen beispielsweise die Mithilfe im Haushalt, Babysitten oder Botengänge. Vielleicht hast du eine ältere Frau in der Nachbarschaft, die froh wäre, wenn du für sie den Einkauf erledigen würdest oder einen alleinerziehenden Vater, der ab und zu Unterstützung beim Kinderhüten benötigt. Aber auch eine tierliebe Geschäftsfrau, die oft unterwegs ist, ist vielleicht froh, wenn jemand einmal am Tag mit ihrem Hund Gassi geht.

Bevor du die Arbeiten erledigst solltest du dir allerdings genau zeigen lassen, was du tun musst und was es zu beachten gibt. Denn nicht nur kannst du deine Arbeit auch schnell wieder verlieren – je nachdem was du machst, trägst du auch eine grosse Verantwortung (wenn der Vater dir beispielsweise seine Kinder im Rahmen von Babysitting anvertraut).

 

Suche dir einen Ferien- oder Nebenjob

Wenn du schon 15 Jahre alt bist und deine Ferien noch nicht komplett verplant hast, kannst du einen Ferienjob machen. Genauso gut kannst du dir, wenn deine schulischen Leistungen stimmen, einen Nebenjob suchen. Tipps und Tricks wo und wie du eine passende Stelle findest und was du dabei beachten musst, findest du hier. Ausserdem sind auf unserer Ferien- und Nebenjobbörse die aktuell verfügbaren Jobs aufgelistet.

 

Links

Noch mehr Infos und nützliche Tipps zum Thema Taschengeld gibt es hier:

 

Du möchtest wissen, wieviel Taschengeld andere Jugendliche bekommen und wofür sie es ausgeben?

 

Soziale Netzwerke


Hier findest du die bekanntesten und meist genutzten Plattformen.
  • TikTok: Mit  TikTok können 15-sekündige Musikvideos („Musicals“) aufgenommen und mit anderen Nutzer:iinnen („Musern“) – auch über die App hinaus auf anderen Plattformen – geteilt werden.
  • BeReal ist  ein Soziales Netzwerk, das seine Nutzer:innen in „authentischen Momenten“ ungestellt und ohne Filter zeigen möchte.
  • Discord ist, ähnlich wie WhatsApp, eine Plattform zum Kommunizieren und miteinander Austauschen.
  • Bei Twitch handelt es sich um ein Streaming-Portal – also eine Online-Plattform, auf der Videos live übertragen werden.
  • Mit über 160 Millionen aktiven NutzerInnen pro Monat ist Roblox eine der beliebtesten Spieleplattformen für Kinder.
  • Pinterst (to pin= anheften; interest= Interesse) ist – wie der Name bereits vorwegnimmt – eine Plattform, bei der es um das Tauschen und Sammeln von Interessen geht.
  • Tellonym lässt sich also hervorragend als Umfrage-Tool oder zum Einholen von Meinungen einsetzen – egal zu welchem Thema.
  • Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets.
  • Facebook ist das grösste und bekannteste Social Network der Welt.
  • WhatsApp ist eine mobile Nachrichten App, die den Datentarif verwendet, den du für das Surfen im Internet benutzt.
  • Instagram ist ein kostenloser Onlinedienst um Fotos und Videos mit anderen zu teilen.
  • Twitter ist eine Anwendung mit der du digital telegrammartige Nachrichten verschicken kannst.

Mehr Infos von SaferInternet mit vielen Tipps kannst du hier anschauen.

Neuigkeiten aus dem Universum der Sozialen Netzwerke gibt es in der Ratgeberreihe „Was ist…“

 

Ab ins Ausland

Sprachkurse


Fremdsprachen ermöglichen es dir, neue Kulturkreise zu entdecken und neue Menschen kennenzulernen.

Sie öffnen dir die Türe zur Welt. Um eine neue Sprache zu lernen, musst du nicht unbedingt lange verreisen. Online Sprachkurse und spezialisierte Sprachkursanbieter: innen in der Region ermöglichen dir einen ersten Einblick in die Welt der Fremdsprachen.

Es gibt viele Möglichkeiten eine Sprache zu lernen: Online, offline, zuhause, bei Sprachkursanbieter: innen in der Region, vor Ort in dem Land indem die Sprache gesprochen wird, alleine oder im Tandem… Wichtig ist, dass du die für dich passende Variante findest!

Tipp: Um eine Sprache zu üben, ist Sprachtandem eine tolle Sache. Zwei Leute treffen sich, jeder will die Sprache des/r anderen lernen und man plaudert einfach drauflos, die Rahmenbedingungen bestimmt ihr selbst.

Online

Für die meisten ist es sicherlich einfacher, eine Sprache in einem Sprachkurs mit einer Lehrperson zu lernen. Oftmals ist das aber aus unterschiedlichen Gründen (Zeit, Kosten,…) nicht möglich.

Online-Angebote bieten dazu eine gute Alternative, wenn du noch Sprachneuling bist. Für Fortgeschrittene oder Profis eignen sich diese Apps meist nicht.
Um unter den vielzähligen (oftmals kostenlosen) Angeboten das für dich Richtige zu finden, ist es wichtig, zu wissen, welcher Lerntyp du bist. Viele Menschen lernen visuell mit Bildern und Videos. Andere müssen Wörter hören und sie nachsprechen. Wiederum andere schwören auf Schreibübungen. Fast jede Sprachlernapp hat nämlich den Fokus auf nur einen bestimmten Lerntyp.

Wer Online-Angebote nutzt, sollte nicht darauf vergessen, dass ein Programm niemals das Gespräch mit einem Menschen ersetzen kann und die Sprache auch im Alltag angewendet muss, um sie sich langfristig zu merken.

Um die Grundsteine für deine Fremdsprachen-Karriere zu legen, reichen Sprachlern-Apps aber allemal.

 

In der Region

Damit du weisst, ob du dich in den Räumlichkeiten und im Unterricht vor Ort wohlfühlst, frag nach, ob eine kostenlose Schnupperstunde möglich ist. Die Preise für Sprachkurse sind je nach Anbieter: in sehr unterschiedlich. Wenn du die Angebote vergleichst, kannst du dir unter Umständen viel Geld sparen.

Beachte auch, dass jedes Sprachinstitut unterschiedliche Bedingungen bei Einstufungs- und Abschlusstests sowie bei Kursbestätigungen bzw. Zertifikaten hat.

Liechtenstein

Schweiz

 

Allgemeine Tipps zum Sprachenlernen

 

Audios: Podcasts, Audiokurse und Musik

Es gibt unzählige kostenlose Podcasts zum Sprachenlernen. Diese lassen sich ganz bequem zwischendurch und überall anhören. Diese reichen von Podcasts für Anfänger: innen bis hin zu Podcasts für Muttersprachler. Hier gibt es eine Liste mit 60 kostenlosen Podcasts, um Sprachen zu lernen.

Neben Podcasts gibt es natürlich auch einer Reihe Audiokurse, die meistens ähnlich aufgebaut sind. Hier findest du eine Auswahl an Audiokursen.

Ebenfalls eine Möglichkeit ist es, deine Sprachkenntnisse mit Musik zu verbessern. Du kannst Musik über YouTube oder mit einem Musik-Streaming-Dienst (oder einen Musik-Podcast) hören. Eine coole Möglichkeit Sprachen mit Musik zu lernen ist Lyricstraining.com. Auf dieser Plattform kannst du YouTube-Musik-Videos zu 12 Sprachen anhören und gleichzeitig probieren die lückenhaften Texte zu vervollständigen. Du übst also gleichzeitig Wortschatz und Hörverstehen. 

Sprachheld.de hat auch einen Ratgeber dazu geschrieben, wie man am besten Sprachen mit Musik & Songtexten lernt. Zum Ratgeber.

