aha-Jugendreporter Severin „Code auf keinen Fall weiterleiten“, warnte das Liechtensteiner Vaterland vor kurzem. Die Warnung bezog sich auf Betrüger-Nachrichten, die via WhatsApp weitergeleitet werden. Was dahinter steckt, wie man Fake-Nachrichten erkennt und was ihr tun sollt, wenn euer Account gestohlen wurde, das lest ihr in diesem Artikel.
Du bekommst eine WhatsApp-Nachricht von einem deiner Kontakte mit einem Inhalt wie: „Hallo, sorry, ich habe dir versehentlich einen 6-stelligen Code per SMS geschickt. Kannst du ihn mir bitte weitergeben? Es eilt“. Zeitgleich empfängt dein Handy per SMS den besagten Code. Was du nicht weisst, die Person, die dringend einen Code benötigt ist nicht einer deiner Bekannten, sondern ein Betrüger, der bereits den Account deines Kontaktes gehackt hat. Den Code per SMS bekommst du allerdings tatsächlich von WhatsApp – der Betrüger hat für deinen Account einen Verifizierungscode angefordert. Normalerweise kannst du einen solchen Verifizierungscode verlangen, wenn du deine Zugangsdaten vergisst oder du dich mit deinem WhatsApp-Account auf einem neuen Gerät anmelden willst. Schickst du diesen Code deinem Kollegen bzw. dem Betrüger dahinter, dann öffnest du ihm die Türe zu deinem WhatsApp-Konto. Nun hat der Angreifer Zugriff auf deine WhatsApp-Daten und kann Accounts deiner Kontakte auf dieselbe Weise übernehmen. Deine früheren WhatsApp Chatverläufe sind aber Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das bedeutet, dass der Betrüger nur aktuelle Nachrichten lesen kann.
Ergreife so schnell wie möglich Massnahmen. Warne in diesem Fall deine Kontakte, sie sollen auf keinen Fall irgendwelche Codes weiterleiten. Lösche WhatsApp und melde dich mit deiner Nummer erneut an. So erhältst du einen neuen Verifizierungscode und da ein WhatsApp Account nicht parallel auf zwei Geräten verwendet werden kann, wird der eingeloggte Betrüger automatisch abgemeldet. Um dich zukünftig besser vor Angriffen schützen zu können, solltest du die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Diese Option findest du unter Einstellungen/Account.
Bei Aufforderungen wie beispielsweise etwas weiterzuleiten, Kreditkarten- oder auch Bankinformationen anzugeben oder auf einen Link zu klicken, solltest du immer zweimal hinschauen.
Cyber Security Teil II – Diese Cookies gehen auf den Keks
Pop-ups nerven gewaltig. Jedes Mal, wenn du eine Webseite besuchst, dann springt dir zuerst dieses lästige Fenster mit der Frage ins Auge, ob du Cookies akzeptieren willst. Schnell klickst du auf „Akzeptieren“, um auf der Webseite weitersurfen zu können. Doch was diese „Cookies“ überhaupt sind und zu welchen Zwecken sie verwendet werden, erfährst du in diesem Artikel.
Cyber Security Teil III - Wieder mal dein Passwort vergessen?
Passwörter sind eine nervige Sache. Sie sollten sicher sein und doch sollte man sie sich merken können. Um die Hirnkapazitäten nicht überzustrapazieren, verwenden wohl viele von uns für mehrere Geräte oder Webseiten das gleiche Passwort. Dabei könnte man das Problem einfach mit einem Passwort Manager lösen.
Cyber Security Teil IIII - Virenschutz für Windows – sinnvoll oder sinnlos?
Windows 10 liefert standardmässig ein Virenschutzprogramm namens Defender mit. Reicht dieser Virenschutz aus oder braucht es noch ein zusätzliches Programm?
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Ein Zimmer hat unendlich viele Möglichkeiten, dekoriert zu werden und anhand kleiner Details kann viel neu kreiert werden (Bildern, Vasen oder Wanddekorationen). Dennoch muss man nicht immer den üblichen Weg des Kaufens gehen. Back to the Roots heisst es, denn gute Dekoration findet man auch in der Natur und dies sogar kostenlos. Sie liefert uns unendlich viele Möglichkeiten, kreativ zu sein.
aha-Jugendreporterin Alexandra
Eine simple, jedoch äusserst effektive Methode ist, getrocknete Blumen als Wanddekoration zu benutzen. Dabei kann man entweder bereits gekaufte oder gepflückte Blumen nutzen, die zuerst zusammengebunden werden und dann kopfüber in einem trockenen und dunklen Ort gelagert werden, bis ihre Feuchtigkeit komplett weg ist. Nach dem Trocknungsprozess kann man die Blumen aufhängen oder in eine Vase stellen und schon ist die einfache Blumendekoration fertig.
Während eines Spaziergangs kann man sich die Umgebung auch in Sachen Dekoration zunutze machen. Denn vor allem in den kälteren Monaten verlieren Bäume viele Blätter, Äste und Zweige, die man ganz einfach in Innendekoration umwandeln kann. So zum Beispiel können abgefallene Äste in einer Vase einen sehr minimalistischen und modernen Look hervorrufen, der vor allem heutzutage sehr im Trend liegt. Wer es lieber kitschig hat, kann prunkvolle Tannenzweige in eine Vase setzen und diese geschmacklich auch mit Ornamenten oder weiteren Dekorationen schmücken.
Bei einem Biotop werden in der Natur vorkommende Elemente benötigt, wie nährreiche Erde und kleine Steine. Diese werden anschliessend in ein beliebig grosses Gefäss mit Verschliessung gegeben, dass zu vor sehr sauber mit heissem Wasser geputzt wurde. Zuerst wird eine Schicht Kieselsteine hineingelegt und daraufhin die Erde und die Pflanzen. Es ist wichtig, dass die Oberfläche der Pflanzen befeuchtet wird und die Erde genügend Wasser hat. Da man bei der Vorgehensweise sehr vorsichtig sein muss, helfen YouTube Tutorials sehr, und nachdem die Pflanzen die ersten Tage gut überstanden haben, kann man sein eigenes Biotop bewundern. Dies sieht nicht nur total cool aus, sondern ist auch sehr interessant, denn so kann man stets das Wachstum von den Pflanzen beobachten. Ein eigenes Biotop ist übrigens auch ein super tolles Geschenk.
Hier geht es direkt zur Kurzanleitung für dein Biotop
Weniger anspruchsvoll, aber dennoch effektiv, ist die Kombination aus Kerze und Natur. Dabei kann man Steine, Dekorationssand oder leere Schneckenhäuschen in ein durchsichtiges Gefäss oder Vase legen und eine Kerze nach Wahl daraufstellen. Diese Dekoration kann nach Belieben verändert werden. Auch bringt sie aufgrund des Kerzenlichtes und den Elementen aus der Natur viel Erdung und Beruhigung mit sich.
Hinzu kommt noch, dass man eine langweilige, eintönige Kerze auch noch mit kleinen Dingen aus der Natur verschönern kann. Dabei werden getrocknete Blüten, Blätter oder auch Kräuter mithilfe von Kerzenwachs an die Aussenseite der Kerze geklebt. Dies dient nicht nur als Dekoration, sondern ist auch als Geschenk sehr beliebt.
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Die Natur ist für uns in so vielen Bereich von grossem Nutzen, auch in Sachen Inneneinrichtung. Denn mit Dekorationen, wie getrockenten Blumensträussen, minimalistischen Vasen, verschiedensten Ideen für Kerzen und einem selbstgemachten Biotop, kann einem nichts mehr im Wege stehen, um sein Zimmer oder die eigene Wohnung einzigartig und dekorativ zu gestalten.
Unser Jugendreporter Severin hat sich zum Thema Radikalisierung auf YouTube auseinandergesetzt und einen Versuch gewagt. Auf welchem Video er schlussendlich aufgrund der YouTube-Empfehlungen gelandet ist, erfährst du weiter unten.
YouTube ist nach Google die zweitgrösste Suchmaschine der Welt. Es werden jede Minute etwa 500 Stunden Videomaterial auf die Plattform geladen und täglich über eine Milliarde Stunden Videos auf der Plattform angesehen.
Neben gesuchten Videos zeigt YouTube auch persönliche Empfehlungen für den User. Diese werden mithilfe eines komplizierten Algorithmus vorgeschlagen. Und dieser Algorithmus macht YouTube laut Experten zu einem der mächtigsten Radikalisierungs-Instrumente des 21. Jahrhunderts.
In YouTube findest du viel Sinnvolles, zum Beispiel Wissensvideos, Lifehacks und so weiter. Es tun sich aber auch Abgründe auf. Denn auf der Plattform treiben auch Radikale, Extreme und Gewalttätige ihr Unwesen und man findet eine ganze Flut an Videos zu Verschwörungstheorien. Die Experten sagen, YouTube würde mit ihrem Algorithmus fördern, dass solche Videos auch zu den Nutzern gelangen, die eigentlich ganz harmlose Inhalte suchen. Da der Algorithmus von YouTube streng geheim ist, konnte dies trotz zahlreicher Studien nicht ganz bewiesen werden.
Ich wollte es genau wissen und habe es selbst getestet. Ich suchte nach einem harmlosen Wissensvideo und klickte immer auf die Empfehlung oben rechts, um zum nächsten Video zu gelangen. Das Ergebnis fand ich schockierend. Nach einigen weiteren harmlosen Videos stiess ich auf einmal auf ein Video mit dem Titel „Wir suchen Onlineshops für Nazis“.
YouTube wird durch die Algorithmen für dich personalisiert. So gerätst du rascher in eine sogenannte Filterblase, weil dir nur noch Videos angezeigt werden, die zu deiner Meinung und Einstellung passen. Zu jeder noch so abstrusen Meinung lassen sich Videos finden, die genau diese Haltung zu belegen scheinen. Dadurch wirst du in deiner Ansicht bestärkt, weil du glaubst, dass du richtig liegst, auch wenn es eigentlich völliger Unsinn ist. Dies kann auch zu einer Radikalisierung führen.
In einem Artikel der New York Times geht es um einen Jungen, der genau durch diese Systematik radikalisiert worden ist. Er beschreibt, wie er da wieder herausgekommen ist.
Eine junge Frau hat während einer Woche ein ähnliches Experiment gestartet. Den ganzen Beitrag findest du hier: Experiment: Ich ziehe in die Filterbubble | reporter
Diese Beispiele zeigen, wie leicht uns solche Algorithmen beeinflusst können und unter Umständen realisieren wir dies als Nutzer gar nicht. YouTube ist damit aber nicht allein (siehe Netflix Dokumentation Social Dilemma). Wir werden absichtlich in der auf uns zugeschnittenen Filterblase gehalten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Radikalisierungen immer stärker werden. Jeder ist fest davon überzeugt, seine Ansicht sei die einzig wahre. Dabei sollte es im 21. Jahrhundert nicht mehr darum gehen, wer im Recht und wer im Unrecht ist, sondern dass wir voneinander lernen und auch die Bereitschaft an den Tag legen, die Meinungen und Ansichten von anderen anzuhören, sie zu respektieren und sie nicht dafür zu verurteilen.
Ob Online oder Offline – Wir Menschen glauben ja eher Meinungen, die unsere Ansichten bestätigen. Das gibt uns ein Gefühl des „recht Habens“. In der heutigen Zeit erhalten wir auf den unterschiedlichsten Plattformen unbewusst aber sehr zielgerichtete Beiträge. In diesen Filterblasen erhalten wir dann oft nur noch Inhalte, die wir bereits glauben und bereits nutzen. Und andere Meinungen dringen so gar nicht mehr bis zu uns durch.
