Zum Inhalt springen

jubel-Forum 2022


„Lasst uns mitreden!“

Zum jährlichen Höhepunkt der Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, zählt die Zusammenkunft von Jugendlichen mit Erwachsenen aus Politik, Wirtschaft und der Jugendarbeit zum gemeinsamen Austausch. Über 40 Klassensprecher:innen aus dem ganzen Land beteiligten sich am diesjährigen jubel-Forum, welches am 11.Mai im SAL in Schaan stattfand. An insgesamt acht Tischen tauschten sich Jugendliche mit 20 Erwachsenen zu verschiedenen jugendrelevanten Themen aus. In drei Gesprächsrunden wurde zu den Themen ihrer Wahl diskutiert und Ideen geschmiedet. Dabei geht es in erster Linie darum, den Jugendlichen einen Raum zu geben, in dem sie gehört und Lösungen erörtert werden.

In seinen Begrüssungsworten erwähnte Regierungsrat Manuel Frick, dass «politisches Engagement kein Mindestalter kenne» und ermunterte die Jugendlichen, sich zu beteiligen und sich aktiv einzubringen. Gemeinsam seien sie in der Lage, ein zukunftsfähiges Zusammenleben zu schaffen und sich Herausforderungen wie beispielsweise dem Klimawandel zu stellen. Zudem sei das jubel-Forum ein gutes Übungsfeld, um das Diskutieren und Führen von Gesprächen mit Tiefgang zu erlernen, wie das bereits im alten Griechenland der Fall war.

Mitentscheiden

Im Vorfeld hatten sich Klassensprecher:innen in ihren Klassen nach Themen erkundigt, die 12- bis 16-Jährige am meisten beschäftigen. Des Weiteren konnten mittels einer Online-Pinnwand Anliegen und Vorschläge eingebracht werden. Aus dieser Auswahl trafen das jubel Kernteam, der “jubel-Squad”, gemeinsam mit der Programmleiterin Nathalie Jahn eine Auswahl und bereiteten die Themen für das Forum vor. Über mehrere Monate engagierten sich Julia Senti und Yigit Celik an den Vorbereitungen und moderierten gemeinsam mit Samantha Fernandes Da Silva vom aha – Tipps & Infos für junge Leute die Veranstaltung.

Themen

Generation Krise – Psychische Gesundheit von Jugendlichen

#Freundschaft #Freizeit #NoMobbing

Es sind herausfordernde Zeiten, in denen Jugendliche heutzutage aufwachsen. Sie sind mit dem Klimawandel, der Corona-Pandemie und Krieg in Europa konfrontiert. Daneben die Sorgen im Alltag um die Schule, Familie oder im Freundeskreis. Über das Wohl der Jugendlichen wurde auch am Thementisch «Generation Krise – die psychische Gesundheit von Jugendlichen» diskutiert. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, wie sich die Befindlichkeit steigern lässt oder wo man sich im Notfall Unterstützung holen kann.

Ein guter Freundeskreis, genügend Schlaf, Ablenkung und Entspannung (z.B. zocken, Musik), Sport/ Bewegung sind wichtig – ebenso wie feste Strukturen und genügend Pausen. Im Bereich der Schule wurde über einen späteren Schulbeginn diskutiert sowie darüber, dass die Prüfungen besser verteilt werden sollten (nicht alle gleichzeitig).

Wichtige Anlaufstellen sind zum Beispiel das Sorgentelefon oder der/die Schulsozialarbeiter:in an deiner Schule.

Vielfalt & Toleranz – Gleiche Chancen für Alle!

#sagwas #allesindgleich #neinistnein

Belästigungen können überall passieren. Es muss nicht immer eine sexuelle Belästigung sein, sondern kann auch rassistische Motive haben. Wenn so etwas passiert, ziehen wir uns zurück, verfallen in eine Schockstarre, haben Angst und zeigen nicht unser wirkliches Selbst. Es wurde darüber diskutiert, was man in solchen Fällen tun kann und dass es wichtig sei, die Stimme zu heben und es klar anzusprechen. Die Jugendlichen lernten, wie sie im Falle einer Belästigung vorgehen können und welches die wichtigen Anlaufstellen in Liechtenstein sind.

Eine Sammlung der Anlaufstellen findet ihr bei der Infra.

Schule von Morgen

#Morgensport #Mittagspause? #no bodyshaming

Das Thema Schule ist den Jugendlichen ein wichtiges Anliegen und daher ein Klassiker am jubel-Forum. Trotz des Titels „Schule von Morgen“ wurde vor allem die Ist-Situation analysiert, anstatt visioniert. Die Kleiderordnung ist an vielen Schulen in die Hausordnung integriert und für alle gültig. Die Klassensprecher:innen kritisierten jedoch, dass gewisse Lehrer:innen sich selbst Freiheiten nehmen. Es wurden Ideen wie Schuluniformen diskutiert oder die Möglichkeit einer moderierten, lösungsorientierten Diskussion zwischen Klassensprecher:in, Lehrer:innen und Schuldirektion.

Eine 4-Tage Woche (dafür weniger Ferien) sowie ein späterer Schulstart (dafür kürzere Mittagspause) wurden wie die letzten Jahre sehr rege diskutiert. Ein weiterer interessanter Vorschlag wurde bezüglich Morgensport geäussert. Die Jugendlichen wünschen sich mit Sport bzw. mit Bewegung (ca. 10 min) in den Tag zu starten.

Jugendbeteiligung – Räume für Jugendliche

#Sportplatz #mehrAktivitäten #altersentsprechend

In Liechtenstein ist Jugendbeteiligung gesetzlich verankert. In diesem Sinne werden Jugendliche in den unterschiedlichen Gemeinden auch in die Raumplanung aktiv mit einbezogen. Den Austausch im Rahmen von Workshops schätzen die Jugendlichen, gerade wenn es um die Planung eines Spielplatzes oder einer Sportanlage geht. Neben öffentlichen Räumen – wie etwa einem Jugendtreff – sind gerade auch private Räume für Jugendliche sehr wichtig. Hier können sie sich autonom ihren Raum gestalten und treffen sich mit Gleichgesinnten. Dabei geht es den Jugendlichen oft auch darum, überhaupt den Raum zu gestalten und diesen Prozess durchzumachen. Ansonsten treffen sich die Jugendlichen auch gerne an Plätzen, an denen etwas «los ist» (z.B. Post, McDonald’s, Bänke). Die Jugendlichen achten darauf, dass sie niemanden stören und nicht in Probleme geraten, wenn sie sich einen Ort aussuchen. Zudem wollen sie sich auch sicher fühlen. Dies gilt besonders für jüngere Jugendliche.

Die Jugendlichen denken über die Gemeindegrenzen hinaus und vernetzen sich nicht nur in ihrem Wohnort.

Die Jugendlichen sind recht zufrieden mit der Situation. Einzelne Ideen und Verbesserungsvorschlägen zu Räumen sind vorhanden. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen wissen, an wen sie sich in der Gemeinde wenden können, falls sie ihre Räume „mitgestalten“ wollen. Dies konnte die Tischmoderatorin – als Beauftragte der Jugendkommission – gleich vor Ort beantworten.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz

#plasticfreeliechtenstein #klimaneutraleSchule #getränkebrunnen

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Dauerbrenner am jubel-Forum. Der Klimawandel macht jungen Menschen Sorgen! Gemeinsam erörterten die Jugendlichen, wie unsere Welt 2030 aussehen könnte und was dringend bewahrt werden muss. Von Bienenschutz, Pflanzenvielfalt, Biodiversität ging es zu Themen wie nachhaltige Raumplanung, nachhaltiges Wohnen und grüne Mobilität.

«Können wir alleine überhaupt was bewirken?», fragte ein Schüler während des Tischgesprächs in die Runde. Gemeinsam wurde diskutiert, dass alle bzw. jede:r Einzelne etwas bewirken kann! Jemand muss die Initiative ergreifen und Leute inspirieren, indem man vorlebt, wie es anders gehen könnte. Nachhaltigkeit im Schulkontext wurde ebenfalls angesprochen. Die Wünsche der Jugendlichen nach mehr Abfalltrennung und Automaten mit Glasflaschen kamen bereits vergangenes Jahr auf den Tisch!

Die politischen Forderungen sind:

  • Bessere Fahrradwege in Liechtenstein
  • Der Natur Raum geben (Schutzzonen für die Natur, Raumplanung landesübergreifend, Gemeinschaftsgärten in der Schule, Wahlfach Imkern im Gymnasium (gute Idee! Mehr verbreiten.)
  • Klimaneutrale Schulen in Liechtenstein
  • Raum/ Unterschlupf für Wildtiere bei allen Bauprojekten
  • Ressourcen zur Verfügung stellen
  • über kreative Ideen zu informieren und zu sensibilisieren
  • Getränkebrunnen (nicht nur Wasser) in der Schule (statt Plastikflasche)
  • Getränke-Automat mit eigenen Gläsern/Bechern (statt Plastik)
  • Umweltworkshops an Schulen/Projektwochen (gemeinschaftliche Aktionen etc.)

Fake News

#kleingedrucktes #keepitreal #allesdurchschauen #quellenchecken

Junge Leute von heute wurden in eine digitale Welt geboren. Mit Social Media Kanälen wie Instagram, TikTok, Snapchat, Youtube oder anderen Plattformen sind sie vertraut und aufgewachsen. Mit dem Thema Fake News gehen sie reflektiert um und haben ein gutes Vorwissen. Sie diskutierten darüber, wie wichtig das selbst nachdenken, ebenso wie das Checken von Quellen wichtig sei. Vor allem sollte man nicht nur einer Quelle trauen, sondern mehrere zurate ziehen. Zeitungen sind vertrauenswürdigere Quellen als beispielsweise TikTok, welches bezüglich Fake News eher schlecht abschnitt. Die Jugendlichen gaben sich gegenseitig hilfreiche Tipps sowie Websites, die auf das Prüfen von Fakten spezialisiert sind.