Sprachen lernen mit Videos: YouTube, Fernsehen, Filme und Serien

Videomaterial in der Fremdsprache hilft dir, dein Hörverständnis zu verbessern. Durch das zusätzliche Video ist es einfacher, zu verstehen, worum es geht, als nur mit Ton. Am Anfang eignen sich Zeichentrickfilme und Kindersendungen besonders, da diese meist in einfacher Sprache sind. Später kannst du dir auch deine Lieblingsfilme und -serien in Originalsprache mit Untertitel anschauen. Viele Kinos bieten (an bestimmten Wochentagen) Filme in der Originalversion an, sprich auch mit der Originalsprache.

Viele Fernsehreceiver Kanäle machen es auch möglich, Material aus anderen Ländern zu empfangen. Wenn du Glück hast, findest du einen Kanal, bei dem du Untertitel einstellen kannst (auf Deutsch oder in der Landessprache).

Auch YouTube-Videos bieten eine Vielzahl an Sprachlern-Videos an und eignen sich deshalb eine Fremdsprache zu lernen. Eine Suche auf YouTube nach deiner gewünschten Fremdsprache zeigt viele hilfreiche Videos (gib einfach deine Fremdsprache und “lernen” ein, wie z.B. “Spanisch lernen”). Eine Auflistung an YouTube Kanälen zum Sprachenlernen findest du hier.

Vokabeln lernen

Wer eine Sprache lernen möchte, kommt nicht daran vorbei, Vokabeln zu pauken. Auch hier gibt es wieder Online- und Offline-Varianten.

Vokabeltrainer-Apps

Vokabeltrainer-Apps sind oftmals kostenlos und helfen dir beim Strukturieren der Gelernten und Noch-Zu-Lernenden Wörter. Optimale Wiederholungen inklusive. Zudem musst du nicht lange Karteikarten mit dir rumschleppen, sondern kannst flexibel am Handy lernen – wann & wo du willst.
Kostenlose Vokabeltrainer-App Empfehlungen sind Memorion oder Memrise.

Karteikarten lernen

Eine andere Möglichkeit ist das klassische Vokabellernen mit Karteikarten. Hier hast du die Wahl zwischen vorgedruckten- und Blanko-Karteikarten.

Bei den vorgedruckten Karteikarten sind die Vokabeln (wie der Name schon sagt) bereits vorgedruckt. Auf einer Seite ist das deutsche Wort und auf der anderen Seite die Vokabel in der Fremdsprache. Das kann praktisch sein, weil du die Vokabeln nicht selbst aufschreiben musst und schnell einen grossen Wortschatz zur Verfügung hast. Auf der anderen Seiten kosten diese Karten etwas und decken vielleicht nicht den Wortschatz ab, den du gerne möchtest.

Blanko-Karteikarten kannst du dir auch kaufen, oder einfach selber aus dickerem Kartonpapier machen. Der Vorteil ist, dass du sie selber beschriften kannst – immer und überall. Oftmal merkt man sich Wörter auch besser, wenn man sie selber aufschreibt. Zudem musst du nur die für dich relevanten Vokabeln aufschreiben und hast so immer genau das, was du brauchst. Der Nachteil? Es kann eine Weile dauern bis du einen grossen Wortschatz aufgeschrieben hast, die Karten selber zu basteln benötigt auch Zeit.

Tandems oder Sprachlerntreffs

Ein Sprachtandem zu bilden ist die perfekte Möglichkeit, um schnell (& meist kostenlos) eine Fremdsprache fliessend zu sprechen. Ein Sprachtandem besteht aus 2 Tandempartner: innen, die jeweils die Muttersprache des anderen lernen wollen.

Es gibt viele Möglichkeiten jemand zu finden, der deine Fremdsprache als Muttersprache spricht. Online-Plattformen oder auch vor Ort.

Vor Ort reisen und einen Sprachkurs besuchen

Sehr effektiv ist es natürlich auch, wenn du die Möglichkeit hast, eine Sprache vor Ort zu lernen. Das steigert nicht nur die Motivation, sondern gibt dir auch die Möglichkeit Kontakt zu Muttersprachlern zu knüpfen.
Sprachreisen sind individuell lang möglich und vor Ort lernst du dann nicht nur die Sprache, sondern bekommst meist auch ein Kulturangebot geboten um Land und Leute besser kennenzulernen.

Eine Auflistung an Anbietern von Sprachreisen findest du hier.

Online Wörterbücher und Übersetzer

Wer eine Sprache lernen möchte, wird früher oder später auf Wörter (oder Sätze) stossen, die man (noch) nicht kennt. Daher empfiehlt es sich, immer ein Wörterbuch parat zu haben. Heutzutage gibt es da online ein riesen Angebot.

Der Vorteil an Online-Wörterbüchern? Meistens schlägt dir solch ein Sprachtool nicht nur eine, sondern mehrere bis viele mögliche Übersetzungen vor. Oft inklusive Kontextbeispielen und Bedeutung. Ausserdem kannst du bei einem Online-Wörterbuch blitzschnell die Ausgangssprache oder überhaupt auf eine andere Sprache wechseln.

Online Wörterbücher und Translator im Vergleich findest du hier.

Au-pair


Alles rund um das Thema Au-pair gibt es hier.

Kurz und bündig

Au-pair, Babysitting, Nanny? Alles schon einmal gehört – doch was ist was? Du möchtest gerne für eine Zeit lang ins Ausland gehen, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, kennst dich mit Hausarbeit aus und liebst Kinder? Dann ist ein Aufenthalt als Au-pair möglicherweise das Richtige für dich!

Als Au-pair werden junge Erwachsene bezeichnet, die gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld bei einer Gastfamilie im In- oder Ausland tätig sind, um im Gegenzug Sprache und Kultur des Gastlandes bzw. der Gastregion kennenzulernen. Somit ist ein Aufenthalt als Au-pair eine relativ günstige Möglichkeit ins Ausland zu kommen. Zudem sammelst du viele wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern.

Formen von Au-pair

Au-pair ist nicht gleich Au-pair. Es gibt diverse Formen von Au-pairs, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sind.

Das klassische Au-pair-Programm im Ausland ist für junge Erwachsene ab 18 Jahren (in der Schweiz ab 15 Jahren) geeignet. In der Regel dauert der Aufenthalt sechs bis zwölf Monate (Übersee nur ein Jahr möglich) mit 25 bis 30 Arbeitsstunden wöchentlich.

Demi-pair“ eignet sich für alle, die den Au-pair-Aufenthalt mit einem intensiveren Sprachkurs kombinieren wollen. Halbtags wird ein Sprachkurs besucht und halbtags im Haushalt mitgeholfen. Diese Form des Aufenthalts dauert in der Regel drei bis sechs Monate. In Australien und Neuseeland ist aufgrund der Visabestimmungen nur diese Form von Au-pair möglich.

Das „Sommer-Au-pair“-Programm ist spezifisch für einen Aufenthalt während der Sommerferien gedacht. Die Kurzvariante dauert ein bis drei Monate.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob eine Au-pair Aufenthalt das richtige für dich ist, kannst du hier in einigen Erfahrungsberichten nachlesen, wie es anderen jungen Leuten als  Au-pairs ergangen ist.

Au-pair weltweit

Wenn du als Au-Pair ins Ausland gehen möchtest kannst du dir deine Gastfamilie entweder selber suchen, oder über eine Agentur Kontakt zu einer passenden Familie herstellen lassen.

Der Vorteil einer Agentur ist, dass sie einen Au-Pair-Vertrag mit dem Au-pair und der Familie abschliessen und später als Kontaktstelle für das Au-Pair und die Familie im Ausland zu dienen. In Liechtenstein gibt es keine entsprechenden Agenturen. Jugendliche aus Liechtenstein werden aber gerne von den Agenturen in der Schweiz betreut.

Webseiten um selbstständig eine Familie zu finden:


Au-pair Agenturen:

Mehr Infos zum Thema Au-pair weltweit findest du auf der Seite der „International Au Pair Association“.

Au-Pair in Liechtenstein

In Liechtenstein gibt es keine Au-Pair Vermittlungsstelle. Es ist möglich, über Eigeninitiative oder private Kontakte eine Au Pair Stelle in Liechtenstein zu erhalten. Ansonsten gibt es eine Schweizer Agentur die Au Pair nach Liechtenstein vermittelt.