So geht Medien
Filterblasen zeigen mir nur noch Artikel an, die meiner Meinung entsprechen. Anhand vom Klickverhalten sowie Likes/Dislikes stellen Suchmaschinen mein ganz persönliches Surfverhalten zusammen. Mir werden Seiten und Profile vorgeschlagen, die ich bereits kenne oder die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzten wie ich. So lerne ich nichts Neues kennen und ich bewege mich im bekannten Rahmen. Die grosse Vielfalt des Internets wird so für mich plötzlich ganz klein und alle in meiner sozialen (Online)Umgebung sind meiner Meinung.
Die Suchmaschinen kennen die folgenden, ungefähren Angaben von mir: Standort, Alter, Geschlecht, Interessen. Anhand dieser Angaben wird gefiltert und mir passende Videos und Beiträge empfohlen. Die Algorithmen und Suchmaschinen kann ich austricksen, indem ich einige Einstellungen ändere. Lösche ich den Suchverlauf bei Google und YouTube und auch die im Hintergrund gespeicherten Cookies, fangen die Suchmaschinen mit meinem persönlichen Profil wieder bei null an. Auch die Personalisierung sollte ich anpassen. Um die Algorithmen auszutricksen, kann ich in den Sozialen Medien Gruppen und Personen folgen, deren Ansichten ich nicht teile. Ich erhalte möglicherweise Inhalte, die nicht mit meiner Meinung übereinstimmen, das erweitert jedoch meinen Horizont, ich lerne wieder Neues kennen und bleibe offen für die Meinungen und Ansichten von anderen.
Browserverlauf in Suchmaschinen löschen (Smartphone oder Browser) YouTube Verlauf löschen Was sind Cookies?
Hier haben wir ein paar mögliche Quick-Checks, damit dir YouTube keine Verschwörungs-Videos vorschlägt:
aha-Jugendreporter Severin aha@aha.li
Bücher öffnen Türen zu neuen, spannenden Welten. So lernt man darin inspirierende Persönlichkeiten kennen, entdeckt Lebensgeschichten, die einem bewegen oder findet sich selbst in der Geschichte wieder. Mit Lesen kann ich dem Alltagsstress entfliehen und in eine Fantasiewelt eintauchen, die mich zum Lachen, Weinen oder Nachdenken bringt. Hier präsentiere ich euch drei meiner liebsten Bücher.
aha-Reporterin Hannah aha@aha.li
Do van Ranst
Das Buch handelt von einem jungen Mädchen namens Fee, welches unter Bulimie leidet. Ihre Mutter ist an Krebs verstorben. Daran gibt sie ihrem Vater, ein berühmter Schauspieler, die Schuld. Ihrer Meinung nach hat er ihre Mutter mit seinem Schlankheitswahn in den Tod getrieben. Als er dann eine neue Freundin, deren beste Freundin sowie deren Freund mit nach Hause bringt und diese nur noch von Gisa, ihrer Erzfeindin, sprechen, reicht es Fee und rennt von zu Hause weg. In eine fremde Stadt, wo sie niemanden kennt. Immer mehr zieht Fee einem in ihre Welt und man beginnt sie zu verstehen. Jedoch wird zum Schluss klar, dass man immer nur eine Sicht der Geschichte sah und eigentlich alles ganz anders ist.
Ich lese in meiner Freizeit sehr gerne und bekam das Buch «Dünn» von Do van Ranst von meiner Mutter geschenkt, als ich zwölf Jahre alt war. Ich habe das Buch schon drei Mal gelesen und finde es immer wieder auf eine andere Art spannend. Die Protagonistin wirkt ein wenig verrückt. Dies aber auf eine gute Art, was mir sehr an diesem Buch gefällt. Vor allem lehrte mich das Buch, dass man Menschen oft falsch einschätzt. Manchmal machen Mitmenschen Dinge, die einem selbst verletzen, obwohl sie dies nur für unser Wohl tun. Andererseits vertraut man manchmal Menschen, welche Hintergedanken haben und einem Böses wollen. In diesem Buch geht es um solche Fehleinschätzungen. Auch wird das Thema Bulimie sehr gut beschrieben und man lernt die Krankheit auf eine ganz andere Art kennen.
John Green
Dieses Buch ist ein sehr bekanntes Buch und meiner Meinung nach sehr emotional. Es handelt von zwei Jugendlichen, Gus und Hazel Grace, welche unter Krebs erkrankt sind. Jedoch ist Gus zu Beginn des Buches bereits wieder geheilt. Sie lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und verlieben sich sofort. Sie beginnen viel Zeit miteinander zu verbringen. Als Gus Hazel Grace fragt, was ihr grösster Wunsch wäre, antwortet sie, den Schriftsteller ihres Lieblingsbuches «Ein herrschaftliches Leiden» zu treffen. Dies, weil sie mehr über die Fortsetzung des Buches erfahren möchte und auch was mit den Figuren später passierte. Als Krebspatient bekommt man einen Wunsch geschenkt, den man meistens, wie Hazel Grace, bereits als Kind aufbraucht. Doch Gus hat seinen Wunsch noch frei und schenkt diesen Hazel Grace, damit sie zusammen nach Amsterdam fliegen können und Hazel Grace’ Traum erfüllt wird. Als sie den Van Houten, den Schriftsteller treffen, ist er betrunken und möchte die Jugendlichen nicht sehen. Gus erzählt Hazel Grace in Amsterdam später, dass er wieder an Krebs erkrankt ist und es nicht gut um ihn steht, dass er aber für sie den Ausgang ihres Lieblingsbuches fertig schreiben werde.
Als sie wieder nach Hause kommen, verschlimmert sich Gus’ Zustand zusehends. Gus stirbt. Hazel Grace trauert sehr, doch dann erinnert sie sich an sein Versprechen und sucht seine geschriebenen Seiten, doch findet sie nirgends. Dann kommt ihr die Idee, dass Gus sie an Van Houten geschickt haben könnte, und schreibt seiner Assistentin eine E-Mail. Nach einem Picknick im Park mit ihren Eltern sieht sie, dass sie eine Antwort auf die E-Mail bekommen hat, die insgesamt vier Anhänge beinhaltet. Sie realisiert, dass Gus ihr kein Ende für ein «Ein herrschaftliches Leiden», sondern ihr eine Trauerrede geschrieben hat. Er beschreibt darin, dass es nicht an uns liegt, welche Dinge einen verletzen. Doch dass wir selbst festlegen können, welche Dinge uns wehtun. Er teilt ihr mit, dass er mit seinen Entscheidungen zufrieden ist und hofft, dass Hazel Grace es auch sein werde.
Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es brachte mich gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen. Die Geschichte endet zwar nicht mit eine Happy End, aber genau das finde gut daran. Es ist anders.
Sophie Kinsella
In «Schau mir in die Augen, Audrey» geht es um ein Mädchen namens Audrey. Sie leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen schauen oder zur Schule gehen. Deswegen trägt sie immer eine grosse, schwarze Sonnenbrille. Ihre Familie ist etwas verrückt und Audrey schämt sich auch oft dafür. Sie hat einen grossen Bruder namens Frank. Er ist computersüchtig und kommt nicht oft aus seinem Zimmer raus. Als sie beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, was ihr ihre Therapeutin auftrug, gerät ihr immer häufiger der neue Freund ihres Bruders, Linus, unter die Linse.
Linus schenkt Audrey Aufmerksamkeit und möchte sie kennenlernen und ihr dabei helfen, ihre Angststörungen zu überwinden. Audrey reisst sich zusammen und kämpft gegen die Angststörungen an, aber sie schafft es nicht und bekommt immer wieder Angstanfälle. Doch Linus probiert immer wieder, sich Audrey zu nähern und ihr zu helfen. Ob er es schaffen wird?
Ich finde, Audrey ist von Sophie Kinsella sehr gut charakterisiert worden und Audrey ist eine tolle Protagonistin. Die Geschichte entwickelt sich zu einer herzergreifenden Liebesgeschichte. Am meisten gefiel mir aber, die Entwicklung von Audrey mitansehen zu können. Das Buch gibt einem das Gefühl, dass man alles schaffen kann, wenn man es will und gute Freunde um einem hat.
Ich hoffe, die Kurzusammenfassungen gefallen dir und regt auch dich an, diese tollen Bücher zu lesen. Ich kann alle drei nur weiterempfehlen.
Bookstagram: Eine Community voller BuchliebhaberInnen
Scrollt euch durch #bookstagram und entdeckt eine ganz neue Welt.
Macht mit!: Kennt auch ihr tolle Bücher, die unbedingt gelesen werden müssen?
➡ in Liechtenstein
Omni in Eschen und Schaan
n Eschen an der St- Luzi-Strasse 18 und in Schaan im SKino an der Poststrasse 27. Ebenfalls können die Bücher bei Omni online bestellt werden. Und falls das gewünschte Buch nicht zu finden ist, das Omni-Team freut sich für dich dein Buch zu bestellen.
Bücherwurm AG
Im Städle 9 in Vaduz. Kostenlose Lieferung und (fast) jedes lieferbare Buch ist innert Kürze bestellbar. Falls Schaut auch im Bücherwurm Online Shop nach.
Ausleihen in der Liechtensteinischen Landesbibliothek
am Gerberweg 5 in Vaduz. Wer einen grossen Bücherverschleiss hat und die eigene Bücher-Bibliothek schon überquellt, kann sich die Bücher in der Landesbibliothek ausleihen.
➡ In der Region Werdenberg & Sarganserland
gmg Books in Buchs
„ir Gass“ oder genauer gesagt an der Bahnhofstrasse 27 in Buchs. Die Buchhandlung ist zum Café BOE hin offen und ihr könnt in Ruhe und mit einem leckeren Cappuccino in die Bücher reinschnuppern.
Weltbild Filiale
an der Bahnhofstrasse 49 in Buchs. Nebst Bücher lassen sich auch Geschenkideen, CD’s oder Kalender finden.
Sarganser
an der Pizolstrasse 4, direkt hinter dem Bahnhof Sargans. Ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Büchern und eine persönliche Beratung erwartet euch.
Weihnachten rückt immer näher und so hat die Stunde des Weihnachtseinkaufs bereits geschlagen. Geschenke, neue Dekorationen und auch ein Essen für die ganze Familie belasten aber nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, denn es wird dadurch Unmengen an Müll produziert. Doch es gibt auch Wege, wie man zu Weihnachten Geld spart, die Umwelt schont und einander Freude bereitet und das nennt sich “nachhaltige Weihnachten”.
aha-Reporterin Alexandra aha@aha.li
Nachhaltige Weihnacht steht für eine bewusste und weniger verschwenderische Weihnachtszeit, bei der besonders Acht auf Qualität, Erhalt und Umweltschonung gelegt wird. Alleine in der Schweiz werden zur Weihnachtszeit Millionen von Geschenken gekauft. Doch immer mehr Leute entscheiden sich für ein bewussteres und nachhaltigeres Leben und so werden in vielerlei Hinsicht weniger Produkte gekauft und stattdessen mehr selbst gemacht. Dadurch spart man vor allem viel Geld, wenn man bedenkt, dass man in der Schweiz pro Person (in Liechtenstein sind die Zahlen sicherlich ähnlich) zu Weihnachten durchschnittlich 275 Franken alleine für Geschenke ausgibt.
Nachhaltige Weihnachten kann schon in kleinen und wenigen Schritten vollbracht werden, da der Aufwand dafür sehr gering ist und man dadurch auch sehr viel Zeit und Geld spart.
