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Solidaritätsprojekte


Vor Ort Grosses bewirken!

Seit 2021 haben junge Erwachsene in Liechtenstein die Möglichkeit, sich im Rahmen von Solidaritätsprojekten vielfältig und regional zu engagieren. Doch was genau kann man da machen, wer kann teilnehmen und welche Bedingungen müssen erfüllt werden? 

Was genau sind Solidaritätsprojekte? 

Die EU bietet ein breites Spektrum an Jugendprogrammen an. Unter anderem das „Europäische Solidaritätskorps“ (kurz ESK). Seit 2021 ist Liechtenstein ein Teil von diesem Programm und somit bietet sich auch für Liechtensteiner:innen die Möglichkeit, eigene Solidaritätsprojekte auf die Beine zu stellen, die vom ESK finanziell unterstützt werden. Die Spannweite der Themen, mit denen sich das Projekt befassen soll, ist sehr gross. Jedes Projekt kann deshalb sehr individuell und einzigartig sein. Wichtig ist aber, dass man sich 2-12 Monate mit dem Projekt befasst und dass das Ziel des Projekts, nämlich der Region zu helfen und diese zu verbessern, erreicht wird. Beispiele für solche Projekte wären

  • den Älteren zu helfen
  • Schüler:innen aus schwierigem Haushalt Nachhilfe zu geben oder
  • Workshops zu leiten, die einen Mehrwert mit sich bringen.

Wer kann teilnehmen? 

Mindestens fünf Personen im Alter zwischen 18 und 30 müssen beim Projekt beteiligt sein und aus demselben Land kommen. Ein Maximum an Gruppenmitgliedern gibt es nicht.  

Erstes Solidaritätsprojekt in Liechtenstein

Der Verein FLay setzte dieses Jahr das erste Solidaritätsprojekt in Liechtenstein um. Unter dem Motto „Wir machen Liechtenstein bunt!“ und „Kumm oh & trau Di“  veranstaltete der Verein gemeinsam mit 5 jungen engagierten Leute am 11. Juni 2022 die erste Pride in Schaan. Es war ein Festtag voll mit spannenden Reden, Musik, Tanz und Gemeinsamkeit. Erfahre mehr in der Pressemitteilung: 1. liPride 2022 

 

Quelle: Verein Flay. Erstellt für die AIBA Nationalagentur Liechtenstein

Du willst dich noch mehr informieren?

Wenn du weitere Fragen bezüglich Anmeldung, Planung und Antragstellung hast, kannst du dich jederzeit bei uns im aha beraten lassen. Bedenke, dass es für dieses Format Antragsfristen gibt, an denen du dich orientieren musst. 🔜Die nächsten Fristen sind der 4. Mai und der 4. Oktober 2022.

Ansprechperson im aha: Nathalie Jahn – nathalie@aha.li

Auf www.erasmus.li findest du das Factsheet mit den wichtigsten Infos auf einem Blick.

 

Jugendpartizipationsprojekte


Projekte von jungen Menschen für junge Menschen!

Jugendpartizipationsprojekte

Was für ein langes Wort… 😉 Gemeint sind damit Projekte, die von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet, umgesetzt und durchgeführt werden. Das spannende an diesen Projekten ist, dass sie von der EU gefördert werden, das heisst die Kosten für die Projektplanung, Coaching, Aktivitäten etc. werden übernommen, sodass ihr was Tolles auf die Beine stellen könnt!

Was ihr dafür tun müsst

Euer Projekt soll die aktive Beteiligung Jugendlicher am gesellschaftlichen und demokratischen Leben in Liechtenstein und Europa stärken. Es sollte junge Menschen für die gemeinsamen europäischen Werte und Grundrechte sensibilisieren und ihnen neue Möglichkeiten schaffen sich in der Zivilgesellschaft zu engagieren.