Falls du an einem Au-pair Aufenthalt in Liechtenstein interessiert bist, dann wende dich am besten an die Schweizer Vermittlungsagentur Wind Connections. Sie hat 2008 von den Liechtensteiner Behörden die Bewilligung für die Vermittlung von Au-pairs nach Liechtenstein erhalten.

 

Gesetzliche Bestimmungen

Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten, wenn man in Liechtenstein als Au-pair tätig sein möchte?

  • Die Gastfamilie darf nicht die gleiche Muttersprache sprechen, wie das Au-pair.
  • Mindestens ein Elternteil muss zu Hause sein und das Au-pair während mindestens der Hälfte der Arbeitszeit betreuen (Ausnahmen bei Alleinerziehenden).
  • Aufenthaltsbewilligung max. 12 Monate, eine Verlängerung ist nicht möglich!
  • Maximale Arbeitszeit pro Woche = 30 Stunden
  • Au-pairs müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Der Mindestbruttolohn beträgt CHF 1’835.– pro Monat. Nach Abzug von Kost und Logis (CHF 720.–) ergibt sich ein Nettolohn von CHF 1’115.00
  • Für Au-pairs aus dem EWR und der Schweiz muss die Gastfamilie spätestens 14 Tage vor Antritt einen Antrag auf Kurzaufenthaltsbewilligung beim Ausländer- und Passamt stellen. Bei visumpflichtigen Personen wird empfohlen, das Gesuch vier Wochen vor Stellenantritt einzureichen.
  • Die Gastfamilie trägt die Kosten für den Deutschkurs, Sozialabgaben, Unfallversicherung und die Bearbeitungsgebühr für die Kurzaufenthaltsbewilligung (zwischen CHF 110.– und CHF 170.–, je nach Herkunftsland).

Genauere Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen findest du hier.

Visum & Kurzaufenthaltsbewilligung

Jugendliche aus visumpflichtigen Ländern müssen rechtzeitig ein Visum beantragen. Die Auslandsvertretung für Liechtenstein obliegt den Botschaften (und Konsulaten der Schweiz) in den Heimatländern der Antragssteller (Au-pairs).

Sobald das Visum ausgestellt ist, kann beim Ausländer- und Passamt in Liechtenstein ein Antragsformular für eine Kurzaufenthaltsbewilligung (L) verlangt werden:

Kinderrechte


Auch Kinder haben Rechte. Mehr zum Thema „Kinderrechte“ erfährst du hier.

Kurz und bündig

Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und ist mittlerweile von fast allen Staaten der Welt anerkannt worden. Doch leider hat nicht jedes Kind das Wissen über die Kinderrechte, beziehungsweise werden die Kinderrechte nicht überall auf der Welt ernst genommen.

 

Um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen und sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene über die Kinderrechte zu informieren, wird jedes Jahr am 20. November der internationale Tag der Kinderrechte gefeiert.

Was sind Kinderrechte?

Kinderrechte sind Menschenrechte, die auf der ganzen Welt für alle jungen Menschen bis 18 Jahre gelten.

Die „Konvention über die Rechte des Kindes“, auch UN – Kinderrechtskonvention genannt, ist eine Art „Gesetzbuch“. Dieses „Gesetzbuch“ wurde inzwischen von den Politikern in fast 200 Ländern unterschrieben. Mit dieser Unterschrift wird versprochen, dass sich das Land an die vereinbarten Kinderrechte hält.

 Warum gibt es die Kinderrechte?

Um Kinder und Jugendliche besonders zu schützen und ihren speziellen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde von den Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention erarbeitet – eine Vereinbarung über die Rechte der Kinder und Jugendliche.  Mit der Kinderrechtskonvention möchte man erreichen, dass jedes Kind weltweit eine sorgenfreie Kindheit erleben darf.

Welche Kinderrechte gibt es?

Kinder haben nach der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Dazu wurden in der Kinderrechtskonvention 54 Artikel formuliert, welche im Wesentlichen in 3 Bereiche eingeteilt werden:

Die sogenannten Versorgungsrechte besagen, dass jedes Kind ein Recht auf Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, etc. hat.

Die Schutzrechte schreiben vor, dass Kinder nicht geschlagen, oder durch Kinderarbeit ausgebeutet werden dürfen.

Bei den Beteiligungsrechten geht es darum, dass Kinder mitreden, sich versammeln und ihre eigene Meinung sagen dürfen.

Bei der Umsetzung der Kinderrechte gilt es immer auf die 4 Grundprinzipien zu achten. Diese umfassen:

  • Das Recht auf Gleichbehandlung und den Schutz vor Diskriminierung: Die Kinderrechte gelten für alle Kinder unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe, etc.
  • Die Vorrangigkeit des Kindeswohls: Bei allen Massnahmen die gesetzt werden steht immer das Wohl des Kindes im Vordergrund.
  • Der Sicherung von Entwicklungschancen: Jedes Kind hat ein Recht auf bestmögliche Entwicklungschancen
  • Die Berücksichtigung des Kindeswillens: Bei allen Massnahmen, die zum Wohl des Kindes getroffen werden hat das Kind ein Recht darauf seine Meinung zu äussern. Diese Meinung muss auch in den Entscheidungen zum Wohl des Kindes berücksichtigt werden.

Ombudsstelle

Die unabhängige Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche in Liechtenstein ist eine neutrale, allgemein zugängliche Anlauf- und Beschwerdestelle im Bereich von Kinder- und Jugendfragen. Aber auch Erwachsene können sich mit ihren Fragen und Anliegen in Bezug auf Kinder- und Jugendangelegenheiten an die Ombudsstelle wenden, um Informationen einzuholen, auf Missstände aufmerksam zu machen oder um Hilfe zu erhalten.

Vermittlung bei Konflikten

  • Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene, die Anliegen und Fragen haben, können sich an die Ombudsstelle wenden.
  • Die Ombudsperson vermittelt bei Schwierigkeiten und Konflikten von Privatpersonen mit Ämtern, Behörden und allen öffentlichen Organisationen, die mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt sind.
  • Alle Angelegenheiten werden von der Ombudsperson streng vertraulich behandelt.
  • Ohne das Einverständnis der Betroffenen unternimmt sie keine weiteren Schritte.
  • Da sie weder der Regierung noch der Landesverwaltung unterstellt ist, kann die Ombudsperson unabhängig und neutral agieren.
  • Die Ombudsstelle für Kinder- und Jugendliche hat auch die Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention zu überwachen. Wenn Kinderrechte verletzt werden, kann sie Untersuchungen durchführen, bei den zuständigen Stellen Beschwerde einreichen und Anregungen zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen in Liechtenstein geben.

Daneben bietet die OSKJ auch Kinderrechte-Workshops an, bei denen sie mithilfe interaktiver Methoden über die Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention, deren Entstehung und die wichtigsten Rechte informiert.

Neben der OSKJ gibt es in Liechtenstein viele weitere Organisationen und Institutionen, die sich im Bereich Kinder- und Jugendarbeit oder -schutz engagieren.  Deshalb wurde 2011 von neun Organisationen (TaK, OSKJ, KJB, Kita, Eltern Kind Forum, Frauenhaus, Dräggspatz, ASSITEJ) die Kinderlobby ins Leben gerufen. Ziel der Kinderlobby ist es, sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und die Kinderrechte bekannter zu machen. Heute zählen bereits 20 Organisationen und 3 Kooperationspartner zur Kinderlobby. Eine genaue Auflistung der Mitglieder und Kooperationspartner findest du hier.