Viele Jugendlichen vertraten die Meinung, dass vor allem die Erwachsene auf «Fake News» hereinfallen und oft unreflektiert Videos weiterschicken.

Selbstverwirklichung und Identität

#Selbstvertrauen #Zukunftsträume #Passion #Erfolg #Zufriedenheit

Die Jugend ist eine spannende, aber manchmal auch herausfordernde Zeit. Was ist mir wichtig? Was möchte ich später werden? Was erwarten die Eltern, die Schule, meine Freund:innen oder die Gesellschaft von mir? Über diese und weitere Fragen tauschten sich die Jugendlichen mit den Erwachsenen am Thementisch „Selbstverwirklichung und Identität“ aus.

Besonders wichtig sind den Jugendlichen ihre Freizeit und Hobbys sowie ihre Freund:innen . Eine Klassensprecherin erwähnte, dass ihr Hobby Judo sei, was sie stark macht und sie als Person auszeichnet. Der Zusammenhalt mit Freund:innen sei ihnen wichtig, ebenso wie zwischendurch auch Zeit für sich zu haben und in der Natur zu sein.

Ein weiterer Schüler erwähnte, dass ihm besonders seine persönlichen Werte wichtig sind, wie beispielsweise, dass niemand diskriminiert wird, alle die gleichen Rechte erhalten und wir in Frieden und Sicherheit miteinander reden können.

Viele Jugendliche wissen trotz ihres jungen Alters, was sie wollen und was sie später erreichen wollen! So sind bereits Berufswünsche klar sowie der Wunsch, durch die Welt zu reisen und andere Orte und Menschen kennenzulernen.

“ Jugendliche sollen immer an sich glauben und für das kämpfen, was sie wollen“ (Anika) 

Sucht

#sucht #toomuch #Lösungfinden

Zunächst wurde über die verschiedenen Arten von Süchten wie Essen, Internet, Gaming, Spielsucht, Nikotin oder Alkohol diskutiert. Die Jugendlichen erwähnten, dass es wichtig sei, es nicht zu übertreiben, damit man die Kontrolle behält. Man müsse versuchen, konsequent zu bleiben und andere spannendere Alternativen zu schaffen.

Die Jugendlichen haben Bedarf, darüber zu reden und sich auszutauschen. In den vergangenen Jahren hat auch der Drogenkonsum in Liechtenstein zugenommen und ist zum Problem an öffentlichen Plätzen oder in Schulen geworden.

Wichtige Anlaufstellen sind bei der Suchtprävention zu finden.

Interesse oder weitere Fragen? Meldet euch bei nathalie@aha.li

Fotos

Sommerparty veranstalten


Der Sommer steht an und du möchtest gerne eine Sommerparty schmeissen? Was du dazu alles brauchst erfährst du hier!
 

Location

Damit du eine gelungene Sommerparty veranstalten kannst, brauchst du natürlich zu aller erst einmal eine Location. Je nachdem kann die Party bei dir zuhause, bei Freunden, draussen oder in einem speziellen Partyraum stattfinden? Am besten holst du dir gleich am Anfang der Planung ein paar Freunde mit ins Boot, die dich bei der Planung unterstützen.

Wenn du die Party bei dir zuhause oder bei Freunden machst, wäre es eventuell gut, wenn du den Nachbarn Bescheid gibst, dass es eventuell etwas lauter werden kann. Kläre auch mit deinen Eltern und/oder den Besitzer der Location ab, ob sie mit der Party einverstanden sind und was für Bedingungen sie haben (Ende der Party, Lautstärke der Musik, …).

Gäste

Neben der passenden Location sollte auch die Gästeliste sorgfältig ausgewählt werden. Überlege dir gut, wen du alles einladen möchtest und wie du einlädst. Wenn du vorhast, eine grosse Party zu schmeissen, ziehe in Erwägung, eine Person pro Gast hinzuzuzählen, d.h. deine Gäste haben die Möglichkeit, einen Freund/eine Freundin, den/die du kennst oder nicht kennst, mitzubringen. Dies kann etwas riskant sein, da du nicht weisst, mit wem du klar kommen musst oder wie sie sich benehmen. Aber es ist auch eine grossartige Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. 

TIPP: Am besten legst du auch ein bestimmtes Datum fest, bis zu dem dir die Eingeladenen Bescheid geben sollen, ob sie kommen oder nicht. Damit kannst du die anderen Sachen wie Essen und Getränke besser planen.

Essen und Getränke

Rezepte für eine gelungene Sommerparty gibt es viele. Hier einmal eine Auswahl an Seiten auf denen du Rezepte findest:

TIPP: Überlege dir, ob nicht auch deine Gäste etwas mitbringen sollen. Damit sparst du dir Zeit, Geld und das Buffet ist sicher abwechslungsreich. Ausserdem musst du neben dem Essen selbst auch an Teller, Gläser, Besteck, Servietten, Mülleimer etc. denken.

Beispielmenü

Damit dir die Planung etwas leichter fällt, haben wir dir hier schonmal ein Menü zusammengestellt. Diese rezepte sind schnell und einfach nachgekocht:

Sommerliche Drinks

Damit du und deine Gäste einen klaren Kopf bewaren könnt, die Party nicht zum Desaster wird und die Drinks trotzdem schmecken gibt es hier eine Auswahl an alkoholfreien Cocktails:

 

Musik

Zu jeder Party gehört natürlich die richtige Musik. Du kannst entweder eine vorgefertigte Playlist nehmen, oder dir deine eigene zusammenstellen. Hierbei ist Spotify eine grosse Hilfe. Wenn du ein bestimmtes Motto hast, empfiehlt es sich auch, die Musik darauf abzustimmen. Auf Youtube oder Spotify findest du schon viele vorgefertigte Playlists.

 

Aktivitäten/Spiele

Damit bei deiner Party keine Langeweile aufkommt, kannst du dir im Vorfeld schon ein paar Aktivitäten/Spiele überlegen, die man dann bei der Party machen kann.

  • Flaschendrehen
  • Werwolf
  • Wahrheit oder Pflicht
  • Black Stories
  • Wer bin ich
  • Einen Pool aufstellen
  • Staffellauf
  • Karaoke singen
  • Lipsync Battle
  • Tabu
  • Activity
  • Kuss durch die Spielkarte
  • Apfelbeissen
  • Reise nach Jerusalem
  • Ein Dartboard und Darts
  • Federball
  • Tischtennistisch
  • Tanzen
  • Wasserbomben-Schlacht

Deko

Dekoartikel für deine Party kaufst du am besten in einem auf Party-Deko spezialisierten Geschäft:

Neben diesem Laden bekommst du aber sicherlich auch in anderen Geschäften Dekoartikel für deine Party. Überlege dir auch, ob du nicht einen Teil der Deko selbst herstellen möchtest. Das spart Geld und du kannst dich schon einmal auf die Party einstimmen 😉

 

Tipps und Tricks

Auf jedes Wetter vorbereitet sein!
Beachte bei deiner Planung, dass es am Tag der Party auch regnen, hageln oder winden kann. Auch bei strahlendem Sonnenschein brauchst du (bei einer Outdoor Party) auf jeden Fall Sonnenschirme und Sonnencreme. Daher gilt es, für jedes Wetter entsprechend vorbereitet zu sein (Regenschirme, Ausweichlocation, Hüte, Regenschutz, etc.).

Beleuchtung
Wenn es dunkel wird, solltest du, je nach Party, unbedingt Kerzen, Fackeln, Diskolichter, Lichtmaschine oder sonstige Beleuchtung mit einplanen, damit die Party kein abruptes Ende findet oder ihr euer Spiel/eure Aktivität unterbrechen müsst.

Insekten
Insekten sind leider lästige Begleiter des warmen Sommers. Damit Insektenstiche nicht die Stimmung verderben, gilt es entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Beispielsweise gibt es spezielle Kerzen, die Insekten fernhalten sollten. Für den Notfall unbedingt Insektenspray und eine Salbe bereithalten. Für die Gläser rentiert sich mitunter auch ein Schutz damit keine Wespen, Bienen oder Fliegen ihren Weg ins Glas finden.

Mottoparty
Wenn du möchtest, kannst du deine Sommerparty auch unter ein bestimmtes Motto stellen. Hier sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Besonders geeignet sind folgende Mottos:
Piraten, All-White, Hawaii, Hippie, Disneyfilme, Berufe, Superhelden, Länderparty, Bad Taste, Neon, Pyjama-Party, Geschlechtertausch, Dirndl und Lederhosen.

Deko DIY
Falls du gerade knapp bei Kasse bist, kannst du auch einen Teil der Deko selber herstellen. Das ist meist günstiger und du kannst dich innerlich schon einmal auf die Party vorbereiten. Am meisten Spass macht es natürlich nicht alleine sonder in der Gruppe – also nicht vergessen deinen Freunden Bescheid zu geben.