Alleine schon bei der Weihnachtsdekoration ist diese Herangehensweise sehr rentabel. Statt jährlich die kaputtgegangenen Dekorationen und Ornamente zu ersetzten, kann man Dekoration auch in den Wäldern finden: Tannenzapfen und Tannenzweige dienen als hervorragende Dekorationen und durch das Anmalen oder Anbinden kann man hervorragende Girlanden oder auch Kränze herstellen. Der Gebrauch von Gewürzen wie Zimtstangen oder Sternanis ist zudem auch eine besonders gute Idee, denn sie riechen nicht nur sehr angenehm, sondern sehen auch sehr weihnachtlich aus. Man kann sogar auch anhand einer Mandarine, einem Stoffband und einer Handvoll Nelken eine duftende Weihnachtskugel basteln. Zudem sind selbst gemachte Girlanden, die aus Cranberrys oder Popcorn bestehen, weitere hervorragende Alternativen, denn sie sind einfach und schnell zu machen, günstig und essbar.
In Sachen nachhaltiger Dekoration sind keine Grenzen gesetzt, wem aber die Kreativität zu Kopf steigt, kann auch in Secondhand-Läden Weihnachtsdekorationen kaufen oder diese von Bekannten ausleihen.
DIY-Weihnachtsdeko
Weihnachten ist nicht Weihnachten ohne Geschenke, doch auch da kann man mit Nachhaltigkeit punkten. Man fand nämlich heraus, dass materielle Dinge eine Person maximal drei Monate lang glücklich machen, währenddessen Erlebnisse wie Reisen oder gemeinsame Aktivitäten einen auf Dauer wesentlich glücklicher machen. Deshalb ist ein Geschenk in Form von Tickets, Festivals oder gemeinsamen Erlebnissen weitaus bedeutender als ein materieller Gegenstand, der in paar Jahren sowieso weggeworfen wird.
Nachhaltige Geschenke können aber auch selbst gemachte Dinge wie gestrickte Mützen, gebackene Kekse oder eine liebevolle Karte aus recyceltem Papier sein.
DIY-Weihnachtsgeschenke
Die Art, wie man Weihnachten feiert, steuert auch zur Nachhaltigkeit bei, denn wenn überall Lichterketten angeschaltet sind, muss man sich nicht wundern, wieso die Stromrechnung im Anschluss so hoch ist. Für die perfekte Weihnachtsstimmung kann man deshalb Kerzenlicht oder auch den Kamin verwenden.
Ausserdem kann man die Gäste auch von einem nachhaltigen Weihnachten überzeugen und sie darum bitten, weniger aber dafür bedeutsamere Geschenke zu kaufen. Auch in Sachen Mahlzeit bietet sich durch regionale und saisonale Produkte Nachhaltigkeit an und am besten soll nur so eine Menge gekocht werden, die auch gegessen wird. Das Abendessen muss auch optisch was herbringen und so haben Plastikteller oder Plastikbesteck zu Weihnachten nichts zu suchen, denn sie sind weder schön noch umweltfreundlich.
ACHTUNG: Damit es rundum nachhaltige Weihnachten werden solltet ihr auch an einen nachhaltigen Weihnachtsbaum denken. Ideen dazu gibt es hier und hier
Lichtverschmutzung und was die Weihnachtsbeleuchtung mit dem Insektensterben zu tun hat
Bio, regional und nachhaltig
Nachhaltigkeit zu einem Zeitpunkt wie Weihnachten ist für viele undenkbar, doch es ist möglich und bringt einige Vorteile mit sich: Durch selbst gemachte Geschenke und bedeutsame Erlebnisse bleibt man für immer in Erinnerung des anderen und auch durch Verzierungen mit Zweigen und Zapfen erstrahlt Weihnachten im neuen und auch kostenlosen Glanz.
Weihnachten kann also auch budget- freundlich gefeiert werden und gleichzeitig grossen Spass machen, wenn auch andere Leute an der nachhaltigen Weihnacht beteiligt sind.
Instagram-Guide: Nachhaltige Weihnachten
Umwelt & Nachhaltigkeit
Grüne Weihnachten
Nachhaltige Weihnachten feiern
In kleinen Schritten die Welt retten
Nachhaltigkeit - Mehr als nur Umweltschutz
aha-Reporterin Hannah Harrer aha@aha.li
Wo kann man üben? Jede Gemeinde hat einen Musikraum und stellt diesen auch meist für wenig Geld zur Verfügung. Am besten ruft man bei der Gemeinde an und klärt das ab. Das Chamäleon veranstaltet regelmässig Bandwettbewerbe, an denen die Bands sich vorstellen dürfen und sich beweisen können. Wenn angehende Bands ihre Songs veröffentlichen möchten, aber nicht das benötigte Equipment dafür besitzen, stellt die Liechtensteinische Musikschule in Eschen ihr Aufnahmestudio für einen günstigen Preis zur Verfügung.
Musikschule Liechtenstein
Bandraum & Tonstudio im Camäleon
Alleine spielen ist zwar schön, aber auf Dauer vielleicht auch ganz schön langweilig. Du hast die Möglichkeit, über die Musikschule oder Suchportale im Internet eine Band zu finden, die noch Mitglieder sucht. Vielleicht hast du aber schon ein paar Freund*innen, mit denen du eine eigene Band gründen magst und euch fehlt nur noch der Proberaum? Infos zu Proberäumen sind weiter oben im Artikel.
Spiel mit in unseren Ensembles!
Die Musikschule Liechtenstein organisiert zahlreiche Ensembles der unterschiedlichen Musikrichtungen und Instrumente, die sich immer über Zuwachs freuen!
GrooveLab der Musikschule
Workshopbands, Bandcoaching, Tonstudio, Musik am Computer …
Band-Buddy.net
Finde Bands oder Musiker*innen zum Mitspielen in deiner Nähe. Suche nach deiner Adresse oder deiner Gemeinde.
Die erste Band, die ich vorstellen möchte, heisst «Force of Habits». Die Band besteht aus vier Personen. Tristan am Schlagzeug, Aaron an der Gitarre, Noa am Bass und Daniel, der die Stimme der Band ist. Ihr Genre ist Rock/Metal. Die vier jungen Musiker besuchen alle die 7. Stufe des Liechtensteinischen Gymnasiums und kommen aus dem Unterland. Sie haben ihre Band vor 2 Jahren gegründet und schon einige tolle Erfolge gefeiert. Kürzlich nahmen sie am «bandXost» Wettbewerb teil und haben dort den Publikumspreis gewonnen. Daniel, der Sänger der Band, beschreibt «Mitglied in einer Band zu sein» mit folgenden Worten: «Es macht mir sehr viel Spass und ist ein guter Ausgleich zur Schule. Zudem liebe ich das Gefühl, vor Menschen auf der Bühne zu stehen. Es mach süchtig!»
Fire
Als zweite Band möchte ich «Flashtrack» vorstellen. Sie besteht aus Kenny (Sänger), Jan und Florin (Gitarristen), Lukas (Bass) und Ruben (Schlagzeug). Ihr Genre ist ebenfalls Rock/Metal und auch ihr letzter Auftritt war beim Wettbewerb «bandXost». Dies jedoch in Buchs, wo sie ebenfalls den Publikumspreis gewonnen haben. Sie haben ihre Band vor zwei Jahren gegründet, als sie noch selbst Gymnasiasten waren. Erst kürzlich haben sie ihr Album «Delusion» rausgebracht.
Free days
Die Band «Dr. Dipshit» wurde vor rund einem Jahr gegründet. Ihr Genre ist Punk/Rock und auch ihr letzter Auftritt war beim «bandXost» Wettbewerb. Die Band besteht aus 4 Mitgliedern und das jüngste Mitglied ist gerade mal 14 Jahre alt und sehr talentiert am Schlagzeug. Gabriel ist an der Gitarre, Jamie singt und Hamish ist am Bass.
Deep Hoe
Die letzte und älteste Band der hier vorgestellten vier trägt den Namen «Pussylovers». Sie gründeten ihre Band 2001. Mit den Jahren wurden immer wieder neue Bandmitglieder dazu genommen und einige verliessen sie auch wieder. Momentan besteht sie aus den Mitgliedern Marcel, welcher die Stimme bildet, Bassist Simon, Mathias an der Gitarre, Pascal sowie Marius. Bisherige Höhepunkte sind Konzerte in renommierten Rockclubs wie dem «Dynamo» und dem «Abart» in Zürich, dem «Rock City» in Uster sowie die dreimalige Teilnahme an der Rocknacht in Eschen und vieles mehr. Immer wieder wird die Band auf ihren speziellen Namen angesprochen. Der Name rührt aus einer Szene des Quentin-Tarantino Films «From Dusk till Dawn» her. Die «Pussylovers» haben bereits zwei Albums veröffentlicht, welche beide ein voller Erfolg sind.
Chicks for free
Metal Bands in Liechtenstein
aha-Jugendreporter Severin zeigt im Video, welche Möglichkeiten man hat, einen DIY-Kalender zu gestalten und was man dabei beachten muss.
aha-Reporterin Aurelia Jehle aha@aha.li
Aktivist/innen führen rund um den Globus Informationsveranstaltungen, Kuchenverkäufe und andere medienwirksame Aktionen durch, um auf die Vorteile von veganer Ernährung aufmerksam zu machen und Vorurteile zu beseitigen.
Die Initiative für diesen Anlass lässt sich bis zur britischen Künstlerin und Tierschützerin Louise Wallis ins Jahr 1994 zurückverfolgen. Wallis hatte dazumal den Vorstand der Vegan Society (VS) inne und wollte dem 50-jährigen Bestehen des VS durch den Weltvegantag Rechnung tragen.
Natürlich auch, um an diesem Tag mithilfe verschiedener Aktionen auf ihre Interessen hinzuweisen und die Menschen damit bekannt zu machen.
Der Weltvegantag findet jedes Jahr am 1. November statt, da die VS im November 1944 gegründet worden ist, aber das genaue Datum nicht festgehalten wurde. So einigte man sich im Jahr 1994 auf den 1. November, um dem Veganismus zu gedenken.
Der Ausdruck „vegan“ geht auf den Briten Donald Watson zurück und setzt sich aus den ersten drei und letzten zwei Buchstaben des Wortes “ vegetarian“ zusammen. Das Wort „vegetarian“ wurde erstmals im Jahre 1839 verwendet und lässt sich vom Wort „Vegetation“ (Pflanzenwelt) ableiten.
Vegan zu leben bedeutet auf alle tierischen Lebensmittel, Pelz, Wolle undLeder zu verzichten. Zudem bedeutet es, keine Produkte zu nutzen, die an Tieren getestet wurden. Ausserdem verzichten Veganer/innen auf Aktivitäten wie das Fischen oder die Jagd.
Immer mehr Menschen leben vegan oder vegetarisch. Momentan lebt in Deutschland ca. 10 % der Bevölkerung vegetarisch und 1,6 % vegan (ca. 1,13 Millionen Menschen). In Österreich sind rund 8% vegetarisch oder vegan. In der Schweiz
Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 gibt es sehr viele verschiedene Beweggründe, sich vegan zu ernähren. Die Befragten beantworteten diese Frage in eigenen Worten und wurden dazu aufgefordert, drei Argumente zu nennen. All diese vielen verschiedenen Argumenten wurden dann diversen „Obergruppen“ zugeteilt.
Das am häufigsten genannte Motiv war der Tierschutz. Fast 90 % der befragten vegan lebenden Personen gab dieses Motiv an.
Ca. 70 % der Befragten gab zudem an, sich vegan zu ernähren, da ihnen gesunde Ernährung und Wohlbefinden wichtig seien.
Fast die Hälfte nannte zudem die Motive Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
In der oben geschilderten Umfrage konnte man sehen, dass sich viele ihrer Gesundheit Willen vegan ernähren. Doch lebt es sich vegan wirklich gesünder? Über diese Frage lässt sich bekanntlich streiten.
Allerdings hat die Academy of Nutrition and Dietetics (Zusammenschluss von mehr als 70′ 000 Ernährungsberater/innen, Forscher/inen und medizinischen Fachleuten) bekannt gegeben, dass sie die vegane-vegetarische Lebensweise für gesund und für alle Alters- und Lebensphasen geeignet hält.