Kinderrecht auf Beteiligung

Kinder haben das Recht, zu allen Dingen, die sie betreffen, ihre eigene Meinung zu sagen. Die Erwachsenen müssen die Meinung der Kinder berücksichtigen. Du möchtest dich gerne selber (politisch) engagieren und aktiv werden? In Liechtenstein hast du zahlreiche Möglichkeiten dazu:

Kostenlose Angebote der Kinderlobby

Die Kinderlobby Liechtenstein bietet jährlich kostenlose Angebote und Aktivitäten für Kinder und Familien anlässlich des Monats der Kinderrechte im November an. 10 Liechtensteiner Institutionen der Kinderlobby laden alle Kinder herzlich ein, selbst aktiv zu sein und die verschiedenen Institutionen kennen zu lernen.

Die aktuellen Angebote und Aktivitäten sind unter www.ferienspass.li zu finden. Fragen zu den Angeboten sollen direkt mit dem jeweiligen Veranstalter geklärt werden.

Header Monat der Kinderrechte Programm 2021

Häufige Fragen

Konflikte und Naturkatastrophen verschärfen die wirtschaftliche Not. Oftmals sind in den betroffenen Familien die Haupternährer tot oder von der Familie getrennt (auf der Flucht).

Auch das Wetter/Klima hat grossen Einfluss. Durch Dürren oder starke Regenfälle können Felder nicht bestellt werden und fallen somit als Einnahmequellen weg.

All diese Faktoren führen dazu, dass Kinder oftmals die Schule abbrechen, oder gar nicht erst zur Schule gehen, um als Kinderarbeiter zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Da die Familien auf das Geld angewiesen sind, lassen sie es zu, dass die Kinder arbeiten.

Mädchen und Jungen, die durch HIV/Aids oder Ebola zu Waisen oder Halbwaisen gemacht wurden, sind besonders häufig von Kinderarbeit betroffen. Insgesamt gehen fast 58 Millionen Kinder im Grundschulalter und 63 Millionen Jugendliche bis 15 Jahre nicht zur Schule. Ausserdem müssen schätzungsweise 600 Millionen Schulkinder parallel arbeiten. Jedes vierte Kind bricht deshalb die Schule vorzeitig ab. Heranwachsende ohne Bildung und Schulabschluss wiederum haben schlechtere Chancen, jemals eine gut bezahlte Arbeit zu finden.[/ahafaqitem]

Links

Wenn du jetzt neugierig geworden bist und dich noch mehr über die Kinderrechte und die Kinderrechtskonvention informieren möchtest gibt es hier noch ein paar nützliche Links:

Ab ins Ausland

Studium im Ausland


Einen Teil des Studiums im Ausland absolvieren (Teilstudium) oder das ganze Studium im Ausland machen (Vollstudium)

Wichtiges für Teil- und Vollstudium

Vorbereitung
Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg eines Auslandsstudiums ist eine sorgfältige Vorbereitung. Du solltest möglichst frühzeitig (12 bis 18 Monate davor) mit deinen Planungen beginnen.

Überlegungen bei der Planung
Gibt es Mobilitätsprogramme (Achtung: gibt es nur für Teilstudium) zwischen deiner Heimatuniversität und der Zieluniversität oder musst du deinen Auslandsaufenthalt selbst organisieren?

  • Falls kein Mobilitätsprogramm besteht: Wie ist die Situation an der Zieluniversität, unter welchen Bedingungen werden ausländische Studierende aufgenommen (Aufnahmeprüfung, Sprachnachweis etc.)?
  • Bestehen möglicherweise Kontakte zwischen Lehrenden und/oder Studierenden im Inland oder an der Zieluniversität, die helfen können?
  • Welche Sprachkenntnisse brauchst du im Zielland? Musst du vorher einen Sprachkurs machen oder wird ein Sprachtest gefordert?
  • Werden die im Ausland abgelegten Prüfungen von deiner Heimatinstitution angerechnet?
  • Wie ist die Einteilung des Studienjahres in deinem Wunschland?
  • Kannst du die Studienbeihilfe auch im Ausland beziehen?
  • Wie kannst du den Auslandsaufenthalt finanzieren? Gibt es Stipendien? Musst du Studiengebühren bezahlen?
  • Was für Kosten kommen auf dich zu? Wohnen, Transport, Studium, Gebühren, Versicherungen, Lebensunterhaltskosten …

Rechtliche Voraussetzungen
Welche Einreise- und Aufenthaltsbedingungen hat dein Zielland für Studien- und Forschungsaufenthalte? Brauchst du ein Visum oder eine Arbeitsgenehmigung?

Wenn du ein Studentenvisum beantragst, musst du darauf achten, ob du im Zielland neben deinem Studium legal arbeiten darfst. Die Einreisebestimmungen können sehr strikt sein. Für Übersee musst du z.B. eine Jobzusage einer/s ArbeitergeberIn vorweisen, damit du ein Arbeitsvisum erhältst. Auch deine Aufenthaltsdauer hängt vom Visum ab, das dir bewilligt wurde. All diese Fragen beantworten dir Botschaften und Konsulate. 

HINWEIS Studentenvisa USA: Informationen und verbindliche Auskünfte gibt es bei der U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein. Dort finden sich auch Informationen dazu, in welchen Fällen von Sprachaufenthalten weiterhin das günstigere Touristenvisum oder ESTA reicht.

Unterrichtssprache an der Uni des Gastlandes
Sehr oft musst du die Sprache des Gastlandes gut beherrschen. Das heisst, du kannst dich mündlich und schriftlich in deinen Studienfächern äussern sowie deinen Lehrveranstaltungen ohne Probleme folgen.

Meistens musst du bei der Anmeldung einen entsprechenden Nachweis über deine Sprachkenntnisse beilegen. Kümmere dich am besten bereits ein Jahr vor dem gewünschten Studium darum.

Genauere Informationen findest du unter:

  • TOEFL – Test of English as a Foreign Language
  • IELTS – International English Language Testing System

TIPP: Bei einigen Stipendienprogrammen bekommst du Zuschüsse für sprachvorbereitende Kurse. Diese sind aber nicht voll kostendeckend.

Arbeiten und Studieren im Ausland
Wenn Auslandsstudienaufenthalte finanziell gefördert werden, ist damit zumeist ein generelles Arbeitsverbot (für jede Arbeit außerhalb des Studiums) verbunden. Geringfügige Arbeiten (z. B. Babysitten, Nachhilfe …) können sich aufgrund der Wohnsituation ergeben (z. B. die Unterkunft bei einer Gastfamilie). Im Fachhochschulsektor sind im Rahmen von Bachelorstudiengängen Berufspraktika verpflichtend. Diese sollen und können auch im Ausland absolviert werden. Der jeweilige Fachhochschul-Studiengang ist dir bei der Auswahl des Gastlandes und der Institutionen behilflich.

Versicherung
Studierende sind verpflichtet, selbst für ihren Versicherungsschutz zu sorgen. Wenn du in ein anderes Land gehst, solltest du dich erkundigen, inwieweit es Abkommen für die medizinische Versorgung mit Liechtenstein gibt. Gegebenenfalls musst du eine extra Krankenversicherung abschliessen. 

Neben Versicherungsunternehmen bieten aber auch Stellen wie Kreditkarteninstitute oder Autoclubs Versicherungsschutz im Ausland an.

Ausserdem solltest du beachten, dass für bestimmte Länder gesundheitliche Vorkehrungen (z. B. Impfungen) empfohlen werden. Infos bei HealthyTravel.ch 

Anrechnung und Anerkennung von Auslandsstudien
Du solltest auch die Frage klären, ob dein Abschluss und deine im Ausland abgelegten Prüfungen später in Liechtenstein anerkannt werden. Wenn du dein ganzes Studium im Ausland absolviert hast und zurück nach Liechtenstein möchtest, solltest du dich informieren, ob eine Berufsausübung möglich ist.

Seit der Einführung des ECTS – European Credit Transfer System – ist die Anrechnung von im Ausland absolvierten Lehrveranstaltungen um einiges leichter geworden. Prüfungen an Unis im EU/EWR-Raum sind anrechenbar, wenn die ECTS-Anrechnungspunkte gleich sind oder nur geringfügig abweichen.