 

Checkliste

Vor der Party

  • Freunde finden, die dir beim Organisieren helfen
  • Location (ein Haus/Haus eines Freundes/Räumlichkeit, in der du deine Party feiern kannst)
  • Motto für die Party festlegen falls du ein Motto möchtest
  • Gäste einladen
  • Nachbarn über Party informieren
  • Essen und Getränke planen (was soll es geben, wer kauft ein, bringen die Gäste etwas mit?)
  • Sonstige Sachen einplanen (Besteck, Teller, Mülleimer, Sonnenschirm, Insektenschutz, Eis für die Getränke, Putzzeug, Kerzen, …)
  • Spiele/Aktivitäten überlegen und gegebenenfalls Sachen dafür einkaufen
  • Party-Dekoration kaufen oder selber machen

Am Tag der Party

  • Geh sicher, dass du genügend Drinks auf Lager hast oder Geld um mehr zu kaufen, falls dir die Drinks ausgehen
  • Wenn deine Party ein Motto hat, zieh dich dementsprechend an! Wenn du mit deinem Kostüm und Makeup aufs Ganze gehst, inspirierst du auch deine Gäste und sie fühlen sich wohler in ihren ausgefallenen Outfits!
  • Essen und Getränke bereitstellen
  • Sind genügend Teller, Besteck, Schüsseln und Becher vorhanden?
  • Computer Lautsprecher oder Stereo Sound System zum Abspielen der Musik bereitstellen
  • Versperre den Zugang zu bestimmten Teilen des Hauses und verschliesse Türen von Räumen, von denen du nicht möchtest, das deine Gäste dort hineingehen.
  • Deko aufhängen

Während der Party

  • Beleuchtungen nachkontrollieren (kerzen, Fackeln)
  • Essen und Getränke nachfüllen
  • Wenn jemand etwas verschüttet oder Dreck hinterlässt, mach es sofort weg
  • Party geniessen und Spass haben 🙂

Nach der Party

  • Aufräumen (Lass dir dabei helfen)
  • Alles wieder so hinterlassen wie es davor war
  • übrig gebliebenes Essen den Gästen mitgeben oder im Kühlschrank/in der Schublade versorgen

 

slowUp 2022


Slow Up – Pimp your Bike!

Am 1. Mai 2022 fand nach längerer Corona-bedingter Zwangspause endlich wieder der slowUp in Liechtenstein und der Schweiz statt. Ob jung oderalt, e-bike, Inlineskates oder normales Fahrrad die autofreie Strecke ist an diesem Tag für alle da! Das Tempo und die Distanz können individuell gewählt werden und für Verpflegung, Getränke und Unterhaltung ist an diversen Streckenabschnitten gesorgt. Gemeinsam mit der Offenen Jugendarbeit Eschen-Nendeln und einer kleinen Gruppe an Jugendlichen war das aha dieses Jahr an einem Stand vertreten. Aber zuerst mal von vorne…

Die Vorbereitung

Eine kleine Gruppe an Jugendlichen war während des ganzen Projekts involviert und unterstützte bei der Vorbereitung und Durchführung vor Ort. Geboren wurde die Idee bei der „jubel Werkstatt“ im vergangen November. Seit Januar fanden darauf regelmässige Treffen mit der Projektgruppe statt, bei denen fleissig geplant wurde. Zuerst beschäftigten wir uns damit, wie ein Projekt aufgebaut ist und wieviel Zeit wir für die einzelnen Aufgaben benötigen. Dann ging es an die konkrete Planung, wo wir uns mit der Frage auseinandersetzten, was wir eigentlich an unserem Stand anbieten wollen.

Unser Stand

Der Stand stand unter dem Motto „Pimp your bike“. Dazu wurden diverse Materialien zusammengesammelt, die dann vor Ort die Fahrräder der Teilnehmer:innen aufhübschen sollten. Ein weiteres Anliegen war es, das Thema „Fahrrad fahren in Liechtenstein“ aufzubereiten. Dies wurde in Form einer Umfrage gemacht, mittels welcher wir die Zufriedenheit der Fahrradfahrer:innen in Liechtenstein ermitteln wollten. Weiter wurde unser Stand durch ein Glücksrad und eine „Chillout-Ecke“ ergänzt.

Auswertung

Natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten, was bei der Umfrage herausgekommen ist!

Die Fahrrad-freundlichsten Strecken in Liechtenstein sind:

  • Rhein
  • Luzisteig
  • Rheindamm
  • Paula Hütte
  • Binnendamm
  • Gafadura
  • Haberfeld (am Kanal entlang)
  • Brücke zwischen Buchs und Vaduz

Diese Strecken wurden als gefährlich eingestuft:

  • Landstrasse
  • Grosskreisel Schaan
  • Feldkircherstrasse
  • Triesen
  • Schaan Dorf
  • Einfahrt Richtung Bäckerei Dörig (Signale fehlen)

 

Alexandra


 

Wer bist du? 

Ich bin Alexandra, 19 Jahre, blond und Wassermann! Mit russischen und schweizerischen Wurzeln bin ich in Liechtenstein aufgewachsen, habe 2021 meine Matura erfolgreich absolviert und jetzt freue ich mich in einem halben Jahr mein Jura Studium in St. Gallen zu beginnen. Mein Zwischenjahr nutze ich effektiv und bin seit Februar 2022 Praktikantin im Aha.

 

Wie bist du zum aha gekommen? 

Interesse an Medien und Journalismus hatte ich schon immer. Im Jahr 2016 habe in an einem Mediencamp in Luxemburg teilgenommen, dass das aha organisiert hat. Einige Zeit später bin ich auf die Artikel des aha-Jugendteams gestossen, die in der Liewo veröffentlicht wurden. Ich war so begeistert, dass ich, ohne mit der Wimper zu zucken, einen Artikel geschrieben habe, der dann glücklicherweise zwei Wochen später in der Liewo erschienen ist! Früher Jugendteam-Mitglied und nun Praktikantin im Aha.

 

 

Für welche Bereiche im Aha bist du zuständig? 

Ich befasse mich mit dem Aufnehmen und Bearbeiten von Podcasts, schreibe Berichte und wirke in dem kommenden Jugendmagazin mit, also eigentlich sehr viel rund um Öffentlichkeitsarbeit und Medien. 

 

 

Welchen Rat würdest du deinem 15-jährigen Ich geben?

Damit deine Wünsche in die Realität umgesetzt werden können, gehört das richtige Mindset, Planung und eine feste Routine dazu. Versuche jeden Tag 1% besser zu werden als gestern und geh aus der Komfortzone raus, denn nur so wächst du. 

 

 

Letzteres über dich & deine Persönlichkeit 

In meiner Tasche findet man immer ein gutes Buch, Kristalle und Lipgloss. Meine Mitmenschen beschreiben mich als mutig, unschuldig und aussergewöhnlich. Ich kann ohne Kässpätzle nicht leben und genauso wenig ohne meinen Lieblingsanime «Attack on Titan».  

Ich lerne das Piano zu spielen, lese viel, produziere Videos (eines davon hat 2020 den 3. Platz in einem schweizerischem Videowettbewerb ergattert) und mein Lebensmotto ist

 

«life is only as good as your mindset».  

Europäische Charta der Jugendinformation (ERYICA)


Über ERYICA

Die European Youth Information and Counselling Agency (ERYICA) ist eine unabhängige europäische Organisation, die sich aus nationalen und regionalen Jugendinformationskoordinationsstellen und -netzwerken zusammensetzt. Sie arbeitet am Intesivierung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendinformationsarbeit und -dienste. Sie entwickelt, unterstützt und fördert eine qualitativ hochwertige allgemeine Jugendinformationspolitik und -praxis auf allen Ebenen, um die Informationsbedürfnisse junger Menschen zu erfüllen und die Prinzipien der Europäischen Jugendinformationscharta anzuwenden.

Broschüre Europäischen Jugendinformationscharta

Präambel

In einer komplexen, digitalisierten Gesellschaft und in einer vernetzten Welt, die viele Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich bringt, sind der Zugang zu Informationen sowie die Fähigkeit, Informationen auszuwerten und zu nutzen für junge Menschen aus Europa und darüber hinaus wichtiger denn je. Jugendinformation kann ihnen helfen, ihre Wünsche zu verwirklichen und ihre Partizipation als aktive Mitglieder der Gesellschaft fördern. Information sollte in einer Form zur Verfügung gestellt werden, die die Möglichkeiten der jungen Menschen
erweitert und ihre Eigenständigkeit sowie die Selbstbefähigung fördert.

Der Respekt gegenüber der Demokratie, den Menschenrechten und den Grundfreiheiten beinhaltet das Recht aller Jugendlichen, im Hinblick auf alle ihre Fragen und Bedürfnisse Zugang zu umfassender, objektiver, verständlicher und zuverlässiger Information zu haben. Dieses Recht auf Information wurde in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, im „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“, in der „Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und der Grundfreiheiten“ sowie in der „Empfehlung N° (90) 7, CM/Rec(2010)8 und CM/Rec(2016)7 des Europarats zur Information und Beratung von Jugendlichen in Europa“ anerkannt. Dieses Recht bildet auch die Basis der Aktivitäten der Europäischen Union im Bereich der Jugendinformation.

Allgemeine Jugendinformation deckt alle Themen ab, die Jugendliche interessieren, und kann ein breites Spektrum an Angeboten beinhalten: Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung, Hilfestellung, Betreuung, Begleitung und Training, Vernetzung und Empfehlung von Fachstellen, um junge Menschen einzubeziehen und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Diese Aktivitäten können von Jugendinformationszentren oder von Jugendinformationsdiensten, die in anderen Strukturen angesiedelt sind, zur Verfügung gestellt werden. Die Prinzipien dieser Charta sollen bei allen Formen der allgemeinen Jugendinformation angewandt werden. Sie stellen die Basis zur Einrichtung von Mindeststandards und Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen dar. Diese sollen in allen Ländern vorgenommen als Elemente eines umfassenden, schlüssigen und koordinierten Ansatzes der Jugendinformation, die integraler Bestandteil der Jugendpolitik ist, vorgenommen werden.

Unabhängig

1.1 Die bereitgestellten Informationen sind umfassend. Sie bieten einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten und basieren auf vielfältigen und verifizierten Quellen.
1.2 Die angebotenen Informationen sind frei von jeglichem religiösen, politischen, ideologischen oder kommerziellen Einfluss.
1.3 Finanzierungsquellen von Jugendinformationsarbeit dürfen der Anwendung keiner der Prinzipien dieser Charta entgegenstehen.

Zugänglich

2.1 Jugendinformationsdienste garantieren allen Jugendlichen gleiche Zugangsmöglichkeiten.
2.2 Jugendinformationszentren und Jugendinformationsdienste sind für junge Menschen leicht zugänglich, attraktiv und sichtbar.
2.3 Jugendinformation wird in einer für Jugendliche verständlichen Form angeboten.