Damit euer Antrag bewilligt wird, müssen gewisse Anforderungen erfüllt sein:

  • Ihr seid eine Gruppe von mindestens vier jungen Menschen zwischen 13 und 30 Jahren mit Wohnsitz in Liechtenstein oder eine Jugendorganisation in Liechtenstein
  • Ihr macht das Projekt mit mind. einer Partnerorganisation
  • Euer Projekt sollte zwischen 3 und 24 Monate dauern
  • Das Projekt kann lokal, regional oder transnational sein
  • Mögliche Aktivitäten könnten Workshops (online oder Präsenz), Treffen, Seminare, Veranstaltungen oder Kampagnen sein

Beispiele

A) Junge Menschen aus zwei Partnerstädten (DE und IT) informieren sich gemeinsam zu ihren Beteiligungsmöglichkeiten in Europa. Zum Abschluss des Projektes fahren sie gemeinsam nach Brüssel und debattieren vor Ort mit Entscheidungsträger*innen darüber, welchen Einfluss europäische Entscheidungen auf ihr Leben haben und wie sie zukünftig besser mitreden können. Mit Unterstützung von Jugendarbeiter*innen planen sie das gesamte Projekt und überlegen bereits, was nach Projektende mit den Ergebnissen des Dialogs passieren wird.

B) Jugendliche aus einem Jugendclub planen in ihrer Stadt eine „Grüne Woche” für alle Besucher*innen der offenen Treffs des Jugendclubs, um sich mit den Themen Lebensmittel, Fairtrade und allgemein einem nachhaltigen Leben auseinanderzusetzen. Die Bürgermeisterin sowie der erste Stadtrat beteiligen sich an dem Projekt. (Quelle)

▶ Vieles ist möglich! Lasst euch von den Europäischen Jugend Zielen inspirieren, die zum Beispiel die Bereiche Gleichberechtigung, Inklusion, Räume für Beteiligung oder Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen.

Du willst dich noch mehr informieren?

Wenn du weitere Fragen bezüglich Anmeldung, Ablauf, Organisation etc. hast, kannst du dich jederzeit bei uns im aha beraten lassen. Deine Ansprechperson für die Jugendpartizipationsprojekte ist Nathalie Jahn und du kannst ihr gerne  ein E-Mail schreiben: nathalie@aha.li oder dich telefonisch im aha melden.

Auf www.erasmus.li findest du den Factsheet mit allen wichtigsten Infos auf einem Blick.

Bewerbungsfristen 2022

Die Bewerbungsfristen für die „Jugendpartizipationsprojekte“ sind am🔜 23. Februar, am 4. Mai und am 4.Oktober 2022. Wenn ihr Hilfe bei der Planung und Antragsstellung benötigt, stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung! Wir zeigen euch wie man ein Projekt von A-Z auf die Beine stellt und was man dabei beachten muss. Ansprechperson: Nathalie Jahn, nathalie@aha.li

Discover EU


DiscoverEU – erweitere deinen Horizont und entdecke Europa

Was ist das?

DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, welche allen Jugendlichen im 18.Altersjahr die Möglichkeit gibt, die Vielfalt Europas zu erkunden und mit dem Zug quer durch Europa zu reisen. Auf dieser Reise lernst du nicht nur das reiche Kulturerbe Europas und spannende Menschen kennen, sondern kannst auch reichlich Selbstvertrauen tanken und dich für neue Situationen öffnen – mit DiscoverEU lernst du fürs Leben!

Die begehrten Interrail-Global Pässe sind bis zu 30 Tagen gültig. Während dieser 30 Tage dürfen maximal 7 Tage sogenannte Reisetage sein (also Tage an denen du mit dem Zug fährst).

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche, die zwischen dem 1.07.2003 und 30.06.2004 geboren wurden und einen Wohnsitz in Liechtenstein haben. Wichtig ist, dass du beim Reisestart 18 Jahre alt bist!

Du kannst die Reise alleine machen oder dich als Gruppe bis maximal 5 Personen bewerben (auch hier müssen alle 18 Jahre alt sein).