Sollte es für deine geplanten Lehrveranstaltungen keine ECTS-Punkte geben, kann die jeweilige Uni entscheiden, was und wie viel sie von deinen besuchten Lehrveranstaltungen anerkennt, wenn du danach an einer Uni weiterstudieren oder einen Hochschulabschluss machen willst. Nachfragen lohnt sich!

Im Hinblick auf die Berufsausübung entscheidet der/die ArbeitgeberIn, in welchem Ausmass das Auslandsstudium anerkannt wird.

Kosten und Finanzierung
Bei einem Teil- oder Vollzeitstudium im Ausland kommen unterschiedliche Kosten auf dich zu. Sorge schon vor deiner Auslandszeit für ausreichend finanzielle Mittel und informiere dich bei den zuständigen Beratungsstellen.

Achtung: Bitte verlass dich nicht darauf, im Zielland Geld zu verdienen! Viele Länder haben strenge Beschäftigungsgesetze. Manche Zielinstitutionen, aber auch Visa- und Aufenthaltsbestimmungen verbieten Erwerbsbeschäftigung.

Kinderzulagen
Wenn deine Eltern Anspruch auf Kinderzulage haben, können sie diese weiterhin beziehen. 

TEILSTUDIUM

Teilstudium mit einem Mobilitätsprogramm
Für die Teilnahme an einem Mobilitätsprogramm brauchst du meist ein Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben, Beglaubigungen und einen Nachweis von Sprachkenntnissen. Informiere dich früh genug über die benötigten Unterlagen und die Bewerbungsfristen der Programme.

Achtung: Die meisten Mobilitätsprogramme kannst du erst ab dem 3. Semester bzw. nach dem 1. Studienabschnitt beantragen!

Infos, Unterstützung und Hilfe bekommst du im Auslandsbüro/International Office deiner Hochschule. Die Teilnahme an einem solchen Programm ist oft eine praktische Variante, da du finanzielle und organisatorische Unterstützung erhältst.

Kosten und Finanzierung
Mit einem geförderten Mobilitätsprogramm verbringst du ein Semester oder ein Jahr deines Studiums im Ausland oder machst dort ein Praktikum. Stipendien übernehmen einen Teil der Kosten. Das heisst nicht, dass sie deine gesamten Kosten decken. Achte also auf ein ausreichendes finanzielles Polster.

Studienbeihilfe
Beziehst du im Inland Studienbeihilfe, kannst du diese auch während deines Auslandsaufenthaltes weiter beziehen.

Auslandsbeihilfe
StudienbeihilfebezieherInnen können während des Auslandsaufenthaltes zusätzlich eine Auslandsbeihilfe beantragen.

Reisekostenzuschuss
Mit dem Reisekostenzuschuss werden die notwendigen Reisekosten für den Auslandsaufenthalt abgedeckt. Es muss kein separater Antrag gestellt werden (die Auszahlung erfolgt gemeinsam mit der ersten Rate der Auslandsbeihilfe).

Für nähere Infos zu Studienbeihilfe, Auslandsbeihilfe und Reisekostenzuschuss wende dich an die Stipendienstelle.

Studiengebühren
Im Rahmen der meisten Mobilitätsprogramme sind sowohl hinausgehende als auch hereinkommende Studierende von allfälligen Beiträgen zu befreien. Erasmus-Studierende sind während ihres Auslandsaufenthaltes von sämtlichen Studiengebühren an der Heimat- und an der Gastinstitution befreit. An Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen gibt es dazu unterschiedliche Regelungen.

Reisekosten
Reisekosten werden bei den meisten Mobilitätsprogrammen nicht zusätzlich gefördert. Entweder sind sie durch Stipendien gedeckt oder du musst sie selbst bezahlen. Einige Programme haben aber eigene sogenannte Reisestipendien, bei denen ausschliesslich die Reisekosten in einer bestimmten Höhe getragen werden. Nähere Infos bekommst du bei den jeweiligen Stellen, die ein Stipendium vergeben.

Teilstudium selber organisieren:
Falls es für dein Zielland kein Mobilitätsprogramm gibt, hast du die Möglichkeit, dein Teilstudium selbständig zu organisieren.

Aufnahmekriterien des Zielinstituts

Informiere dich über die Aufnahmekriterien deines Zielinstituts. Frage nach Studiengebühren, Aufnahmeprüfung sowie Bewerbungsunterlagen. Meist umfasst eine solche Bewerbung nicht nur deine Zeugnisse, sondern auch Beglaubigungen, Gutachten (Strafregisterbescheinigung), Nachweise von Sprachkenntnissen und Empfehlungsschreiben.

Beachte die unterschiedlichen Fristen: Einreich- oder Zulassungsfristen des Zielinstituts, Fristen für die Studienbeiträge, wenn welche bezahlt werden müssen, Sprachprüfungstermine …

Kosten und Finanzierung
Bei einem selbstorganisierten Vollstudium sind die Kosten oft sehr hoch. Du musst dabei die Studiengebühren im Ausland, Reisekosten, Unterkunft, Visakosten und vieles mehr bezahlen.

Studiengebühren
Studienbeiträge/Studiengebühren an ausländischen Universitäten und Hochschulen sind in vielen Ländern Europas und in Übersee (vor allem in den USA, Kanada und in Australien) ein wesentlicher Bestandteil der Hochschulfinanzierung. Informiere dich über die Höhe der Studiengebühren sowie die Fristen für die Bezahlung bei der Zielinstitution. Recherchiere auch, ob die Studiengebühren erlassen werden, wenn du ein Stipendium bekommst.

Stipendium
Weitere Auskunft gibt dir die Stipendienstelle.

Surf Smart – Arbeitsaufträge

Praktikum


Ein Praktikum hat mehrere Vorteile. Du erhältst einen vertieften Einblick in einen bestimmten Beruf und kannst bereits erste Berufserfahrung sammeln. Dieses Engagement macht sich in deinem Lebenslauf immer gut.

PRAKTIKUMSPLATZ GESUCHT!

  • Frag deine Eltern, Verwandte, FreundInnen oder sogar ältere SchülerInnen! Nutze deine Kontakte und lass dein Umfeld wissen, wonach du genau suchst.
  • Ergreife Eigeninitiative und schreibe die Unternehmen an, bei denen du arbeiten möchtest, auch wenn diese keine Praktikumsstellen ausgeschrieben haben.
  • Hol dir Unterstützung in der Schule. Manche Schulen bieten eine Unternehmensliste an, mit denen die Schule in Kontakt steht. Teilweise haben andere SchülerInnen dort bereits positive Erfahrungen während ihres Praktikums gesammelt.
  • Sei aktiv und durchsuch verschiedene Ferienjob-, Praktikums- und Jobbörsen!

Praktikum in deutschsprachigen Ländern

Falls du dich für ein Praktikum in Liechtenstein oder der Region interessierst, wendest du dich am besten direkt an die Firma. Stellenbörsen können dir auch weiterhelfen.

Unterstützung bieten: 

 

Praktikumsbörse Schweiz

Praktikumsbörse Österreich

Praktikumsbörse Deutschland

Praktikum im Ausland

Mit einem Praktikum im Ausland verbesserst du gleichzeitig deine Fremdsprachenkenntnisse, lernst eine neue Kultur kennen und erweiterst deinen Horizont.

Erkundige dich, welches die grösseren Firmen in der Stadt bzw. dem Land sind, in welchem du das Praktikum gerne machen würdest und frage direkt dort an. Vielleicht kennst du jemanden im betreffenden Land bereits, der für dich Adressen ausfindig machen könnte. Manchmal hilft es auch, das International Office einer Universität in der Wunschstadt zu kontaktieren. Oft geben die Unis selbst Links zu Webseiten heraus, die hilfreich sein können bei der Praktikumssuche.

Tipp: Auf der Website der Universität Liechtenstein findest du viele verschiedene Auslandspraktikumsbörsen.