Inklusiv

3.1 Jugendinformationsdienste stehen allen jungen Menschen offen, ohne jede Form der Diskriminierung.
3.2 Jugendinformationsdienste sind für alle Jugendlichen kostenlos.
3.3 Jugendinformationszentren und Jugendinformationsdienste sind bestrebt die größtmögliche Zahl von Jugendlichen zu erreichen und sich dabei für verschiedene Gruppen und Bedarfe effektiver und geeigneter Formen zu bedienen.

Bedürfnisorientiert

4.1 Jugendinformationsdienste basieren auf den Bedürfnissen junger Menschen.
4.2 Die zur Verfügung gestellten Informationen decken alle Themenbereiche ab, die für Jugendliche von Bedeutung sind.
4.3 Jeder Nutzer/jede Nutzerin wird als Individuum respektiert und die Beantwortung jeder Anfrage in personalisierter und somit effektiver und angemessener Weise gehandhabt.
4.4 Jugendinformationsstrukturen verfügen über ausreichendes Personal, um personalisierte Unterstützung und Dienste gewährleisten zu können.

Empowering / Ermächtigend

5.1 Jugendinformationsdienste ermächtigen und befähigen junge Menschen und fördern ihre Eigenständigkeit.
5.2 Jugendinformationsdienste vermitteln jungen Menschen Medien- und Informationskompetenzen, die ihnen dabei helfen auf sichere und verantwortungsbewusste Weise zu handeln.
5.3 Jugendinformationsdienste fördern aktive Bürgerschaft und Beteiligung von jungen Menschen.

Partizipativ

6.1 Junge Menschen sind auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Formen an der Erstellung, Verbreitung und Bewertung von Jugendinformation beteiligt.
6.2 Jugendinformationsdienste bieten Peer-to-Peer-Aktivitäten eine Plattform.
6.3 Junge Menschen werden dazu ermutigt, Feedback zu geben und sich somit an der fortlaufenden Entwicklung von Jugendinformationsdiensten zu beteiligen.

Ethisch

7.1 Jugendinformationsdienste respektieren das Recht junger Menschen auf Privatsphäre, Vertraulichkeit und Anonymität. Jugendinformationsdienste stellen ein geschütztes Umfeld für junge Menschen dar.
7.2 Die Kriterien für die Auswahl von Informationen werden öffentlich und nachvollziehbar gemacht. Der Urheber/die Urheberin sowie der Zweck der Information sind eindeutig und sichtbar.
7.3 Alle erstellten oder weiterverbreiteten Informationen sind präzise, vollständig, aktuell und geprüft.

Professionell

8.1 Jugendinformationsdienste werden von speziell dafür geschultem Personal in professioneller Form zur Verfügung gestellt.
8.2 In der Jugendinformation Tätige verfügen über Medien- und Informationskompetenzen.
8.3 Jugendinformationsdienste arbeiten mit relevanten Akteuren und Akteurinnen zusammen, um Bedürfnisse zu ermitteln, Synergien zu erkennen, Expertise auszutauschen und Jugendinformation sichtbar zu machen.
8.4 In der Jugendinformation Tätige arbeiten auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene zusammen und tauschen Beispiele guter Praxis und Wissen aus.
8.5 In der Jugendinformation Tätige stellen sicher, dass Jugendliche über das Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um auf sie ausgerichtete digitale Dienste nutzen zu können.

Proaktiv

9.1 Jugendinformationsdienste sind innovativ bei der Wahl ihrer Strategien, Methoden und Mittel, um junge Menschen zu erreichen.
9.2 In der Jugendinformation tätige Personen kennen neue Entwicklungen und relevante Gesetze. Sie halten sich in Bezug zu jugendkulturellen Trends auf dem Laufenden.
9.3 In der Jugendinformation tätige Personen sind in der Medien- und Informationslandschaft proaktive Akteure und Akteurinnen, um die Sichtbarkeit qualitativer Jugendinformation sicherzustellen.

 

jubel-Jahr im Überblick


Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft dar.

jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen. Das Mandat zur Teilnahme an jubel haben die jeweiligen Klassensprecherinnen und Klassensprecher.

Konzept ab 2016

Während sich jubel in seinen ersten sechs Jahren sehr gut entwickelte, nahm die Beteiligung der Jugendlichen sowohl an den Veranstaltungen als auch an Projekten ab. Es war an der Zeit, das Konzept zu überdenken und jubel gemeinsam mit Jugendlichen und wichtigen Akteuren aus dem Jugendbereich (Schulsozialarbeit, Lehrpersonen, Jugendarbeitende, Jugendrat) grundlegend auszuwerten. Basierend darauf wurde es im Jahr 2016 komplett überarbeitet und dabei folgende Formate entwickelt, die bis heute so umgesetzt werden.

Infogram

jubel-Werkstatt

Bei der alljährlichen „jubel-Werkstatt“ im November lernen sich die Klassensprecher/innen aus dem ganzen Land im Jugendcafé Camäleon in Vaduz kennen. Bei dem Treffen wird versucht, politische Prozesse für Jugendliche erlebbar zu machen. Gleichzeitig erfahren sie mehr über Angebote und Beteiligungsprojekte des aha – Tipps & Infos für junge Leute. Die Klassensprecher/innen der ersten Klasse beschäftigen sich mit den Rollen und Aufgaben des Klassensprechers/der Klassensprecherin und lernen Konfliktlösungsstrategien kennen. Bei Diskussionen und Spielen treffen die Klassensprecher/innen Entscheidungen und sammeln Projektideen. Die Klassensprecher/innen ab den 2. Klassen erarbeiteten in Kleingruppen Vorschläge für Veranstaltungen bzw. Projekte. Die seit dem Jahr 2016 stattfindende jubel-Werkstatt kann als konstruktive und lehrreiche Veranstaltung mit abwechslungsreichem Programmablauf für die Klassensprecher/innen bezeichnet werden.

jubel-Forum

Bei dieser Dialogveranstaltung steht der Austausch zwischen den Klassensprecher/innen des Landes und Vertreter/innen aus Politik und Gesellschaft (Akteure aus dem Jugendbereich sowie Expert/innen zu bestimmten Themen) im Vordergrund. Das jährliche Treffen findet jeweils März im SAL in Schaan statt. Im Jahr 2020 wurde die Veranstaltung auf Grund der Corona-Situation auf Juni verschoben.

In mehreren Durchgängen wird an Tischen in unterschiedlicher Zusammensetzung diskutiert, nachgefragt, zusammengefasst und versucht, die nächsten Schritte gemeinsam zu definieren. Das Forum steht unter der Leitfrage: „Was brauchen Jugendliche, um sich besser einbringen und ihr Lebensumfeld mitgestalten zu können?“. Das Motto lautet „Dialog auf Augenhöhe“. Am „jubel-Forum“ nahmen bereits Bildungsministerin Dominique Hasler oder Regierungsrat Mauro Pedrazzini teil. Methodisch ist es eine Variante des World Café. Die Fragestellungen wurden im Vorfeld gemeinsam mit den Klassensprecher/ innen ausgearbeitet. Partner/innen aus der Offenen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit Liechtenstein und aha-Mitarbeitende sind als Tischmoderator/innen eingebunden.

Nach wie vor gibt es Raum für die Umsetzung der Projektideen von Jugendlichen, bei den Inhalten der jubel-Veranstaltung werden jedoch keine Projekte mehr präsentiert, sondern auf Dialoge untereinander sowie zwischen Jugendlichen und Erwachsenen gesetzt. Ebenso stellt jubel zahlreiche Möglichkeiten zum Erlernen von Entscheidungsprozessen und natürlich von Beteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung.

jubel-Impulse

In diesem Format sammeln Jugendliche Projekterfahrungen und stärken sich in ihrer Rolle als Klassensprecher/innen. Eine Gruppe von Jugendlichen organisiert und beteiligt sich an der Umsetzung des Impulstags. Durchgeführt wurden bereits Workshops wie „Politik zum Anfassen“ des Jugendrat Liechtensteins, Debattentraining, Mentaltraining für mehr Selbstsicherheit bei öffentlichen Auftritten und ein Videointerviewtraining.

aha-grau
Impulstag
Training

Workshops & Infos für Klassensprecher/innen.

Infos & Termine

Alexander


Zuständig für: Buchhaltung, Administration
Erreichbar unter: buchhaltung@aha.li oder +423 239 91 10

Wer bist du?

Ich heisse Alex und bin Jahrgang 1964. Geboren und aufgewachsen in Vaduz. Ich bin glücklicher und stolzer Vater von 4 Kindern.

 

Wie bist du zum aha gekommen?

Auf ein Stelleninserat des aha habe ich mich eher zufällig, spontan – aber doch nachweislich mit Interesse beworben. Seit März 2017 bin ich im aha fest angestellt.

Für welche Bereiche im aha bist du zuständig?

Im aha bin ich für die Zahlen und Administratives verantwortlich. Dazu gehört hauptsächlich das Führen der Finanz- und auch der Lohnbuchhaltung. Ich war in meinem bisherigen Berufsleben ausschliesslich in der Privatwirtschaft tätig. Die Tätigkeit im aha ist für mich aus diesem Grunde doch nochmals eine spannende und interessante Erfahrung.

Welchen Rat würdest du deinem 15-Jährigen Ich geben?

Ich würde dem 15 Jahre alten Alex raten offen zu sein und sich möglichst viele Informationen einzuholen. Zudem sollte er sich unbedingt, die sich bietenden Möglichkeiten in Europa anschauen. Aus der Zeit, die ich im benachbarten Ausland verbracht habe, habe ich sehr viel an Lebenserfahrung, guten Kontakten und wahre Freundschaften mitbekommen. Ansonsten noch nach Dale Carnegie „Sorge dich nicht – lebe“.

Dein schönstes aha-Erlebnis?