Warum du dich bewerben solltest?

🚈 Du kannst auf nachhaltige Art reisen und neue Orte erkunden.

🎒 Du wirst die Vielfalt Europas kennenlernen und mehr über das europäische Kulturgut erfahren.

😊Du hast die Möglichkeit viele neue Leute kennenzulernen.

🌍 Reisen erweitert deinen Horizont und deine Einstellung zum Leben.

💰 Der Interrail Pass ist kostenlos und du hast mehr Geld übrig für Aktivitäten und Kulinarisches.

🔍 Es gibt vorgeschlagene Routen, was deine Reiseplanung erleichtert.

So kannst du dich bewerben

Es gibt zwei „Calls“ pro Jahr, bei welchen jeweils 30’000 Pässe von der EU vergeben werden. Dieses Jahr -2022- hast du die Chance im April oder im Oktober einen der Pässe zu ergattern. Du kannst auch mehrmals mitmachen, wenn es beim ersten Mal nicht geklappt hat. Deine Bewerbung erfolgt ganz unkompliziert über ein kurzes, einfaches Quiz auf dem European Youth Portal.

Hier kannst du dich im Herbst 2022 bewerben.

Du willst dich noch mehr informieren?

Wenn du weitere Fragen bezüglich Anmeldung, Ablauf, Organisation etc. hast, kannst du dich jederzeit bei uns im aha beraten lassen. Deine Ansprechperson für DiscoverEU ist Nathalie Jahn und du kannst dich gerne per Mail nathalie@aha.li  oder telefonisch melden.

Hier findest du nochmal die wichtigsten Infos auf einen Blick zusammengefasst (AIBA, Erasmus.li)

➡ Natürlich kannst du dir auch schon praktische Reisetipps über die offizielle Homepage holen.

Social Media

DiscoverEU ist auch in den Sozialen Medien auf Instagram oder Facebook vertreten. Du kannst aber auch der Facebook Gruppe #DiscoverEUOfficialFacebook Group beitreten und dich mit anderen Reisenden austauschen.

ESK-Freiwilligenprojekte für Organisationen


Aktuelles

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) ist ein neues Programm der EU und ersetzt den bisherigen europäischen Freiwilligendienst.

Freiwilligenprojekte

Freiwilligenprojekte bieten jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren die Möglichkeit, sich durch unbezahlte freiwillige Vollzeittätigkeit über einen Zeitraum von 2 bis zu 12 Monaten in einer Organisation in einem europäischen Land zu engagieren. 

Unter Erasmus+ akkreditierte Organisationen können als Aufnehmende-, Entsendende- und/oder koordinierende Einrichtungen tätig sein. Sie betreuen und unterstützen junge Europäer/innen und bieten ihnen damit alternative Bildungs- und Qualifizierungschancen. Die Tätigkeit soll jungen Leuten Erfahrungen sowohl in fachlicher als auch in sozialer und kultureller Hinsicht bieten. Im Allgemeinen können alle nicht Profit orientierte Organisationen Freiwillige aufnehmen.

Akkreditierung

Damit eine Organisation unter dem EU-Programm ESK Europäische Freiwillige betreuen kann, muss sie zuerst akkreditiert werden. Dazu findest du hier die notwendigen Schritte zur erfolgreichen Akkreditierung.

Bevor eine Organisation ihren Akkreditierungsantrag einreicht, sollte sie sich mit dem Programmhandbuch ESK vertraut machen. Die Organisationen müssen in allen Phasen des Projekts die Grundsätze der Freiwilligen-Charta, anwenden. Die Freiwilligen-Charta ist Teil des Akkreditierungsantrages. Sie hebt die Rolle jeder Organisation in einem Freiwilligenprojekt sowie die Grundsätze und Qualitätsstandards des Freiwilligenprojektes hervor.

Aufgaben der Aufnahmeorganisation

Die Aufnahmeorganisation ist zuständig für Aufenthalt, Unterkunft, Verpflegung und Mobilität des Freiwilligen vor Ort. Sie benennt eine Ansprechperson (Mentor/in). Hauptaufgaben ist, die regelmässige aufgabenbezogene, sprachliche, persönliche und administrative Unterstützung des Freiwilligen während der gesamten Dauer der Aktivität.

Ein Freiwilligenprojekt ist kein Ersatz für eine bezahlte Arbeitskraft und hat nicht die alleinige Verantwortung für die Durchführung eines Projekts. Die Arbeit des Freiwilligen ist nicht gewinnorientiert und unentgeltlich. Rechte und Pflichten aller Beteiligter sind in der Freiwilligen-Charta bestimmt und werden jeweils im „Volunteering Agreement“ detailliert und verbindlich festgehalten.

Aufnahme eines Freiwilligen 

Die Aufnahmeorganisation überlegt sich ein Projekt sowie ein Anforderungsprofil und stellt einen Antrag bei der Nationalagentur. Bei Genehmigung des Projekts wird die Organisation und das Projekt auf der Freiwilligendatenbank vorgestellt. Interessierte Jugendliche können sich so direkt bei der Organisation bewerben. Nach Bewerbungsschluss wählt die Aufnahmeorganisation den*die Freiwillige*n selbst aus.

Zu beachten ist, dass vom Zeitpunkt des Entschlusses zur Aufnahme eines*einer Freiwilligen bis zum tatsächlichen Projektstart in ca. 6 bis 8 Monate Vorlaufzeit einzurechnen sind.

Kosten einer Aufnahme

Bis auf einen eventuellen Anteil an die Reisekosten ist ein Freiwilligenprojekt für die junge Menschen kostenlos. Alle weiteren Kosten werden durch das EU-Förderprogramm (ESK) und die Aufnahmeorganisation gedeckt. Die bewilligten EU-Fördergelder sind Fixbeträge und sind Beiträge an Reisekosten, Kost & Logis sowie fürs Taschengeld. Versicherung, Trainings und ein Online Sprachkurs werden, ohne finanzielle Beteiligung der Organisation, direkt über ESK zur Verfügung gestellt und finanziert.

Aufgaben einer Sendeorganisation

Organisationen können auch junge Menschen ins europäische Ausland entsenden. Die Entsendeorganisation hilft den Freiwilligen bei der Projektsuche, übernimmt alle administrativen Aufgaben und bereitet die Freiwilligen auf den Auslandsaufenthalt vor. Sie setzt sich mit den Kompetenzen und Fähigkeiten des jeweiligen Freiwilligen und den Anforderungen der Aufnahmeorganisation auseinander und unterstützt sie während der ganzen Projektdauer.

Links

Sie können dort alle Informationen zu Ihrem Projekt eintragen (wie zum Beispiel Teilnehmer anlegen, Teilnehmerberichte sammeln, Budgetangaben eintragen und aktualisieren). Nach Projektende generieren Sie aus dem Mobility Tool+ Ihren Schlussbericht (beneficiary report).

Die Nutzung des Mobility Tools+ ist für Sie als Zuwendungsempfänger verpflichtend. Nur über das Mobility Tool+ können Sie Ihren (elektronischen) Schlussbericht übermitteln. Seit Ende Mai 2015 steht Ihnen hierfür neben der englischen auch eine deutsche Version des Mobility Tools+ zur Verfügung.

Ablauf des Verfahrens
Nachdem Ihr Projekt erfolgreich bewilligt wurde, wird dieses in das Mobility Tool+ übermittelt. Ist dies geschehen, erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit Ihrem Zugangslink zum Tool.

Sie können das Mobility Tool+ ab der Förderungsbewilligung ihres Projekts nutzen. Spätestens für die Endabrechnung müssen Sie alle Angaben im Tool gemacht haben.

Kontakt

Kontaktperson: Samantha Fernandes Da Silva

samantha@aha.li / Tel. +423 239 91 19

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