Go to Europe – Berufspraktikum für Lernende

    • Dauer: 3-4 Wochen
    • in Malta oder England
    • Voraussetzungen: Für Lernende aus Liechtenstein sowie Lernende in Liechtensteiner Ausbildungsbetrieben

Praktikum bei einer diplomatischen Vertretung
Praktikum bei einer diplomatischen Vertretung Liechtensteins (für Akademiker, Deutsch und Englisch fliessend) sind bei der Liechtensteinischen Landesverwaltung und hier zu finden.

 

Infos rund um Auslandpraktika

Infos rund um Work and Travel

 

Vermittlungsbörsen

Schweiz:

Österreich:

Deutschland:

Europa:

Weltweit:

EuroPass

Die Europäische Union setzt mit Europass eine Initiative für deine berufliche Zukunft.

Mit „EUROPASS Berufsbildung“ werden deine in ganz Europa erworbenen, praktischen Qualifikationen, Aus- und Weiterbildungen einheitlich festgehalten. Er dient der besseren Bewertung und Einschätzung deiner Berufsbildungsabschnitte und gibt einen wichtigen und detaillierten Überblick über deine internationalen Berufserfahrungen.

Gewinnspiele Teilnahmebedingungen


aha-Adventsquiz 2024

Das aha-Adventsquiz-Gewinnspiel startet am 1.12.2024 und endet am 24.12.2024.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an Gewinnspiel von aha – Tipps & Infos für junge Leute, nachfolgend Betreiber oder Veranstalter genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschliesslich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Teilnahme & Ablauf

Das aha-Adventsquiz-Gewinnspiel startet am 1.12.2024 und endet am 24.12.2024. Innerhalb dieses Zeitraums können Nutzer:innen zwischen 13 (Jahrgang 2011) bis 30 Jahren (Jahrgang 1994) digital am Gewinnspiel teilnehmen. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt.

Gewinne

Es werden verschiedene Gewinne verlost, die von Sponsor:innen gestellt werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewinne. Was alles verlost wird, ist hier aufgelistet:

 

 

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind alle natürliche Personen, die in Liechtenstein wohnhaft sind und zwischen 13 (Jahrgang 2011) bis 30 Jahre (Jahrgang 1994) alt sind.

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss das Quiz auf involve.me ausgefüllt werden.

Wir behalten uns vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschliessen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise

(a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstössen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Die Ermittlung des Gewinners/der Gewinnerin erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmenden, die die Teilnahmebedingungen erfüllen. Der/Die Gewinner:in wird per Mail verständigt. Meldet sich der/die Gewinner:in nicht innerhalb von 2 Tagen, wird der Gewinn erneut verlost.

Die Aushändigung des Gewinns erfolgt via persönliche Abholung vor Ort im aha. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmässigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten der Teilnehmenden ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden.

Im Falle eines Gewinns erklärt sich der/die Gewinner:in mit der Veröffentlichung seines Namens in den vom Veranstalter genutzten Werbemedien einverstanden. Dies schliesst die Bekanntgabe des Gewinners/der Gewinnerin auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media Plattformen mit ein. Der/die Gewinner:in erklärt sich einverstanden, dass bei der Gewinnübergabe im aha ein Foto gemacht wird.

Der/Die Teilnehmer:in kann seine/ihre erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an den Veranstalter zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers/der Teilnehmerin umgehend gelöscht.

Social Media Disclaimer

Die aha-Gewinnspiele stehen in keiner Verbindung mit Social Media wie Instagram, Facebook, TikTok, YouTube… und werden auch nicht von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Fragen & Beanstandungen

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich hier.
 

Staatsfeiertag 2024

Das Staatsfeiertags-Kinotickets-Gewinnspiel startet und endet am 15.08.2024.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an Gewinnspiel von aha – Tipps & Infos für junge Leute, nachfolgend Betreiber oder Veranstalter genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschliesslich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Teilnahme & Ablauf

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich auf den 15.08.2024. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer:innen am aha-Stand die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt.

Gewinne

Es werden 6x je 2 Kinotickets fürs Skino in Schaan verlost (Gültig bis November 2024). Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewinne. 

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Liechtenstein haben und zwischen 13 und 30 Jahre sind (Jahrgänge 1994-2011).

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss das aha-Quiz auf involve.me ausgefüllt werden.

Wir behalten uns vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschliessen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise

(a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstössen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Die Ermittlung des Gewinners/der Gewinnerin erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmenden, die die Teilnahmebedingungen erfüllen. Der/Die Gewinner:in wird unter dem Gewinnspielbeitrag im Kommentar oder in der Story erwähnt. Meldet sich der/die Gewinner:in nicht innerhalb von 3 Tagen, wird der Gewinn erneut verlost.

Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschliesslich an den/die Gewinner:in per Übergabe im aha – Tipps & Infos für junge Leute. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmässigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten der Teilnehmenden ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden.

Im Falle eines Gewinns erklärt sich der/die Gewinner:in mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Werbemedien einverstanden. Dies schliesst die Bekanntgabe des Gewinners/der Gewinnerin auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media Plattformen mit ein. Der/die Gewinner:in erklärt sich einverstanden, dass bei der Gewinnübergabe im aha ein Foto gemacht wird.

Der/Die Teilnehmer:in kann seine/ihre erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an den Veranstalter zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers/der Teilnehmerin umgehend gelöscht.

Social Media Disclaimer

Die aha-Gewinnspiele stehen in keiner Verbindung mit Social Media wie Instagram, Facebook, TikTok, YouTube… und werden auch nicht von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Fragen & Beanstandungen

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich hier.
 

aha-Advents-Quiz


Alle Jahre wieder! Bereits zum 4. Mal haben wir uns für euch im Dezember etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Rede ist von unseren aha-Adventskalender, den ihr über unseren Instagram-Kanal erreicht.

 

Mit dabei ist in diesem Jahr auch wieder ein Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt:

 

Mach jetzt mit und nimm am aha-Advents-Quiz teil! Beantworte mind. 5 von 7 Fragen richtig und du nimmst an unserem Gewinnspiel teil.

 

Quiz

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an Gewinnspiel von aha – Tipps & Infos für junge Leute, nachfolgend Betreiber oder Veranstalter genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschliesslich nach diesen Teilnahmebedingungen:

Traumziel Private Banking


Für Mathilda Seger war es selbstverständlich, auch nach der Lehre bei der LGT zu bleiben. Jetzt arbeitet sie in dem Bereich, der ihr während der Lehre am besten gefallen hat.

 

Warum wolltest du im Private Banking arbeiten?

Mathilda Seger: In den drei Lehrjahren habe ich sieben ganz unterschiedliche Abteilungen kennengelernt. Die Privatkundenbetreuung hat mir am besten gefallen.

Was gefällt dir daran?

Jeder Tag bringt neue Kundenwünsche, das macht die Arbeit lebendig und abwechslungsreich. Zudem schätze ich den Kundenkontakt und die Arbeit im Team.

Du hast deine KV-Lehre mit einer hervorragenden Note abgeschlossen. Welche Beurteilung gibst du den Lernenden-Betreuern der LGT?

Bevor die LGT Lernenden in den nächsten Bereich wechseln, beurteilen sie ihre Betreuer. Nicht nur diese haben uns gut unterstützt, von mir haben sie alle eine sehr gute Beurteilung erhalten, sondern auch die Teamkollegen hatten für meine Anliegen und Fragen immer offene Ohren.

Was waren die Höhepunkte deiner Lehrzeit?

Fachlich waren es sicher die individuelle Betreuung in jeder Abteilung und die regelmässige Standortbestimmung mit dem Nachwuchsverantwortlichen. Einzigartig ist die jährliche Lagerwoche, an der alle Lernende teilnehmen. In dieser Woche wird der Teamgeist mit Sozialeinsätzen, sportlichen Aktivitäten und kulturellen Ausflügen gefördert. Dabei konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln.

Hat dich deine Lehre gut fürs Berufsleben vorbereitet?

Ja, und auch die Einarbeitung in den neuen Job läuft sehr gut. Ich lerne jeden Tag Neues dazu und freue mich, dass ich immer mehr Aufgaben selbstständig erledigen kann.