So besteht für Veganer und Veganerinnen ein kleineres Risiko an „Volkskrankheiten“ wie Diabetes Typ-2, Herzerkrankungen oder Übergewicht zu erkranken. Besonders deutlich zu erkennen, dass der BMI von Vegan lebenden Menschen meist im Normbereich (20-25) liegt, während er bei Menschen, die auch Fleisch und Fisch konsumieren, oft deutlich höher ist. Gründe dafür sind die ballaststoffreichere Ernährung oder die geringere Fett- und Proteinaufnahme bei vegetarischer Ernährung.
Patient/innen die an Diabetes Typ 2 leiden, könnten ihren Gesundheitszustand durch vegetarische, oder sogar vegane Ernährung verbessern.
Zudem steigert ein hoher Obst- und Gemüsekonsum die Lebenserwartung, während beim Konsum von rotem und vor allem verarbeitetem oder geräuchertem Fleisch ein hohes Krebsrisiko besteht. Dies zeigt eine Einschätzung der WHO.
Laut Studien ist eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung gut umsetzbar. Allerdings sollte auf einige Nährstoffe besonders geachtet werden.
Protein: Wird auch Eiweiss genannt und dient dem Aufbau von Gewebe. Viele Menschen wissen nicht, dass in pflanzlichen Lebensmitteln ausreichende Mengen von Proteinen vorkommen. Beispiele für diese Lebensmittel sind Linsen, Hülsenfrüchte, Tofu, Vollgetreide, Kartoffeln oder Nüsse.
Vitamin B12: Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung, Blutbildung und im Nervensystem. Natürliche Vorkommen in ausreichender Menge gibt es nur in tierischen Lebensmitteln. Ein Vitamin B12 Mangel ist deshalb sehr verbreitet. Ein solcher Mangel kann sich durch Müdigkeit, Schwindel, Blässe oder allgemeine Schwäche bemerkbar machen. Deshalb ist es wichtig, Vitamin mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln oder ärztlichen Injektionen zu sich zu nehmen.
Vitamin B2: Ist für die Energiegewinnung im Stoffwechsel von Bedeutung. Kommt beispielsweise in Nüssen, Samen, Pilzen oder Hülsenfrüchten vor.
Omega-3-Fettsäuren: Sind notwendig für die Gesundheit von Herz- und Blutgefässen und beispielsweise in Lein-, Raps-, oder Wallnussöl zu finden.
Kalzium: Kalzium ist ein Mineralstoff und baut Zähne und Knochen auf. Viele verschiedene pflanzliche Produkte erhalten ausreichende Mengen an Kalzium. Dazu gehören beispielsweise Brokkoli, Mandeln oder andere dunkelgrüne Gemüsesorten.
Eisen: Von Bedeutung beim Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen. Beispielsweise enthalten in Vollgetreide, Hülsenfrüchte, Nüssen oder Samen.
Zuallererst ist es spannend zu wissen, dass und eine Landfläche von 33 Millionen Quadratkilometer zur Verfügung stehen würde, sollten alle Nutztiere verschwinden. Das ist eine grössere Fläche als der gesamte afrikanische Kontinent. In diesen 33 Millionen Quadratmeter ist noch nicht einmal die Bodenfläche eingerechnet, die für den Futteranbau genutzt wird. Anschliessend stellt sich die Frage, wie viel dann wirklich für Landwirtschaft genutzt werden könnte. Das wird momentan noch erforscht. Allerdings ist klar, dass man viel mehr Menschen mit der gleichen Menge an Landwirtschaftsfläche ernähren könnte, wenn alle vegan leben würden.
Aber nicht nur die Gewinnung von landwirtschaftlicher Fläche spielt eine Rolle. Die Tierhaltung verursacht grosse Mengen an Treibhausgasen. Egal woher das Fleisch kommt, es hat mindestens zwanzigmal mehr Treibhausgase verursacht als der Anbau von Gemüse und Obst. Die Tierhaltung macht etwa 15 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen aus.
Ich ernähre mich selbst seit etwa sieben Jahren vegetarisch. Meine Beweggründe waren einerseits der Tierschutz und auch die Nachhaltigkeit. Andererseits hatte ich das Glück, das mir Fleisch sowieso nicht schmeckt. Oft höre ich den Satz: „Das finde ich wirklich toll, aber das könnte ich nie.“ Ich denke, dass der Verzicht auf Fleisch absolut machbar und auch eine gesundheitliche Bereicherung ist. Allerdings finde ich es wichtig, dass alle für sich selbst entscheiden, was das Richtige ist und möchte auch niemanden für den Fleischkonsum verurteilen.
10 Tipps, um ein bisschen veganer zu werden
Vegan: 12 Tipps zu Essen, Nährstoffen, Kleidung und mehr
Vegan kochen ohne Ersatzprodukte: Ganz einfach mit diesen Rezepten
Das würde passieren, wenn wir alle sofort aufhören würden, Fleisch zu essen
Wenn alle Veganer wären, bekäme man viel mehr Menschen satt
Vegan leben: Die wichtigsten Antworten
ProVeg-Veggie-Challenge
Das kostenlose Online-Angebot umfasst tägliche Tipps sowie detaillierte Rezepte. Für Leute geeignet, die weniger Fleisch essen wollen oder 30 Tage vegetarisch oder vegan leben möchten.
Quellenangaben:
Das erste Date steht an, aber wohin? Mit viel Natur und weg vom Grossstadt-Leben haben einige in Liechtenstein damit zu kämpfen, eine gute Datinglocation zu finden. Doch der Schein trügt, denn auch in Liechtenstein gibt es so manche Locations, die perfekt für das erste Date wären.
aha-Reporterin, Alexandra Juchler aha@aha.li
Was ist besonders wichtig für das erste Date? Gute Chemie? Ja, das auf jeden Fall, aber auch die Datinglocation spielt eine grosse Rolle, vor allem wenn es auf den ersten Eindruck ankommt. So wurde herausgefunden, dass adrenalinreiche Aktivitäten wie Achterbahnfahren, Horrorfilm oder Sport einen überraschend positiven Effekt ausüben; Dates die sowas beinhalten, wirken sofort spannend, interessant und auch wird die Anwesenheit des Gegenübers weitaus mehr geschätzt und mit Emotionen wie Glück, Freude und Spass verknüpft. Für ein Date mit viel Action wären also folgende Aktivitäten ideal: Ski fahren, wandern, boxen oder sonstige Art von Sport. Wenn Sport nicht infrage kommt, ist die Kartbahn in Planken eine sehr gute Option. Sie mag zwar etwas teurer sein, der Spass ist aber auf jeden Fall garantiert und vergessen wird man dieses Erlebnis so schnell auch nicht.
Action ist aber nicht für jeden und jede was und so gibt es auch in Liechtenstein etwas ruhigere Orte, um sein Date besser kennenzulernen. Jetzt im Herbst wäre ein Spaziergang zwischen den orangen und gelb gefärbten Bäumen traumhaft, bei der vielleicht auch der Hund mitlaufen kann und so die Situation auflockert. Was zum Herbst auch dazu gehört ist gutes Essen. Ob Pilzsuppe oder Maroni vom Stand, mit dem Date Essen zu gehen ist eine gute Idee und vor allem bei der Dämmerung sehr romantisch. Italienisch, asiatisch oder auch Fast Food; Liechtenstein hat in Sachen Restaurants einiges zu bieten.
Unter den Restaurants zählen auch einige Bars in Liechtenstein dazu und auch diese sind einen Besuch wert; gutes Essen, angenehme Atmosphäre und Musik verhelfen den Turteltäubchen zu einer lockeren Stimmung, jedoch sollte man auf seinen Alkoholkonsum Acht geben und vielleicht erst was trinken gehen, wenn man die Person etwas besser kennt.
Neben Kulinarik hat Liechtenstein auch was mit Kultur und Kunst am Hut, denn im TAK und im Kunstmuseum stosst man immer wieder auf etwas Neues, da Filme, Theaterstücke und Kunst immer wieder geändert werden. So gibt es nebst Abwechslung auch zum Anschluss eine Menge Redebedarf und man kann Meinungen und Gedanken über das Gesehene austauschen.
Was ein gutes Date aber auch ausmacht, ist seine Persönlichkeit zu zeigen, denn nichts ist magnetisierender, als jemanden bei seiner Leidenschaft zu beobachten. So wäre es beispielsweise für zwei Kunstliebhabende ideal, zusammen Bilder zu malen oder für Sportler zum Sportplatz zu gehen. Auch zu Hause zu sein, einen Film anzuschauen oder etwas zu backen wäre eine gute Möglichkeit für das erste Date, denn es wirkt natürlich, sorgt für Abwechslung und es kostet kaum was.
Ob Liebe auf den ersten oder auf dritten Blick: Das Daten ist für viele knifflig, und so ist es am Anfang auch bei der Datinglocation ein Hin und Her. Ratsam ist, auf jeden Fall etwas Spannendes zu machen und seine Umgebung, wie Natur, Restaurants und verschiedene Freizeitaktivitäten zu nutzen. Gemeinsamen Hobbys oder Interessen nachzugehen ist auch eine gute Idee, doch manchmal gilt „weniger ist mehr“ und ein kleiner Filmabend reicht schon völlig aus, um herauszufinden, ob die Chemie stimmt.
Gesprächsstoff fürs erste Date
15 First Date Mistakes to Avoid (No Matter What)
41 Fragen, die du stellen kannst, um jemanden besser kennenzulernen
51 Ideen für das erste Date: Das könnt ihr machen!
What To Do On A First Date – 63 Great and fun things to do!
50 Fall Date Ideas for a Romantic and Cozy Adventure
Unser Jugendreporter Severin Quaderer erzählt von seinem Hobby und wie jede*r einfach und unkompliziert die Programmiersprache für Arduino erlernen kann. Was er selber schon alles gebaut hat, erzählt er hier.
Setze mit Arduino deine technischen Ideen in die Wirklichkeit um!
aha-Reporter Severin aha@aha.li
Arduino ist eine Plattform, die es jedem ermöglicht, seine technischen Ideen in die Wirklichkeit umzuwandeln.
Die Arduino Plattform besteht aus zwei Teilen. Ein Teil ist die Hardware, der andere Teil ist die Software. Die Hardware von Arduino ist das Arduinoboard, es besteht aus einer Platine mit Mikrocontrollern. Die Software (das App) von Arduino heisst Arduino IDE, dies ist das Programm, in dem man die Befehle/Vorgänge programmiert. Man kann Arduino IDE auf der Webseite von Arduino (Arduino.cc) herunterladen.
Arduino wird mit der Programmiersprache C++ programmiert. Es gibt etliche Anfängertutorials auf YouTube, mit diesen kann man die Programmiersprache und das Programmieren mit Arduino einfach und schnell erlernen. Es gibt auch Kurse dazu (z.B. im GZ Resch in Schaan). Sind die wichtigsten Befehle einmal im Kopf, verbessert man sich auch schnell.
Kurse GZ Resch, Schaan
Nächster Arduino Einsteigerkurs findet statt vom 20.04. – 27.04.2021 Kursbeginn: jeweils 18:30 Uhr, Dauer: 3 h
Beim Programmieren mit Arduino kannst du dir jede Maschine, jeden Roboter, eigentlich alles, was du dir Vorstellen kannst, selbst entwerfen, entwickeln, programmieren und zusammenbauen. Du sitzt also nicht nur am Computer, sondern baust, leimst und schneidest auch. Das macht richtig Spass!
Es gibt viele verschiedene Webseiten mit Arduino Projekten, wie z. B. Arduino project hub, Instructables oder Hackster.io.