In den etwas mehr als 4 Jahren, in denen ich im aha bin, hat sich Einiges verändert. Auf einen Umzug aus dem alten Bahnhof in Schaan an die Kirchstrasse in Vaduz, folgten mittlerweile 2 Neubesetzungen in der Geschäftsleitung. Dazwischen durfte das aha im Jahr 2019 das 20-jährige Bestehen feiern. Für mich ist das schönste aha-Erlebnis, aufgrund der Aktualität, zu sehen, wie sich die neue Geschäftsleitung Ihrer Verantwortung stellt und die Aufgaben meistert. Für mich als Teammitglied ist es schön zu sehen, dass es im aha ganz im Sinne der Jugend Liechtensteins und den gemeinsam festgelegten Why des aha-Teams
„Wir verbinden alle jungen Menschen in Liechtenstein mit der Welt. Wir entwickeln Räume sich zu informieren, zu beteiligen und zu wachsen. Gemeinsam gestalten wir das Heute und Morgen“
weitergeht.

Erzähl uns noch ein wenig über Dich und Deine Persönlichkeit!

Verlängerte Wochenenden und Ferien verbringe ich in der Südsteiermark – meiner Wahlheimat. Im Sommer gerne auch mal in Form eines Campingurlaubes. Ich spiele gerne Karten und mag intensive Gespräche und Diskussionen über Gott und die Welt. Dabei interessiere ich mich auch sehr über Geschichten, die das Leben schrieb. Aus diesem Grund lese ich auch gerne Biografien. Weiters besuche ich Ausstellungen (Kunst, Foto, etc.), Musikkonzerte (klassisch bis modern), Kabarett- und Sportveranstaltungen.

Liechtensteiner Lehrplan


Nach den Sommerferien gilt der neue Liechtensteiner Lehrplan «LiLe». Im Flyer „LiLe kurz erklärt“ und auf der Website www.lile.li findest du weitere Infos rund um den neuen Lehrplan. 

Was sich durch den LiLe ändert

Der neue Lehrplan fokussiert auf die Förderung von Kompetenzen. Das bedeutet, dass neben dem Wissen insbesondere das Können und Wollen der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden soll.

Ab kommendem Schuljahr werden mit dem «LiLe» der Bereich „Natur, Mensch und Gesellschaft“ intensiviert, das Modul „Medien und Informatik“ ausgebaut sowie fachübergreifende Themen wie „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ eingeführt. Und nicht zuletzt kommen die Kindergartenkinder dank einer Ausweitung der Lektionen in den Genuss der musikalischen Grundschulung. „Aber nicht alles ist neu im LiLe. Die ganzheitliche Bildung wie z.B. die Förderung der Kreativität, der Bewegung und der Gesundheit und selbstverständlich die Kulturtechniken Rechnen, Lesen und Schreiben bleiben weiterhin fundamentale Bestandteile des Lehrplans“, betont Regierungsrätin Dominique Hasler.

Auch sollen mit dem neuen Lehrplan künftig ausnahmslos alle Schülerinnen und Schüler Grunderfahrungen, Werte und Normen erkunden und reflektieren sowie Religionen und Weltsichten begegnen. Die Kirchen haben sich bereit erklärt, die entsprechenden Kompetenzen mit den Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Schülerinnen und Schüler, die nicht am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teilnehmen, besuchen künftig das Fach „Ethik und Religionen“, um sich die entsprechenden Kompetenzen anzueignen.

Für die Umsetzung des neuen Lehrplanes benötigen die Schulen eine zeitgemässe IT-Infrastruktur. Das ICT-Projekt für die Schulen ist daher ein Bestandteil der Einführung des neuen Lehrplans. „Mit der Genehmigung des ICT-Konzeptes durch die Regierung und der Freigabe des notwendigen Budgets durch den Landtag konnten die Weichen dafür gestellt werden“, freut sich Schulamtsleiter Arnold Kind. Alle öffentlichen Schulen werden im Rahmen des Projektes mit einer modernen Infrastruktur wie WLAN und mobilen Geräten ausgestattet.

Neben den Kulturtechniken wird neu auch das Modul „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aufgenommen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu befähigen, unsere Zukunft nachhaltig mitzugestalten.

Neue Module

Medien und Informatik – Anwendungskompetenzen
Die Schule zeigt den Kindern und Jugendlichen, wie sie die Potenziale der neuen Medien situations- und stufengerecht als Lernwerkzeug für ihren Alltag nutzen können. Digitale Medien prägen unseren Alltag in hohem Masse. Das Fach Medien und Informatik trägt dazu bei, dass die Kinder lernen, neue Medien verantwortungsvoll, kritisch und kompetent anzuwenden.

Digitale Medien verantwortungsvoll nutzen
Bereits vor Schuleintritt begegnen und nutzen Kinder heute zahlreiche Medien. Sie müssen lernen, damit und mit den Folgen dieser Realitäten kompetent und verantwortungsbewusst umzugehen.

Informatik verstehen und zur Problemlösung einsetzen
Schülerinnen und Schüler verstehen Grundkonzepte der automatisierten Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von Information. Dies trägt zum Verständnis der Informationsgesellschaft bei und befähigt sie, sich an ihr aktiv zu beteiligen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Das Modul Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird in verschiedene Leitideen wie Politik, Demokratie und Menschenrechte, natürliche Umwelt und Ressourcen oder Gesundheit eingeteilt. Diese Themen sind in die einzelnen Fächer eingearbeitet.

Kompetenzaufbau

Beim Erwerb von Kompetenzen knüpft das Kind an sein bereits erarbeitetes Wissen an. Ein Beispiel zum Thema „Wünsche, Bedürfnisse, Konsum“ aus dem Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft zeigt, wie dieser Aufbau über alle Stufen aussieht.

1. Zyklus: Im Kindergarten und in den ersten beiden Schulstufen beschäftigen sich die Kinder mit Wünschen und Bedürfnissen. Sie lernen Preise z.B. von Spielsachen oder verschiedenen Dienstleistungen zu vergleichen.

2. Zyklus: Nachdem sie die Bedürfnisse nach Dringlichkeit ordnen und Grundbedürfnisse von überlebenswichtigen Bedürfnissen unterscheiden können, prüfen die Kinder Beispiele von Konsumentscheidungen unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten. Zudem denken sie über Alternativen der Bedürfnisdeckung nach und wenden ihr Wissen praktisch an.

3. Zyklus: In der 7. – 9. Schulstufe lernen die Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen finanziellen Ressourcen. So lernen sie auch Ursachen der Jugendverschuldung kennen und setzen sich mit Handlungsmöglichkeiten zur Prävention auseinander.

ESK-Freiwilligenprojekte


Zeit im Ausland verbringen? Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich? Kulturen, Bekanntschaften und Sprachen entdecken?

 

Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Es gibt viele verschiedene Einsatzstellen, die dir persönliche und berufliche Orientierung geben können. Sei es im Bereich Umwelt, Soziales, Kultur und viele mehr. 

Das EU-Förderprogramm (ESK) und die Aufnahmeorganisation finanzieren dir bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten alles (Unterkunft, Verpflegung, Versicherung, Reisekostenzuschuss, Transportkosten vor Ort, monatliches Taschengeld, Trainings und einen Online-Sprachkurs). 

Facts

Wer: 18- bis 30-Jährige mit Wohnsitz im Fürstentum Liechtenstein 

Wann: Jederzeit möglich (melde dich frühzeitig im aha) 

Wo: In fast jedem europäischen Land 

Wie lange: 2 bis max. 12 Monate 

Wie teuer: Evtl. kleiner Beitrag an die Reisekosten, ansonsten kostenlos 

Tipp: Überlege dir, wo du gerne hinwillst und wann dein Freiwilligenprojekt starten soll. Am besten meldest du dich frühzeitig bei uns im aha, dann bleibt genug Zeit, ein passendes Projekt zu finden. Wenn du spontan und flexibel bist, ist es auch möglich, kurzfristig einen Projektplatz zu ergattern. Wir erklären dir, was zu tun ist und unterstützen dich gerne bei allen weiteren Schritten. 

Kontakt

Kontaktperson: Samantha Fernandes Da Silva

samantha@aha.li / Tel. +423 239 91 19

Projektsuche

Erfahrungsberichte

Overdose Music Festival


Overdose Music Festival 2020

Helfende Hände gesucht für das «Overdose-Music Festivals». Nutz die Gelegenheit und lerne, wie man einen Event von A-Z organisiert und erfolgreich durchzieht.

Die offene Jugendarbeit sucht Projektgruppenmitglieder ab 16 Jahren für die Mitplanung- und gestaltung des «Overdose-Music Festivals», das am 29.8.20 auf der Hennafarm in Schaan stattfindet. Interessierte melden sich direkt bei noam.mayer@oja.li oder +423 793 94 12.

Zeige der Welt deine Skills!


Die WorldSkills und die EuroSkills finden jeweils abwechslungsweise statt.

Diese beiden Wettkämpfe ermöglichen jungen Berufsleuten aus der ganzen Welt zum internationalen Wettbewerb in ihrem Beruf anzutreten. Ihre Arbeit wird von mehr als hunderttausend Besuchern beobachtet.

 

WorldSkills Liechtenstein bietet jungen, motivierten und talentierten Berufsleuten die Chance, an den nächsten Weltmeisterschaften vom 12. – 17. Oktober 2022 in Shanghai teilzunehmen.

Für den diesjährigen Informationsanlass hat sich WorldSkills Liechtenstein etwas Besonderes einfallen lassen: In Form eines 15-minütigen Videos holst du dir alle Informationen ganz bequem nach Hause. Auf dem Flyer findest du die wichtigsten Details nochmals zusammengefasst. 

Fragen? Melde dich direkt bei Reto Blumenthal (AIBA – Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten). Er hilft gerne weiter und gibt Auskunft.

Tel: +423 236 72 25
E-Mail: reto.blumenthal@aiba.li
Homepage: www.worldskills.li

Zeige der Welt und Europa deine Skills. WorldSkills Liechtenstein fördert dich!

WorldSkills

Die Worldskills ist eine internationale Berufs-Weltmeisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In über 60 verschieden Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 1600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 22 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt wenige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Weltmeister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. Über 80 Länder aus allen Kontinenten sind Mitglied bei WorldSkills International.

EuroSkills

Die EuroSkills sind eine internationale Berufs-Europameisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In rund 45 verschiedenen Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 25 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt einige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Europameister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. 28 europäische Nationen sind Mitglied bei WorldSkills Europe und können Teilnehmende nominieren.

Träger der Berufs-Weltmeisterschaften sind die WorldSkills International und der Träger der Berufs-Europameisterschaften ist WorldSkills Europe.

Ferien- und Nebenjob


Du möchtest in der Ferien oder in deiner Freizeit dein eigenes Geld verdienen? Hier erfährst du, wie du einen Ferien- oder Nebenjob findest.

Häufige Fragen

Wie finde ich einen Ferienjob?

Ab welchem Alter darf ich in Liechtenstein arbeiten?

Wie viel Geld kann ich verdienen?

Regelungen bezüglich der Arbeitszeiten
Kinder und Jugendliche dürfen nicht an Sonntagen und in der Nacht beschäftigt werden (das Amt für Volkswirtschaft kann Ausnahmen bewilligen). Ausserdem gelten einschränkende Bestimmungen bezüglich der Arbeits- und Ruhezeiten:

  • Schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die das 13. Altersjahr vollendet haben: Max. 2 Stunden pro Tag während der Schulzeit und max. 8 Stunden pro Woche. Für einen Ferienjob darf bis 7 Stunden pro Tag gearbeitet werden.
  • Schulentlassene Jugendliche: Max. 8 Stunden pro Tag und max. 40 Stunden pro Woche.

Ferien- und Nebenjobbörsen

 

volume.at

Europäischer Tag der Jugendinformation


Heute ist Europäischer Tag der Jugendinformation – ein Grund zu feiern!

Tag der Jugendinformation

Jährlich findet am 17. April der Europäische Tag der Jugendinformation (EYID) statt – an dem Tag, an welchem ERYICA gegründet wurde. ERYICA ist eine europäische Organisation, die nationale und regionale Jugendinformationszentren zusammenschliesst. Stetiges Thema: Jugendliche haben ein Recht auf Information. Denn wer informiert ist, kann seine eigene Meinung bilden, kann sich entwickeln und kann individuell denken und handeln.

ERYICA - Qualitätssicherung Jugendinformation und -beratung

Jugendliche über Jugendinformation

Wir haben Jugendliche gefragt, was sie über Jugendinformation denken und wieso es wichtig ist, dass Jugendliche informiert werden. Dies sind ihre Antworten:

«Ich finde es wichtig, dass Jugendliche informiert werden, da sie wissen sollten, was sie für Möglichkeiten haben und durch das aha haben sie eine tolle Anlaufstelle, bei der ihnen geholfen werden kann. Ausserdem ist das aha wichtig, weil es einem, wenn man nicht weiss, was man nach der Schule tun soll, verschiedene Sachen anbietet, wie z.B. ein europäisches Freiwilligenjahr.»
– Angilina, 16

«Eine Jugendinformation ist sehr wichtig für Jugendliche, weil man sich in spezifischen Bereichen wie z.B. Geld/Ferienjobs, Politik, Sexualkunde besser auseinandersetzen und mehr lernen kann.»
– Bruno, 18

«Ich denke, es ist sehr wichtig, dass Jugendliche eine externe Anlaufstelle für all ihre Fragen haben. Man kann sich stets informieren über Projekte, Praktikumsmöglichkeiten und allgemein über Brückenangebote, was ich toll finde. Vor allem ist es auch ein Menschenrecht, informiert zu werden und die Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von morgen. Deshalb ist es notwendig, informiert zu werden.»
– Nicolas, 17

«Ich finde ein Jugendinformationszentrum wie das aha gut, da es einen Ort braucht, an dem Jugendliche Fragen stellen und Verschiedenes entdecken und erfahren können.»
– Nina, 15

«Ich finde es wichtig, dass es solche Orte wie das aha gibt und zwar genau aus dem Grund, weil wir uns überhaupt informieren können. Ausserdem ist es wichtig, dass wir nicht aussen vor bleiben, vor allem, wenn es um Dinge geht, die das ganze Land betreffen.»
– Corina, 15

«Ich finde es toll, dass es das aha gibt, weil wir Jugendlichen immer gerne zu euch kommen, wenn wir ein Problem haben. Ihr gebt uns einfach immer sehr gute Tipps und unterstützt uns. Ausserdem ist es gut, dass wir informiert werden, weil wir sowieso immer nur am Handy sind und dann dazwischen wenigstens auch ein paar nützliche Informationen erhalten.»
– Biona, 14

 

 

 

 

Biona & Angilinia im aha

 

jubel-backstage-Podcast: Informationskonsum

Jugendliche berichten in einer Podcastfolge über ihren Nachrichten- und Informationskonsum. Rika, Finja, Severin, Isabelle und Matthias sprechen darüber, wie und auf welchen Kanälen sie sich informieren.

 

Jugendinfo Liechtenstein

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute ist die landesweite Jugendinformationsstelle in Liechtenstein. Du möchtest mehr über uns wissen? Dann kannst du hier alles über unser Angebot nachlesen. Du hast Fragen? Schreib uns, ruf an, oder komm persönlich vorbei:

Lageplan

Seit März 2018 sind wir im Haus Melliger in Vaduz, Kirchstrasse 10.  

 

next-step Rückblick


Interview mit einigen Betrieben

Ende September war das aha an der next-step, Berufs- und Bildungstage, in Schaan. Unsere beiden Praktikantinnen Alissia und Ntumba zogen an der Ausstellung los und machten Interviews mit verschiedenen Betrieben, die sich innerhalb des Videos vorstellen konnten. «Warum sött ma bi eu d Lehr maha?» eine simple Frage, dessen Antwort sicher vielen Lehrstellensuchenden weiterhelfen kann, um den richtigen Beruf und Betrieb zu finden, bei dem sie ihre Lehre absolvieren möchten. Es erzählen Lernende und zwei Ausbildner, was sie für Tipps und Tricks für junge Leute haben.

Ausserdem gab es viele tolle Stände, bei denen man auch Fotos von sich machen lassen konnte. Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung hat dazu eine Fotogalerie online gestellt, wo du dir die Bilder anschauen kannst.

Video-Clips

Warum sollte man genau bei euch eine Ausbildung machen?

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Wieso hast du dich für diese Lehrstelle/Praktikum entschieden?

Was gefällt dir am meisten an deiner Lehre?

Wie bist du auf diese Lehre/Praktikum gestossen?

Was willst du nach deiner Ausbildung/Praktikum machen?

Mit Thomas und Werner im Gespräch

Infoflyer

Internationale Praktika


Praktika in internationalen Organisationen

Du hast Jura, Wirtschaft, Politikwissenschaften oder internationale Beziehungen studiert und möchtest im Ausland praktische Erfahrungen sammeln?

Es gibt immer wieder bezahlte Praktika in EFTA-Institutionen in Brüssel, Luxemburg und Genf, die für BewerberInnen aus Liechtenstein, Island und Norwegen reserviert sind. Du sammelst wertvolle Praxiskenntnisse in einem internationalen Umfeld und bekommst einen Praktikumslohn, eine Wohnung und einen Sprachkurs gestellt.

Die aktuellen Auschreibungen werden jeweils anfangs Februar kommuniziert und auf der EFTA-Webseite veröffentlicht.

EFTA Sekretariat

Im EFTA Sekretariat werden jedes Jahr 11-monatige Praktika angeboten. Eine einmalige Gelegenheit um deine Karriere nach dem Studium zu starten und in einer internationalen Organisation tätig zu sein.

Wo: Brüssel

Dauer: 11 Monate (1. September bis 31. Juli) 

Wer: StaatsbürgerInnen aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz

Arbeitsbereiche:

  • Rechts-, Wirtschafts- und allgemeine politische Koordination (SGO), Genf
  • Information und Kommunikation (SGO), Brüssel
  • Allgemeine politische Koordination (ECD), Brüssel
  • Rechtsangelegenheiten (ECD), Brüssel
  • Allgemeine politische Koordination (IMD), Brüssel
  • Statistik (ESO), Luxemburg

FMO (Financial Mechanism Office)

Das Financial Mechanism Office bietet 12-monatige Praktika für Studienabgänger an, die sich für internationale Förderungssysteme interessieren. Mit 18 vertretenen Nationalitäten kannst du Erfahrung in einem internationalen Arbeitsumfeld sammeln.

Wo: Brüssel

Dauer:12 Monate (1. September bis 31. August)

Wer: StaatsbürgerInnen aus Island, Liechtenstein und Norwegen

Arbeitsbereiche:

  • Kommunikation
  • Recht
  • Finanzen und Kontrolle
  • Verwaltung und Personal
  • Bewilligungssysteme
  • Zivilgesellschaft
  • Einbeziehung der Roma
  • Auswertungen
  • Länder- und bilaterale Zusammenarbeit

 

OSZE

Auch beim OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) gibt es die Möglichkeit für ein Jahr als „Junior Professional Officer“  zu arbeiten und damit wertvolle Erfahrungen für den weiteren Karriereweg zu sammeln. Die Stelle beinhaltet eine sechsmonatige Anstellung im OSZE-Hauptsitz in Wien gefolgt von einer Tätigkeit von weiteren sechs Monaten in einer der OSZE-Feldmissionen. Die Stelle wird von der OSZE entlohnt. Liechtenstein leistet zudem einen Wohnkostenersatz für die Dauer der Anstellung. Reisekosten sowie die Kranken- und Unfallversicherungskosten werden von der OSZE übernommen.

Wo: Wien und in einer OSZE Feldmission

Dauer: 12 Monate (Start im September)

Wer: liechtensteinische Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Liechtenstein

Anforderungen:

  • Alter unter 30 Jahren
  • mindestens einen Bachelor-Abschluss einer Universität
  • sehr gute Englischkenntnisse

Bewerbung: Die Bewerbungsfrist für 2020 ist leider schon abgelaufen. Sollte es wieder eine freie Stelle geben, versuchen wir dich hier zu informieren.