 

Videos

Weitere Videos zum Thema Kaufmännische bzw. IT-Ausbildung bei einer Bank. Zur Verfügung gestellt durch die LGT.

Du interessierst dich für das Bankgeschäft und hast ein Flair für Zahlen? In drei abwechlungsreichen Lehrjahren erhältst du eine solide Grundausbildung. Danach steht dir die gesamte Berufswelt offen.

Du installierst gerne Computer, Server und Netzwerke oder programmierst verschiedene Anwendungen? Während deiner vierjährigen Lehre lernst, was du über IT wissen musst.

 

Ausbildungsmöglichkeiten

Links

Freie Lehrstellen online


Die Lehrstellen für das kommende Jahr sind ab 01.09. aufgeschaltet.

 

Ab dem 1. September, sind die freien Lehrstellen mit Lehrbeginn im folgenden Sommer auf der Webplattform «next-step» unter www.next-step.li einsehbar. Die Plattform «next-step» bietet den Web-Besuchern neben dem Abrufen von offenen Lehrstellen eine Vielzahl an Informationen rund um das Thema Bildung an. Des Weiteren befinden sich auf der Webplattform die Bildungsverordnungen (Ausbildungsreglemente) sowie detaillierte Angaben zu den einzelnen Lehrberufen.

In der Schweiz werden die freien Lehrstellen auf www.berufsberatung.ch veröffentlicht.

Für Fragen rund um die Berufswahl oder betreffend die Lehrstellenbewerbung stehen die Mitarbeitenden des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung gerne zur Verfügung.

 

Tipps zur Lehrstellensuche


Tipps und Links, die dir bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle helfen.

 

Fragen

  • Welche Lehrstelle passt zu mir?
  • Hast du dich über deinen Wunschberuf genauer informiert?  Eine Liste der beruflichen Grundbildungen in Liechtenstein findest du hier.
  • Entsprechen deine Ausbildung und deine Stärken den Anforderungen? 
  • Hast du mit deinen Eltern und vertrauten Personen über deinen Berufswunsch geredet? Andere Meinungen sind nützlich, um die eigenen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen.
  • Schnupperlehren gehören zu den wichtigsten Entscheidungshilfen, wenn es um die Wahl des Berufes und der Lehrstelle geht. Nutze diese Zeit und frage die Mitarbeitenden alles, was du über diesen Beruf wissen willst.
  • Hast du dich erkundigt, ob es überhaupt Lehrstellen von deinem Wunschberuf gibt?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Lehrstellensuche? Warte nicht zu lange mit dem Schreiben der Bewerbungen. Nach den Sommerferien, spätestens aber in den Herbstferien solltest du damit beginnen. Viele Firmen treffen im November die Entscheidung für das kommende Jahr.
  • Traumberufe bleiben oft Träume. Somit ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld Alternativen zum Wunschberuf zu überlegen. 
  • Bist du bereit für die Lehrstellensuche oder fühlst du dich noch unsicher? Wenn Letzteres zutrifft, dann sprich doch lieber zuerst noch einmal mit einer Person, die dich bei der Berufswahl unterstützt, z.B.: deinen Eltern, deinem Lehrer oder deinem Berufsberater. Etwas Bammel zu haben, ist ganz natürlich.
  • Und vergiss nicht: Motivation ist das A und O. „Nullbocktypen“ sind auf dem (Lehrstellen-) Markt nicht gefragt!

Tipps

  • Frage telefonisch nach, ob die ausgeschriebene Lehrstelle noch frei ist und du dich bewerben darfst. Dabei kannst du dich gleich erkundigen, in welcher Form sie das Bewerbungsschreiben bevorzugen (vorgefertigtes Internet-Formular, schriftlich etc.)
  • Mache dir während diesem Gespräch Notizen. Schreibe auch unbedingt den Namen der für Lernende zuständigen Person auf. So kannst du deine Bewerbung persönlich adressieren.
  • Schreibe eine attraktive Bewerbung. Tipps dazu, wie das geht, was drin stehen muss und wie man das Bewerbungsschreiben aufbaut, findest du in unserem Special zum Thema Bewerbungsschreiben.
  • Bereits von Anfang an auf Alternativen achten und sich auch gleich für den Berufswunsch 2. und 3. Priorität bewerben.
  • Zwei Wochen nach Absendung der Bewerbungsunterlagen kannst du schon mal telefonisch nachfragen, wie es aussieht.
  • Bei Absagen nach den Gründen fragen. Ehrliche Rückmeldungen sind zwar manchmal hart, helfen dir aber bei deinen künftigen Bewerbungen weiter. So weisst du, woran du arbeiten musst.
  • In Berufszweigen, wo die Angebote sehr rar sind, kannst du dir durchaus überlegen, ob du des Berufes willen ein Zwischenjahr einlegen willst und ein Jahr später mit der Lehre startest. 
  • Denke auch an Zwischenlösungen: Falls es mit der Lehrstelle nicht klappt, kannst du z.B. deine Sprachkenntnisse bei einem Auslandsaufenthalt verbessern. 

Liechtenstein

Schweiz

Vorarlberg

 

 

Welche Lehrstelle passt zu mir?


Websites, Apps und Videos helfen bei der Berufs- und Ausbildungswahl

Next-step

Die bekannteste Website zum Thema Lehre in Liechtenstein ist next-step. Hier findest du alle Infos zum Thema Berufslehre & Schule. Alle Lehrberufe werden vorgestellt und immer am 1. September werden die freien Lehrstellen für den nächsten Sommer freigeschaltet. Ausserdem gibt es immer Ende September im SAL in Schaan die Berufs- & Bildungstage. Eine Messe, wo sich Lehrbetriebe, weiterführende Schulen und andere Anbieter präsentieren.

mychoice – Videos über Lehrberufe

Auf der Online-Lehrstellenplattform mychoice.info können Lehrstellensuchende (und ihre Eltern) mittels Videos reale Einblicke in die Lehrberufe erhalten. Durch die Videos können sich Jugendliche einen ersten Eindruck verschaffen, was in einer Lehre gelernt wird und welches die Aufgaben für Lernende sind und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt.

BIZ App

Die BIZ App besteht aus drei Hauptkategorien: unter „Berufe-Assistent“ kannst du mit dem Interessencheck herausfinden, welche Berufe deinen Neigungen am ehesten entsprechen. Unter „Lehrberufe“ werden die Berufsinformationen zu sämtlichen Lehrberufen angezeigt. Du bekommst hier eine Kurzbeschreibung über den gewählten Beruf. Du erfährst, welche Betriebe in deiner Nähe Lernende ausbilden und du findest eine Übersicht der verwandten Berufe. Für Schüler:innen, die soeben ins letzte Schuljahr eintreten, ist die dritte Kategorie „Lehrstellen-Navigator“ interessant. Anfang September werden immer die freien Lehrstellen aufgeschaltet. Je nach Einstellung, kannst du auch laufend über neue Lehrstellen informiert werden.

Die BIZ App kannst du kostenlos im Playstore oder im App Store herunterladen. Bei der Installation wählst du Liechtenstein als Region. Nebst Liechtenstein hast du die Wahl zwischen acht Schweizer Kantonen. 

Berufscheck.li

Berufscheck.li ist die passende Website zur BerufsCHECKwoche. Jede:r Schüler:in der achten Klasse nimmt automatisch an der BerufsCHECKwoche teil. Eine Woche lang kann man jeweils einen halben Tag lang in verschiedene Lehrberufe reinschnuppern. Auf der Website finden Schüler:innen und Eltern wertvolle Tipps über Berufsfelder, Lehrbetriebe und die BerufsCHECKwoche.

Interessenscheck

Du bist unschlüssig, welcher Beruf zu dir passt? Dann finde es mit einem Interessenscheck heraus.

Tipps zur Lehrstellensuche

Auf dieser Seite haben wir Tipps und Links, die dir bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle helfen, zusammengefasst.

Jugendlicher legt eine Filmrolle ein

Wie finde ich einen Ferienjob?