Natürlich findet man auch viele YouTube Videos mit Arduino Projekten inklusive der Erklärung zum Programmcode. Als Anfängerprojekte kann ich empfehlen z.B. eine Ampelschaltung mit LEDs, Temperaturmessung, Abstandsmessung zu programmieren und LEDs in verschiedenen Mustern blinken lassen. Als Projekte für Fortgeschrittene bieten sich z. B. eine LED-Uhr oder eine Bewässerungsanlage an, jede Art von Robotern oder ein TV Ambilight (das sind Lichter, die hinter dem Fermsejer in der Farbe des aktuellen Bildes leuchten) zu programmieren. Für all diese Projekte werden verschiedene Bauteile und Sensoren gebraucht. In den Anleitungen zu den Projekten findet man meist, welche Bauteile man benötigt. Bestellen könnt ihr die Teile, Arduinoboards etc. in Onlineshop wie beispielsweise Bastelgarage.ch.
Weitere Informationen zum Thema Kinder, Jugendliche & Programmieren findest du hier: EDITION F.
Die Idee dafür hatte ich schon seit einiger Zeit, doch nie habe ich sie umgesetzt. In der Schule bekamen wir den Auftrag, ein Projekt für die Nachhaltigkeit durchzuführen. Sofort kam mir das Thema Vegetarismus in den Sinn. So startete ich meine ersten 3 Wochen mit dem Verzicht auf Fleisch.
aha-Reporter Severin Quaderer aha@aha.li
Ich hatte einen Startvorteil, da sich meine Schwester bereits vegetarisch ernährt. Hätte ich diesen Vorteil nicht gehabt, wäre es schon etwas Schwieriger geworden, da meine Mutter immer darauf hätte achten müssen, für mich separat eine Alternative zu kochen.
Das Frühstück ist natürlich kein Problem. Haferflocken und die unterschiedlichsten Müslivariationen bieten zusammen mit frischem Obst, Nüssen oder auch Trockenfrüchte eine Abwechslung und helfen gestärkt in den Tag zu starten. Das Mittagessen hingegen stellte eine grössere Challenge dar. Am Anfang wünscht man sich – aus reiner Gewohnheit – ein Stück Fleisch. Restaurants bieten mittlerweile verschiedene vegetarische oder gar vegane Menüs an. Als Fleischersatz haben wir zu Hause beispielsweise einen Grillkäse, Halloumi oder Falafel eingesetzt. Anstatt Brot mit Fleisch gab es jetzt zum Abendessen beispielsweise Brot mit Käse oder Hummus (Hummus wird aus pürierten Kichererbsen mit Knoblauch, Sesampaste, Zitronensaft, Salz und Pfeffer hergestellt) und Knabbergemüse. In einzelnen Fällen gab es vegetarische Alternativen, die mir nicht schmeckten. Nach einiger Zeit verspürte ich die Lust auf Fleisch nicht mehr, und ich hatte wirklich kaum mehr Schwierigkeiten mit der fleischlosen Ernährung. Im Gegenteil, das Essen empfand ich sogar als immer besser und schmackhafter trotz der Tatsache, dass kein Fleisch auf dem Teller war.
Nun sind die 3 Wochen vorbei und ich habe einige Erfahrungen gesammelt und ich kann wirklich jedem empfehlen, es selber auch auszuprobieren – denn verlieren kannst du dabei nichts. Alles, was du dazu braucht, ist die Überwindung von traditionellen Glaubenssätzen und Gewohnheiten. Bei mir ist es nun so weit gekommen, dass ich meinen Fleischkonsum allgemein reduziere. Ich esse seither nur noch etwa ein bis zweimal die Woche Fleisch und auch am Abend bleibe ich bei Käse und Gemüse. Es gibt viele Alternativen zum Fleisch und man kann sich in der heutigen Welt sehr gut vegetarisch ernähren. Für Personen, die sich das Fleisch nicht wegdenken können, gibt es auch Fleischersatzprodukte wie z.B. Planted Chicken oder veganen Landjäger.
Ganz auf Fleisch zu verzichten, ist für viele bis jetzt noch undenkbar. Doch wenn du als einzelner etwas gegen den Klimawandel und für unsere Erde tun willst, dann probiere es doch einfach aus oder reduziere deinen Fleischkonsum Schritt für Schritt. Achte unbedingt darauf, dass du dich sonst ausgewogen ernährst. Als kleiner Rezepte-Tipp: Bowls sind echt lecker und es macht Spass, sie zuzubereiten. Es gibt sie in ganz vielen Variationen und die Zutaten sind ganz individuell einsetzbar.
Erfrischende Smoothie-Bowls
Eine Schale voller Vitamine, guter Fette und wichtiger Mineralstoffe. Bananen machen glücklich, Nüsse beruhigen die Nerven und Blaubeeren – weil wir sie lieben!
Herzhafte Buddha-Bowls
Eine Schüssel, vollgepackt mit einem Mix aus gesunden Zutaten. Diese können sowohl warm als auch kalt in der Schale landen. Hier erfährst du alles über die bunten Leckerein und wie du deine eigenen Bausteine an Vitaminen, Proteinen, gesunden Fette und komplexe Kohlenhydrate mitmischst.
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und trotzdem nicht auf Schockolade verzichten.
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Von Planted, über Beyond Meat bis hin zu Vivera und Moving Mountaines. ACHTUNG: Garden Gourmet und Tivall Deutschland GmbH sind Nestlé-Produkte!
ACHTUNG: Garden Gourmet und Tivall Deutschland GmbH sind Nestlé-Produkte!
Nestlé - alle Marken von A bis Z
Du wirst überrascht und möglicherweise schockiert sein, welche Produkte und Hersteller alle zur Nestlé-Gruppe gehören.
Unilever, Nestle & Co. - worauf sollten wir beim Einkauf von veganen Produkten achten?
Ein interessanter Beitrag der Vereinigung vegetarische-alternativen.de.
Noch eine Stufe höher ist die vegane Ernährung. Rebecca (24) ernährt sich nun seit 7 Wochen vegan. In diesem Interview erzählt sie euch von ihren Erfahrungen und Hürden.
Ich bin schon länger Vegetarierin und beschäftige mich sehr mit dem Thema. Zuerst habe ich es aus ökologischer Sicht gemacht, immer mehr kam aber der ethische Aspekt dazu. Als ich dann auf Ed Earthling gestossen bin und sein Buch gelesen habe, konnte ich nicht mehr anders und verzichtete auf gänzlich alle tierischen Produkte. Die Frage: «Sind dir deine Geschmacksnerven wichtiger als ein Tierleben?» hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Nur damit ich für 10 Minuten einen Burger geniessen kann, muss ein Tier (leiden) und sterben. Ich finde wirklich, dass man gewisse Entwicklungen unserer Gesellschaft hinterfragen und ändern muss. Deshalb habe ich mich entschieden, mich vegan zu ernähren.
Auch habe ich mir nie Gedanken über die Milch gemacht. Sie hat einfach dazu gehört und erschien mir als wertvoll und gesund. Dass die Kühe aber andauernd geschwängert werden, ihnen ihre Kälber weggenommen (meistens geschlachtet) werden, damit wir ihre Milch trinken können, die eigentlich gar nicht für uns, sondern für die Kälber bestimmt ist, das war mir nicht bewusst.
Sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl. Seit ich auf tierische Produkte verzichte, ernähre ich mich viel gesünder und ausgewogener. Ich fühle mich fitter. Ich habe mir die Ernährungsumstellung schwieriger vorgestellt. Heutzutage gibt es bereits sehr viele vegane Produkte. Generell ist es einfach eine Umstellung – von der Butter zur Margarine, von der Milch zur Sojamilch (Mandel-. Hafer-, Reismilch), vom Joghurt zum Sojajoghurt, vom Käse zu Hefeflocken und so weiter.
Die Mitmenschen. Das Problem ist, dass sich viele dazu äussern, die sich nicht mit dem Thema befasst haben. Sie behandeln Veganer teilweise, als hätten sie eine psychische Störung und hoffen, dass sie bald zur Vernunft kommen. Durch die Ersatzprodukte kann ich jedoch wie gewohnt kochen. Die Ernährungsumstellung war also nicht schwierig für mich. Ich ernähre mich jetzt bereits seit sieben Wochen ohne tierische Produkte, getraue mich es aber oft nicht zu sagen. Dies, weil ich keine Lust auf Diskussionen mit Leuten habe, die sich nicht mit dem Thema auskennen.
Ich bin der Meinung, dass man bei jeder Ernährungsweise auf die Ausgewogenheit achten muss. Das heisst, dass man genügend Nährstoffe zu sich nimmt. Das geht vegan sehr gut. 100 Gramm Linsen haben beispielsweise mehr Eisen als 100 Gramm Fleisch. Man kann also mit einem veganen Lebensstil auf alle Nährstoffe kommen (ich würde sagen, sogar besser). Das einzige, was vegane Ernährung nicht abdeckt, ist Vitamin B12. Vitamin B12 erzeugen zwar nicht die Tiere, jedoch nehmen sie es durch Gras/Pflanzen aus der Umwelt auf und sind sozusagen die «Mittler». Dadurch, dass wir aber viele Pestizide einsetzen und das Wasser sehr stark verunreinigen, reicht auch das Fleisch nicht mehr aus. Daher haben auch viele Fleischesser einen Vitamin B12 Mangel. Ich nehme als Ergänzung Vitamin-B12-Tropfen.*
Meine Freunde sind da sehr offen. Ich schlage dann oft vor, dass wir gemeinsam kochen, und ich bringe verschiedene Rezeptvorschläge mit, die allen schmecken. Teilweise kann ich aber auch einfach etwas für mich weglassen, beispielsweise dass ich nur die Beilage esse oder Pizza ohne Käse.
Doch. Jedoch mache ich es aus Überzeugung und bleibe deshalb «stark». Es gibt aber auch schon in vielen Restaurants und Cafés vegane Varianten an Nachspeisen. Ich selbst schlage z. B. bei einem Geburtstag immer vor, dass ich einen Kuchen mitbringe. So kann ich ihn vegan zubereiten und essen.
Ich habe viele Lieblingsrezepte, ich mache es jedoch oft auch so, dass ich vegetarische Rezepte zu veganen umwandle und z. B. anstatt Käse Hefeflocken verwende. Ich habe auch eine App auf dem Handy «KptnCook», das jeden Tag drei vegetarische oder drei Fleischgerichte zeigt.
Peace Food – Rüdiger Dahlke
Vegan Klische Ade – Niko Rittenau
Vegan ist Unsinn! – Niko Rittenau, Ed Winters, Patrick Schönfeld
Vegan for Fit – Attila Hildmann
* Ergänzung Tamara Federer, aha-Jugendinfo Es gibt mittlerweile Techniken, die eine einfache und individuelle Analyse der fehlenden Stoffe im Organismus messen können. Fehlendes Zink, Selen, Vitamine und andere Mineralien werden sichtbar gemacht. Auch ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes wird aufgezeigt. Meine persönliche Anlaufstelle für qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sowie die Stoffwechselanalyse ist die Praxis für Komplementäre Gesundheitsförderung von Jutta Hofer in Eschen.
Liebscher & Bracht
Veganer sind mangelernährt? Wenn du auf diese Nährstoff-Lücken achtest, ist dein Körper bestens versorgt!
Lola Vegan
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist auch für einen veganen Lebensstil essentiell. Dabei sind besonders Vitamin B12 und im Winter Vitamin D wichtige Nahrungsergänzungsmittel für Veganer*innen.
Eva's Apples
Dr. A. Vogel - Naturheilkunde
Worauf Sportler bei veganer Ernährung achten sollten.
Pro Tag sechs Stunden am Handy sind zu viel und ich bin nicht die Einzige, die ihre Sommerferien zum grössten Teil mit Netflix und Co. verbringt. Heutzutage ist Technologie kaum wegzudenken, doch es gibt auch ein Leben ohne und genau darum geht’s im Digital Detox: den digitalen Konsum zu minimieren und dadurch bewusster zu leben. Doch warum sollten wir auf die Bequemlichkeiten verzichten und was bringt uns Digital Detox überhaupt?
von aha-Reporterin, Alexandra Juchler aha@aha.li
Unsere Jugendreporterin hat den Selbsttest gemacht und erzählt von ihrem Fazit…
Der erste Griff am Morgen ist zum Handy und der Körper hat nicht einmal 15 Minuten Zeit, richtig aufzuwachen. Wir beginnen unseren Tag nicht nur mit Technologie, sondern beenden ihn auch, indem wir zum Einschlafen eine Serie schauen. Dazu kommen noch Social Media Plattformen, die durch den unendlich neugeladenen Content zu einem richtigen Zeitfresser wurden. Durch den vielen technologischen Einsatz, sowohl in der Arbeit als auch privat, könnte man fast schon sagen, dass unser Leben mehr virtuell als real ist. Der tägliche Konsum schadet auf Dauer nicht nur den Augen und dem Körper, sondern auch unseren Geist.
Beim Digital Detox verabschiedet man sich für eine gewisse Zeit komplett von digitalen Medien, wie Fernseher, Apps, Computer oder Handy. Wem das zu viel auf einmal ist, kann auch nur das Handy ausschalten. Dabei findet man heraus, dass man seine Zeit auch ohne Technologie sinnvoll verbringen kann und es auch ein reales Leben gibt.
Fünf Stunden pro Tag am Handy waren für mich zu viel und so beschloss ich vor ein paar Monaten ein Digital Detox zu machen. Dieser eine Tag hat meine Ansicht über den digitalen Konsum grundlegend verändert. Ich habe die Geschehnisse um mich herum viel bewusster aufgenommen. Da ich bei Langeweile nicht zu meinem Handy greifen konnte, musste ich mich anderweitig beschäftigen. Ich habe lang verlorene Passionen von mir wiedergefunden, wie das Malen oder Video schneiden und verbrachte mehr Zeit in der Natur. Und das alles nur an einem Tag und ohne Handy.
Doch nicht alle, wie zum Beispiel Berufstätige, können auf ihr Handy verzichten. Desto bedeutender ist es die Konsumzeit zu reduzieren. Dazu helfen gewisse Regeln, wie zum Beispiel, dass man 30 Minuten vor und nach dem Schlafen nicht das Handy benutzt. Die Mahlzeiten werden ohne Fernseher oder Handy begleitet und eine begrenzte Zeit für Social Media Apps sind auch von Nutzen. Was mir persönlich sehr weitergeholfen hat, ist, dass man lang benutzte Apps, wie TikTok und Instagram ein für alle Male löscht. Am hilfreichsten ist es, herauszufinden, auf welchen Plattformen man am meisten Zeit verschwendet und wie dies reduziert werden kann.
Jetzt in den Sommerferien ist der perfekte Zeitpunkt, den Versuch zu starten und für einen Tag (oder gleich mehrere) ohne Handy oder sonstige digitale Technologien zu verbringen. Falls dann die Langeweile ruft, sind hier ein paar Vorschläge, was man während dem Digital Detox machen kann: spazieren, ins Freibad gehen, Freunde treffen, Eis essen, backen, Gartenarbeit, malen, eine Sprache lernen, für die Schule lernen, fotografieren, Velo fahren, lesen, Musik hören, meditieren, Sport machen, der Landesbibliothek einen Besuch abstatten… Unsere Eltern haben ihre Jugend auch ohne diese Technologien verbracht, da wird es wohl nicht allzu schwierig sein etwas zu finden.
Es geht also auch ohne Handy; das Digital Detox zeigt uns, was wichtig im Leben ist, und zwar das Leben ausserhalb neuer Technologien und Medien. Dazu sind kleine Schritte von Nöten. Durch die Medien werden wir zwar unterhalten, wenn wir jedoch im Leben zurückschauen, dann sind es die persönlichen Erlebnisse und Abenteuer, die uns bleiben und zum Lächeln bringen.
Dann bewirb dich um die Teilnahme bei der Internationalen Jugendkonferenz, die zukunftsorientierte junge Menschen mit europäischen Entscheidungsträger*innen und Wissenschaftler*innen zusammenbringt, um über eine demokratische und offene Gesellschaft zu diskutieren.
Der Internationale Think Tank für die Jugend lädt zur zweiten Internationalen Jugendkonferenz in Göteborg ein. Die Teilnehmenden werden die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Vorschläge zur Erhaltung einer demokratischen und offenen Gesellschaft in einer 15-minütigen Erklärung vorzustellen.
KOSTENLOS: Für die ausgewählten Teilnehmenden werden die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung übernommen.
Die Konferenz findet vom 16. bis 19. November 2020 in Göteborg, Schweden, statt.
Die Bewerbung sollte eine Beschreibung deiner Person und warum man dich für die Konferenz auswählen sollte enthalten – du kannst entweder ein kurzes Video, einen Text, ein Bild oder eine Audiodatei hochladen. Einsendeschluss: 12. August 2020.
Anmeldung
Weitere Informationen findest du hier.
Dass der rasante Klimawandel ein Problem ist, ist wohl allen klar. Nur viele wissen nicht, was sie selbst dagegen tun können. Es gibt einfache Tricks, welche einem im Alltag nicht stören aber der Umwelt sehr helfen. Denn jede/r Einzelne kann mit Veränderungen des Konsum- und Alltagsverhaltens dem Klimawandel entgegenwirken.
Oft kochen oder schöpfen wir uns zu viel und die Reste werden dann ganz einfach weggeworfen. Wir selbst merken gar nicht, wie verschwenderisch wir somit sind und wie schlecht dies für die Umwelt ist. Darum achte, dass du wirklich nur so viel kochst, wie du auch Hunger hast. Oder wärme ganz einfach am nächsten Tag die Reste wieder auf.
Je schöner für uns, desto schlechter für die Umwelt. Erdbeeren oder Himbeeren haben im Winter bei uns bekanntlich nicht Saison. Trotzdem sind sie im Laden erhältlich. Der Transport von solchen importierten Produkten ist für unsere Umwelt jedoch sehr schädlich. Auch die ganzen Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel treiben den Klimawandel voran. Darum schaue, dass du so oft wie möglich ländliche/saisonale oder Bio Produkte einkaufst. Das dient schlussendlich auch deiner Gesundheit.
Etwas, das leicht einzuhalten ist: Strom sparen. Wie oft lässt du das Licht an, obwohl du gar nicht im Raum bist? Wie oft läuft der Fernseher, obwohl du was ganz anderes machst? Wie oft schaltest du das Licht an, obwohl Sonnenlicht ausreicht? Zu oft, oder? Darum achte darauf, nur dann Strom zu benutzen, wenn du ihn wirklich brauchst. Damit ist schon viel gewonnen.
Nachbarn, Freunde oder Verwandte arbeiten oft am selben Ort oder ganz in der Nähe. Fahrgemeinschaften können den CO2 Gehalt um einiges verringern und man muss somit auch nicht jeden Tag selbst mit dem Auto fahren. Am besten allerdings ist es, ganz auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, denn dieser ist viel effizienter und kann viel mehr Menschen mit einem geringeren Energieaufwand transportieren.
Es gibt noch unzählige weitere Tipps, mit denen du der Umwelt helfen kannst, denn es ist noch nicht zu spät, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Und jeder noch so kleine Schritt ist ein grosser für die Umwelt. Denn die Erwärmung wird nicht nur für die Erde, die Meere und die Tiere Konsequenzen haben, sondern auch für uns Menschen. Darum handle auch du jetzt und mach den ersten Schritt. Und wie ein afrikanisches Sprichwort besagt: »Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern».
Wie jedes Jahr wird auch diesen Sommer in Liechtenstein der Ferienspass – ein Gemeinschaftsprojekt der Kinderlobby und des aha Tipps & Infos für junge Leute durchgeführt. Doch wegen Corona ist er dieses Mal etwas anders als in den letzten Jahren. Die Liechtensteiner Banken und das Amt für Soziale Dienste schaffen mit der Aktion „Freude schenken“ ein kostenloses Ferienangebot für Kinder und Jugendliche. Das soll den durch coronabedingt belasteten Familien helfen und Eltern unterstützen. Das Angebot der Workshops ist sehr vielseitig. Auch die Offene Jugendarbeit bietet Workshops an und Johanna Loretz vom Jugendtreff Popcorn in Schaan leitete einen Graffitiworkshop, den sie regelmässig durchführt.
Der Workshop der Offenen Jugendarbeit Popcorn in Schaan dauerte zwei Tage und wurde während der Sommerferien mit vierzehn Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren durchgeführt. Ziel des Workshops war, erste Einblicke in die bunte, kreative und vielseitige Welt des Graffitis zu erhalten. Die Teilnehmer*innen lernten auch den richtigen Umgang mit den Spraydosen und erhielten Grundkenntnisse über die Farbenlehre.
Im Interview erzählt Johanna Loretz, dass sie Graffiti möge, weil es keine Regeln gibt, ausser, dass es verpönt sei, uralte Oldschool Graffitis zu übersprühen. Johanna weiss, wo man in Liechtenstein überall legal sprühen darf: „In Liechtenstein darf man derzeit in der Fahrrad- und Fussgängerunterführung Gartnetsch zwischen Triesen und Balzers legal sprühen. Dort muss man ein Warndreieck aufstellen, dass es nicht zu Kollisionen mit Radfahrer*innen kommt, aber ansonsten darf man dort zu jeder Zeit sprühen. Wir sind dran noch mehr Flächen in Liechtenstein zu finden und eine kleine Map anzulegen, auf denen alle legalen Flächen gesammelt sind.“
Graffitis wurden schon in der Steinzeit angefertigt, nämlich in Form von Höhlenmalerei. Auch wenn das heute auf den ersten Blick nicht das Gleiche ist, steckt die gleiche Absicht dahinter. Denn die Künstler wollten und wollen durch Zeichen und Malerei auf sich aufmerksam machen und den Mitmenschen sowie Nachfahren etwas Wichtiges mitteilen.
Das sogenannte „Graffiti-Writing“ begann in New York in den 60er Jahren, wo Jugendliche eine neue Freizeitbeschäftigung entdeckten. Sie schrieben zunächst Namenskürzel oder Spitznamen mit Filzstiften auf Hausfassaden, Unterführungen oder Hauseingänge. Um unerkannt zu bleiben, erfolgten diese Aktivitäten meistens nachts, da sie damals – wie auch heute – illegal sind.
Diese Writer fanden unzählige Nachahmer. Schon bald wurden die Filzstifte langweilig und es wurden Spraydosen verwendet, die unterschiedliche Strichstärken und das Einfärben grössere Flächen ermöglichen. Anfangs wurden sehr einfache Schriftzeichen verwendet. Doch in den 70er Jahren begann man, mit den Spraydosen zu experimentieren. Die Buchstaben wurden sowohl grösser als auch aufwendiger gestaltet. Die unterschiedlichen Stilarten der Schriften nannte man Styles. Die Stilrichtungen wurden nach der Gestaltung der Buchstaben benannt z.B. „Simple-Style“ oder „Bubble-Style“.
Es ist interessant, dass viele der Sprayer*innen junge Afroamerikaner*innen oder Latinos waren, die die Kunst des Sprayens erfanden. Oft versuchten sie, über die Kunst eine sozialkritische Botschaft zu vermitteln. Graffiti war auch ein Aufschrei gegen die Eintönigkeit und das Leben in den Slums.
Früher wurde aufgrund von „Bandenkriegen“ und Auseinandersetzungen mit der Polizei häufig negativ von Graffiti gesprochen. Diese Einstellung änderte sich aber in den 80er Jahren und man entdeckte auch positive Aspekte. Jugendliche lungerten nicht mehr auf der Strasse, sondern betätigten sich produktiv und kreativ. Die Sprayer*innen entdeckten, dass sie mit ihrem Kunststil Geld verdienen konnten. Und so wurden immer mehr Auftragsarbeiten erledigt. Dabei spricht man dann von den ersten legalen Sprayern. Ganz offiziell wurde besprüht und die Sprayer zeigten ihre Werke nun auch auf Ausstellungen und verhalfen dem Graffiti zu neuem Ansehen. Der Graffiti-Bboom schwappte dann Mitte der 80er auch auf Europa über.
Für die Recherche des vorliegenden Artikels besuchte ich den Workshop, der mir sehr gut gefiel. Ich fand nur schon das Zusehen sehr spannend. Die entstandenen Skizzen und die fertigen Sprayarbeiten haben mich sehr beeindruckt. Ein anderes Mal würde ich gerne selbst mitmachen, da im Graffiti der Freiheit keine Grenzen gesetzt sind und man Dinge zum Ausdruck bringen kann, die auch zum Nachdenken anregen.
Bilder folgen
„KulturLegi“ ist ein Projekt der Caritas Liechtenstein. Ursprünglich kommt es aus der Schweiz, wo es die KulturLegi schon mehr als 20 Jahre lang gibt. Wie es ist, wenn man auf den Theater-, Kino oder Restaurantbesuch verzichten muss, haben wir alle dank Corona erfahren. Gerade in Krisenzeiten müssen viele Einzelpersonen und Familien jeden Franken 2x umdrehen und auf „Luxus-Angebote“ wie ein Theater- oder Kinobesuch verzichten. Damit sie trotzdem nicht auf Kultur-, Sport-, Bildungs- und Freizeitangebote verzichten müssen, wurde die KulturLegi ins Leben gerufen.
Mit der KulturLegi bekommen armutsbetroffene oder armutsgefährdete Personen auf verschiedenste Angebote im Kultur-, Sport-, Freizeit- und Bildungsbereich stark reduzierte Ermässigungen von bis zu 70 Prozent. In der Schweiz gibt es mittlerweile bereits über 3000 Angebote. Dadurch erhält man zum Beispiel deutlich verbilligten Eintritt in Theatern, Kinos, Bädern, Fussball-Stadien und für 100 Franken sogar ganze Ferienwochen für die ganze Familie.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Schweizer Stellen und insbesondere der Caritas-Regionalstelle in St. Gallen können auch die Angebote in der Schweiz genutzt werden.
Der Ausweis kann hier online beantragt werden.
Berechtigt sind Kinder und Erwachsene aus der ganzen Schweiz & Liechtenstein, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Das heisst, sie beziehen eine der folgenden Leistungen und verfügen über ein entsprechendes Dokument:
Die Angebote werden regelmässig erweitert. Alle Angebote findest du hier.
Angebote in Liechtenstein & der Schweiz
Offizielle Website
RadioL KulturLegi
KulturLegi Partner/in werden
Letzte Woche tauchte ein Smartphone-Video auf, in dem zu sehen ist, wie ein dunkelhäutiger Mann langsam und qualvoll von einem Polizisten getötet wird. Sechs Minuten lang kniet der Beamte auf dem Hals von George Floyd, während dieser darum fleht, aus dem Würgegriff entlassen zu werden. Er sagte immer wieder: „I can’t breath“, aber die Beamten hörten nicht hin. Dann hört Floyd auf, sich zu bewegen.
Polizeibeamter Derek Chauvin kniet auf George Floyds Genick.
Man geht davon aus, dass in den USA bis zu 1’000 Angehörige von Minderheiten pro Jahr durch Polizeigewalt sterben. Das Schlimmste daran, die Polizisten werden dafür höchst selten juristisch belangt.
Meiner Ansicht nach hat der Vorfall erneut gezeigt, dass Rassismus immer noch ein grosses Thema ist und man sich endlich dem Problem stellen muss. Klar ist, dass George Floyd nicht die einzige dunkelhäutige Person ist, welche dieses Schicksal erleiden musste. Beeindruckend finde ich, wie viel Personen sich für diesen Fall einsetzen. Auf Social Media sieht man Aufrufe wie „Black Lifes Matter“ oder der „Black Out Tuesday“. Am Dienstag posteten Prominente sowie auch viele Freunde von mir ein schwarzes Bild auf Instagram, um ihre Ansicht zu posten und ihre Unterstützung zu zeigen. Aufrufe wie „All Lifes Matter“ wurden auch gepostet. Die Botschaft dahinter ist, dass die USA den Rassismus schon längst überwunden hätte und Hautfarbe keine Rolle mehr spiele. Warum zeigen dann Statistiken, Studien und das Video, dass Afroamerikaner überproportional von der Polizei ins Visier genommen werden? Rassismus ist tief in der Gesellschaft verwurzelt. Ich finde, dass die staatlichen Strukturen dringend reformiert werden müssen. Andere posteten auch den Satz „Blue Lifes Matter“. Diejenigen sehen die Polizisten als Helden und glauben, dass die Kritik an Sicherheitsbeamten für den Einsatz von Gewalt unberechtigt ist.
Nach dem Tod von Georg Floyd finden in viele Proteste in verschiedenen Städten statt. Menschen wollen ein Ende des Rassismus. Auf dem Hollywood-Boulevard in Los Angeles füllten Hunderte von Menschen die Strassen und marschierten an berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Andere versammelten sich vor der Hauptwache der Polizei in der Innenstadt, umarmten Polizisten und reichten sich die Hände als Zeichen des Friedens. In New York City marschierten Tausende friedlich die 86th Street hinauf, hielten Schilder mit der Aufschrift „Keine Gerechtigkeit, kein Frieden“ und riefen „sage seinen Namen, George Floyd“. In Floyds Heimatstadt Houston versammelten sich Tausende zu einem von seinen Freunden und seiner Familie organisierten Marsch.
Nach Einbruch der Dunkelheit schlugen die friedlichen Demonstrationen trotz der Ausgangssperre teilweise in Gewalt um: Es kam in mehreren Städten zu Ausschreitungen, Vandalismus, Brandstiftung und Plünderungen. Demonstranten zertrümmerten Fenster und plünderten Luxusgeschäfte und setzten ein Einkaufszentrum in Brand. In einigen Städten wurden Polizeibeamte mit Steinen und Gegenständen beworfen. In zwei Städten wurden nach offiziellen Angaben fünf Polizisten von Schüssen getroffen, einer davon schwer.
Proteste überziehen die Vereinigten Staaten. Leider auch gewaltsame.
Donald Trump hatte angekündigt „abertausende“ Soldaten des US-Militärs einsetzen zu wollen, um Ausschreitungen am Rande der friedlichen Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd einen Riegel vorzuschieben. Ausserdem twitterte der Präsident, wie gewohnt, fleissig, setzte zu mehreren Schimpftiraden in alle Richtungen an und goss so weiter eine Menge Öl ins Feuer. Mehrere Bundesstaaten haben zur Unterstützung der Polizeikräfte Soldaten der Nationalgarde aktiviert und die bürgerkriegsähnlichen Zustände einigermassen in den Griff zu bekommen.
Die Bewegung Black Lives Matter (BLM), auf Deutsch „Schwarze Leben zählen“, hat ihren Ursprung in Amerika und ist mittlerweile eine internationale Bewegung, die sich gegen Gewalt gegen Schwarzen einsetzt. Regelmässig werden dabei Proteste gegen die Tötung Schwarzer durch die Gesetzeshüter abgehalten und auf Alltagsprobleme und Diskriminierung schwarzer Menschen wie Racial Profiling, Polizeigewalt und Rassenungleichheit aufmerksam gemacht.
#blacklivesmatter trat 2013 erstmals in Erscheinung, nachdem der Freispruch von George Zimmerman erfolgt war, der den afroamerikanischen Teenager Trayvon Martin ohne wirkliche Begründung erschoss. In weiterem Folgen gab es Demos und Proteste, und in Ferguson kam es nach dem Tod des Schwarzen Michael Brown zu Unruhen in Ferguson. Black Live Matters und die Diskriminierung von Afroamerikanerinnen und Afroamerikanern wurde 2016 auch zu einem Wahlkampfthema in den USA.
Bilderquellen:
Polizeibeamter Derek Chauvin kniet auf George Floyds Genick
Proteste überziehen die Vereinigten Staaten. Leider auch gewaltsame
Handys spielen eine immer grössere Rolle in unserem Leben und immer mehr ist mit ihrer Hilfe möglich. So wird diese Technik auch beim Reisen je länger je wichtiger. Sei es, um den richtigen Weg, eine Unterkunft oder einen Sightseeing-Hotspot zu finden. Im folgenden Artikel werde ich euch einige nützliche Apps zum Reisen vorstellen.
Zu Beginn stelle ich euch eine App vor, die allen bekannt sein sollte – Google Maps. Sie funktioniert wie ein Navigationssystem. Sie erleichtert uns das Reisen und ein weiterer Vorteil ist die kostenlose Verfügbarkeit, von mehr oder weniger detaillierten Geodaten für jeden Ausschnitt der Erde. Zudem ist die App mit dem Internet verknüpft und alle Daten können abgerufen werden, also beispielsweise Standorte von Supermärkten, Restaurants oder auch der Polizei. Ich könnte mir das Reisen ohne Google Maps gar nicht mehr vorstellen.
Zum Urlaub gehört meistens auch das Buchen eines Hotels mit dazu. Eine App, die, wie ich finde, sehr einfach zu bedienen ist, heisst Booking.com. Dort gibt es eine Karte mit Filterfunktion und die Buchung kann bei Bedarf automatisch in den Kalender eingetragen werden. Zudem erhält man eine Offlinekarte und eine papierlose Buchungsbestätigung, mit der man dann direkt einchecken kann. Auch die Verwaltung und Veränderung der Buchung können direkt in der App getätigt werden.
die Vorbereitung für die Ferien ist meist mit viel Stress verbunden, da beim Packen schnell etwas vergessen geht oder gar nicht daran gedacht wird. Doch auch dafür gibt es eine hilfreiche App, sie heisst Pack The Bag. Es fallen gleich die 27 vorgefertigten Packlisten für jede Art von Reise auf. Neben den vorgegebenen Packlisten kann man seine eigene erstellen und wenn man im Urlaub bemerkt, dass man etwas vergessen hat, kann man das schnell für die nächste Reise vermerken. Zudem erinnert die App auch daran, zeitgerecht mit dem Packen zu beginnen. Mit dieser App kann das Kofferpacken vor dem Urlaubsantritt erleichtert werden, damit es dann vor Ort keine unangenehmen Überraschungen gibt.
Im Urlaub ist es schön, Dinge selbst zu entdecken, aber manchmal bewähren sich auch geführte Touren. Anstatt lange im Internet danach zu suchen, kann man auch die App Get Your Guide nutzen. Touren können bequem über das Handy gebucht werden und das Ticket wird aufs Handy geladen. Auch wenn man schon vor Ort ist, zeigt die App Sehenswürdigkeiten oder Museen in der Nähe an und die meisten Tickets können sogar direkt über die App gebucht werden. So kann man auch lange Wartezeiten in einer Schlange vermeiden.
Die nächste App soll im Urlaub über sprachliche Grenzen hinweghelfen. Mit Google Translate lassen sich 103 Sprachen per Texteingabe übersetzten. Sogar ohne Internetverbindung lassen sich 52 dieser Sprachen übersetzen. Auch sehr praktisch, wenn man im Restaurant sitzt und die Speisekarte vor sich hält. Dann kann man die Kamerafunktion benutzen, die den Text der Aufnahme in über 88 Sprachen übersetzt. Sehr von Vorteil, wenn im Gastland andere Schriftzeichen benutzt werden, wie beispielsweise in asiatischen Ländern.
Es ist mir schon sehr oft passiert, dass ich im Urlaub Geld wechseln musste. Ich hatte oft das Gefühl, dass zu viel Geld von mir verlangt wurde, aber war mir nie ganz sicher. Doch mit einem Währungsrechner als App auf dem Handy kann das nicht mehr passieren, denn dieser speichert den beim letzten Internetzugang aktuellen Wechselkurs und das von mehr als 180 Währungen. Das ersetzt das mühsame Googeln und anschliessende Umrechnen mit dem Taschenrechner. Man spart viel Zeit, die man in solchen Situationen nicht hat.
Wenn ich in den Ferien bin, verschicke ich oft Postkarten, da sich alle zu Hause freuen, wenn sie eine erhalten. Doch in fremden Ländern Postkarten und Briefmarken zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach. Daher verwende ich oft die App Postcard Creator von der schweizerischen Post. Mithilfe der App kann ich einmal täglich gratis eine Postkarte, mit einem von mir aufgenommenen Foto verschicken. Natürlich kann man auch mehrere verschicken, die dann allerdings etwas kosten.
Auch Netflix und Co. können im Urlaub sehr unterhaltsam sein. Beispielsweise wenn man vor einer längeren Zugfahrt oder Flug steht, kann man sich noch schnell einen Film oder Folgen von der aktuellen Lieblingsserie herunterladen. So wird es nie langweilig, denn man hat die Möglichkeit, die heruntergeladenen Filme oder Serien offline zu schauen. Dasselbe gilt auch mit lesen von Büchern, wenn man keinen Platz für das Buch hat, kann man die Kindle App herunterladen. Damit kann man auf dem Handy die von Amazon oder anderen Anbietern von E-Books angebotenen Bücher downloaden und muss nicht noch zusätzlich ein anderes Gerät, wie einen E-Book-Reader mitnehmen.
Ich finde alle diese aufgezählten Apps sehr praktisch und kann mir einen Urlaub ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Sie erleichtern das Planen um einiges und ersparen auch einfach Zeit und Platz im Koffer, die man sinnvoller nutzen kann.
Apple iTunes Store (LI)
Hier gelangst du direkt zum Apple iTunes Store, wo du dich von meinen vorgestellten Apps selber überzeugen kannst.
Android-Apps auf Google Play
Und hier findest du den Link zu den Android-Apps auf Google Play.
Pro Jahr nehmen wir ca. 35 Kilogramm Zucker zu uns. Der Grossteil des Zuckers den wir zu uns nehmen, steckt in gesüssten Getränken, Backwaren, Milchprodukten sowie in salzigen Lebensmitteln wie Fertigpizzen oder Grillsaucen. Eine zuckerreiche Ernährung erhöht das Risiko für Übergewicht, Diabetes Typ 2 sowie Herzkreislauf-Erkrankungen. Daher ergibt es Sinn, den Zucker durch gesündere Alternativen zu ersetzen. Jugendreporterin Vivivane Jehle hat recherchiert und zusammengefasst.
aha-Reporterin Viviane Jehle aha@aha.li
Nebst dem klassischen Zucker (Saccharose) gibt es ebenfalls Milchzucker (Laktose), Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose).Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) liegt der empfohlenen Konsum des Zuckers bei täglichen 50g. Doch die Schweizer Bevölkerung nimmt laut dem Schweizer Konsumentenschutz rund doppelt so viel Zucker zu sich. Der übliche Haushaltszucker (Saccharose) mit 387 Kalorien pro 100g wird aus Zuckerrüben gewonnen. Aufgrund der starken Verarbeitung enthält dieser aber keinerlei Nährstoffe mehr, so ist er nicht mehr „natürlich“. Aufgrund dieser Kenntnisse gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten den Kristallzucker durch wesentlich gesündere Alternativen zu ersetzen. Neben Kohlenhydraten oder Ballaststoffen enthalten diese Alternativen auch Vitamine und Mineralien. Dabei unterscheidet man zwischen natürlichen und synthetischen Süssstoffen sprich Zuckeraustaschstoffe aus dem Chemielabor.
Natürliche Alternativen
Eine mögliche natürliche Alternative wäre Honig. Honig besteht aus Bienennektar und enthält vor allem Fructose, Glucose, Vitamine sowie Mineralstoffe. Dieser wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus, senkt den Blutdruck und lindert in Kombination mit Ingwer Erkältungen. Jedoch hat er fast genauso viele Kalorien wir gewöhnlicher Zucker.
Ebenfalls eine gute Alternative bietet Agavendicksaft. Diese Alternative besteht aus den Blüten der mexikanischen Agave und enthält vor allem Fructose. Der Agavendicksaft besticht durch wenig Eigengeschmack, weniger Kalorien, höhere Süsskraft, löst sich besser auf und verlangsamt das Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Jedoch kann Agavendicksaft nicht erhitzt werden und wirkt appetitanregend.
Eine weitere natürliche und vielseitig nutzbare Alternative ist Ahornsirup. Er besteht aus dem Saft des nordamerikanischen Zuckerahorns und enthält vor allem Saccharose. Er enthält unter anderem bis zu 50 heilsame Bestandteile und bringt wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen mit. Ein grosses Plus ist, dass Ahornsirup deutlich weniger Kalorien als Haushaltszucker enthält. Den Blutzuckerspiegel lässt er auch nur langsam ansteigen und weist entzündungshemmende Eigenschaften auf. Jedoch ist er nicht gleich süss und geschmacks-intensiv (wird oft auch mit billigem Sirup gepanscht).
Dattelsirup (aus südlichen Ländern) besteht aus Datteln sowie Wasser und enthält viel Fructose. Dieser fördert die Verdauung und kurbelt den Stoffwechsel im Körper an. Da er reich an Fructose ist, wandelt der Körper dies direkt in Fett um. Er wird jedoch nicht von allen Menschen gut vertragen. Ein weiterer Nachteile, dass er eher teuer ist und Karies fördert.
Das Schlusslicht der natürlichen Alternativen (in diesem Text) macht der Kokosblütenzucker /Kokosblütensirup. Dieser besteht aus der Blüte der Kokospalme und enthält vor allem Saccharose, Glucose sowie Fructose. Vorteile, wie angenehm karamellier Geschmack, das Enthalten von Eisen, Zink sowie Insulin bietet diese Alternative. Jedoch bringt auch diese ihre Nachteile, sie ist eine sehr teuer sowie kariesverursachend. Durch den hohen Fructose Gehalt, wird es vom Körper direkt in Fett umgewandelt.
Synthetische Alternativen aus dem Chemielabor
Einer der wohl bekanntesten synthetischen Süssstoffe ist Stevia, ein aus er Stevia rebaudiana Pflanze gewonnenes Stoffgemisch. Es besteht hauptsächlich aus Steviogylocsyden und kommt ursprünglich aus Paraguay. Stevia ist diabetiker-geeignet, Kalorien frei, nicht Karies verursachend und ca. 300-mal süsser als Zucker. Sein Eigengeschmack ähnelt dem von Lakritze. Beim Backen oder Kochen findet dieser Süssstoff oft Verwendung, da es hitzestabil ist. In grossen Mengen jedoch weist es einen charakteristisch bitteren Eigengeschmack auf. Stevia ist unter der Nummer E 960 in die Liste der zugelassenen Süssstoffe aufgeführt.
Ein weiterer synthetischer Süssstoff, welcher aus der Rinde der Birke oder Buche gewonnen wird, ist Xylit. Dieser weist nur fast halb so viele Kalorien wie gewöhnlicher Zucker auf, ist besser für die Zähne, verursacht keine Karies und beeinflusst den Blutzucker kaum. Nachteile sind die abführende Wirkung bei zu grossen Mengen, die Anschaffung ist teuer und bei einer sensiblen Verdauung können Blähungen oder Durchfall auftreten.
Ebenfalls Cyclamat oder auch Assurgin genannt, ist ein synthetisch hergestellter Süssstoff. Cyclamat wird die E-Nummer E 952 zugeordnet. Dieser ist etwa 35-mal so süss wie Zucker, kalorienfrei, nicht Karies-verursachend sowie gut geeignet zum Backen und Kochen. Es enthält kaum Beigeschmack. Cyclamat wird teilweise auch als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt und kann auf Dauer die Darmflora des Menschen zerstören.
Zuletzt Erythrit, ein synthetisches, nährstofffreies Produkt, welches in reifen Früchten wie Melonen, Weintrauben, Birnen sowie Pistazien vorkommt. Die Gewinnung ist allerdings sehr kostspielig und wird daher in der Lebensmittelindustrie durch Fermentierung gewonnen. Erythrit ist eine süss schmeckende Verbindung, zu den Zuckeralkohol gehörend. Es wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Es enthält sehr geringe Kalorien, beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht, verursacht keine Karies und ist im Volumen und in der Textur Zucker ähnlich. In grösseren Mengen kann es jedoch zu Verdauungsproblemen führen und abführend wirken. Es ist teurer als herkömmlicher Zucker.
Ein gewagter aber interessanter Selbstversuch mit und ohne Zucker – schaut selber, was sich bei den Teilnehmern der PULS Reportage geändert hat.
Eine andere Bezeichnung für Lebensmittelzusatzstoffe ist die E-Nummer. Zusatzstoffe sind jeweils auf der Rückseite der Lebens-Mittel zu finden. Diese Zusatzstoffe sind in der EU zugelassen – „E“ steht für Europa. Mittlerweile gibt es über 300 verschiedene E-Nummern mit unterschiedlichsten Funktionen.
Auszug aus der Liste Zusatzstoffe und ihre E-Nummern
Überfliege doch mal diese Liste, du wirst erstaunt sein, was du alles findest… In dieser Liste sind die Zusatzstoffe aufgeführt, die zur Zeit (Stand 2019) EU-weit verwendet werden dürfen.
Es lohnt sich die Lebensmittel und den Inhalt der Zusatzstoffe kurz zu lesen: Wenn du die Worte auf der Zutatenliste nicht aussprechen geschweige dir einen Reim daraus machen kannst (keine Angst, da bist du nicht alleine) oder dir schon beim Lesen der Inhaltsangaben der Appetit vergeht, haltest du lieber Ausschau nach einer Alternative.
* Sü = Süssungsmittel
aha-Jugendreporterin Alex verrät dir heute ihr Rezept für einen saftigen Zitronenkuchen mit Zitronenglasur. Zitroniger geht’s nicht.
Glasur grosszügig auf den Kuchen auftragen und wenn es gehärtet ist, ist es bereit für den Verzerr.
AN GUATA!
ca. 90 Minuten: 30 Minuten um den Kuchen zu machen und 60 Minuten Backzeit.
In der Halbzeit des Backens mit einem Messer eine Linie in den Teig ritzen, damit auch der Teig von innen gebacken wird.
Wraps sind schon eine leckere Erfindung. aha-Jugendreporterin Aurelia zeigt dir ein Rezept für leckere, vegetarische Wraps nach mexikanischer Art. aha-Reporterin Aurelia Jehle aha@aha.li
Die Tortillas kannst du entweder kaufen oder selbermachen:
ca. 30 Minuten
Man kann den Wrap auch rollen oder mittig falten und möchte man es etwas schärfer kann man auch Chilisauce verwenden. Was ausserdem sehr lecker dazu schmeckt, ist eine selbst gemachte Guacamole.
Hast du schon einmal probiert dein Müsli selberzumachen? aha-Jugendreporterin Annika zeigt dir, wie es geht.
aha-Reporterin Annika Gassner aha@aha.li
Du benötigst zur Herstellung 1-2 Pfannen.
Schokoladenstücke hineinmischen, für alle Schokofans 🙂