Anmeldung jubel-Impulstag


Der jubel-Impulstag findet am Samstag, 18. Juli 2020, um 09:00, im aha – Tipps & Infos für junge Leute (Kirchstrasse 10, Vaduz) statt. 

Was erwartet dich?

  • Wir werden ein konkretes Projekt planen.

Jetzt anmelden!

  • Hier bzw. per E-Mail an jubel@aha.li kannst du dich bis 4.07.2020 für den jubel-Impulstag anmelden. 

Anmeldung

Eine Veranstaltung von aha – Tipps & Infos für junge Leute und der Jugendbeteiligung Liechtenstein – jubel.

Holi Farbenfest

Sommer – Jahreszeit der Festivals


Sonne, Spass, Ferien und ganz wichtig: Festivals!

 

 

Weisst du manchmal vor lauter Möglichkeiten gar nicht mehr, was du tun sollst? So geht es uns auch. Denn auch diesen Sommer ist so einiges los bei uns. Neben Openairkino, Ferienlager, Beacharena und dem Staatsfeiertag gibt es natürlich auch zahlreiche Konzerte und Festivals in Liechtenstein und der Region.

Hast du schon gewusst: Es gibt viele Gratiskonzerte! Nicht alles, was toll ist, kostet (viel) Geld.

 

Wir haben recherchiert und sind auf einige, echt spannende und coole Events gestossen. Schau dich doch mal in unserem Veranstaltungskalender um:

 

Auch das aha in Vorarlberg hat sich mit dem Thema Festivals auseinandergesetzt:

Häufige Fragen und Antworten


Häufige Fragen

Links

Stöber in unserer Angebote-Datenbank.

Infos für Klassensprecher/innen


Welche Aufgaben hat ein/e Klassensprecher/in?
Klassensprecher/innen vertreten ihre Mitschüler und lernen dabei wichtige Grundlagen der Demokratie kennen. Das Programm „Jugendbeteiligung Liechtenstein“ unterstützt die Klassensprecher/innen auf ihrem Weg und steht ihnen mit Informationen zur Seite.

Was macht ein/e Klassensprecher/in bei jubel?
Nimmt an der jubel-Werkstatt für Klassensprecher/innen teil und lernt andere Klassensprecher aus dem ganzen Land kennen.
Nimmt am jubel-Forum teil, vertritt dort seine Klasse und informiert die Klasse anschliessend vollständig darüber. Das jubel-Forum ist ein jährlicher Austausch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen über Themen, die die Jugendlichen beschäftigt.
Wirkt bei Aktionen und Aufgaben von jubel mit, unter anderem die Organisation von Veranstaltungen.

Aufgaben

Aufgaben eines/einer Klassensprecher/in

  • vertritt die Interessen der Schüler/-innen der Klasse
  • gibt Wünsche und Vorschläge der Klasse z.B. an die Lehrer/-innen weiter
  • vermittelt bei Streit unter Schülern/-innen
  • vermittelt bei Schwierigkeiten zwischen Klasse und Lehrer/-innen
  • leitet Diskussionen innerhalb der Klasse
  • nimmt an der jubel-Werkstatt (Kennenlern-Event) teil
  • nimmt an dem jubel-Forum (Dialogveranstaltung) teil, vertritt dort seine Klasse und informiert die Klasse anschliessend vollständig darüber
  • wirkt bei Aktionen und Aufgaben von jubel mit

Ein gute/r Klassensprecher/in …

  • hat das Vertrauen der Mehrheit
  • ist redegewandt, aber kein Grossmaul
  • ist höflich, aber kein Schleimer
  • ist selbstbewusst, aber nicht egoistisch
  • ist gerecht und nicht käuflich
  • ist kompromissfähig
  • überzeugt durch Argumente, nicht durch Drohungen
  • setzt andere nicht unter Druck und lässt sich nicht unter Druck setzen
  • verhandelt, anstatt zu bestimmen
  • vertritt die Meinung der Mehrheit, auch wenn es nicht seine eigene ist
  • setzt sich für ALLE Mitschüler/-innen ein
  • schlichtet und vermittelt bei Konflikten
  • versucht, die Lehrer/-innen als Partner zu sehen, nicht als Gegner

Der Klassensprecher/die Klassensprecherin …

  • Ist nicht für die Pausenaufsicht zuständig
  • Muss / darf nicht alles alleine machen
  • Ist nicht der, der alle Probleme lösen kann
  • Muss nicht auf alle Dummheiten der Klasse eingehen
  • Ist kein „Supergenie“ sein, das alle Ideen liefern muss / darf
  • Muss von der ganzen Klasse bei seinen/ihren Aufgaben unterstützt werden

Klassenlehrperson

Aufgaben der Klassenlehrperson

So kann die Klassenlehrperson die Arbeit des/der Klassensprecher/in erleichtern:

  • Schüler/-innen bei der Klassensprecherwahl unterstützen und sie darauf vorbereiten
  • Klassenlehrer/-in ist immer Ansprechpartner/-in bei Schwierigkeiten und Problemen – regelmässig nachfragen, ob Gesprächsbedarf besteht
  • Umgekehrt sollte die Klassenlehrerperson auch den Klassensprecher/die Klassensprecherin als Ansprechpartnerperson nutzen
  • Informationen weiterleiten, sofern sie nicht direkt an den Klassensprecher/an die Klassensprecherin gehen
  • Klassensprecher/-in in seinen Ideen unterstützen
  • Infotafel für die Klasse im Schulzimmer aufhängen, wo der Klassensprecher/die Klassensprecherin Informationen aufhängen kann
  • Während der Klassenstunde Zeit für Informationen gewähren
  • Auf aktuelle Aktivitäten im Rahmen von jubel eingehen und dem Klassensprecher/der Klassensprecherin Gelegenheit geben, diese mit der Klasse zu diskutieren (eventuell auch ohne Teilnahme der Klassenlehrperson)
  • Schüler/-innen zur die Mitarbeit und zum Engagement ermuntern und motivieren – nur so können sie ihre Ideen auch umsetzen

Jugendprojekte ausgezeichnet


Jugendprojekte 2019 wurden ausgezeichnet!

 

Am Freitag, 25. Oktober 2019, fand der 15. Interregionale Jugendprojekt-Wettbewerb in Liechtenstein statt. Zahlreiche Jugendliche präsentierten ihre Projekte und gewannen ein tolles Preisgeld. 

 

Der Interregionale Jugendprojekt-Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kantons St. Gallen, des Bundeslandes Vorarlberg und Liechtensteins. Aktuell finden die regionalen Ausscheidungen statt, an welchen sich die Projektgruppen zusätzlich fürs Interregionale Finale vom 16. November qualifizieren können. In Liechtenstein wird dieser Anlass vom aha – Tipps & Infos für junge Leute und dem Amt für Soziale Dienste organisiert.

Junge Leute im Alter von 13 – 24 Jahren präsentierten im Jugendcafé Camäleon ihre Projekte, welche sie in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Eine Jury bewertete vorab die eingegangenen Projektdokumentationen und im letzten Teil des Wettbewerbs die Präsentationen. Wichtigstes Kriterium ist dabei die Kreativität mit der gleichzeitigen Herausforderung, das Projekt in maximal sieben Minuten perfekt zu präsentieren.

Bunte Mischung

Nach den Grussworten von Hugo Risch, Leiter des Amtes für Soziale Dienste und von Manfred Bischof, Bürgermeister von Vaduz gehörte die Bühne ganz den Jugendlichen und ihren Projekten.

Es traten insgesamt 6 Projektgruppen an.

Die erste Gruppe präsentierte ihren Graffiti-Workshop, welchen sie in Kooperation mit der Realschule Balzers und dem Jugendtreff Scharmotz durchführte. Sie gestalteten den Bauwagen, der in Balzers beim Pumptrack steht neu. Die Ideen für die Aussenwände erarbeiteten sich die Jugendlichen im Fach Bildnerisches Gestalten. Der Bauwagen kann sich sehen lassen: er erstrahlt in einem Regenbogen-Einhorn-Ironman-Drachen-Mix.

Bei der zweiten Projektgruppe «knallrot» ging es um das Thema «Kreative Bewerbung». Die zwei jungen Männer haben es sich zur Aufgabe gemacht, aus dem klassischen Bewerbungsschreiben Videos zu drehen. Mit einem solchen Video kann eine persönliche Verbindung aufgebaut werden und erhöht die Chance, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Fortsetzung folgt.

Beim dritten Projekt «Friends of Larguta» handelte es sich um 19 Jugendliche, die für eine Woche nach Rumänien fuhr um dort Hilfe für bedürftige Menschen anzubieten. Unter fachlicher Anleitung übernahmen sie kostenlos Reparatur- und Malerarbeiten an Häusern und Tageszentren. Die Jugendlichen schliefen in Zelten und kochten über dem Feuer – fernab von Konsum und Handyempfang.

Einen Rückzugsort ganz für sich alleine wünschte sich die 4. Projektgruppe und so kam das Projekt «s’Glashuus» zustande. Ein Ausstellungshäuschen wurde von 6 Jugendlichen renoviert und auf die Hennafarm transportiert. Mit dem Preisgeld wollen sie eine Photovoltaik-Anlage auf das Häuschen bauen, um noch nachhaltiger zu werden.

100pro! Berufsbildung Liechtenstein stellt jedes Jahr ein Lernenden Lager mit sozialem Konzept auf die Beine. Das Spezielle am Lager 2018 war, dass es in Rumänien stattfand und nicht wie sonst in der Region. Die 23 Lernenden halfen in Siebenbürgen beim Wiederaufbau einer Schmiede, einer Schreinerei und einem Fussballplatz mit. An diesem gemeinnützigen Projekt konnten alle wachsen.

Die letzte Projektgruppe präsentierte auf kreative Art und Weise ihr «Good Times Festival», welches nach einem zehntägigen Camp im Sommer 2019 den krönenden Abschluss darstellte. 26 Jugendliche aus 5 europäischen Ländern nahmen am Camp teil und zeigten am Festival die entstandenen Werke.

Preisvergabe

Nach einer Pause mit einer feinen Verpflegung durch die Offene Jugendarbeit Vaduz, in der sich die Jury für die Bewertung zurückzog, war die Spannung auf dem Höhepunkt angelangt. Die Rangierungen waren gemacht und die Projektgruppen konnten sich über das Preisgelder freuen (siehe Kasten). Die insgesamt CHF 4’000 wurden von der ArbeitsGruppe IndustrieLehre AGIL der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer zur Verfügung gestellt. 

Rangierung der Projekte

Kategorie I
1. Preis, CHF 1’200 und Nomination fürs Finale: Knallrot – Bewerbungsvideos

Kategorie II
1. Preis, CHF 1’200 und Nomination fürs Finale: s’Glashuus – Rückzugsort für Jugendliche
2. Preis, CHF 800 und Nomination fürs Finale: Good Times Festival – Abschlussfestival Camp 2019
3. Preis, CHF 500: Friends of Larguta – Hilfe für bedürftige Menschen in Rumänien

Anerkennungspreis von CHF 150: Graffiti-Workhop – Bauwagen einmal neu

Anerkennungspreis von CHF 150: Lernenden Lager 2018 – mit sozialem Konzept nach Rumänien

Fotoaktion


Das aha öffnete seine Türen erstmals am 17. Dezember 1999 und feiert 2019 seinen 20. «Geburtstag». Aus diesem Anlass wüssten wir gerne von Jugendlichen und Erwachsenen (20 Personen), die während der letzten 20 Jahre mit dem aha zu tun hatten, welche Erinnerung ihnen als Erstes oder Wichtigstes einfällt, wenn sie den Namen aha hören.

Von dir brauchen wir Folgendes:

  • 1 Bild, das eine Verbindung zu deiner Erinnerung darstellt (Porträt von dir aus der entsprechenden Zeit oder ein Symbolbild oder ein Bild der aha-Aktivität bzw. der aha-Veranstaltung)
  • Ein bis drei kurze Sätze wie z.B. «Wenn ich ans aha denke, kommt mir spontan der Kurs XY in den Sinn» oder «Bei der XY Veranstaltung habe ich erlebt, dass die aha-Leute…» usw.
  • 1 Porträtaufnahme von dir, die wir im aha erstellen. Diese wird als «unscharfer» Hintergrund verwendet.
  • Zwischen dem 01.04. und dem 18.04. ca. ½ Stunde Zeit für die Aufnahme im aha in Vaduz (Kirchstrasse 10, Haus Melliger).

 

Was wir damit machen?

Unter dem Titel «20 Jahre – 20 Erinnerungen» werden wir eine Galerie erstellen, die einerseits ab Dezember auf www.aha.li platziert würde und, andererseits, bei der Jubiläumsveranstaltung zum Einsatz käme.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du als Teil von 20 Jahren aha mitmachen würdest. 

 

 

Lust was zu bewegen?


Du bist Student oder vielleicht ein Jugendlicher mit vielen tollen Ideen, aber hast bis jetzt noch keine Gelegenheit gefunden gehört zu werden? Unser brasilianischer Kampf-Tanz Verein „Ideal Capoeira Europa“ sucht junge, motivierte und aufgeschlossene Leute, die Lust haben, sich an verschiedensten Projekten weltweit zu beteiligen.

 

Inwieweit du dich einbringst, darfst du dir sogar selber aussuchen. Wir setzten uns nicht nur sportlich in viele Richtungen ein. Genauso haben wir verschiedenste Projekte am Laufen, die unsere Jugend fördern. Wir engagieren uns aber auch für soziale Einrichtungen und leiten ein eigenes Hilfswerk in Brasilien.

Wir suchen dich und dein Talent!

Die Talente, welche wir suchen, sind so facettenreich wie du selbst. Sei es der Umgang mit Social Media, Kommunikationstalent, Kreativität in allen möglichen Bereichen, Fotografie, Organisationstalent, Buchhaltung etc. Bei uns kannst du dich frei entfalten. Die Grundpfeiler für die Projekte wurden bereits gelegt. Nun geht es an die Umsetzung. Für das brauchen wir genau DICH, als Unterstützung in unserem Team.

Was springt für dich dabei raus? Du hast die Möglichkeit, neuen coolen Menschen zu begegnen, deine Talente zu zeigen, neue Länder und Kulturen kennenzulernen und zu reisen.

Du bist neugierig geworden? Dann melde dich jetzt bei uns für ein Kennenlerngespräch.

Kontakt

Ideal Capoeira Europa

Tel: +436606890010

Mail: office@idealcapoeira.com

jubel Forum 2018


jubel-Forum: Chancen für Jugendliche und Erwachsene

 Zum jährlichen Höhepunkt der Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, zählt die Zusammenkunft von Jugendlichen mit Erwachsenen aus Politik, Wirtschaft und der Jugendarbeit zum gemeinsamen Austausch. Am 21. März fand dieses Treffen bereits zum 11. Mal im SAL in Schaan statt.

Beim sogenannten jubel-Forum trafen 35 Klassensprecher/innen der Sekundarstufe I auf ebenso viele Erwachsene, um an verschiedenen Thementischen über ihre Anliegen zu diskutieren. Wichtig dabei war – sowohl den Jugendlichen als auch den Erwachsenen – der Dialog auf Augenhöhe, bei welchem Zuhören und Nachfragen im Mittelpunkt stand. Das jubel-Forum bot Jugendlichen eine Bühne, auf welcher sie gehört und Schritte zur Verbesserung erörtert wurden. Für die Erwachsenen stellte die «jubel-Bühne» die Chance dar, direkt von Jugendlichen zu hören, was sie bewegt.

Nach einem Intro zum vergangenen jubel-Jahr gehörte die Bühne der jungen Moderatorin Nina Häring, die Mauro Pedrazzini u.a. zu seiner politischen Beteiligung im Teenageralter befragte. Eine solche, so der Minister für Gesellschaft, sei ihm mit 15, 16 Jahren nicht wichtig gewesen – da hätte er andere Interessen gehabt. Er machte den Jugendlichen jedoch Mut zur Beteiligung, indem er darauf hinwies, dass man – auch wenn ein Vorhaben nicht wie geplant umgesetzt werden könne – nicht scheitere, sondern daraus lerne.

Inhalte des Forums

Bereits im Vorfeld hatten sich Klassensprecher/innen in ihren Klassen bzw. Schulen nach Themen erkundigt, welche die 12 – 16-Jährigen am meisten beschäftigen. Daraus wurde vom jubel-Kernteam (Squad) gemeinsam mit jubel-Programmleiter Johannes Rinderer eine Auswahl getroffen und für das jubel-Forum vorbereitet (Themen siehe Fact-Box). Im vorbereitenden Kernteam hatten sich auch Nina Häring, Biona Krasniqi, Michael Schädler und Corina Schächle über mehrere Monate engagiert und darüber hinaus sowohl als Gesprächspartner/innen an den Thementischen teilgenommen als auch die Gesamtmoderation des gestrigen Vormittags übernommen – und bestens gemeistert.

Ergebnisse

In mehreren Durchgängen wurde an den Tischen in unterschiedlicher Zusammensetzung diskutiert, nachgefragt, zusammengefasst und versucht, die nächsten Schritte gemeinsam zu definieren. Einige der daraus resultierenden Erkenntnisse sind, dass Jugendliche den Mut haben dürfen, auf Erwachsenen zuzugehen, um ihre Anliegen vorzubringen. Oftmals erfahren Erwachsene an den entsprechenden Stellen zu wenig darüber, was Jugendliche beschäftigt. Auch gezeigt hat sich, dass Jugendlichen zu wenig bekannt ist, wo sie am besten andocken können, um sich Gehör zu verschaffen. Ein entsprechender Informationsbedarf ist im Zeitalter des Informationsüberflusses wohl wichtiger denn je. Beim Thema Schule gab es unterschiedliche Ansätze: Angefangen von mehr kleineren Prüfungen anstelle von wenig grösseren zur Reduktion von Druck, über Rückzugsorte innerhalb der Schule bis hin zu besser greifenden Massnahmen gegen Mobbing und gegen Dauerstörenfriede. Weitere Infos zu jubel und zu den Ergebnissen des Forums unter jubel.li.

 Das Programm jubel wird vom aha – Tipps & Infos für junge Leute seit 2007 geführt. Alljährlich darf sich das aha auch beim jubel-Forum auf die Unterstützung der Jugendarbeitenden Liechtensteins sowie verschiedener weiterer Expert/innen verlassen, welche die Thementische moderieren und sich den Diskussionen stellen. Vielen Dank dafür!

  

Themen jubel-Forum 2018

Eine Dokumentation der Tischergebnisse wird – sobald fertiggestellt – auf der jubel-Website veröffentlicht. 

Die Flipchartprotokolle.

  • Benachteiligung von Jugendlichen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Religion
  • Ausgeh- & Freizeitmöglichkeiten für unter 16-Jährige
  • Jugendbeteiligung – Erfahrungen der Jugendlichen
  • Halle für alle – wie geht es weiter?
  • Digitaler Alltag – bessere (realitätsnähere) Vorbereitung der Jugendlichen im Unterricht
  • Freiräume und Treffpunkte – Öffnungszeiten, Angebote, Erwartungen
  • Mobilität – Schulbusse und Busverbindungen
  • Schulstress – was erhöht den Druck auf Schüler/innen? Was kann dagegen unternommen werden?
  • Schule – Was gefällt Jugendlichen an ihrer Schule? Welche Ideen gibt es für Veränderungen an Schulen?

Cookie Consent mit Real Cookie Banner