Einen passenden Ferienjob zu finden, ist gar nicht so einfach. Das liegt vor allem daran, dass viele Firmen gar keine Ferienjobs anbieten oder sie vor allem an die Kinder von Mitarbeiter:innen vergeben.

Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie du einfacher zu einem Ferienjob kommst:

 

  • Kontaktiere Firmen, die dich interessieren. Ruf an, frag nach Ferienjobs und wie du dich bewerben kannst oder lass dich vormerken.
  • Falls dem aha freie Ferienjobs gemeldet werden, veröffentlichen wir sie in unserer Jobbörse
  • Viele Firmen haben ihre Ferienjobstellen bereits im März vergeben. Beginne deshalb früh genug mit der Suche.
  • Jobs bei der Gemeinde & Landesverwaltung: Für diese Stellen kannst du dich in der Regel ab 16 Jahren bewerben. Die Landesverwaltung beschäftigt jedes Jahr viele Ferialpraktikanten. Dazu musst du deine Bewerbung frühzeitig beim Amt für Personal und Organisation per Online-Formular eingeben (ab Anfang Januar verfügbar). Bei den Gemeinden kannst du beim Werkhof oder beim Forstbetrieb mitarbeiten.
  • Auch das Theater am Kirchplatz oder der Seilpark in Triesen suchen regelmässig Aushilfen – auch an den Wochenenden.
  • Verschaff dir einen Überblick über die Firmen in deiner Region, z. B. unter liechtensteinjobs.li (such nach Betrieben oder Branchen).
  • Mach eine Liste mit Firmen, bei denen du dir vorstellen kannst, in den Ferien zu arbeiten.
  • Überleg, welche Firmen im Sommer Bedarf für zusätzliches Personal haben (Lebensmittelgeschäfte, Cafés, Restaurants, Bauernhöfe, Zustellerdienste)
  • Viele Firmen schreiben ihre Stellen nicht aus, sondern verlassen sich auf Empfehlungen von Angestellten. Erkundige dich deshalb bei Verwandten und Bekannten, ob es in deren Firma Ferienjobs gibt.
  • Frag direkt nach, ob es freie Stellen gibt. Denke nicht nur an grosse, bekannte Firmen. Sende deine Bewerbung auch an kleinere Unternehmen.
  • Durchsuche Tageszeitungen, schwarze Bretter (an Schulen).

Tipp: Früh genug selbst aktiv werden – am besten schon im Dezember/Januar!

Unterstützung Bewerbung


Deine Bewerbung ist „Werbung in eigener Sache“. Die Person, die deine Bewerbung erhält, soll spüren, dass du überzeugt bist von deinem Berufswunsch und dass du diese Lehrstelle bzw. den Job unbedingt möchtest.

 

Kostenlose Unterstützung

Du bist unsicher, wie du deine Bewerbung schreiben sollst, was alles zu einer Bewerbung gehört und ob dein Lebenslauf alle wichtigen Daten enthält? Kein Problem. Das aha unterstützt junge Leute von 13 – 30 Jahren KOSTENLOS beim Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen und dem Schreiben der Bewerbung. Komm gerne spontan zu unseren Öffnungszeiten bei uns vorbei. Bring am besten alle Bewerbungsunterlagen mit, die du bis dahin schon hast (alte Lebensläufe, Motivationsschreiben etc.). Falls es deine erste Bewerbung ist und du noch keine Unterlagen hast, schauen wir, was du alles brauchst und vereinbaren (wenn gewünscht) einen zweiten Termin.

Auch wenn du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen bist, helfen wir dir gerne bei der Vorbereitung. Damit du auf alle Fragen vorbereitet bist und selbstbewusst zu dem Treffen gehst.

Damit wir uns ausreichend Zeit dafür nehmen können, empfiehlt es sich, im Vorfeld einen Termin zu vereinbaren:

E-Mail: aha@aha.li
Telefonisch: +423 239 91 11
WhatsApp: +423 791 31 11

Links

Weitere Informationen zum Bewerbungsschreiben findest du im Internet unter:

 

Informationen, wie du deine Bewerbungsmappe, dein Bewerbungsschreiben und deinen Lebenslauf am besten erarbeitest, findest du auch in unserem „Einfach bewerben“.

FreePik

Berufsfindung


Es gibt so viele Berufe! Wie soll man sich da noch zurecht finden? Hier findest du einige Informationen rund um das Thema Beruf.

 

Berufsberatung

Professionelle Berufsberater können dir bei der Planung deiner beruflichen Laufbahn gute Unterstützung leisten. In Liechtenstein wendest du dich am besten an das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung in Schaan. 

Falls du dir Gedanken über deine berufliche Zukunft machst oder einfach mehr über deine Optionen erfahren möchtest, ist das ABB genau die richtige Adresse für dich. Dort erhältst du individuelle Beratung und Unterstützung, ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

Was bietet das ABB dir an?

  • Expert:innen-Beratung, wenn du über eine berufliche Neuorientierung nachdenkst oder eine neue Perspektive suchst.
  • Kompetente Antworten auf all deine Fragen zur Aus- und Weiterbildung.
  • Hilfestellung, um mit den Unsicherheiten und der sich schnell verändernden Dynamik in der Arbeitswelt klarzukommen.
  • Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg.
  • Tipps und Strategien, wie du deine Arbeitsmarktfähigkeit und -motivation steigern kannst.

Wie kommst du an diese Infos?

Für eine individuelle und kostenlose Beratung kannst du ganz einfach unter der Nummer +423 236 72 00 anrufen und einen Termin vereinbaren.

Kurz und knackig informieren?

Wenn du nur kurz Zeit hast oder erstmal Basisinfos brauchst, ist das Berufsinformationszentrum (BIZ) für dich da. Die Öffnungszeiten sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13.30 bis 17.00 Uhr. Dort kannst du erste Informationen sammeln, deine Fragen loswerden und die nächsten Schritte planen.

 

Berufsplattformen

Lass‘ dich von den Stories inspirieren und entdecke neue Perspektiven, die zu dir und deinen Interessen passen.

Du möchtest wissen was der ideale Job für dich ist?

 

Kompetenz- und Fähigkeitsanalyse

Eignungsabklärung und Fähigkeitsanalysen

Häufige Fragen und Antworten


Häufige Fragen zum Thema Arbeit

Das in Liechtenstein geltende Arbeitsrecht ist im Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) und im Gesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel geregelt. Es bestimmt die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers betreffend Arbeitsleistung, Lohn, Gleichbehandlung der Geschlechter, Urlaub, Freizeit, Personalvorsorge, Versicherung, Schutzvorrichtungen, Kündigung usw..
 

Leben und Arbeiten im Fürstentum Liechtenstein

 
 

Aufenthaltsgenehmigung & Sozialversicherung

Wenn du vorhast, nicht länger als drei Monate in einem EU Land zu bleiben, brauchst du keine Aufenthaltsgenehmigung. Es steht dir frei, in diesem Zeitraum Urlaub zu machen, zu arbeiten oder einem Studium nachzugehen.

Hast du vor, länger als drei Monate zu bleiben, solltest du dich so schnell wie möglich um eine Aufenthaltsgenehmigung kümmern. Die Prozeduren dafür sind nicht in allen EU Ländern gleich. Für die Anmeldung und die Aufenthaltsgenehmigung benötigst du einen Reisepass, der mindestens sechs Monate länger gültig ist, als du im Gastland bleiben möchtest. Ausserdem brauchst du aktuelle Passfotos, einen Arbeitsvertrag (wenn du nicht arbeitest einen Einkommensnachweis) und einen Wohnsitznachweis.

 

Sozialversicherung

Im Prinzip bist du in dem Land sozialversichert, in dem du arbeitest. Das betrifft Leistungen bei Krankheit, Mutterschutz usw. Weitere Auskünfte über Versicherung ebenso wie zur Versteuerung von Einkünften etc. im jeweiligen Land erhältst du beim Portal der Europäischen Union sowie bei EURES– dem Portal zur beruflichen Mobilität.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner